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VR Bank: Darf Johann H. vor seiner Bank warnen?

Quelle: http://www.bild.de/

von: OLIVER GROTHMANNveröffentlicht am

VR Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost – Darf Johann H. vor seiner Bank warnen?

Dann der Schock: „Von heute auf morgen wurden meine Kredite gekündigt.“ Aus Enttäuschung machte er gegen die Bank mobil – das wiederum ließ sich Geldhaus nicht gefallen. Und zog vor Gericht.

Gestern der bizarre Banken-Prozess!

Der Bauunternehmer wäre fast pleite gegangen durch die Kreditkündigung. „Ich hatte 700000 Euro Schulden, hatte mal zehn Leute, heute nur noch vier.“

Aus Enttäuschung hängte er direkt gegenüber der Bank Plakate mit der Aufschrift „Nie wieder VR-Bank “ auf, auch auf seine Laster pappte er solche Aufkleber. Und: In einem Internet-Video warnte er vor dem Bankhaus.

Dagegen klagte die Bank. Ihr Argument: Durch den Boykott-Aufruf werde ihre Arbeit behindert. Die Banker wollen, dass die Plakate  nicht mehr aufgehängt werden und das Video soll gesperrt werden.

Das Oberlandesgericht sieht in dem Plakate allerdings „keinen gezielten Boykott-Aufruf“, sondern vielmehr eine Meinungsäußerung. Und die ist erlaubt. Die Klage der Bank wurde abgewiesen.

Eine gute Nachricht also für Johann H.: Der Banken Rebell darf seine Plakate weiter aufhängen!

Auf der Homepage dieser Bank findet man ein Video, welches – wie wir meinen – „verdient“ hat, an dieser Stelle von uns geteilt zu werden.  Werbung und gelebte Praxis geht hier schlicht und ergreifend meilenweit auseinander !!! 

So wirbt die VR Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost: 

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By | 2018-01-04T16:18:41+00:00 Januar 4th, 2018|Aktuelle Urteile, Volksbank Oberbayern Südost, Volksbanken|Kommentare deaktiviert für VR Bank: Darf Johann H. vor seiner Bank warnen?

Zwangsvollstreckung: Bundesverfassungsgericht zur besonderen Härte

Auszug aus dem Urteil des Bundesverfassungsgericht 2 BvR 1340/14

“ … aa) Das Grundrecht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG verpflichtet die Vollstre­ckungsgerichte, bei der Prüfung der Voraussetzungen des § 765a ZPO auch die Wertentscheidungen des Grundgesetzes und die dem Schuldner in der Zwangs­vollstreckung gewährleisteten Grundrechte zu berücksichtigen. Eine unter Beachtung dieser Grundsätze vorgenommene Würdigung aller Umstände kann in be­sonders gelagerten Einzelfällen dazu führen, dass die Vollstreckung für einen län­geren Zeitraum und – in absoluten Ausnahmefällen – auf unbestimmte Zeit einzustellen ist. Ergibt die erforderliche Abwägung, dass die der Zwangsvollstreckung entgegenstehenden, unmittelbar der Erhaltung von Leben und Gesundheit die­nenden Interessen des Schuldners im konkreten Fall ersichtlich schwerer wiegen als die Belange, deren Wahrung die Vollstreckungsmaßnahme dienen soll, so kann der trotzdem erfolgende Eingriff das Prinzip der Verhältnismäßigkeit und das Grundrecht des Schuldners aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG verletzen (vgl. BVerfGE 52,214 <219 f.>; BVerfGK 6, 5 <10>; BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 25. Februar 2014 -2 BvR 2457/13-, juris, Rn. 9).

Die Vollstreckungsgerichte haben in ihrer Verfahrensgestaltung die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, damit Verfassungsverletzungen durch Zwangsvoll­streckungsmaßnahmen ausgeschlossen werden und dadurch der sich aus dem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ergebenden Schutzpflicht staatli­cher Organe Genüge getan wird. Dies kann es erfordern, dass Beweisangeboten des Schuldners, ihm drohten schwerwiegende Gesundheitsbeeinträchtigungen, besonders sorgfältig nachgegangen wird (vgl. BVerfGE 52, 214 <220 f.>; BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 25. Februar 2014 -2 BvR 2457/13 -, juris, Rn. 10)…“

Vollständiges Urteil zum Download

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By | 2017-12-22T21:29:05+00:00 Dezember 22nd, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Verfassungsbeschwerde, Volksbanken, Zwangsversteigerung|Kommentare deaktiviert für Zwangsvollstreckung: Bundesverfassungsgericht zur besonderen Härte

Kaltblutpferd Fernando der Familie Schürger plötzlich gestorben

Hubert Schürger über den plötzlichen Tod seines Kaltblut-Hengst Fernando:

„… Ihn kann man nun nicht mehr von seinem Zuhause vertreiben. Mich auch nicht!!! …“

Wir haben mit dem Artikel  „Wenn die Justiz gnadenlos zuschlägt“ über die am 20.12.2017 anstehende Zwangsräumung des Wohnhauses der Familie Schürger aus Eging am See berichtet. Heute erreichte uns eine Nachricht von Herr Schürger über den plötzlichen Tod seines Pferdes Fernando. Da der Familie Schürger offensichtlich nichts erspart bleibt, haben wir heute mit nachfolgender Mail, den Bürgermeister und den Pfarrer der Gemeinde Eging am See angeschrieben. Eine Reaktion bleibt abzuwarten. Wir bleiben am Ball und wünschen der Familie Schürger viel Kraft für die anstehenden Ereignisse.

Kaltblut Pferd Fernando der Familie Schürger plötzlich verstorben

Kaltblut Pferd Fernando der Familie Schürger plötzlich verstorben – die Worte von Herr Schürger: heute Morgen gegen 6.00 Uhr ist mein Kaltbluthengst Fernando plötzlich verstorben. Ihn kann man nun nicht mehr von seinem Zuhause vertreiben. Mich auch nicht!!!

Unsere Mail an den Bürgermeister und den Pfarrer der Gemeinde Eging am See, mit dem Anliegen diesen Irrsinn zu stoppen !!! 

Mail vom 19.12.2017 an den Bügermeister und den Pfarrer der Gemeinde Eging am See

From: Rackowitz@liquikon.de

Sent: Tuesday, December 19, 2017 10:58 AM

To: poststelle@eging.de

Cc: pfarramt.eging@bistum-passau.de ; Schürger Hubert

Subject: Gefahr in Verzug dringend !!!

Sehr geehrter Herr Bauer,

sehr geehrter Herr Reihofer,

als Bürgermeister und Pfarrer der Gemeinde Eging am See, meinen wir, mit unserem heutigen Anliegen bei Ihnen richtig zu sein.

Das Rentnerehepaar Schürger, bei denen es sich um Anwohner Ihrer Gemeinde handelt, wandte sich hilfesuchend an unseren gemeinnützigen Verein Liquikon – Hilfe für Banken und Sparkassengeschädigte eV.

Am 20.12.2017, also bereits Morgen, soll durch die beauftragte Gerichtsvollzieherin Frau Kufner das Wohnhaus des Rentnerehepaares zwangsgeräumt werden.

Herr Schürger, der durch 2 Herzinfarkte gesundheitlich stark angeschlagen ist, kündigte uns gegenüber an, sein Haus freiwillig nicht zu verlassen. Wie die Gerichtsvollzieherin damit umgehen wird, müssen wir Ihnen sicherlich nicht weiter erläutern.

Bedingt durch unser zeitliches Handikap, ist eine Klärung der Umstände, die zu den Zerwürfnissen der Familie Schürger mit der Raiffeisenbank Peuerbach, zu der Zwangsversteigerung und der damit verbundenen anstehenden Zwangsräumung geführt haben, für uns leider nicht mehr möglich, zumindest nicht in der Form, dass die Räumung verhindert werden kann.

Wegen einer in unseren Augen unzumutbaren Härte, die alleine schon aus christlicher Sicht bei der angesetzten Terminierung (4 Tage vor Weihnachten), gegeben sein dürfte, wenden wir uns neben unserem Internetaufruf unter

https://liquikon-verbraucherschutz.de/wenn-die-justiz-gnadenlos-zuschlaegt/

+ https://www.facebook.com/events/827597380758050/

auch an Sie als Bürgermeister bzw. Gemeindepfarrer.

Es ist leider kein Einzelfall das Menschen durch unmenschliche Handlungen von Banken und Sparkassen in den Suizid getrieben werden oder an den Folgen von Kreditkündigungen gesundheitlich zerbrechen.

Unser Anliegen an Sie:

Stoppen Sie diesen Irrsinn – Sie haben zumindest im Fall Schürger noch die Möglichkeit!!!

In diesem Sinne verbleiben wir

Mit freundlichen Grüßen

Staatlich anerkannter gemeinnütziger

Verbraucher Schutzverein für Banken,-

und Sparkassen Geschädigte e.V.

Impressum:
Halterbergsfeld 9

D-49086 Osnabrück

1 Vorsitzende: Bettina Rackowitz

Vereinsregister :
Amtsgericht Osnabrück – Registergericht –
Vereinsregister Nr.:  VR 200 596
Steuernummer : 66 / 270 / 12859

Tel.:      05406 – 675 9197

Fax:      05406 – 675 9196

E-Mail:  Info@Liquikon-Verbraucherschutz.de

Web:     www.Liquikon-Verbraucherschutz.de

By | 2017-12-20T09:51:14+00:00 Dezember 19th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Banken und Politik, Presse über Banken und Sparkassen, Raiffeisenbank Peuerbach, Schwarze Liste Banken und Sparkasssen, Volksbanken, Zwangsversteigerung|Kommentare deaktiviert für Kaltblutpferd Fernando der Familie Schürger plötzlich gestorben

Wenn die Justiz gnadenlos zuschlägt

Liquikon Verbraucherschutz e.V, braucht eure Unterstützung …

Im Clinsch mit der Raiffeisenbank Peuerbach

Am 12. Dezember 2017 wandte sich das verzweifelte Rentnerehepaar Schürger an Liquikon in der Hoffnung, über diesen Weg die für die am Mittwoch den 20. Dezember 2017 um ca. 08:00 Uhr angesetzte Zwangsräumung abwenden zu können.

Eine sportliche Aufgabe für das Team von Liquikon, innerhalb von 8 Tagen die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten und zu analysieren, ob seitens der hausfinanzierenden Raiffeisenbank Peuerbach alles rechtens abgelaufen ist, zumindest was das Zahlenwerk der zugrundeliegenden Darlehensverträge betrifft.

Unsere Devise: „Ärmel hoch krempeln und los gehts – dem Rentnern muss geholfen werden…

Zwei Herzinfarkte von Herrn Hubert Schürger sind definitiv 2 zuviel, damit stürzte sich der Kreditsachverständige Dieter Rackowitz in eine Vorprüfung der Anspruchsgrundlage.

Das Ergebnis: Die Zahlen der Raiffeisenbank Peuerbach und die des Gutachters klaffen um mindestens 115.000€ auseinander und das zu Gunsten der Fam. Schürger.

Warum wir Unterstützung von euch benötigen …

Herr Hubert Schürger der durch die Jahrelangen Streitigkeiten gesundheitlich mehr als angeschlagen ist, hat uns gegenüber angekündigt das Haus nicht zu räumen. Er ist fest dazu entschlossen, sich bis auf‘s äußerste zur Wehr zu setzen, wenn nötig auch unter Einsatz seines Lebens (seine Worte!).

Gerichtsvollzieherin 4 Tage vor Weihnachten

Nicht nur die schwarz auf weiß Zahlenwerke der Raiffeisenbank Peuerbach wie z.B.

– 18% Zinsen aus der Grundschuld anstatt 2,5% -Punkte über dem jeweiligen Basiszins und

– Währungsverluste zu Lasten der Familie Schürger die die Schuldsumme um ca. 70% erhöht hat (gem. aktuellem EuGH Urteil nicht erlaubt) +
– Zwangskonvertierung des CHF Kredits etc pp.

sondern auch die ethisch/moralischen Gesichtspunkte bewegten uns dazu, diesen Aufruf zu machen.

Bitte unterstützen Sie das Rentner Ehepaar am Mittwoch 20. Dezember 2017 um ca. 08:00 Uhr durch Ihre Anwesenheit.

Helfen Sie uns die Räumung von Haus und Stall zu verhindern, da neben der Familie Schürger auch Pferde & weitere Tiere von dieser Zwangsräumung Heim und Leben verlieren werden.

Ergänzungen zu unserem Artikel aus Berichtserstattungen von 2016

Bereits in 2016 gab es zu den Auseinandersetzungen zwischen dem Rentnerehepaar Schürger und der Raiffeisenbank Peuerbach erste Berichtserstattungen:

Vilshofener Anzeiger vom 29.06.2016 – Streit mit Bank – jetzt ist sein Haus weg

“ … Mein Leben lang habe ich anderen geholfen. Nur mir kann ich nicht helfen“, sagt Hubert Schürger wenige Minuten, bevor sein Anwesen in Märzing bei Eging am See (Landkreis Passau) zwangsversteigert wird. Er glaubt, sich gut auf den Termin am Passauer Amtsgericht vorbereitet zu haben. Doch am Ende wird die Richterin den Verkauf an einen der fünf Bieter genehmigen.

Schürger, der bald 60 Jahre alt wird, hatte sich vor elf Jahren 160.000 Euro von der Raiffeisenbank Peuerbach in Österreich geliehen, von der Raiba Salzweg-Thyrnau weitere 50.000 Euro. Damit kaufte er sich den alten Hof, Baujahr 1926, zweimal erneuert, fast 32.000 Quadratmeter Grund gehören dazu. Schürger hat nach eigenen Angaben kräftig in das Haus investiert.

Vor wenigen Jahren entbrannte dann ein intensiver Streit mit seinen Banken. Um Kosten zu sparen, war der Kredit aus Peuerbach mit Schweizer Franken abgeschlossen worden. Schürger behauptet, die Bank hätte den Kredit in Euro umwandeln müssen, sobald der Franken unter 1,60 Euro fällt. So sei das mündlich vereinbart worden, so sei das aber nicht erfolgt. Er selbst habe nicht einwirken können, da er in dieser Phase im Krankenhaus gelegen sei. Schließlich erfolgte die Umrechnung mit 1:1. „Ich habe dadurch 80.000 Euro verloren“, sagt Schürger. Im Streit darüber stellte er 2014 die Ratenzahlungen ein.

Die Banken und er konnten sich nicht einigen, so dass es zur Zwangsversteigerung kam. Doch auch danach ist Schürger davon überzeugt, verhindern zu können, dass er ausziehen muss. Er werde den Kampf „gegen die deutsche Bürokratie“ weiterführen…“

Quelle: Vilshofener Anzeiger vom 16.09.2016 – Zwangsräumung in letzter Minute abgewendet

„… Vor elf Wochen ist der Hof von Hubert Schürger in Eging am See zwangsversteigert worden. Im Streit mit einer österreichischen Bank über die Kreditabwicklung hatte er die Ratenzahlungen eingestellt. Die Bank zog die Konsequenzen. Schürger legte Rechtsmittel ein…“

Nun will der neue Besitzer, ebenfalls ein Eginger, das Anwesen nutzen und hat nach fünf schriftlichen Aufforderungen, den allein stehenden Hof zu räumen – denen Schürger nicht folgte – eine Zwangsräumung erwirkt. Diese sollte am Freitag um 9 Uhr erfolgen. Schürger erfuhr am Mittwoch davon. Mit Hilfe seines Anwalts schaffte er es, dass das Landgericht diese Räumung einstweilen aussetze. Davon erfuhr er am Donnerstag Abend.

Selbst, wenn die Gerichtsvollzieherin mit der Räumungsklage und einem Räumkommando aufgetaucht wäre, hätte sich Schürger – wie er sagt – geweigert, sein Anwesen zu verlassen, weil er sich im Recht fühle. „Ich soll den Hof verlassen?! Das verkrafte ich nicht. Da können sie mich gleich mit den Füßen voraus raustragen.“ So weit kam es zum Glück nicht…“

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Volksbank Wilferdingen-Keltern Erfahrungen: So nicht!

Offene Fragen zu denen es für uns bisher keine Antworten von der Volksbank Wilferdingen-Keltern gibt?

Liquikon liegt folgender Sachverhalt mit Publikationsrechten vor

Hintergrund unserer Volksbank Wilferdingen-Keltern Erfahrungen: Im Jahr 2002 kündigte die Volksbank Keltern – die inzwischen mit der Volksbank Wilferdingen-Keltern fusioniert hat – unserem Mitglied sämtliche Kredite, was letztendlich dazu geführt hat, dass unserem Mitglied und dessen Ehefrau ihre Extistsgrundlage zu diesem Zeitpunkt entzogen wurde. Mit Nebenjobs und der Unterstützung aus der Familie, schafft es der einst erfolgreich tätige Unternehmer aus Baden-Württemberg  alleine nicht mehr, sich und seine Ehefrau zu ernähren.

Grund genug für Liquikon, diesen Vorfall mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Schnelldurchlauf: Was war passiert und warum geriet das einst so erfolgreiche Unternehmen in diese aussichtslose Situation?

Der inzwischen fast 80-jährige Hans Fuchs aus Walzbachtal-Wössingen, war seit 1975 Kunde der Volksbank Keltern. Es gab nur diese eine Bank, der man im Hause Fuchs die finanziellen Belange anvertraut hatte. So kam es dann auch dazu, dass man sich zum Zeitraum der deutschen Wende, dazu entschloss, sich aktiv am Aufbau Ost zu beteiligen. Der öffentlich-bestellte Bausachverständige Hans Fuchs, der seit Jahren eine eigene Bauunternehmung in seinem Heimatort führte, stieg mit dem nötigen Fachwissen ein, die Volksbank Keltern stellte die nötigen Finanzen zum kauf von Grundstücken bereit und der damalige Chef der R+V Versicherung, beteiligte sich ebenfalls an dem – aus der damaligen Sicht aller Beteiligten – erfolgsversprechende „Aufbau OST Konzept“.

Nach sehr erfolgreichen Anfangsjahren, stoppe der Verkauf. Die Ursache lag darin begründet, dass die steuerlichen Vorteile für den Bau einer Immobilie von heute auf morgen weg gestrichen wurden und somit der Standort für Investoren und Häuslebauer entsprechend unattraktiver wurde.

Das Ergebnis: Das gegründete Unternehmen blieb auf einem Teil seiner noch nicht bebauten Grundstücke sitzen, der R&V Chef stieg aus und die Volksbank Keltern forderte – von dem übrig gebliebenen Gesellschafter Hans Fuchs – weitere Sicherheiten in Form von Grundschulden seines Wohnhauses. Das alleine genügte der Volksbank Keltern jedoch nicht.  Auch die Ehefrau nahm man in die Pflicht, die seinerzeit in „Hausfrauenfunktion“ auch Anteile am Unternehmen besaß. Hier sollte ein weiteres Haus, welches sich im Besitz der Ehefrau befand, für die Fertigstellung einer Doppelhaushälfte zur Verfügung gestellt werden. Die Sicherheit der Ehefrau sollten allerdings – so die Aussage von Hans Fuchs – nur bis zum Verkauf der sich seinerzeit noch im Bau befindlichen Haushälte gelten. Man kannte sich ja bei der Volksbank Keltern schließlich schon eine halbe Ewigkeit, so dass dieser Deal damals per Handschlag besiegelt wurde. Das dieser Handschlag keinen Pfifferling wert war, durfte die Familie Fuchs sodann feststellen, als die Bank ihres Vertrauens – allen vorherigen Absprachen entgegenstehend – im April 2002 zum Rund-Umschlag ausholte. Die Kündigung flatterte in Haus. Zug um Zug verwertete die Bank alle Ihr zur Verfügung stehenden Sicherheiten, inkl. dem Wohnhaus der Eheleute Fuchs und dem Wohnaus der Ehefrau, obwohl der eigentliche Sicherungszweck – nämlich das zu vor genannten Doppelhaus – längst verkauft war.

Seither wird ein Forderungskonto der Volksbank Wilferdingen geführt, dass nach 15 Jahren eine stolze Summe von gewachsenen Zinsen zu Gunsten der Volksbank Wilferdingen-Keltern aufgebaut hat.

Was Liquikon bisher in Sachen Volksbank Wilferdingen-Keltern Erfahrungen unternommen hat?

Neben den Berichterstattungen der Familie Fuchs, liegt Liquikon das besagte Forderungskonto und die schriftliche Aussage der Volksbank Wilferdingen-Keltern vor, wonach es zum heutigen Zeitpunkt, aufgrund von Layout – Änderungen, für die Volksbank Wilferdingen Keltern nicht mehr möglich sei, nachvollziehen, welche Verkaufserlöse seit der im Jahr 2002 beginnenden Einstellung der ursprünglichen Hauptschuld, die erzielten Verkaufserlöse der verwerteten, grundschuldbesicherten Immobilien und Baugrundstücken zu rekonstruieren???

Wir stellen uns hier natürlich die Frage, was eine Layoutumstellung in Bezug den rechnerischen Verlauf eines Forderungskonto zu tun hat?

Ungeachtet der Tatsache, dass die Volksbank Wilferdingen-Keltern das Forderungskonto mit 5% über Basis für grundschuldbesicherte Kredite, unserer Auffassung nach überzogen abgerechnet hat und die Bürgschaft und Sicherheitenverwertung der Ehefrau nach aktueller BGH Rechtssprechung möglicher Weise sittenwidrig war, beschäftigt uns allerdings vordergründig die Frage:

was ist mit den erzielten Verkaufserlösen für mehrere Häuser und Baugrundstücken passiert, die nach der Kündigung durch die Volksbank Wilferdingen-Keltern ab 2003 veräußert wurden und deren an die Volksbank Wilferdingen ausgezahlten Kaufpreise, entweder nur teilweise oder überhaupt nicht auf dem Forderungskonto auftauchen?

Steuersparmodell von Banken durch hochpuschen von Forderungen aus quasi uneinbringlichen Forderungen?

Im Fall Fuchs lässt sich für uns nachvollziehen, dass seitens der Volksbank Wilferdingen-Keltern zum Zeitpunkt der Kündigung ein Schuldsaldo über 528.052,03€ bestand.

Das Konto wird aktuell immer noch geführt und wächst dadurch stetig an. Obwohl in der Zeit von 2003 bis heute mehrere Häuser und Bauplätze verkauft wurden, zeigt der aktuelle Saldo lt. Mitteilung der Volksbank Wilferdingen-Keltern einen aktuellen Schuldsaldo von 724.449,07 € auf?

Neben den aktuell noch für uns sehr verwirrenden Abrechnungs- und Abwicklungsthematik, fragen wir uns natürlich auch, aus welchem Grund die Zinsen für eine uneinbringliche Forderung (die Eheleute Fuchs sind seit der Kreditkündigung durch die Volksbank Wilferdingen mittellos, künstlich aufrecht erhalten wird und damit Zinsforderungen verursacht werden, die sicherlich irgendwann einmal auch als Forderungsverlust herangezogen werden?

Ein spannender Fall, an dem wir dran bleiben, bis wir des Rätsels Lösung frei gelegt haben!

Sparkasse Pforzheim Calw Erfahrungen. Einzelfall oder System?

By | 2017-08-24T13:42:49+00:00 August 24th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Volksbank Wilferdingen-Keltern Erfahrungen, Volksbanken|Kommentare deaktiviert für Volksbank Wilferdingen-Keltern Erfahrungen: So nicht!