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Wir berichten über Fälle der Sparkasse Pforzheim Calw, die weder rechtskonform noch Kundenfreundlich abgehandelt werden. Verbraucher und Unternehmen, die sich von der Sparkasse Pforzheim Calw betrogen fühlen, können sich jederzeit an uns wenden. Wir machen auch Ihren Fall publik

Sparkasse Pforzheim Calw Erfahrungen. Einzelfall od. System?

Unsere Erfahrungen untermauert mit Zahlen, Daten und Fakten

Die Sparkasse Pforzheim Calw unter der Lupe von Liquikon:

Immer wieder erreichen uns Meldungen von Unternehmern und Verbrauchern, die nicht nur rettungslos mit Sparkassenabrechnungen überfordert sind, sondern auch finanziell an die Grenzen Ihrer Existenzgrundlage gebracht werden/wurden.

Als die Säulen der Wirtschaft, mit solchen Slogan werden Kreditinstitute allzu gerne von unseren Politikern in den Fokus gestellt!

So kann man den Sparkassen-Werbebotschaften entnehmen, dass bei Sparkassen stets alles korrekt und kundennah abgewickelt wird und nicht wie bei anderen Banken nach einem 08/15 Prinzip. Besonders Sparkassen schaffen sich ein zusätzliches  Vertrauensvotum beim Verbraucher, in dem Sie unter anderem auf Ihren öffentlich-rechtlichen Hintergrund verweisen.

So schreibt Wikipedia über die Sparkasse Pforzheim Calw: Die Sparkasse Pforzheim Calw ist eine öffentlich-rechtliche Sparkasse mit Sitz in PforzheimBaden-Württemberg. Ihr Geschäftsgebiet umfasst die Stadt Pforzheim, den Enzkreis und den Landkreis Calw.

Im Internet findet man auf die Frage nach dem Unterschied zwischen Banken und Sparkassen Kommentare wie:

Was ist der Unterschied zwischen Banken und Sparkassen?Hallo Sabrina, private – vor allem börsennotierte – Bankkonzerne und öffentlich-rechtliche Sparkassen unterscheiden sich grundlegend in ihrer Geschäftsphilosophie. Sparkassen haben in erster Linie die Aufgabe, ein flächendeckendes kreditwirtschaftliches Angebot für alle Kundengruppen sicherzustellen und durch die Vergabe von Krediten für mittelständische Unternehmen die wirtschaftliche Entwicklung in ihrer Region zu fördern. Ihre Geschäftsergebnisse kommen der Allgemeinheit in der jeweiligen Region zu Gute. Private Banken hingegen sind ihren Anteilseignern verpflichtet. Sie müssen darauf achten, für diese eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Link dazu: https://www.sparkasse.de/

Aber sind diese von der Politik so hoch gepriesenen Säulen der Wirtschaft nicht gerade die vielen Klein- und Mittelständigen Unternehmer, die mit Ihrer Hände Arbeit die Wirtschaft ankurbeln und tragfähig halten müssen?

Und sind es nicht genau diese Unternehmer, die durch eine von Gerichten und Regierung zu starke Sparkassenlobby und nicht zu letzt durch die Profitgier von Banken und Sparkassen, die durch systematische Falschabrechnungen dem Unternehmer die lebensnotwendige Liquidität rauben, ihn damit in die Schieflage bringen, der Unternehmer Insolvenz anmelden muss und in diesem deutschen System,  dann kaum noch eine Chance hat, nach einer Pleite wieder aufzustehen?

Um jetzt aber nicht vom eigentlichen Thema, nämlich von unseren Erfahrungen mit der Sparkasse Pforzheim Calw, abzuschweifen, möchten wir hier nach und nach unsere Fälle veröffentlichen, aus denen sich nicht nur Falschabrechnung der Sparkasse Pforzheim Calw ableiten lassen, sondern auch die tatsächliche, an den Tag gelegte 08/15 Abwicklung, wenn es um Kunden geht, die – aus welchen Gründen auch immer – in die finanzielle Schieflage geraten sind und genau in dieser Situation auf die Unterstützung ihrer Bank- oder Sparkasse angewiesen sind.

Spätestens dann zeigt sich, wie brutal man in den Rechtsabteilungen – in diesem Fall in der Rechtsabteilung der Sparkasse Pforzheim Calw – mit einem 08/15 Prinzip, die Kunden sprichwörtlich finanziell „tötet“, auch wenn andere, wirtschaftlich sinnvollere Abhandlungen für alle Beteiligten der bessere Lösungsansatz wäre. Hier zeigt sich dann unserer Auffassung nach schlicht und ergreifend die Machtausspielung des finanziell Überlegenen, der Sparkasse!

Sparkasse Pforzheim Calw Erfahrungen aus der Sicht von Liquikon

Bereits im Jahr 2016 wandte sich ein Kunde der Sparkasse Pforzheim Calw an uns, dessen Geschichte selbst uns sprachlos stellte

Zum Hintergrund: In 2012 musste die von Herrn Klocke gegründete Bauträgergesellschaft Insolvenz anmelden. Herr Klocke hatte genau 3 Wochen Zeit, sein aufgebautes Lebenswerk beim Amtsgericht zur Insolvenz anmelden (Grund: fehlende Liquidität). Finanziert wurde diese Gesellschaft von Beginn an durch die Sparkasse Pforzheim Calw (Firmengründung im Jahr 2005).

Die Gesellschaft hatte zum Zeitpunkt der Insolvenz Kundenforderungen von über 400.000€ und verfügte über ein freies Anlagevermögen von rd. 70.000€. Dagegen stand ein Kontokorrentkredit über 50.000€, den sich die Sparkasse mit einer persönlichen Bürgschaft der Gesellschafter – allerdings erst nach der Auszahlung und rd. 6 Monate vor dem Insolvenzantrag – mit jeweils 100.000,-€ absicherte. Auf eine Abtretung der Kundenforderungen und des nicht besicherten Anlagevermögens, verzichtete die Sparkasse Pforzheim Calw offensichtlich vollständig. Aus welchem Grund die Sparkasse Pforzheim Calw dies  so gehandhabt hat, bleibt nach wie vor das Geheimnis der hierfür verantwortlichen Sparkassensachbearbeiter.

Im Jahr 2016 kam es vor dem Landgericht Karlsruhe zu einer „Güteverhandlung“, nachdem die Sparkasse Pforzheim Calw Herrn Peter Klocke auf Zahlung von 100.000€ nebst Zinsen aus Bürgschaft, für sein in 2012 in Insolvenz geratenes Unternehmen verklagt hat. Wie so oft, zählte – wie in diesem Fall für die Sparkasse Pforzheim Calw -, hier weder die Bereitschaft von Herrn Klocke eine angemessene, für Ihn realisierbare Vergleichssumme zu zahlen, noch die Tatsache, dass sich aus den vorgetragenen Umständen und Handlungen der Sparkasse Pforzheim Calw, eine sittenwidrige Überforderung des Bürgen ergeben hat. Die Gerichte sind hier nach wie vor der Auffassung, dass eine Sittenwidrigkeit bei der „Spezies Unternehmer“ grundsätzlich nicht gegeben ist. Frei nach dem Motto – wer bürgt wird gewürgt, egal mit welchen Methoden die Sparkasse die Unterschrift auf einer Bürgschaft herbei geführt hat!

Das ist jetzt aber nicht der alleinige Hintergrund, warum wir uns für die Rechte des Herrn Klocke stark gemacht haben und auch weiter in diesem Fall am Ball bleiben werden …

In der zuvor erwähnten „Güteverhandlung“, wurde Herr Klocke mitunter durch die Aussage des Sparkassenmitarbeiter darauf aufmerksam, dass mit der Zinsabrechnung des betreffenden Kontos, für welches er gebürgt hatte, laut Sachbearbeiter, versehentlich falsche Zinsen (im konkreten Fall falsche Überziehungszinsen) abgerechnet worden seien.

Dies nahm Herr Klocke im Anschluss an diese Gerichtsverhandlung zum Anlass, via Internet nach vergleichbaren Fällen zur recherchieren und stieß hierdurch auf unseren Verein – Liquikon – Hilfe für Banken und Sparkassengeschädigte e.V.

Nach einer ersten Überprüfung durch Liquikon, nahm sich der Kreditsachverständige Dieter Rackowitz der Sache an. Bedingt durch fehlende Kontoauszüge des GmbH Kontos (was Gegenstand der Bürgschaft war), stellte Herr Klocke vorab Kontoauszüge seines Privatkontos zur Verfügung – welches er ebenfalls seit über 50 Jahren bei der Sparkasse Pforzheim Calw führte.

Das Ergebnis war für Herrn Klocke ernüchternd. Alleine in seinem Privatkonto, stellte der Sachverständige Dieter Rackowitz, Falschabrechnungen der Sparkasse Pforzheim Calw von über 20.000€ fest. Dieses Gutachten wurde sodann von dem damaligen Rechtsanwalt des Herrn Klocke, gegenüber dem Landgericht Karlsruhe nachgereicht. Gleichzeitig wurde um Aufschub und Herausgabe der Kontoauszüge des Unternehmens gebeten, um auch hier eine Kontenprüfung vornehmen zu können, was jedoch beides vom Landgericht abgelehnt wurde.

Mit der in unseren Augen nahezu lächerlich klingenden Aussage, dass das von Herrn Klocke eingereichte Gutachten als zu spät vorgetragen zurück gewiesen wird, hat die Sparkasse Pforzheim Calw vor dem Landgericht Karlsruhe gewonnen.

Das Urteil zu Gunsten der Sparkasse Pforzheim Calw

Herr Klocke wurde beim Landgericht sodann dazu verurteilt, 100.000€ aus der Bürgschaft an die Sparkasse Pforzheim Calw zu zahlen und erlag auch beim OLG Karlsruhe, nachdem er Berufung eingelegt hatte und das OLG im nahelegte, seine Berufung zurück zu nehmen, da er keine Aussicht auf Erfolg habe. Auch hier vertrat man offensichtlich die Auffassung, dass ein Gutachten, dass zwar möglicher Weise eine Falschabrechnung nachweist, abgewiesen werden muss, wenn dieses Gutachten nicht schon in/vor der ersten Instanz dem Gericht vorgelegen hat.

Fazit: Wir gehen davon aus, dass ein Kunde, der erst durch die Hinzunahme eines Kreditsachverständigen darüber Kenntnis erlangt, dass sein Konto nicht rechtskonfrom und über Jahre falsch abgerechnet wurde, sich auch erst mit Erlangung dieser Kenntnis zur Wehr setzen kann. In diesem Fall erscheint es uns doch sehr fragwürdig, wie ein Richter des Landgerichtes Karlsruhe, der letztendlich selbst live mit verfolgen konnte, dass in der „Güteverhandlung“ bzw. durch die Aussage des als Zeuge vernommenen Sparkassen Sachbearbeiter, der Angeklagte Klocke in diesem Verhandlungsterming zum ersten Mal mit einer falschen Zinsabrechnung konfrontiert wurde, so ein Urteil fällen, ohne das Kreditgutachten, welches belegbar Falschabrechnungen ausweist, auch nur eines Blickes zu würdigen?

Da es einen weiteren Bürgen gibt, in dessen Auftrag der Sachverständige Dieter Rackowitz zwischenzeitlich ein 2. Gutachten über das Konto der in Insolvenz geratenen GmbH erstellt hat, sind in diesem Fall weitere Beweise der Falschabrechnung durch die Sparkasse Pforzheim Calw, dem Landgericht Karlsruhe (gleicher Richter), vorgelegt worden.

Fragwürdig ist hier in unseren Augen auch, dass seitens des Gerichtes für einen bestehenden Kreditvertrag von 50.000€ und daraus resultierenden Bürgschaften (2 x 100.000€ je Gesellschafter), 2 Verfahren zu je 100.000€ produziert werden, durch welche man mitunter die anfallenden Gerichts- und Rechtsanwaltskosten ins bodenlose nach oben getrieben hat.

Das einzig Positive dürfte hieran sein, dass durch das Landgericht Karlsruhe ein zweites Verfahren bzw. eine 2. Güteverhandlung aussteht, durch welche dem gleichen Richter die beiden Gutachten – diesmal rechtzeitig vor der Verhandlung – vorliegfen. Die in unseren Augen billige Ausrede – zu spät eingereicht –, dürfte hier zumindest nicht mehr greifen.

Was in diesen Fall – im Hinblick auf den uns vorgelegten Kontenverlauf und Schriftwechsel – besonders ins Auge sticht, sind nicht nur die Umstände, dass dieses Unternehmen trotz jährlichen Millionenaufträge nicht auf die Unterstützung der Sparkasse Pforzheim Calw zurückgreifen konnte.  Im Gegenteil:

Auslöser der Liquiditätsprobleme der in Insolvenz gegangenen GmbH, stellt sich aktuell für uns so dar, dass hier wohl 2. bzw. sogar 3 Steuerberater am Werk waren, von denen wohl jeder eine andere Auffassung des steuerauslösenden §13b – Umsatzes vertreten hat. Somit wurde die Gesellschaft Anfang 2011 mit Steuernachzahlungen in 6 stelliger Höhe konfrontiert, die sämtliche Liquidität des Unternehmens sprichwörtlich „aufgefressen“ hat. Der letzte Steuerberater, welcher eigentlich die Versäumnisse seine Vorgängers – der für die von heute auf morgen nachzuzahlende 13b Steuer verantwortlich war – hätte klären sollen, legte im Endergebnis noch mal eine „Schippe“ oben drauf und erhöhte damit, die angebliche Steuernachzahlung ein weiteres Mal um ein Vielfaches!

Um so perfider scheint uns dieser Vorgang, nachdem in 2014 – also 2 Jahre nach der GmbH Insolvenz des Herrn Klocke – durch das BFG, die jahrelange Rechtsunsicherheit in Bezug auf diesen , doch in vielerlei Hinsicht sehr fragwürdigen § 13b, ein endgültiges und nicht mehr abwendbares Urteil, gesprochen wurde.

Hiernach soll der Insolvenzverwalter nach eigenen Aussagen, eine nicht unerhebliche Summe von der Finanzbehörde bereits zurück erhalten haben, welche nach seinen Aussagen auch dazu geführt haben soll, dass Ausschüttung an die Gläubiger stattfanden. Für unser Mitglied, Herrn Peter Klocke, der inzwischen alles verloren hat, leider zu spät! So jedenfalls sehen es die Juristen, diesen Fall in die Rubrik „dumm gelaufen“ stecken.

Uns stellt sich hier jedoch die Frage:

Wurde ein gesundes, regional tätiges Unternehmen, mit seinerzeit durchschnittlich 10 Mitarbeitern, das Opfer von zu unrecht geforderten Steuerzahlungen, die zwischenzeitlich an den Insolvenzverwalter zurück gezahlt werden mussten? Welche Haftung trägt hierbei eigentlich der oder die Steuerberater unserem Mitglied gegenüber?

Wir bleiben dran und werden alle, sich in diesem Fall noch ergebene Sachverhalte veröffentlichen!

 

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By | 2017-11-20T15:53:36+00:00 August 20th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Sparkasse Pforzheim Calw Erfahrungen, Sparkassen Erfahrungen|Kommentare deaktiviert für Sparkasse Pforzheim Calw Erfahrungen. Einzelfall od. System?