Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis und die SpedvK GmbH

Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis: Erster Erfolg für Bernd Kiedrowski

Mit Beschluss vom 08.10.2019 hebt das Amtsgericht Altena den für Mittwoch, 06.11.2019 anberaumten Zwangsversteigerungstermin des Wohnhauses der Familie Kiedrowski auf.

Über die fehlerhaften Abrechnungen der Sparkasse Werdohl (heute die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis), hat Liquikon Verbraucherschutz e.V, bereits mehrfach berichtet.

Aktuell wird der entstanden Zinsschaden zu Lasten von Herrn Kiedrowski von über 750.000 €, nicht nur durch einen Kooperationsanwalt von Liquikon gegenüber der Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis juristisch geltend gemacht, sondern Herr Kiedrowski wurde auch selbst beim Amtsgericht Altena tätig.

  • Zwei – von der Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis betriebene Zwangsversteigerungen – musste Bernd Kiedrowski bereits über sich ergehen lassen.
  • Am Mittwoch, den 06.11.2019 sollte nun der 3. Zwangsversteigerungstermin des Wohnhauses stattfinden.

Doch dieses Mal, muss sich die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis, nach nochmaliger Prüfung der für dieses Verfahren zuständigen Rechtspflegerin, eines besseren belehren lassen.

Warum der Zwangsversteigerungsantrag der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis vom Amtsgericht Altena  aufgehoben wurde

„… Die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis betreibt die Zwangsversteigerung des oben genannten Grundstücks gem. Anordnungsbeschluss vom 27.06.2017 aufgrund der vollstreckbaren Ausfertigung der Urkundes des Notars XXX in Werdohl vom 23.09.1986 (Urk.-Nr. 720/1986) wegen der dinglichen Ansprüche aus der Grundschuld Abt. III Nr. 4. In dem Verfahren 005 K 028/17 wurden der Gläubigerin auf den oben genannten Titel Kosten, sowie sämtliche Zinsen und das Kapital in voller Höhe zugeteilt, sodass die Forderung aus dem Titel erloschen ist und die Gläubigerin keine dinglichen Ansprüche mehr gegen den Schuldner geltend machen kann. Das Verfahren war daher mangels Vorliegens eines Vollstreckungstitels gemäß § 28 Abs. II aufzuheben…“

Unser Fazit:
Ob dieser Beschuss damit zusammen hängt, dass Herr Kiedrowski gegenüber der zuständigen Rechtspflegerin erwähnt hat, dass er durch Liquikon Verbraucherschutz e.V, betreut wird, sei einmal dahin gestellt.
Wir sind jedoch der Meinung, dass dieser Beschluss aufzeigt, dass man nicht davon ausgehen darf, dass Banken, Sparkassen und/oder VR-Banken, immer alles richtig machen.

Es zeigt auch, dass persönliche Gespräche mit Rechtspflegern, Akteneinsichtnahme, Hinterfragung der Abläufe in Kombination mit Informationsinhalten unserer Veröffentlichungen, entscheidende Auswirkungen für Geschädigte Banken und Sparkassenkunden haben kann.

Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne – unverbindlich und kostenlos 

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