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Systematischer Betrug durch Banken und ALLE schauen weg ?

Systematischer Betrug & höchste unrechtmäßige Bereicherung der Banken / Sparkassen

Bedient wird sich bei den Schuldnern … 

Es ist kein Zufall, dass sechs von sieben der richtig berechneten Konten Dispokonten im Guthaben sind. Sobald Konten oder Kunden insgesamt ein Guthaben bei einer Bank aufweisen, rechnen die Banken deren Zinsen weitgehend richtig, so die Erfahrungen der Experten. Falschrechnungen bei Guthaben kommen zwar vor, sind aber eher die Ausnahme. Falsch gerechnet wird in erster Linie bei Kunden, die von der Bank abhängig sind, die Schuldner sind!

Mit Moral und Unmoral hat beides nichts zu tun. Ein Geschäft bedingt das andere. Tatsächlich haben sich für beide Bank-Kunden-Verhältnisse höchst unterschiedliche soziale Werte ausgebildet.

Bei der Geldanlage sind beide Seiten positiv besetzt, beim Kredit dagegen bildet sich eine strenge Wertehierarchie aus.

Der Kreditnehmer ist Schuldner und deshalb schuldig ?


Sparkasse Kreditkündigung-min

Wenn ein Schuldner sich gegen seine Bank wendet, dann greift das Vorurteil, dass er seinen Kredit nicht zurückzahlen wolle.


Niemand fragt, ob die Bank verantwortlich für den Niedergang des Kunden sein könnte. Vorurteile der Allgemeinheit und in vielen Fällen sogar vor der eigenen Familie, schützen die Banken mehr als jedes Gesetz. „Wenn dir die Bank nicht passt, dann kannst du doch gehen“, wird vielfach als Scheinargument gegen Bankenkritik angeführt. Zum einen wird die angebliche Wahlfreiheit bei Krediten durch die angeblichen Transaktionskosten bei Kreditwechsel oder Umschuldung wirtschaftlich unvernünftig, argumentiert der Bremer Professor Peter Derleder. Zum anderen verhindern Banken aktiv die Umschuldung auf andere Institute.

In einer Untersuchung des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen über die Umschuldung von teuren Dispokrediten auf preiswerte Ratenkredite kamen die Verbraucherschützer zu dem Ergebnis, dass die Kreditinstitute im Schnitt in sieben von zehn Fällen gar nicht auf die Umschuldungswünsche ihrer Kunden reagieren. Abgelehnt werden die Kreditwünsche zum Teil – so die Verbraucherschützer – mit der Begründung, die Kunden seinen nicht kreditwürdig, was völlig absurd ist, da die Kunden ja bei einer Umschuldung die Kredite in dieser Höhe ja schon haben?

Fazit: Viel eher wollen die Banken den Kunden in einem Dispovertrag „einsperren“, weil sie daran doppelt so viel verdienen wie am Ratenkredit! 

Mit Schulden ist man den Kreditinstituten ausgeliefert, besonders wenn für Darlehen Sicherheiten zu Gunsten der Bank eingeräumt wurden. Denn dann braucht man für eine Umschuldung auf ein anderes Kreditinstitut die Freigabe durch die Bank, und die gibt es meist nicht.

Wer Schulden hat ist also von seiner Bank abhängig. Falschabrechnungen finden sich auch meistens dort, wo sich die Kunden nicht wehren können und zwar im Schuldverhältnis, da haben die Banken ihre Kunden im Griff. Überspitzt gesagt, könnte man dies auch von Zinssklaverei nennen.

Systematischer Betrug von Privatbanken, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, VR Banken …


Allein die Häufigkeit der Falschabrechnungen zeigt, dass es sich nicht um die von der Politik beschworenen Einzelfälle handelt. Sie kommen in allen Bereichen der Kreditwirtschaft vor:  Privatbanken, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, VR Banken …

Experten sagen dazu: Es handelt sich um eine systematische Gewinnmaximierung außerhalb der Rechtssprechung 

Und was sagen die Banken dazu?


Gegen derartige Vorwürfe rennen die Banken Sturm und verteidigen sich mit der Illusion: Das Bankensystem arbeitet fehlerfrei, Banken rechnen richtig, Fehler seien immer nur das Produkt von einzelnen schwarzen Schafen.

Olaf Kumpfert beschreibt in seinem Buch „Zinsklau“ ein ineinandergreifende Manipulationssystem, mit dem Bankkunden jährlich um Milliarden betrogen werden.

Klare Worte von Olaf Kumpfert: Misstrauen Sie Ihrer Bank!

Banken stehen untereinander im Leistungsvergleich. Derjenige Vorstand, der seine Bank zum höchsten Gewinn verhilft, erhält das höchste Einkommen. Dieses Ziel – mehr Einkommen zu erreichen – gibt der Vorstand als Leistungsvorgabe an seine Mitarbeiter weiter. Für deren Tätigkeit werden Computersysteme zur Verfügung gestellt, in denen Möglichkeiten zur rechtswidrigen Erzielung von Zinseinkünften vorgegeben sind.

Olaf Kumpfert

Zitat Olaf Kumpfert: „… Regelmäßig werden Kunden bei der Zinsberechnung übers Ohr gehauen, der Schaden der Verbraucher geht in die Milliarden. Es könnte jeden treffen, der seinen Dispo nutzt, sein Haus oder seinen Betrieb mit Hilfe einer Bank finanziert hat…“

Wir schließen uns den Worten von Olaf Kumpfert kreuz – freier Journalist für ARD und ZDF und mehrfacher Preisträger des deutschen Wirtschaftsfilmpreises – an, und können aus unserer 10 jährigen Praxiserfahrung, diese Aussagen in allen Punkten bestätigen.

Praxiserfahrungen – informieren Sie sich!

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Aktuelle Fälle von Liquikon Hermann Densch Immobiliendarlehen Immobilienmakler Sparkasse Flensburg Zwangsversteigerung

Sparkasse Flensburg und der Immobilienmakler Hermann Densch…

Sparkasse Flensburg und Immobilienmakler Hermann Densch


Frerich Eilts und Herman Densch: Der frühere Direktor der Flensburger Sparkasse und der Immobilienmakler müssen sich nicht vor Gericht für ein umstrittenes Grundstücksgeschäft verantworten – wenn beide eine Frist beachten. Statt eines Verfahrens fließen 250.000 Euro in die Landeskasse.

Quelle: www.shz.de

Flensburg/Kiel | Der Untergang der Flensburger Sparkasse (1819-2008) wird die Justiz noch auf Jahre beschäftigen. Die 6. Große Wirtschaftskammer am Kieler Landgericht hat das Hauptverfahren um die dubiosen Kreditvergaben an zwei lokale Großinvestoren in den Jahren 2001 bis 2003 noch nicht einmal begonnen.

Auf einem der zahlreichen Nebenschauplätze scheint dafür erstmals ein Licht am Ende des Tunnels. Der unter dem Vorwurf Untreue und Bestechung/Bestechlichkeit angeklagte „Grundstücks-Deal“ zwischen der Flensburger Sparkasse und dem Flensburger Immobilienhändler Herrman Densch steht kurz vor seiner Einstellung.

Auf Anfrage teilte Landgerichtssprecherin Rebekka Kleine mit, dass dieses gegen Herrman Densch, den ehemaligen Sparkassendirektor Frerich Eilts und dessen ehemaligen Sparkassenmitarbeiter Ralf B. geführte Verfahren nach § 153 StGB vorläufig eingestellt worden sei. Vorläufig, weil im Fall Eilts und Densch die mit dem Beschluss vom 15. Juli vergangenen Jahres verbundenen Auflagen noch nicht erfüllt worden seien. Sie müssen noch je 125.000 Euro an die Landeskasse zahlen. Die Frist, so Kleine, laufe am 15. Januar ab. Gegen B. sei das Verfahren ohne Auflagen eingestellt worden.

Die Kieler Strafermittler hatten Eilts vorgeworfen, seit den 90er-Jahren alle Immobilien, die die Sparkasse zwangsversteigern ließ, dem Flensburger Makler Herrman Densch zur exklusiven Vermarktung überlassen zu haben – Quelle: www.shz.de

Foto: Hermann Densch // Quelle shz.de

Nach Angaben Kleines ist ein Verfahren nach einer Einstellung nach § 153 a „vollständig vom Tisch.“ Die Kammer habe nach einer Vorprüfung des Sachverhalts im Gespräch mit den Anwälten der Beklagten diesen Weg beschritten. „Eine Eintragung ins Strafregister erfolgt damit nicht“, sagte Kleine. Die Höhe der Zahlung an die Landeskasse orientiere sich an den Einkommensverhältnissen der Angeklagten. Dass sie bis jetzt noch nicht geleistet wurde, sei angesichts der Höhe der Summe aber auch nicht unüblich.

Eilts‘ Rechtsanwalt Christoph Lepper betont in einer Stellungnahme: „Durch die Zahlung der Geldauflage wird keine Schuldfeststellung getroffen. Es handelt sich auch nicht um eine Bestrafung. Eine solche hätte mein Mandant auch nicht akzeptiert. Nach wie vor weist Herr Eilts die erhobenen Vorwürfe zurück. Ein Prozess zum Beweis seiner Unschuld wäre jedoch langwierig und kostspielig geworden. Die Verfahrenseinstellung war und ist für Herrn Eilts daher wirtschaftlich sinnvoll.“

Fast wortgleich reagiert Herrman Densch. „Die Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung der Geldauflage ist keinesfalls Schuldanerkenntnis, oder gar Strafe. Diese wäre auch niemals akzeptiert worden. Ein Prozess zu führen zum Beweis der Unschuld wäre aus unserer Sicht jedoch langwierig, sehr zeitaufwendig und kostspielig geworden.“

– Quelle: https://www.shz.de/5347411 ©2019

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Aktuelle Fälle von Liquikon Immobiliendarlehen Immobiliengutachten Insolvenzverwalter VR Bank Erfahrungen VR Bank Niebüll Zwangsversteigerung

Immobiliengutachten: die Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen

Der Gutachter hat im Verfahren sowohl Rechte als auch Pflichten. Im Mittelpunkt steht aber immer die unabhängige und neutrale Beurteilung des zugrunde liegenden Sachverhaltes.

Der Gutachter hat in seinem Gutachten den Grundsatz „so wenig wie möglich – so viel wie nötig“ zu beachten. Das heißt, er darf bei seinen Ausführungen weder etwas wichtiges weglassen noch etwas hinzufügen, das nicht erforderlich ist. Der Umfang des Gutachtens und die Inhalte, werden alleine über die Fragestellung des Beweisbeschlusses bestimmt.

Das hindert den Gutachter jedoch nicht daran, eine Erweiterung des Beweisbeschlusses anzuregen, wenn er dies für unumgänglich hält. Dazu muss er mit dem Gericht in Kontakt treten und dem Richter darlegen, weshalb er eine solche Erweiterung für sinnvoll oder für notwendig erachtet. Der Richter kann dann entscheiden, ob er dieser Erweiterung zustimmt oder ob er diese ablehnt.

Der Gutachter ist verpflichtet, alle Aspekte in seinem Gutachten zu erwähnen, die eine Rolle für das Ergebnis des Gutachtens spielen, selbst wenn sie nicht explizit im Beweisbeschluss erwähnt sind.

Bei seiner Arbeit darf sich der Gerichtsgutachter nicht durch eine der beteiligten Prozessparteien beeinflussen lassen. Sämtliche Kontakte zu den Prozessparteien müssen im Vorfeld mit dem Gericht abgeklärt und genehmigt werden. Das Gericht muss auch informiert werden, wenn der Sachverständige erforderliche Unterlagen oder Informationen benötigt. In diesen Fällen wird das Gericht diese besorgen oder entscheiden, wie weiter vorzugehen ist, um eine sachgerechte Beurteilung zu ermöglichen.

Des Weiteren ist der Gutachter verpflichtet, das Gericht auf alle Beeinträchtigungen, Schwierigkeiten oder Ereignisse bei der Gutachtenerstellung hinzuweisen.

So hat das Gericht jederzeit die Möglichkeit einzugreifen und zu unterstützen.

Der Gutachter ist zur Erstellung des Gutachtens verpflichtet, wenn er öffentlich bestellt und vereidigt ist. Anders, als bei einem Privatgutachten, kann er sich dem Auftrag nicht verweigern. Das Gericht wird den Gutachter in aller Regel nur dann von der Erstellung befreien, wenn hierfür triftige Gründe vorliegen. Neben der persönlichen Befangenheit, kann das auch eine fehlende fachliche Kompetenz, oder ein Mangel an Messmitteln sein. Ein zeitlicher Engpass des Gutachters oder eine Unzufriedenheit mit den Honorarsätzen, stellen jedoch keine Gründe dar, weshalb ein öffentlich bestellter Sachverständiger einen Auftrag ablehnen kann bzw. weshalb ein Gericht die Beauftragung widerruft.

Der Gutachter hat jedoch auch Rechte, die unmittelbar mit den Pflichten korrespondieren. Das Gericht muss ihm die Möglichkeit geben, den Gutachterauftrag sachgerecht zu erfüllen. Neben einer sinnvollen und zielorientierten Fragestellung im Beweisbeschluss, muss es auch bei möglichen Beeinträchtigungen, zum Beispiel Beeinflussungsversuchen, den Gutachter durch geeignete Instrumente schützen. Weist der Gutachter das Gericht auf solche Umstände hin, hat er einen Anspruch auf Einschreiten des Gerichts. Denn nur so ist gewährleistet, dass das Gutachten aussagekräftig und verwertbar ist.

Unrichtiges Gutachten löst Schadensersatzansprüche aus

Kommt der Sachverständige den Pflichten nicht nach und erstattet ein unrichtiges Gutachten, so ist er, gem. Gesetz  (§ 839a BGB), den Verfahrensbeteiligten zum Schadenersatz verpflichtet. Bei vorsätzlich falschen Gutachten, können auch strafrechtliche Konsequenzen drohen. Grundsätzlich ist die Haftung des Gerichtsgutachters jedoch beschränkt. Er haftet nämlich nicht aus einem Vertrag, da es zwischen ihm und dem Gericht keinen „Vertrag“ im Sinne eines Werk- oder Dienstleistungsvertrags gibt. Der Gerichtsgutachter wird durch das Gericht berufen und ist daher ausschließlich gegenüber dem Gericht selbst verpflichtet.

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Immobiliengutachten: die Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen

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Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen Quelle: bundesverband-gutachter.de Der Gutachter [...]

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Sparkassen: Anspruch auf Neuberechnung Ihrer Kredite

Wer hat einen Anspruch auf Neuberechnung seiner Kredite?


In sehr vielen uns vorliegenden Fällen, kommen die Banken und/oder Sparkassen ihrer Auskunfts-und Rechenschaftspflicht gegenüber dem Bankkunden nicht nach. Ist dies rechtens? Liquikon meint NEIN!

Insbesondere bei Giroverträgen als Geschäftsbesorgungsverträgen im Sinne von § 675 Abs. 1 BGB sind die Regelungen des Auftragsrechts anwendbar, nach denen gem. § 666 BGB der Kunde ein Auskunftsanspruch über die von ihm geführten Geschäftsabläufe hat, so die Aussage unserer Kooperationsanwälte.

Kommt eine Bank / Sparkasse dieser Offenlegungspflicht nicht nach, dann weiß der betroffene Bankkunde schlicht und ergreifend nicht, wie hoch der reale Schuldsaldo ist. Insbesondere bei einer Vertragsabwicklung nach Kündigung, stellen wir immer wieder fest, dass hier von Seiten der Bank gerne „gemauert“ wird und man die benötigten Unterlagen mit vorgeschobenen Argumenten nicht heraus gibt.

So auch im Fall der Familie Hasenheyer, die gegen die Sparkasse Oder-Spree vor Gericht ziehen muss um Einblick über die komplette Abrechnung zu erhalten

Der Herausgabeanspruch, welchen auch die Familie Hasenheyer gegen die Sparkasse Spree hat, besteht unabhängig davon, ob ein Kunde bereits Informationen erhalten hat immer dann, wenn die Auskunftserteilung der Bank / Sparkasse ohne weiteres möglich ist und das Verlangen nicht rechtsmissbräuchlich ausgeübt wird ( BGH Z 107, 104, 109; BGH NJW 1985, 26, 99 ). Dem Kunden steht insoweit ein Zurückbehaltungsrecht bis zur Informationserteilung zu.

Was soll man nun denken, wenn sich eine Bank oder Sparkasse mit allen Mitteln dagegen sträubt, benötigte Unterlagen zur Verfügung zu stellen?

Fazit: Wer einen Überschuss aus laufender Rechnung begehrt, muss diesen rechnerisch nachvollziehbar aufzeigen. Er hat im Hinblick auf sämtliche Kontobewegungen so vorzutragen, dass ein Gericht die geltend gemachte Saldoforderung in allen ihren Grundlagen überprüfen kann.

Neuberechnungs – Anspruch bei Pflichtverletzungen einer Bank oder Sparkasse


Ausgangssituation: Der Bankkunde hat verschiedene Pflichtverletzungen der Bank oder Sparkasse durch ein finanzmathematisches Kreditgutachten belegt. Er hat damit schlüssig zu dem Grunde nach bestehenden Schadenersatz und der Bereicherungsansprüche vorgetragen. Hieraus ergibt sich somit, dass die Abrechnung der Bank oder Sparkasse bezüglich des Saldo zum Zeitpunkt der Kündigung nicht richtig sein kann. Wenn die Abrechnung der Bank oder Sparkasse sich dadurch als unzutreffend erweist, dann muss diese berichtigt werden. Bis dies durch die betreffende Bank oder Sparkasse geschehen ist, hat der Bankkunde ein Zurückbehaltungsrecht nach § 273 BGB. Gleiches gilt für nicht erteilte Abrechnungsinformationen.

Gleichzeitig verhält sich eine Bank oder Sparkasse vertragswidrig, wenn sie die Rückzahlung dieser „unklaren“ Verbindlichkeiten vom Bankkunden fordert und daraus gegen ihn vollstreckt. Etwa aus der Vollstreckung erlangte Beträge hätte eine Bank oder Sparkasse nach den inhaltlichen Vertragsbedingungen, dem Bankkunden jedoch ohne weiteres als Schadenersatz zurück zugewähren. Der Bankkunde kann insoweit den dolo–agit– Einwand geltend machen.

Der Dolo-agit-Grundsatz – oder das Prinzips von Treu und Glauben


Die Dolo-agit-Regel gilt auch im heutigen deutschen Recht. Sie besagt nach wie vor, dass eine Klage keinen Erfolg haben darf, wenn der Kläger die eingeklagte Leistung sofort an den Beklagten zurückgeben müsste, weil diesem ein Gegenanspruch zusteht. Allerdings existiert im modernen Recht die römisch-rechtliche exceptio doli nicht mehr. Die Erfolglosigkeit der Klage wird daher heute auf § 242 BGB gestützt.

Der Dolo-agit-Grundsatz ist somit eine spezielle Ausprägung des Prinzips von Treu und Glauben, das in § 242 BGB verankert ist.

Hat der Kunde dieser Darlegungslast genügt, muss die beklagte Bank / Sparkasse dessen Behauptungen substantiiert bestreiten und konkret darlegen, wo und wie die erforderliche korrekten Buchungen / Zinseinstellungen vorgenommen wurden.

Die Rechtsprechung hilft jedoch in diesen Fällen mit unterschiedlichen Beweiserleichterungen, wobei der für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat von einer Umkehr der Beweislast zugunsten des Geschädigten ausgeht. Steht danach die Verletzung einer vertraglichen Aufklärungs-/Beratungspflicht oder Rechnungsabschluss-Pflicht fest, ist die Bank beweisbelastet dafür, dass der Schaden auch bei pflichtgemäßem Verhalten eingetreten wäre. (sog. Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens). Dies soll aber dann nicht gelten, wenn die pflichtgemäße Information bzw. Beratung bei dem Geschädigten einen Entscheidungskonflikt ausgelöst hätte, weil vernünftigerweise nicht nur eine, sondern mehrere Möglichkeiten aufklärungsrichtigen Verhaltens bestanden; in diesem Fall muss wiederum der Geschädigte die Ursächlichkeit beweisen. Die Kausalitätsvermutung setzt folglich voraus, dass es nur eine einzige Möglichkeit aufklärungsrichtigen Verhaltens gibt.

Auszug aus den allgemeine Geschäftsbedingungen ( AGB ) der Sparkassen

Nr. 1 Grundlage der Geschäftsbeziehung

1) Geschäftsbeziehung als Vertrauensverhältnis

Die Geschäftsbeziehung zwischen dem Kunden und der Sparkasse ist durch die Besonderheiten des Bankgeschäfts und ein besonderes Vertrauensverhältnis geprägt.

Der Kunde kann sich darauf verlassen, dass die Sparkasse seine Aufträge mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns ausführt und das Bankgeheimnis wahrt.

Nr. 7 Kontokorrenten und andere Geschäfte

3) Einwendungen gegen den Rechnungsabschluss

Stellt sich nachträglich die Unrichtigkeit heraus, so können sowohl der Kunde als auch die Bank / Sparkasse eine Richtigstellung ( Neuberechnung ) aufgrund gesetzlicher Ansprüche verlangen.

Nr. 11 Aufrechnung und Verrechnung

1) Aufrechnung durch den Kunden

Der Kunde darf Forderungen gegen die Sparkasse nur insoweit aufrechnen als seine Forderungen unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

Systematischer Betrug durch Banken und ALLE schauen weg ?

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Von |Juni 5th, 2019|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Betrug, Journalist Olaf Kumpfert, Spar- und Kreditbank, Sparkasse, Volksbanken Erfahrungen, VR Bank Erfahrungen, VR Bank Niebüll, Zinsanpassung, Zwangsversteigerung|Kommentare deaktiviert für Systematischer Betrug durch Banken und ALLE schauen weg ?
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Spendenaktion für Ex Mitarbeiter der Sparkasse Attendorn erfolgreich

Spendenaufruf für Ex Sparkassenmitarbeiter erfolgreich!


Mit unserem Spendenaufruf für die Familie Kleff gegen die Sparkasse Attendorn, sind wir mit einem Facebook-Aufruf am 19.01.2019 an die Öffentlichkeit gegangen. Nicht nur für die Familie Kleff, sondern auch für Liquikon war dieser Versuch ein Pilotprojekt, von welchem niemand wussten, welchen Verlauf dieser Aufruf nehmen würde.

Bereits 2 Tage nach der Veröffentlichung wurde ein Spender auf die Anzeige aufmerksam und kündigte an, die komplett benötigte Summe von 25.000€ zur Verfügung stellen zu wollen.

Heute, am 05.02.2019 ist es nun so weit. Die avisierte Zahlung der 25.000€ Spendensumme wurde bestätigt.

Wir sind mächtig stolz darauf, dass es uns gelungen ist, nun zusammen mit der Familie Kleff einen Weg einschlagen zu können, gegen den ehemaligen Arbeitgeber von Herrn Franz-Josef Kleff – die Sparkasse Attendorn -, mit den notwendigen Rechtsmitteln zur Wehr setzen zu können.

Spendenaufruf Frank Josef Kleff Sparkasse Attendorn

Spendensumme von 25.000€ macht´s möglich!


Liquikon wird alle notwendigen Schritte begleiten und ein wachsames Auge auf Justiz und Rechtsanwalts-Aktivitäten werfen.

Nicht nur die Familie Kleff, sondern auch die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, nachvollziehen zu dürfen, wie die Justiz agiert, Gerichte entscheiden, was öffentlich-rechtliche Sparkassen unter Kundenservice verstehen und wie langjährige Mitarbeiter für Ihren Einsatz „gewürdigt“ werden.

Hier noch mal zur Erinnerung unser Spendenaufruf vom 19.01.2019 

Wir brauchen Ihre Unterstützung! ‼️

Wir kämpfen seit Monaten für das Zuhause der Eheleute Kleff, die gesundheitlich angeschlagen und im angekommenen Rentenalter, mit einer Zwangsversteigerung und einer damit verbundenen Zwangsräumung nicht mehr zurecht kommen wird.

Mit einem Spendenbeitrag von 25.000 €, können unsere Juristen gegen die beantragte Zwangsversteigerung einen gerichtlichen Weg aus der Misere ansteuern, mit dem Ziel die öffentlich-rechtliche Sparkasse dazu zu bewegen, die zu unrecht entwendeten Gelder von über 300.000 €, den Eheleuten Kleff zurück zu erstatten und die Zwangsversteigerung aufzuheben.

➡️➡️➡️ Unser Dankeschön für Sie

Ab einer Spende von 250 €, erhalten Sie eine kostenlose Mitgliedschaft für 1 Jahr in unserem Verbraucherschutzverein Liquikon.

Sie können unsere Mitgliederleistungen vollständig in Anspruch nehmen und wir können so einen Teil dazu beitragen, dass der Familie Kleff zu Ihrem Recht verholfen wird.


Spendenaufruf_Franz Josef Kleff_Sparkasse Attendorn

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Von |Juni 5th, 2019|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Betrug, Journalist Olaf Kumpfert, Spar- und Kreditbank, Sparkasse, Volksbanken Erfahrungen, VR Bank Erfahrungen, VR Bank Niebüll, Zinsanpassung, Zwangsversteigerung|Kommentare deaktiviert für Systematischer Betrug durch Banken und ALLE schauen weg ?