Kategorien
Aktuelle Fälle von Liquikon Bankkonto Kreditgutachten Sparkassen Erfahrungen Volksbanken Erfahrungen VR Bank Erfahrungen

Tatort Bankkonto – die Opfer wehren sich

Tatort Bankkonto: Was wird aus den Menschen, die von Banken betrogen wurden?


Viele verlieren ihre wirtschaftliche Existenz. Früher duckten sich die Bankgeschädigten meist weg, denn wer seine Schulden nicht an die Bank zurückzahlt, ist selber schuld, so die öffentliche Meinung.

Das es auch anders sein könnte – undenkbar. Und so wählen einige den Freitod, doch die meisten sehen keine wirtschaftliche Perspektive mehr und landen in Hartz IV.

Aber von tausend Opfern steht eines auf und sagt NEIN. Mittlerweile sind aus ihnen Hunderte und Tausende geworden, die sich den Banken nicht mehr widerstandslos beugen. Von Oldenburg bis Bad Reichenhall, von Köln bis Neuruppin finden sich immer mehr Bankgeschädigte zusammen, tauschen Erfahrungen aus und gehen gemeinsam gegen Bankenwillkür an die Öffentlichkeit und vor Gericht. Je länger Politik und Bankwirtschaft die Unantastbarkeit der Banken und die von von Liquikon beschriebene Mauer  in den Köpfen von Richtern und Staatsanwälten aufrechterhalten und deren Unfehlbarkeit verteidigen, umso schneller wächst die Zahl derer, die unrechtmäßig geschädigt wurden und Widerstand leisten.

Kreditgutachten – ein wichtiger Hebel gegen die Unantastbarkeit der Banken


Ein wichtiger Hebel, diese „Mauer der Unantastbarkeit“ aufzubrechen, sind Analysen von Kreditsachverständigen, welche die Betrügereien von Banken offenlegen. Ihre Gutachten dokumentieren: Hätte die Bank richtig gerechnet, wären die Kunden heute nicht in Not.

Mit einem Gutachten haben die Kreditnehmer es schwarz auf weiß: Ihre Bank hat sie betrogen!

Fakt ist: Banken berechnen ihren Kunden mehr Zinsen als Vertrag,Gesetz und Rechtssprechung es zulassen.

Falschabrechnungen sind keine Einzelfälle, sondern haben System


Jedes Jahr – so die Schätzungen von Experten – ziehen Banken Milliaren Euro unrechtmäßig von den Kundenkonten ein. Sanktionen gegen Banken, auch wenn Fälle öffentlich werden, sind nicht bekannt. Der Betrug lohnt sich.

In einer demokratischen Gesellschaft ist es falsch, wenn die Politik einem Wirtschaftssektor allein einen Schutzraum gewährt. Das ist der Fehler im System. Es liegt in der Natur des Menschen, dass diejenigen, die einen besonderen Schutz genießen, ihn ausnutzen werden. Zum Nachteil des Menschen, dass diejenigen, die einen besonderen Schutz genießen, ihn ausnutzen werden. Zum Nachteil des wirtschaftlich Schwächeren – den Verbrauchern, denen kein vergleichbarer Schutzraum gewährt wird.

Mit der Publikation in unserem Internetportal, mit denen wir den Betroffenen eine Stimme geben, streben wir eine längst überfällige, öffentliche Debatte über die unrechtmäßige Bereicherung durch Banken und Sparkassen an.

Werden Sie Teil dieser „Stimme“und werden Sie aktiv …

Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne – unverbindlich und kostenlos 

Fälle aus unserer Praxis

Kategorien
Aktuelle Fälle von Liquikon Betrug Journalist Olaf Kumpfert Spar- und Kreditbank Sparkasse Volksbanken Erfahrungen VR Bank Erfahrungen VR Bank Niebüll Zinsanpassung Zwangsversteigerung

Systematischer Betrug durch Banken und ALLE schauen weg ?

Systematischer Betrug & höchste unrechtmäßige Bereicherung der Banken / Sparkassen

Bedient wird sich bei den Schuldnern … 

Es ist kein Zufall, dass sechs von sieben der richtig berechneten Konten Dispokonten im Guthaben sind. Sobald Konten oder Kunden insgesamt ein Guthaben bei einer Bank aufweisen, rechnen die Banken deren Zinsen weitgehend richtig, so die Erfahrungen der Experten. Falschrechnungen bei Guthaben kommen zwar vor, sind aber eher die Ausnahme. Falsch gerechnet wird in erster Linie bei Kunden, die von der Bank abhängig sind, die Schuldner sind!

Mit Moral und Unmoral hat beides nichts zu tun. Ein Geschäft bedingt das andere. Tatsächlich haben sich für beide Bank-Kunden-Verhältnisse höchst unterschiedliche soziale Werte ausgebildet.

Bei der Geldanlage sind beide Seiten positiv besetzt, beim Kredit dagegen bildet sich eine strenge Wertehierarchie aus.

Der Kreditnehmer ist Schuldner und deshalb schuldig ?


Sparkasse Kreditkündigung-min

Wenn ein Schuldner sich gegen seine Bank wendet, dann greift das Vorurteil, dass er seinen Kredit nicht zurückzahlen wolle.


Niemand fragt, ob die Bank verantwortlich für den Niedergang des Kunden sein könnte. Vorurteile der Allgemeinheit und in vielen Fällen sogar vor der eigenen Familie, schützen die Banken mehr als jedes Gesetz. „Wenn dir die Bank nicht passt, dann kannst du doch gehen“, wird vielfach als Scheinargument gegen Bankenkritik angeführt. Zum einen wird die angebliche Wahlfreiheit bei Krediten durch die angeblichen Transaktionskosten bei Kreditwechsel oder Umschuldung wirtschaftlich unvernünftig, argumentiert der Bremer Professor Peter Derleder. Zum anderen verhindern Banken aktiv die Umschuldung auf andere Institute.

In einer Untersuchung des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen über die Umschuldung von teuren Dispokrediten auf preiswerte Ratenkredite kamen die Verbraucherschützer zu dem Ergebnis, dass die Kreditinstitute im Schnitt in sieben von zehn Fällen gar nicht auf die Umschuldungswünsche ihrer Kunden reagieren. Abgelehnt werden die Kreditwünsche zum Teil – so die Verbraucherschützer – mit der Begründung, die Kunden seinen nicht kreditwürdig, was völlig absurd ist, da die Kunden ja bei einer Umschuldung die Kredite in dieser Höhe ja schon haben?

Fazit: Viel eher wollen die Banken den Kunden in einem Dispovertrag „einsperren“, weil sie daran doppelt so viel verdienen wie am Ratenkredit! 

Mit Schulden ist man den Kreditinstituten ausgeliefert, besonders wenn für Darlehen Sicherheiten zu Gunsten der Bank eingeräumt wurden. Denn dann braucht man für eine Umschuldung auf ein anderes Kreditinstitut die Freigabe durch die Bank, und die gibt es meist nicht.

Wer Schulden hat ist also von seiner Bank abhängig. Falschabrechnungen finden sich auch meistens dort, wo sich die Kunden nicht wehren können und zwar im Schuldverhältnis, da haben die Banken ihre Kunden im Griff. Überspitzt gesagt, könnte man dies auch von Zinssklaverei nennen.

Systematischer Betrug von Privatbanken, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, VR Banken …


Allein die Häufigkeit der Falschabrechnungen zeigt, dass es sich nicht um die von der Politik beschworenen Einzelfälle handelt. Sie kommen in allen Bereichen der Kreditwirtschaft vor:  Privatbanken, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, VR Banken …

Experten sagen dazu: Es handelt sich um eine systematische Gewinnmaximierung außerhalb der Rechtssprechung 

Und was sagen die Banken dazu?


Gegen derartige Vorwürfe rennen die Banken Sturm und verteidigen sich mit der Illusion: Das Bankensystem arbeitet fehlerfrei, Banken rechnen richtig, Fehler seien immer nur das Produkt von einzelnen schwarzen Schafen.

Olaf Kumpfert beschreibt in seinem Buch „Zinsklau“ ein ineinandergreifende Manipulationssystem, mit dem Bankkunden jährlich um Milliarden betrogen werden.

Klare Worte von Olaf Kumpfert: Misstrauen Sie Ihrer Bank!

Banken stehen untereinander im Leistungsvergleich. Derjenige Vorstand, der seine Bank zum höchsten Gewinn verhilft, erhält das höchste Einkommen. Dieses Ziel – mehr Einkommen zu erreichen – gibt der Vorstand als Leistungsvorgabe an seine Mitarbeiter weiter. Für deren Tätigkeit werden Computersysteme zur Verfügung gestellt, in denen Möglichkeiten zur rechtswidrigen Erzielung von Zinseinkünften vorgegeben sind.

Olaf Kumpfert

Zitat Olaf Kumpfert: „… Regelmäßig werden Kunden bei der Zinsberechnung übers Ohr gehauen, der Schaden der Verbraucher geht in die Milliarden. Es könnte jeden treffen, der seinen Dispo nutzt, sein Haus oder seinen Betrieb mit Hilfe einer Bank finanziert hat…“

Wir schließen uns den Worten von Olaf Kumpfert kreuz – freier Journalist für ARD und ZDF und mehrfacher Preisträger des deutschen Wirtschaftsfilmpreises – an, und können aus unserer 10 jährigen Praxiserfahrung, diese Aussagen in allen Punkten bestätigen.

Praxiserfahrungen – informieren Sie sich!

Kategorien
Aktuelle Fälle von Liquikon VR Bank Erfahrungen VR Bank Niebüll

VRBank Nord – Theorie und Praxis Genossenschaftsbank

Theorie und Praxis einer Genossenschaftsbank!

Die VR Bank Nord als Genossenschaftsbank behaupten von sich:  „Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei.“ – Getreu unserem Motto sind wir, die Volksbanken Raiffeisenbanken, den Lebenszielen und Herzenswünschen unserer Kunden und Mitglieder verpflichtet. Dabei richten wir unser Handeln und unsere Genossenschaftliche Beratung an klar definierten genossenschaftlichen Werten wie Solidarität, Partnerschaftlichkeit und Transparenz aus. Diese Wertorientierung macht uns und unsere Arbeit so besonders. Erfahren Sie hier warum. Einer der bekanntesten Werbebotschaften, was u. a. in dem offiziellen Werbevideo der Genossenschaftsbanken suggeriert wird.

Wir machen den Weg frei & was einer alleine nicht schafft, dass schaffen Viele … 

Doch wie sieht die Praxis aus? Halten VR Banken was sie versprechen ?

Liquikon sammelt und informiert seit 2009 über unterschiedliche Kreditinstitute, insbesondere im Bereich von Kredit- und Kontenprüfung. Bei der VR Bank Niebüll sind uns jedoch Abläufe vorgelegt worden, die noch weitreichender „Fehltritte“ aufgedeckt haben. Eine Genossenschaftsbank, die einen Vertrauensvorschuss der Bevölkerung genießt, sollte sicherlich nicht so mit seinen Kunden umgehen …

5 Kernversprechen einer VR Bank Ihren Mitgliedern gegenüber (Quelle: www.vr.de)

die wir bei der VR Bank Niebüll leider nicht vorfinden konnten

Praxisbeispiel im Umgang mit Kunden der VR Bank Niebüll


(1) Mitgliederverpflichtung / Versprochene Theorie (Quelle: www.vr.de)

Bei uns als Genossenschaftsbank dreht sich alles um eine ganz besondere Verantwortung: unsere Mitgliederverpflichtung. Denn bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken sind die Mitglieder auch Kunden. Sie können unseren Kurs aktiv mitbestimmen und genießen unseren gesetzlichen Förderauftrag, der in § 1 des Genossenschaftsgesetzes verankert ist.

Praxis: VR Bank Niebüll – Ein Alptraum für jeden Pferdebesitzer …

https://youtu.be/c7uaNiNiMEs

Mehr dazu … 

(2) Partnerschaftlichkeit / Versprochene Theorie (Quelle: www.vr.de)

Volksbanken Raiffeisenbanken sind Genossenschaftsbanken mit jahrzehntelanger Verwurzelung in ihrer Region. Dadurch sind sie mehr als nur Banken: Sie sind Partner, stehen Ihnen zur Seite und sorgen dafür, dass Sie in jeder Lebensphase immer genau die Finanzlösungen bekommen, die zu Ihren Zielen und Wünschen passen.

Praxis: Insolvenz von Jens Petersen – welche Rolle spielt die VR Bank Niebüll? …

https://youtu.be/0aEPD6Y2NkQ

Mehr dazu … 

(3) Transparenz / Versprochene Theorie (Quelle: www.vr.de)

Wir sprechen mit Ihnen kein Fachchinesisch, sondern verständlich und auf Augenhöhe. Bankdienstleistungen orientieren sich bei den Volksbanken Raiffeisenbanken an Ihren Bedürfnissen. Deshalb bieten wir Ihnen Finanzprodukte nur an, wenn sie sinnvoll sind und Sie Ihren Zielen und Wünschen näher bringen.

Praxis: VR Bank Niebüll – Landwirt Johann Johannsen lässt eine Konten prüfen! …

https://youtu.be/rFmnFa5RMAQ

Mehr dazu … 

(4) Solidarität / Versprochene Theorie (Quelle: www.vr.de)

Volksbanken Raiffeisenbanken schöpfen Kraft aus der genossenschaftlichen Idee: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“. Als Kunde profitieren Sie von dieser einzigartigen genossenschaftlichen Solidarität in Form transparenter Genossenschaftlicher Beratung, kompetenter Unterstützung und partnerschaftlicher Begleitung auf dem Weg zu Ihren Zielen und zur Erfüllung Ihrer Wünsche.

Praxis: VR Bank Onlinebanking – wenn Pin und Tan in die falschen Hände fallen …

https://youtu.be/y6ESeGYisdw

Mehr dazu … 

(5) Bodenständigkeit / Versprochene Theorie (Quelle: www.vr.de)

Die Volksbanken Raiffeisenbanken arbeiten seit Jahrzehnten bodenständig, in der Region und für die Region. Dieser Erfahrungsschatz und diese einzigartige lokale Kompetenz sind die Basis unseres soliden Geschäftsmodells. Zugleich nutzen die Volksbanken Raiffeisenbanken diese regionale Verwurzelung für den Erfolg ihrer Mitglieder, Kunden und der Region.

Bodenständigkeit

Die Volksbanken Raiffeisenbanken arbeiten seit Jahrzehnten bodenständig, in der Region und für die Region. Dieser Erfahrungsschatz und diese einzigartige lokale Kompetenz sind die Basis unseres soliden Geschäftsmodells. Zugleich nutzen die Volksbanken Raiffeisenbanken diese regionale Verwurzelung für den Erfolg ihrer Mitglieder, Kunden und der Region.

Offizielle Werbevideo von Genossenschaftsbanken

Das könnte Sie auch interessieren …


Systematischer Betrug durch Banken und ALLE schauen weg ?

Systematischer Betrug & höchste unrechtmäßige Bereicherung der Banken [...]

Von |Juni 5th, 2019|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Betrug, Journalist Olaf Kumpfert, Spar- und Kreditbank, Sparkasse, Volksbanken Erfahrungen, VR Bank Erfahrungen, VR Bank Niebüll, Zinsanpassung, Zwangsversteigerung|Kommentare deaktiviert für Systematischer Betrug durch Banken und ALLE schauen weg ?

Immobiliengutachten: die Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen

Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen Quelle: bundesverband-gutachter.de Der Gutachter [...]

Von |März 8th, 2019|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Immobiliendarlehen, Immobiliengutachten, Insolvenzverwalter, VR Bank Erfahrungen, VR Bank Niebüll, Zwangsversteigerung|Kommentare deaktiviert für Immobiliengutachten: die Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen

Kategorien
Aktuelle Fälle von Liquikon Immobiliendarlehen Immobiliengutachten Insolvenzverwalter VR Bank Erfahrungen VR Bank Niebüll Zwangsversteigerung

Immobiliengutachten: die Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen

Der Gutachter hat im Verfahren sowohl Rechte als auch Pflichten. Im Mittelpunkt steht aber immer die unabhängige und neutrale Beurteilung des zugrunde liegenden Sachverhaltes.

Der Gutachter hat in seinem Gutachten den Grundsatz „so wenig wie möglich – so viel wie nötig“ zu beachten. Das heißt, er darf bei seinen Ausführungen weder etwas wichtiges weglassen noch etwas hinzufügen, das nicht erforderlich ist. Der Umfang des Gutachtens und die Inhalte, werden alleine über die Fragestellung des Beweisbeschlusses bestimmt.

Das hindert den Gutachter jedoch nicht daran, eine Erweiterung des Beweisbeschlusses anzuregen, wenn er dies für unumgänglich hält. Dazu muss er mit dem Gericht in Kontakt treten und dem Richter darlegen, weshalb er eine solche Erweiterung für sinnvoll oder für notwendig erachtet. Der Richter kann dann entscheiden, ob er dieser Erweiterung zustimmt oder ob er diese ablehnt.

Der Gutachter ist verpflichtet, alle Aspekte in seinem Gutachten zu erwähnen, die eine Rolle für das Ergebnis des Gutachtens spielen, selbst wenn sie nicht explizit im Beweisbeschluss erwähnt sind.

Bei seiner Arbeit darf sich der Gerichtsgutachter nicht durch eine der beteiligten Prozessparteien beeinflussen lassen. Sämtliche Kontakte zu den Prozessparteien müssen im Vorfeld mit dem Gericht abgeklärt und genehmigt werden. Das Gericht muss auch informiert werden, wenn der Sachverständige erforderliche Unterlagen oder Informationen benötigt. In diesen Fällen wird das Gericht diese besorgen oder entscheiden, wie weiter vorzugehen ist, um eine sachgerechte Beurteilung zu ermöglichen.

Des Weiteren ist der Gutachter verpflichtet, das Gericht auf alle Beeinträchtigungen, Schwierigkeiten oder Ereignisse bei der Gutachtenerstellung hinzuweisen.

So hat das Gericht jederzeit die Möglichkeit einzugreifen und zu unterstützen.

Der Gutachter ist zur Erstellung des Gutachtens verpflichtet, wenn er öffentlich bestellt und vereidigt ist. Anders, als bei einem Privatgutachten, kann er sich dem Auftrag nicht verweigern. Das Gericht wird den Gutachter in aller Regel nur dann von der Erstellung befreien, wenn hierfür triftige Gründe vorliegen. Neben der persönlichen Befangenheit, kann das auch eine fehlende fachliche Kompetenz, oder ein Mangel an Messmitteln sein. Ein zeitlicher Engpass des Gutachters oder eine Unzufriedenheit mit den Honorarsätzen, stellen jedoch keine Gründe dar, weshalb ein öffentlich bestellter Sachverständiger einen Auftrag ablehnen kann bzw. weshalb ein Gericht die Beauftragung widerruft.

Der Gutachter hat jedoch auch Rechte, die unmittelbar mit den Pflichten korrespondieren. Das Gericht muss ihm die Möglichkeit geben, den Gutachterauftrag sachgerecht zu erfüllen. Neben einer sinnvollen und zielorientierten Fragestellung im Beweisbeschluss, muss es auch bei möglichen Beeinträchtigungen, zum Beispiel Beeinflussungsversuchen, den Gutachter durch geeignete Instrumente schützen. Weist der Gutachter das Gericht auf solche Umstände hin, hat er einen Anspruch auf Einschreiten des Gerichts. Denn nur so ist gewährleistet, dass das Gutachten aussagekräftig und verwertbar ist.

Unrichtiges Gutachten löst Schadensersatzansprüche aus

Kommt der Sachverständige den Pflichten nicht nach und erstattet ein unrichtiges Gutachten, so ist er, gem. Gesetz  (§ 839a BGB), den Verfahrensbeteiligten zum Schadenersatz verpflichtet. Bei vorsätzlich falschen Gutachten, können auch strafrechtliche Konsequenzen drohen. Grundsätzlich ist die Haftung des Gerichtsgutachters jedoch beschränkt. Er haftet nämlich nicht aus einem Vertrag, da es zwischen ihm und dem Gericht keinen „Vertrag“ im Sinne eines Werk- oder Dienstleistungsvertrags gibt. Der Gerichtsgutachter wird durch das Gericht berufen und ist daher ausschließlich gegenüber dem Gericht selbst verpflichtet.

Systematischer Betrug durch Banken und ALLE schauen weg ?

Von |Juni 5th, 2019|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Betrug, Journalist Olaf Kumpfert, Spar- und Kreditbank, Sparkasse, Volksbanken Erfahrungen, VR Bank Erfahrungen, VR Bank Niebüll, Zinsanpassung, Zwangsversteigerung|

Systematischer Betrug & höchste unrechtmäßige Bereicherung der Banken [...]

Kommentare deaktiviert für Systematischer Betrug durch Banken und ALLE schauen weg ?

Immobiliengutachten: die Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen

Von |März 8th, 2019|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Immobiliendarlehen, Immobiliengutachten, Insolvenzverwalter, VR Bank Erfahrungen, VR Bank Niebüll, Zwangsversteigerung|

Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen Quelle: bundesverband-gutachter.de Der Gutachter [...]

Kommentare deaktiviert für Immobiliengutachten: die Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen
Kategorien
Bausparkasse Erfahrungen Bausparkassen BGH Urteile im Bank und Kapitalmarktrecht Darlehensvertrag Immobiliendarlehen Kreditprüfung Kreditvertrag prüfen Spar- und Kreditbank Sparkasse Dillingen Sparkassen Erfahrungen Sparkassen und Giroverband Verbraucherschutz für Banken und Sparkassengeschädigte Volksbanken Erfahrungen VR Bank Erfahrungen Widerruf Autofinanzierung Widerruf Immobiliendarlehen Widerruf Immobilienfinanzierung Zinsanpassung

BGH kippt Aufrechnungsverbot von Banken + Sparkassen

Bundesgerichtshof (BGH) kippt Aufrechnungsverbot der (AGB) Klausel von Banken und Sparkassen

Am 22.03.2018 hat der Bundesgerichtshof (BGH) das Aufrechnungsverbot gekippt. Der BGH hält das Aufrechnungsverbot – welches sich üblicher Weise in den Banken- und Sparkassen Geschäftsbedingungen widerfindet – für unwirksam! Laut BGH handelt es sich wegen der Benachteiligung der Bankkunden um eine unwirksame (AGB) Klausel.

Spektakulärer Erfolg für die Schutz­gemeinschaft für Bank­kunden: Der Bundes­gerichts­hof (BGH) hat das in Bank- und Sparkassen-Bedingungen übliche Aufrechnungs­verbot gekippt. Laut BGH handele es sich dabei aufgrund der Benachteiligung der Bankkunden um eine unwirksame AGB-Klausel.

Aufrechnungsverbot Banken und Sparkassen
BGH kippt Aufrechnungsverbot von Banken und Sparkassen

Aufrechnungsverbot – was ist das?


Um die Sensation hinter dem Urteil verstehen zu können, muss man zunächst wissen, was ein Aufrechnungsverbot ist. Ausgangspunkt ist die Aufrechnung, die in den §§ 387 ff BGB geregelt ist. Dort heißt es:

“Schulden zwei Personen einander Leistungen, die ihrem Gegenstand nach gleichartig sind, so kann jeder Teil seine Forderung gegen die Forderung des anderen Teils aufrechnen, sobald er die ihm gebührende Leistung fordern und die ihm obliegende Leistung bewirken kann.”

Einfach gesagt: Wenn zwei Personen einander Geld schulden und eine der Personen nun die Schuld einfordert, kann die andere Person dieser Forderung die eigene Geldforderung entgegenhalten. Die Geldbeträge werden also gegengerechnet.

Ein Aufrechnungsverbot kann nun grds. in allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) vereinbart werden. Damit verbietet die eine Vertragspartei der anderen, die Aufrechnung zu erklären.

Aufrechnungsverbot – welches stand zur Debatte?


Bislang haben Kreditinstitute dieses Aufrechnungsverbot in nahezu allen ihrer AGB genutzt und damit den Bankkunden untersagt, gegen eine Forderung der Bank aufzurechnen. Wollte die Bank also vom Kunden bspw. einen Tilgungsbeitrag einfordern, aber hatte der Kunde gegen die Bank selbst noch eine ausstehende Geldforderung, durfte der Kunde nicht mit dieser Forderung aufrechnen, sondern musste die Forderung der Bank begleichen und bleib gleichzeitig auf seiner Geldforderung weiter sitzen.

Gegen diese Regelung zog die Schutz­gemeinschaft für Bank­kunden, vertreten von unserem Rechtsanwalt Wolfgang Benedikt-Jansen, vor Gericht. Unsere Auffassung: Die Klausel ist für Kunden nicht verständlich und benach­teilige sie, sodass eine AGB-Prüfung die Unwirksamkeit der Klausel ergibt. Der BGH gab unserer Argumentation Recht und erklärte die Klausel für unwirksam.

Aufrechnungsverbot – welche Auswirkungen hatte es?


Das Aufrechnungsverbot war insbesondere geeignet, zahlreiche Kunden von einem Widerruf der Kreditverträge abzuhalten. Denn im Anschluss an einen Widerruf wird der Kreditvertrag rückabgewickelt. Kunden zahlen also das Darlehen auf Schlag zurück. Wenn sie bei einer derart hohen finanziellen Belastung dann nicht mit eigenen Forderungen gegenüber der Bank aufrechnen dürften, kann das viele Kunden vom Widerruf abhalten. Das jedoch ist fatal, denn das Widerrufsrecht steht den Bankkunden von Gesetzes wegen zu und darf de facto nicht durch andere AGB-KLauseln verhindert werden.

Aufrechnungsverbot – und die Frage nach der Verjährung?


Praktische Relevanz hat die Aufrechnung auch für Forderungen, die schon verjährt sind. Denn solche Forderungen sind nicht mehr gerichtlich durchsetzbar – eine Aufrechnung bleibt aber weiterhin möglich. Voraussetzung ist lediglich, dass sich die Forderungen schon gegenüberstanden, als eine Verjährung noch nicht eingetreten war.

Für Bankkunden bedeutet dies einen Lichtblick insbesondere bei den umstrittenen Kreditgebühren – denn diese können über die Aufrechnung nun doch indirekt zurückgeholt werden. Wir raten Ihnen, sich bei Fragen oder Streitigkeiten mit uns in Verbindung zu setzen, damit wir sie ausführlich beraten und Ihnen nach bestem Wissen und Gewissen zu Ihren Wünschen verhelfen können.

Vertrauen ist gut – Kontrolle in der Kreditprüfung besser!


Sie haben die Vermutung,  dass Ihre Bank oder Sparkasse Ihre Konten nicht korrekt abrechnet oder wollen nur auf Nummer Sicher gehen, dass  Zinsen und Bankgebühren nach Recht und Ordnung von Ihre Bank oder Sparkasse berechnet werden?

Dann zögern Sie nicht. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir sind gerne für Sie da!