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Wenn die Justiz gnadenlos zuschlägt

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Im Clinsch mit der Raiffeisenbank Peuerbach

Am 12. Dezember 2017 wandte sich das verzweifelte Rentnerehepaar Schürger an Liquikon in der Hoffnung, über diesen Weg die für die am Mittwoch den 20. Dezember 2017 um ca. 08:00 Uhr angesetzte Zwangsräumung abwenden zu können.

Eine sportliche Aufgabe für das Team von Liquikon, innerhalb von 8 Tagen die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten und zu analysieren, ob seitens der hausfinanzierenden Raiffeisenbank Peuerbach alles rechtens abgelaufen ist, zumindest was das Zahlenwerk der zugrundeliegenden Darlehensverträge betrifft.

Unsere Devise: „Ärmel hoch krempeln und los gehts – dem Rentnern muss geholfen werden…

Zwei Herzinfarkte von Herrn Hubert Schürger sind definitiv 2 zuviel, damit stürzte sich der Kreditsachverständige Dieter Rackowitz in eine Vorprüfung der Anspruchsgrundlage.

Das Ergebnis: Die Zahlen der Raiffeisenbank Peuerbach und die des Gutachters klaffen um mindestens 115.000€ auseinander und das zu Gunsten der Fam. Schürger.

Warum wir Unterstützung von euch benötigen …

Herr Hubert Schürger der durch die Jahrelangen Streitigkeiten gesundheitlich mehr als angeschlagen ist, hat uns gegenüber angekündigt das Haus nicht zu räumen. Er ist fest dazu entschlossen, sich bis auf‘s äußerste zur Wehr zu setzen, wenn nötig auch unter Einsatz seines Lebens (seine Worte!).

Gerichtsvollzieherin 4 Tage vor Weihnachten

Nicht nur die schwarz auf weiß Zahlenwerke der Raiffeisenbank Peuerbach wie z.B.

– 18% Zinsen aus der Grundschuld anstatt 2,5% -Punkte über dem jeweiligen Basiszins und

– Währungsverluste zu Lasten der Familie Schürger die die Schuldsumme um ca. 70% erhöht hat (gem. aktuellem EuGH Urteil nicht erlaubt) +
– Zwangskonvertierung des CHF Kredits etc pp.

sondern auch die ethisch/moralischen Gesichtspunkte bewegten uns dazu, diesen Aufruf zu machen.

Bitte unterstützen Sie das Rentner Ehepaar am Mittwoch 20. Dezember 2017 um ca. 08:00 Uhr durch Ihre Anwesenheit.

Helfen Sie uns die Räumung von Haus und Stall zu verhindern, da neben der Familie Schürger auch Pferde & weitere Tiere von dieser Zwangsräumung Heim und Leben verlieren werden.

Ergänzungen zu unserem Artikel aus Berichtserstattungen von 2016

Bereits in 2016 gab es zu den Auseinandersetzungen zwischen dem Rentnerehepaar Schürger und der Raiffeisenbank Peuerbach erste Berichtserstattungen:

Vilshofener Anzeiger vom 29.06.2016 – Streit mit Bank – jetzt ist sein Haus weg

“ … Mein Leben lang habe ich anderen geholfen. Nur mir kann ich nicht helfen“, sagt Hubert Schürger wenige Minuten, bevor sein Anwesen in Märzing bei Eging am See (Landkreis Passau) zwangsversteigert wird. Er glaubt, sich gut auf den Termin am Passauer Amtsgericht vorbereitet zu haben. Doch am Ende wird die Richterin den Verkauf an einen der fünf Bieter genehmigen.

Schürger, der bald 60 Jahre alt wird, hatte sich vor elf Jahren 160.000 Euro von der Raiffeisenbank Peuerbach in Österreich geliehen, von der Raiba Salzweg-Thyrnau weitere 50.000 Euro. Damit kaufte er sich den alten Hof, Baujahr 1926, zweimal erneuert, fast 32.000 Quadratmeter Grund gehören dazu. Schürger hat nach eigenen Angaben kräftig in das Haus investiert.

Vor wenigen Jahren entbrannte dann ein intensiver Streit mit seinen Banken. Um Kosten zu sparen, war der Kredit aus Peuerbach mit Schweizer Franken abgeschlossen worden. Schürger behauptet, die Bank hätte den Kredit in Euro umwandeln müssen, sobald der Franken unter 1,60 Euro fällt. So sei das mündlich vereinbart worden, so sei das aber nicht erfolgt. Er selbst habe nicht einwirken können, da er in dieser Phase im Krankenhaus gelegen sei. Schließlich erfolgte die Umrechnung mit 1:1. „Ich habe dadurch 80.000 Euro verloren“, sagt Schürger. Im Streit darüber stellte er 2014 die Ratenzahlungen ein.

Die Banken und er konnten sich nicht einigen, so dass es zur Zwangsversteigerung kam. Doch auch danach ist Schürger davon überzeugt, verhindern zu können, dass er ausziehen muss. Er werde den Kampf „gegen die deutsche Bürokratie“ weiterführen…“

Quelle: Vilshofener Anzeiger vom 16.09.2016 – Zwangsräumung in letzter Minute abgewendet

„… Vor elf Wochen ist der Hof von Hubert Schürger in Eging am See zwangsversteigert worden. Im Streit mit einer österreichischen Bank über die Kreditabwicklung hatte er die Ratenzahlungen eingestellt. Die Bank zog die Konsequenzen. Schürger legte Rechtsmittel ein…“

Nun will der neue Besitzer, ebenfalls ein Eginger, das Anwesen nutzen und hat nach fünf schriftlichen Aufforderungen, den allein stehenden Hof zu räumen – denen Schürger nicht folgte – eine Zwangsräumung erwirkt. Diese sollte am Freitag um 9 Uhr erfolgen. Schürger erfuhr am Mittwoch davon. Mit Hilfe seines Anwalts schaffte er es, dass das Landgericht diese Räumung einstweilen aussetze. Davon erfuhr er am Donnerstag Abend.

Selbst, wenn die Gerichtsvollzieherin mit der Räumungsklage und einem Räumkommando aufgetaucht wäre, hätte sich Schürger – wie er sagt – geweigert, sein Anwesen zu verlassen, weil er sich im Recht fühle. „Ich soll den Hof verlassen?! Das verkrafte ich nicht. Da können sie mich gleich mit den Füßen voraus raustragen.“ So weit kam es zum Glück nicht…“

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