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Widerrufsjoker bei Immobilienkredit

Widerrufs­recht soll im Juni 2016 erlöschen

 
Ende des ewigen Widerrufsrechts bei Immobilienkrediten –
Was Bankkunden jetzt wissen müssen, der Widerrufsjoker wird sterben!
Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf „18/5922“ zur Umsetzung der Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie „EU-Richtlinie 2014/17/EU“ vorgelegt, der die Vergabe von Immobilienkrediten umfassend neu regeln soll. Laut Gesetzesbegründung soll dadurch ein höheres Verbraucherschutz erreicht werden. Genau das Gegenteil ist nach unserer Auffassung der Fall.
Das verbraucherfreundliche “ewige Widerrufsrecht“  bei fehlerhafter Widerrufsbelehrung wird auf kosten des Verbrauchers beseitigt.
Die Bankenlobby haben sich wohl durchgesetzt.
Nahezu alle Sparkassen, Volksbanken und Banken haben ihre Kunden in der Vergangenheit vom November 2002 bis 2010 falsch oder unzureichend über deren Widerrufsrecht belehrt, sodass Darlehensverträge noch heute widerrufen werden können. Selbst, wenn die Darlehensverträge bereits beendet sind.
Dadurch können Kreditkunden ihre teuren Darlehensverträge Umfinanzierung und auf zinsgünstige Kredite zu aktuellen Konditionen aufnehmen, ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung.
Für Bankkunden die bereits die Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt haben, können diese durch den Widerrufsjoker zurückgefordert werden.
Nach aktueller Gesetzeslage können die Sparkassen, Volksbanken und Banken jederzeit nachbelehren.
Ein weitergehendes Schutzbedürfnis ist daher nicht notwendig.
Der neue Gesetzesentwurf sieht ein automatisches Erlöschen des Widerrufsrechts bei
Immobiliendarlehen nach einem Jahr und 14 Tagen vor – und zwar unabhängig davon, ob das Kreditinstitut zuvor seinen Belehrungs- bzw. Informationspflichten ordnungsgemäß nachgekommen ist.
Sogar für Altverträge die zwischen November 2002 bis 2010  soll das Widerrufsrecht rückwirkend abgeschafft werden. Der Widerrufsjoker soll auf kosten des Verbrauchers sterben! Setzt sich die Bankenlobby durch, wäre die Widerrufbarkeit für Altverträge ab 2016 nicht mehr möglich.
Der ursprüngliche Gesetzentwurf sah keine rückwirkende Einschränkung vor. Auch in der 1. Lesung im Bundestag war davon noch keine Rede. Sollte das neue Gesetz Realität werden, wird die Verbraucherfreundlichkeit der bisherigen Regelung massiv eingeschränkt.
Aus Verbrauchersicht besteht Eilbedürftigkeit daher gilt vor allem eins. Geben Sie Ihre Verträge zur Prüfung an einen Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, der sich mit der Materie auskennt. Ein Widerruf kann sich auch in Ihrem Fall lohnen. Alle Verbraucher können noch handeln und aktiv werden!
Exclusiv Service
Einen Prozess ganz ohne eigenes Kostenrisiko für Sie, dass versprechen Prozesskostenfinanzierer. Hierbei übernimmt der Finanzierer die gesamten Prozesskosten gegen eine Beteiligung an einem möglichen Prozessgewinn. Allerdings wird hier der Einzelfall akribisch durch einen unserer Rechtsanwälte geprüft. Gerne helfen wir Ihnen dabei.

Der Verein LIQUIKON Hilfe für Banken- und Sparkassengeschädigte e.V.
führt eine Sichtung mit einer ersten Einschätzung ihrer Bankunterlagen, für Vereinsmitglieder kostenlos, durch. Für interessierte Nichtmitglieder wird ein kleiner Arbeitsaufwand in Rechnung gestellt.
Wir benennen Ihnen gerne einige Rechtsanwälte und Kreditsachverständige die Ihnen weiter helfen können.
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Leistungen für Vollmitglieder
2018-02-25T17:54:56+00:00Categories: BGH Urteile, Kreditverträge|Tags: , |
Bettina Rackowitz

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