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Kaltblutpferd Fernando der Familie Schürger plötzlich gestorben

Hubert Schürger über den plötzlichen Tod seines Kaltblut-Hengst Fernando:

„… Ihn kann man nun nicht mehr von seinem Zuhause vertreiben. Mich auch nicht!!! …“

Wir haben mit dem Artikel  „Wenn die Justiz gnadenlos zuschlägt“ über die am 20.12.2017 anstehende Zwangsräumung des Wohnhauses der Familie Schürger aus Eging am See berichtet. Heute erreichte uns eine Nachricht von Herr Schürger über den plötzlichen Tod seines Pferdes Fernando. Da der Familie Schürger offensichtlich nichts erspart bleibt, haben wir heute mit nachfolgender Mail, den Bürgermeister und den Pfarrer der Gemeinde Eging am See angeschrieben. Eine Reaktion bleibt abzuwarten. Wir bleiben am Ball und wünschen der Familie Schürger viel Kraft für die anstehenden Ereignisse.

Kaltblut Pferd Fernando der Familie Schürger plötzlich verstorben

Kaltblut Pferd Fernando der Familie Schürger plötzlich verstorben – die Worte von Herr Schürger: heute Morgen gegen 6.00 Uhr ist mein Kaltbluthengst Fernando plötzlich verstorben. Ihn kann man nun nicht mehr von seinem Zuhause vertreiben. Mich auch nicht!!!

Unsere Mail an den Bürgermeister und den Pfarrer der Gemeinde Eging am See, mit dem Anliegen diesen Irrsinn zu stoppen !!! 

Mail vom 19.12.2017 an den Bügermeister und den Pfarrer der Gemeinde Eging am See

From: Rackowitz@liquikon.de

Sent: Tuesday, December 19, 2017 10:58 AM

To: poststelle@eging.de

Cc: pfarramt.eging@bistum-passau.de ; Schürger Hubert

Subject: Gefahr in Verzug dringend !!!

Sehr geehrter Herr Bauer,

sehr geehrter Herr Reihofer,

als Bürgermeister und Pfarrer der Gemeinde Eging am See, meinen wir, mit unserem heutigen Anliegen bei Ihnen richtig zu sein.

Das Rentnerehepaar Schürger, bei denen es sich um Anwohner Ihrer Gemeinde handelt, wandte sich hilfesuchend an unseren gemeinnützigen Verein Liquikon – Hilfe für Banken und Sparkassengeschädigte eV.

Am 20.12.2017, also bereits Morgen, soll durch die beauftragte Gerichtsvollzieherin Frau Kufner das Wohnhaus des Rentnerehepaares zwangsgeräumt werden.

Herr Schürger, der durch 2 Herzinfarkte gesundheitlich stark angeschlagen ist, kündigte uns gegenüber an, sein Haus freiwillig nicht zu verlassen. Wie die Gerichtsvollzieherin damit umgehen wird, müssen wir Ihnen sicherlich nicht weiter erläutern.

Bedingt durch unser zeitliches Handikap, ist eine Klärung der Umstände, die zu den Zerwürfnissen der Familie Schürger mit der Raiffeisenbank Peuerbach, zu der Zwangsversteigerung und der damit verbundenen anstehenden Zwangsräumung geführt haben, für uns leider nicht mehr möglich, zumindest nicht in der Form, dass die Räumung verhindert werden kann.

Wegen einer in unseren Augen unzumutbaren Härte, die alleine schon aus christlicher Sicht bei der angesetzten Terminierung (4 Tage vor Weihnachten), gegeben sein dürfte, wenden wir uns neben unserem Internetaufruf unter

https://liquikon-verbraucherschutz.de/wenn-die-justiz-gnadenlos-zuschlaegt/

+ https://www.facebook.com/events/827597380758050/

auch an Sie als Bürgermeister bzw. Gemeindepfarrer.

Es ist leider kein Einzelfall das Menschen durch unmenschliche Handlungen von Banken und Sparkassen in den Suizid getrieben werden oder an den Folgen von Kreditkündigungen gesundheitlich zerbrechen.

Unser Anliegen an Sie:

Stoppen Sie diesen Irrsinn – Sie haben zumindest im Fall Schürger noch die Möglichkeit!!!

In diesem Sinne verbleiben wir

Mit freundlichen Grüßen

Staatlich anerkannter gemeinnütziger

Verbraucher Schutzverein für Banken,-

und Sparkassen Geschädigte e.V.

Impressum:
Halterbergsfeld 9

D-49086 Osnabrück

1 Vorsitzende: Bettina Rackowitz

Vereinsregister :
Amtsgericht Osnabrück – Registergericht –
Vereinsregister Nr.:  VR 200 596
Steuernummer : 66 / 270 / 12859

Tel.:      05406 – 675 9197

Fax:      05406 – 675 9196

E-Mail:  Info@Liquikon-Verbraucherschutz.de

Web:     www.Liquikon-Verbraucherschutz.de

By | 2017-12-20T09:51:14+00:00 Dezember 19th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Banken und Politik, Presse über Banken und Sparkassen, Raiffeisenbank Peuerbach, Schwarze Liste Banken und Sparkasssen, Volksbanken, Zwangsversteigerung|Kommentare deaktiviert für Kaltblutpferd Fernando der Familie Schürger plötzlich gestorben

Wenn die Justiz gnadenlos zuschlägt

Liquikon Verbraucherschutz e.V, braucht eure Unterstützung …

Im Clinsch mit der Raiffeisenbank Peuerbach

Am 12. Dezember 2017 wandte sich das verzweifelte Rentnerehepaar Schürger an Liquikon in der Hoffnung, über diesen Weg die für die am Mittwoch den 20. Dezember 2017 um ca. 08:00 Uhr angesetzte Zwangsräumung abwenden zu können.

Eine sportliche Aufgabe für das Team von Liquikon, innerhalb von 8 Tagen die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten und zu analysieren, ob seitens der hausfinanzierenden Raiffeisenbank Peuerbach alles rechtens abgelaufen ist, zumindest was das Zahlenwerk der zugrundeliegenden Darlehensverträge betrifft.

Unsere Devise: „Ärmel hoch krempeln und los gehts – dem Rentnern muss geholfen werden…

Zwei Herzinfarkte von Herrn Hubert Schürger sind definitiv 2 zuviel, damit stürzte sich der Kreditsachverständige Dieter Rackowitz in eine Vorprüfung der Anspruchsgrundlage.

Das Ergebnis: Die Zahlen der Raiffeisenbank Peuerbach und die des Gutachters klaffen um mindestens 115.000€ auseinander und das zu Gunsten der Fam. Schürger.

Warum wir Unterstützung von euch benötigen …

Herr Hubert Schürger der durch die Jahrelangen Streitigkeiten gesundheitlich mehr als angeschlagen ist, hat uns gegenüber angekündigt das Haus nicht zu räumen. Er ist fest dazu entschlossen, sich bis auf‘s äußerste zur Wehr zu setzen, wenn nötig auch unter Einsatz seines Lebens (seine Worte!).

Gerichtsvollzieherin 4 Tage vor Weihnachten

Nicht nur die schwarz auf weiß Zahlenwerke der Raiffeisenbank Peuerbach wie z.B.

– 18% Zinsen aus der Grundschuld anstatt 2,5% -Punkte über dem jeweiligen Basiszins und

– Währungsverluste zu Lasten der Familie Schürger die die Schuldsumme um ca. 70% erhöht hat (gem. aktuellem EuGH Urteil nicht erlaubt) +
– Zwangskonvertierung des CHF Kredits etc pp.

sondern auch die ethisch/moralischen Gesichtspunkte bewegten uns dazu, diesen Aufruf zu machen.

Bitte unterstützen Sie das Rentner Ehepaar am Mittwoch 20. Dezember 2017 um ca. 08:00 Uhr durch Ihre Anwesenheit.

Helfen Sie uns die Räumung von Haus und Stall zu verhindern, da neben der Familie Schürger auch Pferde & weitere Tiere von dieser Zwangsräumung Heim und Leben verlieren werden.

Ergänzungen zu unserem Artikel aus Berichtserstattungen von 2016

Bereits in 2016 gab es zu den Auseinandersetzungen zwischen dem Rentnerehepaar Schürger und der Raiffeisenbank Peuerbach erste Berichtserstattungen:

Vilshofener Anzeiger vom 29.06.2016 – Streit mit Bank – jetzt ist sein Haus weg

“ … Mein Leben lang habe ich anderen geholfen. Nur mir kann ich nicht helfen“, sagt Hubert Schürger wenige Minuten, bevor sein Anwesen in Märzing bei Eging am See (Landkreis Passau) zwangsversteigert wird. Er glaubt, sich gut auf den Termin am Passauer Amtsgericht vorbereitet zu haben. Doch am Ende wird die Richterin den Verkauf an einen der fünf Bieter genehmigen.

Schürger, der bald 60 Jahre alt wird, hatte sich vor elf Jahren 160.000 Euro von der Raiffeisenbank Peuerbach in Österreich geliehen, von der Raiba Salzweg-Thyrnau weitere 50.000 Euro. Damit kaufte er sich den alten Hof, Baujahr 1926, zweimal erneuert, fast 32.000 Quadratmeter Grund gehören dazu. Schürger hat nach eigenen Angaben kräftig in das Haus investiert.

Vor wenigen Jahren entbrannte dann ein intensiver Streit mit seinen Banken. Um Kosten zu sparen, war der Kredit aus Peuerbach mit Schweizer Franken abgeschlossen worden. Schürger behauptet, die Bank hätte den Kredit in Euro umwandeln müssen, sobald der Franken unter 1,60 Euro fällt. So sei das mündlich vereinbart worden, so sei das aber nicht erfolgt. Er selbst habe nicht einwirken können, da er in dieser Phase im Krankenhaus gelegen sei. Schließlich erfolgte die Umrechnung mit 1:1. „Ich habe dadurch 80.000 Euro verloren“, sagt Schürger. Im Streit darüber stellte er 2014 die Ratenzahlungen ein.

Die Banken und er konnten sich nicht einigen, so dass es zur Zwangsversteigerung kam. Doch auch danach ist Schürger davon überzeugt, verhindern zu können, dass er ausziehen muss. Er werde den Kampf „gegen die deutsche Bürokratie“ weiterführen…“

Quelle: Vilshofener Anzeiger vom 16.09.2016 – Zwangsräumung in letzter Minute abgewendet

„… Vor elf Wochen ist der Hof von Hubert Schürger in Eging am See zwangsversteigert worden. Im Streit mit einer österreichischen Bank über die Kreditabwicklung hatte er die Ratenzahlungen eingestellt. Die Bank zog die Konsequenzen. Schürger legte Rechtsmittel ein…“

Nun will der neue Besitzer, ebenfalls ein Eginger, das Anwesen nutzen und hat nach fünf schriftlichen Aufforderungen, den allein stehenden Hof zu räumen – denen Schürger nicht folgte – eine Zwangsräumung erwirkt. Diese sollte am Freitag um 9 Uhr erfolgen. Schürger erfuhr am Mittwoch davon. Mit Hilfe seines Anwalts schaffte er es, dass das Landgericht diese Räumung einstweilen aussetze. Davon erfuhr er am Donnerstag Abend.

Selbst, wenn die Gerichtsvollzieherin mit der Räumungsklage und einem Räumkommando aufgetaucht wäre, hätte sich Schürger – wie er sagt – geweigert, sein Anwesen zu verlassen, weil er sich im Recht fühle. „Ich soll den Hof verlassen?! Das verkrafte ich nicht. Da können sie mich gleich mit den Füßen voraus raustragen.“ So weit kam es zum Glück nicht…“

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Kostenlose Sichtung  und Vorprüfung von Kontokorrentkonten und Darlehensverträgen mit anschließendem Statement und Empfehlungen.

Seminare und Workshops zu fehlerhaften Bankabrechnungen und auffinden von Kostenfallen bei Privatkonten und Firmenkonten.

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Sparkasse Duderstadt Erfahrungen

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Sparkassen Duderstadt Erfahrungen: Der Verein Liquikon eV ermittelt für seine Mitglieder in einer kostenlosen Vorprüfung, mögliche Rückerstattungsansprüche aus bestehenden Kredit- und/oder Darlehensverträgen.

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Fehlerhafte Zinsanpassung, fehlerhafte Wertstellungsfehler, unzulässige Gebühren, fehlerhafte Widerrufsbelehrungen etc. pp – Banken und Sparkassen sind einfallsreich, wenn es um Ihr Geld geht!

Der gemeinnützige Verein Liquikon, Hilfe für Banken- und Sparkassengeschädigte eV prüft seit Dezember 2009 in Zusammenarbeit mit Zertifizierten Kreditsachverständigen, ob Ihre Bank oder Sparkasse sich bei der Abwicklung Ihrer Kreditverträge an höchstrichterliche Rechtssprechung gehalten hat.

das Engagement unserer Vereinsgründung zur kostenlosen Kreditprüfung ist entstanden, weil Politiker offensichtlich nicht an einer Verbesserung der Situation interessiert sind und die Justiz sich nicht so gerne auf die Seite der Kreditnehmer stellt. Das hängt mit der Kraft und Macht der Bankenlobby zusammen. Dieser Machtmissbrauch darf nicht länger geduldet und muss beseitigt werden.

Denn es ist eine volkswirtschaftliche Tragödie, wenn Unternehmen aus Liquiditätsnot zusammenbrechen und sich später herausstellt, dass die Banken oder Sparkassen dem Unternehmer auf illegale Weise systematisch Geld entzogen haben, das, wäre es nicht verschwunden, dem Unternehmen in der Krise geholfen hätte, sich wieder zu berappeln und somit auch Arbeitsplätze zu sichern.

Nicht nur Unternehmer, sondern auch Selbständige, Freiberufler, Immobilienbesitzer und Kreditnehmer werden durch Beratungsfehler und unrechtmäßige Vorgehensweisen der Kreditinstitute geschädigt und nicht selten in den Ruin getrieben. Diverse Fallbeispiele dazu finden Sie in der Rubrik „Veröffentlichungen“.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese rechtswidrigen Methoden den Bürgern in unserem Land mit all unserer Kraft näher zu bringen und Geschädigten Hilfe zu leisten.

Als Verbraucherschutz-Verein überzeugen wir durch Leistung und professionelle Arbeit und stellen uns an die Seite geschädigter Bank- und Sparkassenkunden.

Informieren Sie sich über uns auf unserer Homepage www.liquikon-verbraucherschutz.de

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By | 2017-11-13T14:14:06+00:00 November 12th, 2017|Presse über Banken und Sparkassen, Schwarze Liste Banken und Sparkasssen, Sparkasse Duderstadt, Sparkassen Erfahrungen, Video: Erfahrungsberichte Sparkassen|Kommentare deaktiviert für Sparkasse Duderstadt Erfahrungen

Systematische Abrechnungsfehler: Zinsräuber in Milliardenhöhe

Systematische Abrechnungsfehler: Berliner Firma deckt Zinsräuber auf

Wer einen Kontoauszug in den Händen hält, geht in der Regel davon aus, dass die dort aufgeführten Posten und Beträge korrekt sind. Doch dies sei weit gefehlt, wie die Berliner Firma Zinspruef bei diversen Prüfverfahren feststellen musste. Dabei sind die Beispiele, wie Banken ihre Kunden um zum Teil massive Beträge prellen, vielfältig. So werden Zinsen falsch berechnet, Beträge zu früh abgebucht oder Gutschriften zu spät überwiesen. Und hierbei handelt es sich keineswegs um Cent-Beträge, berichtet Süddeutsche.de. Ralph Hans Brendel, Kreditsachverständiger und seit 1989 fachlicher Leiter von Zinspruef, geht davon aus, dass den Kunden auf diese Weise Milliardensummen verloren gegangen sind.

Abrechnungsfehler: Unternehmer um Millionen geprellt

Die Berliner Firma Zinspruef, eine unabhängige Gesellschaft bestehend aus Kontenprüfern und Kreditsachverständigen, analysiert und kontrolliert gewerbliche und private Kredit- und Finanzierungsverträge. Auch der Münchener Unternehmer Anton Reich nahm die Dienste der Firma in Anspruch und schickte insgesamt 300 Aktenordner, gefüllt mit Kontoauszügen, nach Berlin. Das Ergebnis: Die Geldhäuser haben dem Ford-Händler über die Jahre hinweg fast 2,7 Millionen Euro zu viel an Zinsen abgezogen. Ein ziemlich erschütterndes Ergebnis, zumal Reich sich ein Jahr zuvor entschlossen hatte, sein Ford-Autohaus angesichts massiver Verluste zu liquidieren. Doch Brendel zufolge sei dies kein Einzelfall. Nur bei drei von zehn seiner Klienten würden die Banken korrekt abrechnen. In allen anderen Fällen konnte seine Firma zum Teil gravierende Abrechnungsfehler aufdecken.

Abrechnungsfehler bei diversen Kreditformen

Egal ob Studienkredit oder Darlehen für einen Großbetrieb, Abrechnungsfehler der Banken sind keine Ausnahme, sondern vielmehr die Regel. Allein 2011 haben Banken aufgrund von Gutachten der Kanzlei Zinspruef 13 Millionen Euro zurückgezahlt. Zu den „Gehörnten“ zählen jedoch nicht nur Unternehmer, Handwerker oder Freiberufler, sondern auch ganz normale Privatleute. Brendel schätzt, dass die Banken so bundesweit Milliardensummen einbehalten, die eigentlich den Kunden zustehen würden. Dies geschieht, indem die Banken beispielsweise für die Inanspruchnahme des Dispokredits zu viele Zinstage berechnen. In vielen Fällen würden zudem die Zinsen eines variablen Kredits nicht mit dem Marktzins gesenkt, erklärt Brendel weiter. Aber auch ein zu frühes Abbuchen oder verspätete Gutschriften seien ein weit verbreiteter Abrechnungsfehler der Banken.

Falschberechnungen der Banken oft systematisch

Was jedoch besonders erschreckend ist: Diese Abrechnungsfehler seien weder ein Einzelphänomen noch handele es sich um unbewusste Fehler der Banken. Wie Olaf Kumpfert ausführt, würden die Banken in diesem Zusammenhang flächendeckend und systematisch agieren. Insgesamt 170 Gutachten, in denen Abrechnungsfehler der untersuchten Banken von verschiedenen Kreditsachverständigen offengelegt wurden, hat der Autor ausgewertet und in seinem Buch „Zinsklau“ dargelegt. Die häufigsten Fälle von Abrechnungsfehlern seien demnach bei Banken und Sparkassen zu finden. Allerdings seien auch Kunden privater Institute nicht vor Abrechnungsfehlern gefeit.

By | 2017-10-29T20:37:30+00:00 Oktober 29th, 2017|Kreditprüfung, Presse über Banken und Sparkassen, Schwarze Liste Banken und Sparkasssen, Sparkassen Erfahrungen|Kommentare deaktiviert für Systematische Abrechnungsfehler: Zinsräuber in Milliardenhöhe

Sparkasse Diepholzer: der Fall Renz – mit Schweinen zum Protest!

Sparkasse Diepholz: Ernst Renz, Rächer der Bankenopfer

Wie ein Diepholzer Unternehmer mit Ratten, Schweinen, Elefanten und Kamelen seine Sparkasse (Diebholz) bekämpft
Diepholz ist ein Kreisstädtchen mitten im Moor, im Süden kommt irgendwann Osnabrück, weit im Norden Bremen. Seit November 1997 herrscht hier der „Diepholzer Kreditkrieg“ zwischen dem Nutzfahrzeughändler Ernst Renz und seinem Kreditinstitut, der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz. Es geht um Rache und um Rehabilitation. Es geht um Ratten und Schweine, Elefanten und Kamele.

Im Gegensatz zu seinem Kreditinstitut, in dessen Augen sich die Renz Nutzfahrzeuge GmbH mit dem Bau einer neuen Halle überhoben hat, ist Ernst Renz nämlich der Ansicht, daß sein Geschäft, Jahresumsatz bis zu zehn Millionen Mark, zum Zeitpunkt der Kündigung noch florierte. Tatsächlich gelang ihm in der Folgezeit Erstaunliches. Er konnte nicht nur seine Bankschulden begleichen. Renz kaufte und verkaufte auch weiterhin Sattelzüge und Baufahrzeuge – mit Hilfe teurer Privatkredite, immerhin dreieinhalb Jahre lang.

Im Oktober 1997 ging die Gesellschaft mit beschränkter Haftung dann in Konkurs.

Keine 2. Chance für Renz – Ursprung für die tierische Idee vor der Sparkasse Diepholz …

Renz tat, was man in solch einer Lage halt tut: Man übergibt an die Verwandtschaft. Eddie Renz hieß die neue Firma, Kredite aber gab’s auch für Eddie nicht. Der Name Renz war verbrannt. Also beschloß Ernst Renz, seine Kreditwürdigkeit wiederherzustellen. Er begann, sein Exkreditinstitut öffentlich herauszufordern. Man müsse ihm und der Weltöffentlichkeit endlich sagen, was 1994 an seinem Laden faul gewesen sein sollte – oder einen Irrtum eingestehen. Und Renz kam auf die Idee, Tiere für seine Sache einzuspannen.

Für den Schweineauftrieb bedankte sich die Sparkasse mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung und Beleidigung; das Verfahren wurde eingestellt. Diesen März baute sich Renz mit drei Elefanten vor der Sparkasse auf. So dickhäutig sei der Sparkassenvorstand, sollte das heißen. Wenn die Sparkasse nicht einlenkt, hat der Mann versprochen, komme er demnächst mit siebenundvierzig Kamelen: „Plus die drei Kamele in der Bank macht das dann fünfzig.“

 Die symbolischen Aktionen „wider die kriminellen Machenschaften“ der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz sind von der Art, daß sich Bild und Hans Meiser dafür interessieren. Das wiederum stört die auf Diskretion bedachten Herren der Kreissparkasse mehr und mehr.
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By | 2017-09-13T14:45:45+00:00 September 13th, 2017|Schwarze Liste Banken und Sparkasssen, Sparkasse Diebholz, Sparkassen Erfahrungen|Kommentare deaktiviert für Sparkasse Diepholzer: der Fall Renz – mit Schweinen zum Protest!

Zinsmanipulation Sparkasse Rotenburg Bremervörde

Sparkasse Rotenburg Bremervörde: Die Zinsmanipulation der besonderen Art

Die Fallsituation:

Unserem Mitglied – der aktuell noch anonym bleiben möchte – wurde sein Girokonto am 03.05.2004 von der Sparkasse Rotenburg Bremervörde gekündigt. Die Sparkasse forderte mit ihrer Kündigung von unserem Mitglied einen Gesamtbetrag von 36.750,61€. Diese Summe ging mit der Kündigung des Girokontos, in ein so genanntes Forderungskonto über, welches Liquikon vorgelegt wurde.

Auf dieses Forderungskonto hat unser Mitglied bis heute 46.394,92 € eingezahlt. Die Sparkasse fordert aktuell noch einen Restbetrag über 5.591,22€, was letztendlich der Auslöser zur Kontenprüfung durch Liquikon war. Nach dem Rechenexempel der Sparkasse Bremervörde soll unser Kunde neben seiner ursprünglichen Hauptforderung insgesamt Zinsen i.H.v. 15.235,53€ zahlen, die sich aus einem Verzugszins von 5% über Basis, ab Kündigungzeitpunkt ergeben sollen.

Liquikon sieht das anders und stellt fest:

Die von der Sparkasse entstandene Hauptforderung in der Zeit von Jan. 81 bis zur Kündigung im Mai 2004 ist unter anderem durch Falschabrechnungen von Zinsen im Kontokorrentkonto um mindestens 9.961,98€ von Jan. 81 – Juli. 99 (weitere Kontoauszüge fehlen), von der Sparkasse falsch abgerechnet worden. Mit der Einstellung ins Forderungskonto (also nach der ausgesprochenen Kündigung), hätte die auf dem Forderungskonto ausgewiesene Summe um mind. 9961,98€ reduziert werden müssen.

Zusätzlich legte unser Mitglied drei weitere Darlehensverträge zur Prüfung vor, welche zum Zeitpunkt der Kündigung bereits bis auf 0€ bezahlt waren. Durch die analoge Prüfung dieser Darlehensverträge, stellte Liquikon fest, dass sich die Sparkasse Rotenburg, auch in diesen Darlehensverträgen mit 3.861,89€ zu Lasten unseres Mitgliedes verrechnet hatte.

Mithin ergibt sich für unser Mitglied folgendes Endergebnis, welches durch einen Kreditsachverständiger nochmals überprüft und zur Vorlage bei Gericht ausgearbeitet wird, sofern sich die Sparkasse nicht im außergerichtlichen Vergleich einigt:

  • Bereinigter Forderungsanspruch der Sparkasse zum Zeitpunkt der Kündigung am 03.05.2004: 22.926,74 € (36.740,61€ ./. 13.813,87€ Zinskorrektur nach geltender Rechtssprechung)
  • Zinsanspruch der Sparkasse (2,5% über Basis) für die Zeit ab Kündigung bis heute: 5.508,84€
  • Gesamtzahlungsanspruch der Sparkasse über 28.435,58 € (aus bereinigtem Forderungskonto)

Dagegen stehen Zahlungen und eine Nutzungsentschädigung unseres Mitgliedes über:

  • Zahlungen unseres Mitgliedes ab Kündigungszeitpunkt:  46.394,92€
  • Nutzungsentschädigung unseres Mitgliedes für überzahlte Zinsen ab Kündigung: 14.959,34 €
  • Gesamtleistungen/Zahlungsanspruch unseres Mitgliedes: 61.354,26 €

Hieraus ergibt sich ein Auszahlungsanspruch unseres Mitgliedes gegenüber der Sparkasse von: 32.918,68 €

sparkasse_rotenburg_bremervoerde

Diagrammdarstellung des bei der Sparkasse geführten Kontokorrentkonto von Jan. 81 – Juli 99

Wir setzen uns für unsere Mitglieder ein

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Was muss ich bei der Vorfälligkeitsentschädigung alles beachten? 2017-08-09T00:04:09+00:00

Was muss ich bei der Vorfälligkeitsentschädigung alles beachten?

Bei vorzeitiger Rückzahlung von Krediten hat die Bank grundsätzlich Anspruch auf entgangene Zinseinnahmen. Schließlich verzichtet sie in diesem Fall auf einen Teil ihrer eingeplanten Marge. Und in Niedrigzinsphasen, wie im Augenblick, erzielt sie bei der Neuanlage oft nur geringere Zinsen, die VFE (Vorfälligkeitsentschädigung) fällt höher aus.
Es gibt eine Reihe von Situationen, bei denen die VFE widerrechtlich ist oder vermieden werden kann:

  • Bei lang laufenden Darlehen kann der Kunde nach 10 Jahren entschädigungslos kündigenBei unwirksamer Widerrufsbelehrung (!)
  • Bei Tod des Darlehensnehmers
  • Bei Verkauf des Hauses während der ersten 10 Jahre kann die Fortführung des Darlehens mit Zustimmung der Bank auf den Käufer übertragen werden (Schuldnertausch)
  • Bei Verkauf des Hauses und unmittelbar anschließender Neufinanzierung eines Folgeobjektes durch dieselbe Bank (Objekttausch)
  • Bei starkem Zinsanstieg kann die Bank geneigt sein, auf eine VFE zu verzichten, weil sie das frei werdende Geld am Markt höher verzinst platzieren kann
  • Unsicherheit und und in Folge Streit gibt es vor allem immer wieder wegen der Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung. In die Berechnung fließen grundsätzlich die Restlaufzeit des Kredites, die Restschuld und die Differenz zwischen Vertragszins und Anlagezins der Bank ein. Laut BGH-Entscheid muss die Bank sich bei dem Vergleich ihres Zinsverlustes mit dem aktuellen Anlagezinsen an den Zinsen für Hypothekenpfandbriefe der Deutschen Bundesbank orientieren. Und sie müssen dabei zudem den für den Kreditnehmer günstigsten Fall annehmen. Das aber geschieht oft nicht. Erfahrungen der Verbraucherzentralen berichten von mindestens 30% zu hoch berechneten VFE durch die Banken. Und: Für Laien ist die Berechnung viel zu komplex, so dass sich in jedem Fall 2 Tipps empfehlen:
  1.  Wollen Sie sich — aus welchen Gründen auch immer — vorzeitig aus einer Kreditverpflichtung lösen, lassen Sie ihre Rechte und Chancen unbedingt von Experten vorprüfen. Sachverständige und Kreditsachverständige bewerten im Rahmen der Vorprüfung (89,00 €) neben der Begründung für Ihre Kündigung auf jeden Fall auch den Vertrag und die Gültigkeit der Widerrufsbelehrung. Bei gültiger Belehrung nennen sie Ihnen zudem überschlägig den Wert der fälligen VFE. Natürlich können Sie Ihre VFE auch auf Heller und Cent in Form eines gerichtsfesten Gutachtens feststellen lassen.
  2. Drängt Ihnen die Zeit und die Höhe der VFE ist strittig, sollten Sie ggf. den verlangten Betrag unter “Vorbehalt der rechnerischen Überprüfung” zunächst leisten. So kommen Sie zügig an die Löschungsbewilligung für Ihren Grundbucheintrag und können nachfolgend die Forderung der Bank gutachterlich prüfen lassen. Sprechen Sie uns an!
Was bedeutet es für mich eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung? 2017-08-09T00:04:41+00:00

Was bedeutet es für mich eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung?


Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen sind im Vergleich zu den bisher aufgedeckten Fehlverhalten aufseiten der Banken in punkto Breitenwirkung regelrecht als “Renner” zu bezeichnen.
Worum gehts? Verbraucher müssen beim Abschluss von Darlehensverträgen über ihr Widerrufsrecht informiert werden. Geschieht oder geschah dies fehlerhaft, ist die Belehrung unwirksam und setzt die Widerspruchsfrist nicht in Gang. Das hat zur Folge, dass der Vertrag selbst Jahre später noch widerrufen werden kann. Und die “verwunschene” Vorfälligkeitsentschädigung fällt dabei ebenfalls weg.
Die möglichen Fehler sind dabei recht vielfältig. Schließlich muss die Bank jeglichen missverständlichen, verwirrenden oder überflüssig-ablenkenden Hinweis vermeiden. Am häufigsten geht es um Unsicherheiten zum Beginn der Widerrufsfrist. So hieß es selbst in der Musterwiderrufsbelehrung aus dem Jahre 2002: “Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.” Das aber wirft eher die Frage nach der 2. Bedingung auf, als dass sie diese benennt: Es muss dem Darlehnsnehmer nämlich das Schriftstück vorliegen, das seine Vertragserklärung enthält. Aber es kommt auch zu anderen Mängeln, etwa dass die Belehrung optisch nicht ausreichend hervorgehoben ist, dass Fehler in der ladungsfähigen Anschrift vorkommen, z.B. eine Telefonnummer, wo doch Schriftform gefordert ist. Oder es kommt nicht klar zum Ausdruck, dass nach wirksamem Widerruf die Darlehensrückzahlung binnen 30 Tagen zu leisten ist.
Fazit: Hier sollte am besten ein Kreditsachverständiger zu Rate gezogen werden.

Apropos: Die Kreditsachverständigen errechnen im Falle der Ungültigkeit grundsätzlich zusätzlich Ihren vollen Anspruch gegenüber Ihrer Bank. Schließlich haben Sie im Glauben einer rechtsgültigen Vereinbarung in aller Regel schon Zinsen und auch Tilgung geleistet. Da kann sich je nach bisheriger Laufzeit und unter Anwendung einer gerichtsfesten Zinseszinsberechnung eine stattliche Verrechnungsforderung zu Ihren Gunsten ergeben. Und selbstverständlich unterstützen wir Sie sowohl bei der Bewertung Ihrer ganz persönlichen Handlungsoptionen als auch bei Auswahl und Ansprache eines versierten Fachanwalts für Bank– und Finanzrecht in Ihrer Region.

 

Welche Unterlagen werden für die Kontenprüfung benötigt? 2017-08-09T00:05:16+00:00

Welche Unterlagen werden für die Kontenprüfung benötigt?

Wie Sie vielleicht in einem der vorhergehenden Frage & Antwort Button gelesen haben, überprüfen wir sowohl die Vereinbarungen mit Ihrer Bank als auch deren Buchungen. Und das am besten über Jahre hinweg mit vergleichender Buchung eines jeden Vorfalls. Der Grundsatz ist somit: So viele Unterlagen und solange rückwirkend wie irgend möglich, insbesondere:

 

* Kredit– und Kontokorrentverträge
* Alle Kontoauszüge seit Beginn der Darlehenslaufzeit bzw. des Kontokorrentverhältnisses
* Alle Versicherungs– u/o Bausparverträge im Zusammenhang mit dem Darlehen
* Alle Besicherungsverträge wie Grundschuld, Abtretung oder Zweckerklärung
* Sämtlicher Schriftverkehr im Zusammenhang mit Darlehen oder Kontokorrentverhältnis

Was bringt mir eine Kontenprüfung? 2017-08-09T00:06:02+00:00

Was bringt mir eine Kontenprüfung?

Bereits im Rahmen der Vorprüfung stellen die Sachverständige und Kontenprüfer fest, ob und in etwa in welcher Höhe sich ein Geldanspruch zu Ihren Gunsten aus der detaillierten Kontenprüfung ergeben wird. Ferner wird herausgearbeitet, ob aufgrund formaler Fehler valide Ansätze für Regresse oder gar Unwirksamkeiten mit Anspruch auf Rückabwicklungen gegeben sind.
Sie können mit diesen gutachterlich testierten Ergebnissen etwa:

 

* Forderungen Ihrer Bank bestreiten und abwehren
* eigene Forderungen aufstellen und gütlich oder gerichtlich durchsetzen
* Vollstreckungen zum Stillstand bringen


Zum Vorgehen gegen Ihre Bank empfehlen wir zunächst, eine einvernehmliche Einigung anzustreben. Falls die nicht erfolgversprechend ist, können Sie nachfolgend mit dem gerichtsfesten Gutachten Klage erheben. Wir begleiten Sie grundsätzlich bei der Bewertung der Ergebnisse und der Auswahl des taktisch besten Vorgehens. Auch können wir Ihnen erfahrene Anwälte für Bank– und Finanzrecht in Ihrer Nähe nennen. Rechtsberatung erteilen wir nicht.

Was ist eigentlich Kontenprüfung? 2017-08-08T23:54:58+00:00

Was ist eigentlich Kontenprüfung?

Bei der Kontenprüfung vergleichen die Sachverständige und  Kontenprüfer die Ist-Kontenführung Ihrer Bank mit der Soll-Kontenführung, also mit dem wie sie nach Gesetz und bisheriger Rechtsprechung hätte durchgeführt werden müssen. Daraus errechnet sich meist ein Saldo zu Ihren Gunsten, aus dem Sie dann einen Anspruch gegenüber Ihrer Bank ableiten können. Natürlich werden ergänzend dazu immer auch die Formalien der Vertragsgestaltung überprüft, also etwa, ob die Widerrufsbelehrung korrekt ist oder ob transparente Limit– und Zinsvereinbarungen fixiert sind und anderes mehr.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ??? 2017-08-08T23:46:53+00:00

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ???

Nur mal so zur Erläuterung…

Zweck der BaFin (auf Homepage nachzulesen): „Die BaFin ist nur im öffentlichen Interesse tätig. Ihr Hauptziel ist es, ein funktionsfähiges, stabiles und integres deutsches Finanzsystem zu gewährleisten.“ Alles klar? Die Sache mit den Schrottimmobilien ist keine Gefahr für das deutsche Finanzsystem, daher kann und darf die BaFin wohl auch nicht gegen die Badenia vorgehen. Öffentliches Interesse? Fehlanzeige! Und vor den Karren geprellter Investoren darf sich die BaFin nicht spannen lassen. Wenn ihr Erkenntnisse vorliegen, darf sie sie aus Gründen der Amtsverschwiegenheit nicht preisgeben. Im Übrigen sollte man mit den sog. Geschädigten kein Mitleid haben. Die waren auf die schnelle Mark aus und haben verloren. Pech gehabt! Ihren Profit hätten sie ja auch mit niemandem geteilt, oder?  Hier soll also die BaFin etwas unternehmen, was gegen ein Unternehmen (Badenia) gerichtet ist, das genauso wie alle anderen „beaufsichtigten“ Kreditinstitute die BaFin finanziert …!? In solchen Fällen wird sich die BaFin wohl immer diskret zurückhalten. „Wes‘ Brot ich ess, des‘ Lied ich sing‘!“ Hier wäre vielleicht mal das BMF als zuständige Rechts- und Fachaufsicht der BaFin gefragt, aber … geschenkt!

Am 7. Mai 2007 erhielt die BaFin von einem Frankfurter Aktienhändler einen Anruf. der Mann wollte von einer heißen Spur berichten, die mitten hinein in einen möglichen Skandal führte. Seit Wochen habe er sich über sonderbare Kursbewegungen der VW – Aktie gewundert. Nun wollte er seine Hinweise auf mögliche Mauscheleien weitergeben. Der Tippgeber wurde zunächst von einem Beamten zum nächsten weitergereicht.

Der Grund:
In der BaFin konnte man ihm lange nicht sagen, wer für die Kursmanipulation zuständig war. Als er endlich an einen zuständigen Mitarbeiter für Wertpapieraufsicht durchgereicht wurde, bat dieser den Händler eine E – Mail zu schicken. Danach dauerte es noch mal fast vier Wochen bis die BaFin merkte, dass es sich bei den Mauscheleien mit VW – Aktien in der Landesbank West LB um eine der größten Affären im deutschen Finanzwesen handelte. Die BaFin
entschuldigte sich später damit, dass es unmöglich sei, die Vielzahl von Einsendungen sofort zu bearbeiten. Im Grunde gibt die Behörde damit zu, kein System zu haben, um Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Der Fall West LB ist nicht die einzige Panne der Behörde !

Fazit:
Es bleibt bei der BaFin viel zu tun. Sonst müssen sich Sanio und seine Mitarbeiter weiter schwere Vorwürfe anhören. Der Würzburger Betriebswirtschaftsprofessor Ekkehard Wenge, berühmt-berüchtigt: durch seine kritischen Reden bei Hauptversammlungen, hat einmal über die deutsche Finanzaufsicht gesagt: Jede Polizeidienststelle, die solch einen Aufwand betreibt und dabei so eine miese Erfolgsquote hat, würde man sofort schließen.

Beweismittel für Saldoforderungen gegenüber der Bank  2017-08-09T00:07:17+00:00

Beweismittel für Saldo – Forderungen gegenüber der Bank 

Wer einen Überschuss aus laufender Rechnung begehrt, muss diesen rechnerisch nachvollziehbar aufzeigen. Er kann sich darauf beschränken, das letzte Saldoanerkenntnis und etwaige danach eingetretene Veränderungen des Saldos darzutun. Knüpft er nicht an ein Saldoanerkenntnis an, muss er zur Geltendmachung des Überschusses nach § 355 Abs. 4 HGB vollumfänglich auf die in das Kontokorrent eingestellten Einzelforderungen zurückgreifen. Dazu reicht es nicht aus, dass er nur die Aktivposten darlegt und es der Gegenseite überlässt die Passivposten darzutun. Vielmehr hat er im Hinblick auf sämtliche Kontobewegungen so vorzutragen, dass das Gericht die geltend gemachte Saldoforderung in allen ihren Grundlagen überprüfen kann.

Zitat „Bankrecht“ S. 38, Randzahl 116 aus „Aktuelle höchst – und obergerichtliche Rechtsprechung“, von Gerd Nobbe, ISBN 3-8145-0261-2; zur Entscheidung 25.01.1966 OLG Koblenz 5 U 714/95 und 04.12.1997 OLG Karlsruhe 12 U 102/97.

Verjährung beim Kontokorrent 2017-08-09T00:07:43+00:00

Verjährung beim Kontokorrent

Aufgrund der BGH-Entscheidung vom 17.02.1969 II ZR 30/65 ist die Verjährung einer in das Kontokorrent aufzunehmenden Forderung bis zum Schluss der zur Zeit der Entstehung laufenden Rechnungsperiode gehemmt, gleichgültig, ob die Forderung in das Kontokorrent aufgenommen ist oder nicht. Nach Schluss der Periode beginnt die Verjährung nach den für den für die Forderung geltenden Vorschriften, sofern sie nicht in einem anerkannten Saldo enthalten ist (HGB § 355; BGB § 202). Die Verjährung ist so lange gehemmt, wie das Kontokorrent-verhältnis besteht und der Saldo abredegemäß gefordert werden kann (BGH, BGHZ 49, 24, = BB 1967, 1399 = DB 1967, 2114 = WM 1967, 1214 = BGH WM 1982, 291 = BGH WM 1973, 1014, vgl. auch BGHZ 80, 173 = WM 1981, 542 und BGH WM 1972, 285).

Nach der BGH-Entscheidung vom 23.01.2007 XI ZR 44/06 ist die Verjährung aus ungerechtfertigter Bereicherung von subjektiven Voraussetzungen abhängig. D.h. wenn ein Bankkunde am 01.01.2002 (dem Inkrafttreten der neuen Schuldrechtsreform, nach welcher Ansprüche „nach Kenntnis nach 3 Jahren verjähren“) nicht wusste, dass sich seine Hausbank „in seinem Konto ungerechtfertigt bereicherte“, er dieserhalb seine Ansprüche möglicherweise nicht verloren hat. [BGH XI ZR 44/06,72K]
_________________________________________________________________________

Was versteht man unter Prozesskostenhilfe (PKH) 2017-08-09T00:08:11+00:00

Prozesskostenhilfe

Wenn hinreichende Erfolgsaussicht der Rechtsverfolgung i.S.d. § 114 ZPO besteht, kann u.U. mit Prozesskostenhilfe, hierzu OLG Köln 19 W 035/99 [PDF, 59 KB] und OLG Nürnberg 12 W 268/02 [PDF, 215 KB] gerechnet werden. Die Vorlage von eindeutigem Beweismaterial ist hierbei die wichtigste Voraussetzung (siehe oben).

Ein vormalig abschlägig beschiedener Antrag auf Prozesskostenhilfe (PKH) in einer Sache gegen eine Bank wurde nach Beschwerde des Anwaltes der Antragstellerin im Sinne der Antragstellerin abgeändert. Da dem Gericht anhand einer Konto- Nach- und Neuberechnung die begründete Hoffnung auf Erfolg dargelegt werden konnte, gewährte es der Antragstellerin PKH für eine Klage über insgesamt 363.214,42 EUR in erster Instanz, hierzu OLG Frankfurt 23 W 23/04. [PDF, 514 KB]Ablehnung, Beschwerde und Genehmigung einer Prozesskostenhilfe vor dem Land- und Oberlandesgericht Kassel / Frankfurt

Der  Antragsteller weiß nicht, ob der freundliche Hinweis der Antragsgegnerin [Raiba 21.09.2004], „es handele sich bei den Vorgängen um solche aus den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts“ welche von Mitarbeitern aus den möglicherweise frühen vierziger und fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts verfasst wurden, zur Ablehnung seines Antrages auf Prozesskostenhilfe [LG Kassel 22.12.2004] führte.

Trotzdem ging er in die Beschwerde vor das Oberlandesgericht [OLG Frankfurt 23.02.2005], und legte wenig später weitere Beweise in Form eines Gutachtens 17.03.2005] vor.

Möglicherweise waren diese für das Oberlandesgericht [OLG Frankfurt 02.06.2005] Gründe, die vom Landgericht Ablehnung der Prozesskostenhilfe aufzuheben. Zudem setzte sich das Oberlandesgericht in der Sache in einer beispielhaften Schlussfolgerung auseinander und verwies an das Landgericht zurück.

Dieses entschied jetzt, [LG Kassel 28.09.2005], dass dem Antragsteller für den ersten Rechtszug Prozesskostenhilfe bewilligt wird.

Wann sind Kontoauszüge einer Bank irreführend? 2017-08-09T00:08:45+00:00

Bundesgerichtshof UWG § 5 Abs.1; UWG a. F. § 3

Die Kontoauszüge einer Bank sind irreführend, wenn zwar bei den einzelnen Gutschriften zutreffend zwischen den Daten der Buchung und der Wertstellung unterschieden, bei der optisch hervorgehobenen Angabe des Kontostands am Ende des Auszugs aber nicht deutlich darauf hingewiesen wird, dass darin auch noch nicht wertgestellte Beträge enthalten sein können, über die bis zur Wertstellung noch nicht ohne Belastung mit Sollzinsen verfügt werden kann (Fortführung von BGH, Urt. v. 27. 6. 2002 – IZR 86/00,GRUR2002, 1093=WRP2003, 975- Kontostandsauskunft).

BGH, Urteil vom 11. 1. 2007 – I ZR 87/ 04 – Irreführender Kontoauszug;
OLG Celle (Lexetius.com/2007,1709

Leitsätze:

Tatbestand:
Der Kläger ist ein Dachverband, dem insbesondere die 16 Verbraucherzentralen in Deutschland angehören. Er verlangt von der beklagten Sparkasse die Verwendung von seiner Auffassung nach irreführenden Kontoauszugsvordrucken zu unterlassen. Die Kontoauszugs – Vordrucke der Beklagten enthalten links die Spalten „Buchungstag“ und „Tag der Wertstellung“. Rechts unten am Ende des Kontoauszugs befindet sich ein optisch hervorgehobenes Feld „neuer Kontostand“. Der „neue Kontostand“ enthält auch solche Gutschriften, die bereits gebucht, aber noch nicht wertgestellt sind.

Das Landgericht hat – dem Antrag des Klägers entsprechend – festgestellt, dass die Beklagte es zu unterlassen hat, bei der Mitteilung des Kontostands Kontoauszüge zu verwenden, bei denen bei der Angabe des Kontostands nicht darauf hingewiesen wird, dass darin auch Beträge mit späterer Wertstellung enthalten sein können. Die Berufung der Beklagten ist ohne Erfolg geblieben (OLG Celle GRUR-RR 2004, 266). Mit ihrer vom Berufungsgericht zugelassenen Revision, deren Zurückweisung der Kläger beantragt, verfolgt die Beklagte ihren Antrag auf Klageabweisung weiter.

Verletzung materiellen Rechts 2017-08-09T00:09:10+00:00

Verletzung materiellen Rechts

Materielle Fehler sind in erster Linie eine fehlerhafte rechtliche Würdigung des Sachverhalts und eine fehlerhafte Strafzumessung. Hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellungen und der Beweiswürdigung liegt ein Revisionsgrund nur bei einem Rechtsfehler vor. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Sachverhaltsfeststellungen für das Urteil keine hinreichende Grundlage bilden oder wenn die Beweiswürdigung widersprüchlich ist oder gegen gesicherte Erfahrungssätze verstößt. Auf materiellen Mängeln beruht das Urteil regelmäßig.

Eine Ausnahme sind fehlerhafte Hilfserwägungen, eine weitere Ausnahme die in § 354 StPO im Jahre 2004 neu eingefügten Absätze 1a und 1b. Abs. 1a S. 1 und S. 2 ermöglichen eine eigene Strafzumessungssachentscheidung des Revisionsgerichts. Die Norm ist verfassungskonform handhabbar (BVerfG, Beschl. v. 14. Juni 2007).

Verfahrensfehler 2017-08-09T00:09:32+00:00

Verfahrensfehler

Fehlen von Verfahrensvoraussetzungen
Das Fehlen von Verfahrensvoraussetzungen (= Existenz eines Verfahrenshindernisses) wird vom Gericht von Amts wegen geprüft.

Ein Verfahrensfehler liegt vor, wenn eine gesetzlich vorgeschriebene Verfahrenshandlung unterblieben ist oder fehlerhaft vorgenommen wurde oder wenn eine unzulässige Verfahrenshandlung vorgenommen wurde. Entscheidende Bedeutung kommt dabei der Beweiskraft des Sitzungsprotokolls zu. Bei den absoluten Revisionsgründen gem. § 338 StPO wird das Beruhen des Urteils auf der Rechtsverletzung unwiderlegbar vermutet. Bei den übrigen Verfahrensfehlern handelt es sich um relative Revisionsgründe, bei denen die Möglichkeit bestehen muss, dass das Urteil ohne den Fehler anders ausgefallen wäre.

Kontokündigung / Pfändungsgrenze: 2017-08-09T00:09:51+00:00

Kontokündigung / Pfändungsgrenze:

Bei der Kontokündigung müssen Pfändungsgrenzen berücksichtigt werden. Existenznotwendige Beiträge dürfen nicht mit Bankforderungen verrechnet werden.

Die Verbraucherzentrale des Landes Bremen e.V. teilt mit:

Banken und Sparkassen haben als Gläubiger keine Sonderrechte. Auch sie dürfen säumige Schuldner nicht bis auf den letzten Pfennig pfänden, sondern müssen die gesetzlichen Pfändungsfreibeträge berücksichtigen.

Die Wirklichkeit sieht mitunter allerdings anders aus: Nach den Beobachtungen der Verbraucher-Zentrale Bremen scheuen sich einige Kreditinstitute nicht auf Teile des lebensnotwendigen Einkommens ihrer Schuldner zuzugreifen. Im Extremfall stehen Betroffene plötzlich sogar völlig mittellos da.

Die Achillesferse für unzulässige Zugriffe ist das Lohn- oder Gehaltskonto. Wird dieses Konto in einer finanziell schwierigen Situation von der Bank gekündigt, sind die Betroffenen oftmals nicht in der Lage, den fällig gestellten Überziehungskredit zurückzuzahlen. Gleichzeitig gelingt es ihnen zumeist nicht, kurzfristig zu einem anderen Kreditinstitut zu wechseln und eine neue Kontoverbindung zu eröffnen. Die Lohn- oder Gehaltszahlungen werden deshalb in der Regel weiterhin auf das gekündigte Konto überwiesen. Damit besteht jedoch die Gefahr, dass die Bank die eingehenden Gelder einfach mit ihrer Forderung verrechnet und der Schuldner nicht einmal mehr die zur Deckung des Lebensbedarfs notwendigen Beträge erhält. Den Verbraucher-Zentralen sind aus ihren Beratungen Fälle bekannt, in denen auf diesem Wege das gesamte Monatseinkommen von Bankkunden einbehalten wurde.

Von einigen Bankjuristen sind solche Praktiken mit dem Argument verteidigt worden, dass im Verhältnis zwischen Kreditinstitut und Kunde der einschlägige Pfändungsschutz nicht gelte und die Bank deshalb bei negativem Kontostand unbegrenzt verrechnen dürfe. Dieser Hardliner-Position ist im vergangenen Jahr jedoch in zwei rechtskräftigen Gerichtsentscheidungen (Amtsgericht Bo-chum v. 06.10.1999, 13 C 360/99, Landgericht Heidelberg v. 28.1.1999, 7 S 15/98) eine Abfuhr erteilt worden. Demnach ist es mit wesentlichen gesetzlichen Grund- und Schutzgedanken nicht vereinbar, wenn auf dem Wege der Aufrechnung unpfändbare Teile des Einkommens von Kreditinstituten einbehalten werden. Keinem Gläubiger steht es zu, auf das Existenzminimum eines Menschen zuzugreifen. Das gilt auch für Banken.

Wer von solchen Zwangsmaßnahmen betroffen ist, sollte deshalb beim Amtsgericht eine einstweilige Verfügung auf Auszahlung des Existenzminimums aus dem Arbeitseinkommen beantragen, empfiehlt Rechtsanwalt Eberhard Ahr, der bei der Verbraucher-Zentrale zu Fragen des Bankrechts berät. Wie hoch das Existenzminimum ist, ist aus der Pfändungstabelle der Zivilprozessordnung zu ersehen:

*keine Person : 989,99 Euro

*1 Person : 1.359,99 Euro

*2 Personen : 1.569,99 Euro

*3 Personen : 1.769,99 Euro

*4 Personen : 1.979,99 Euro

*5 und mehr Personen : 2.189,99 Euro

Einkommen aus Überstunden ist nur zu 50 %, Urlaubsgeld ist überhaupt nicht pfändbar.

Quelle: Verbraucherzentrale Bremen

By | 2017-09-04T08:54:22+00:00 September 3rd, 2017|Schwarze Liste Banken und Sparkasssen, Sparkasse Rotenburg Bremer Vörde, Sparkassen Erfahrungen|Kommentare deaktiviert für Zinsmanipulation Sparkasse Rotenburg Bremervörde

Zinsmanipulation Sparkasse Osnabrück – Fall Hagensieker

Kunde der Sparkasse Osnabrück, der sich an Liquikon gewandt hat

Nach ausgiebiger Vorprüfung aller eingereichten Unterlagen der Kontobewegungen, stand für Liquikon fest, dass die Sparkasse Osnabrück

1. Kundenbenachteiligende Wertstellungen

mit nicht termingebundene Belastungen und Gutschriften vor dem Buchungstag und nach dem Buchungstag vorgenommen hat. Die Sparkasse hat Belastungen bereits vor dem Auftrag und Gutschriften nachdem sie bereits Deckung hatte bzw. nicht ausgeführte Aufträge nicht zu dem Tage gutgeschrieben wie belastet und somit zum Nachteil des Bankkunden ausgeführt.

2. Kundenbenachteiligende Zinsberechnungen

durch Zinseinstellungen entgegen den höchst,- und obergerichtliche Rechtsprechung abgerechnet hat

3. Unberechtigte Überziehungszinsen

von der Sparkasse Osnabrück zu Unrecht vereinnahmten wurden und

4. Überzahlung und gezogene Nutzung

nicht dem Gewinn, der in den veröffentlichen Geschäftsberichten der Sparkasse, am Gewinn der die vom Kreditinstitut herausgegebenen Nutzungen können nach einem Zinssatz von 5,00 % über dem jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank ohne Kapitalisierung der Zinsen berechnet werden.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Sparkasse Osnabrück hat dem Kunden durch Zinsmanipulationen über 300.000 € (alleine aus 2 Kontokorrentkonten) zu Unrecht berechnet, was Liquikon als Hauptursache für den daraus entstandenen Gesamtschaden von über 1,5 Mio. Euro sieht. Nachfolgend die Diagrammdarstellung von 2 Konten

Verschiedene Konten bei der Sparkasse Osnabrück

Kontokorrent Konto Nr. 1  (120 73 227)

Saldendifferenz zu Gunsten des Kreditnehmers: 110.126,71 €

+ Nutungsentschädigung von weiteren 78.000,00 €

zinsmanipulation_sparkasse_osnabrueck_martin_hagensieker

Kontokorrentkonto Nr. 2  (220 066 5) bei der Sparkasse Osnabrück

Saldendifferenz zu Gunsten des Kreditnehmers: 267.614,77 €

+ Nutungsentschädigung von weiteren 210.098,03 €

Zinsmanipulation_sparkasse_osnabrueck_2

Die Summe aus diesen beiden Kontokorrentverträgen für falsche Zinsabrechnung beläuft sich auf 344.381,87 €, die Nutzungsentschädigung auf gesamt 287.888,00€

Insgesamt wurden ca. 30 Darlehensverträge überprüft, mit einem rechnerischen Schadensersatz von gesamt ca. 1,5 Mio.

Ähnliche Fälle über die u. a. ZDF berichtet hat

Was muss ich bei der Vorfälligkeitsentschädigung alles beachten? 2017-08-09T00:04:09+00:00

Was muss ich bei der Vorfälligkeitsentschädigung alles beachten?

Bei vorzeitiger Rückzahlung von Krediten hat die Bank grundsätzlich Anspruch auf entgangene Zinseinnahmen. Schließlich verzichtet sie in diesem Fall auf einen Teil ihrer eingeplanten Marge. Und in Niedrigzinsphasen, wie im Augenblick, erzielt sie bei der Neuanlage oft nur geringere Zinsen, die VFE (Vorfälligkeitsentschädigung) fällt höher aus.
Es gibt eine Reihe von Situationen, bei denen die VFE widerrechtlich ist oder vermieden werden kann:

  • Bei lang laufenden Darlehen kann der Kunde nach 10 Jahren entschädigungslos kündigenBei unwirksamer Widerrufsbelehrung (!)
  • Bei Tod des Darlehensnehmers
  • Bei Verkauf des Hauses während der ersten 10 Jahre kann die Fortführung des Darlehens mit Zustimmung der Bank auf den Käufer übertragen werden (Schuldnertausch)
  • Bei Verkauf des Hauses und unmittelbar anschließender Neufinanzierung eines Folgeobjektes durch dieselbe Bank (Objekttausch)
  • Bei starkem Zinsanstieg kann die Bank geneigt sein, auf eine VFE zu verzichten, weil sie das frei werdende Geld am Markt höher verzinst platzieren kann
  • Unsicherheit und und in Folge Streit gibt es vor allem immer wieder wegen der Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung. In die Berechnung fließen grundsätzlich die Restlaufzeit des Kredites, die Restschuld und die Differenz zwischen Vertragszins und Anlagezins der Bank ein. Laut BGH-Entscheid muss die Bank sich bei dem Vergleich ihres Zinsverlustes mit dem aktuellen Anlagezinsen an den Zinsen für Hypothekenpfandbriefe der Deutschen Bundesbank orientieren. Und sie müssen dabei zudem den für den Kreditnehmer günstigsten Fall annehmen. Das aber geschieht oft nicht. Erfahrungen der Verbraucherzentralen berichten von mindestens 30% zu hoch berechneten VFE durch die Banken. Und: Für Laien ist die Berechnung viel zu komplex, so dass sich in jedem Fall 2 Tipps empfehlen:
  1.  Wollen Sie sich — aus welchen Gründen auch immer — vorzeitig aus einer Kreditverpflichtung lösen, lassen Sie ihre Rechte und Chancen unbedingt von Experten vorprüfen. Sachverständige und Kreditsachverständige bewerten im Rahmen der Vorprüfung (89,00 €) neben der Begründung für Ihre Kündigung auf jeden Fall auch den Vertrag und die Gültigkeit der Widerrufsbelehrung. Bei gültiger Belehrung nennen sie Ihnen zudem überschlägig den Wert der fälligen VFE. Natürlich können Sie Ihre VFE auch auf Heller und Cent in Form eines gerichtsfesten Gutachtens feststellen lassen.
  2. Drängt Ihnen die Zeit und die Höhe der VFE ist strittig, sollten Sie ggf. den verlangten Betrag unter “Vorbehalt der rechnerischen Überprüfung” zunächst leisten. So kommen Sie zügig an die Löschungsbewilligung für Ihren Grundbucheintrag und können nachfolgend die Forderung der Bank gutachterlich prüfen lassen. Sprechen Sie uns an!
Was bedeutet es für mich eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung? 2017-08-09T00:04:41+00:00

Was bedeutet es für mich eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung?


Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen sind im Vergleich zu den bisher aufgedeckten Fehlverhalten aufseiten der Banken in punkto Breitenwirkung regelrecht als “Renner” zu bezeichnen.
Worum gehts? Verbraucher müssen beim Abschluss von Darlehensverträgen über ihr Widerrufsrecht informiert werden. Geschieht oder geschah dies fehlerhaft, ist die Belehrung unwirksam und setzt die Widerspruchsfrist nicht in Gang. Das hat zur Folge, dass der Vertrag selbst Jahre später noch widerrufen werden kann. Und die “verwunschene” Vorfälligkeitsentschädigung fällt dabei ebenfalls weg.
Die möglichen Fehler sind dabei recht vielfältig. Schließlich muss die Bank jeglichen missverständlichen, verwirrenden oder überflüssig-ablenkenden Hinweis vermeiden. Am häufigsten geht es um Unsicherheiten zum Beginn der Widerrufsfrist. So hieß es selbst in der Musterwiderrufsbelehrung aus dem Jahre 2002: “Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.” Das aber wirft eher die Frage nach der 2. Bedingung auf, als dass sie diese benennt: Es muss dem Darlehnsnehmer nämlich das Schriftstück vorliegen, das seine Vertragserklärung enthält. Aber es kommt auch zu anderen Mängeln, etwa dass die Belehrung optisch nicht ausreichend hervorgehoben ist, dass Fehler in der ladungsfähigen Anschrift vorkommen, z.B. eine Telefonnummer, wo doch Schriftform gefordert ist. Oder es kommt nicht klar zum Ausdruck, dass nach wirksamem Widerruf die Darlehensrückzahlung binnen 30 Tagen zu leisten ist.
Fazit: Hier sollte am besten ein Kreditsachverständiger zu Rate gezogen werden.

Apropos: Die Kreditsachverständigen errechnen im Falle der Ungültigkeit grundsätzlich zusätzlich Ihren vollen Anspruch gegenüber Ihrer Bank. Schließlich haben Sie im Glauben einer rechtsgültigen Vereinbarung in aller Regel schon Zinsen und auch Tilgung geleistet. Da kann sich je nach bisheriger Laufzeit und unter Anwendung einer gerichtsfesten Zinseszinsberechnung eine stattliche Verrechnungsforderung zu Ihren Gunsten ergeben. Und selbstverständlich unterstützen wir Sie sowohl bei der Bewertung Ihrer ganz persönlichen Handlungsoptionen als auch bei Auswahl und Ansprache eines versierten Fachanwalts für Bank– und Finanzrecht in Ihrer Region.

 

Welche Unterlagen werden für die Kontenprüfung benötigt? 2017-08-09T00:05:16+00:00

Welche Unterlagen werden für die Kontenprüfung benötigt?

Wie Sie vielleicht in einem der vorhergehenden Frage & Antwort Button gelesen haben, überprüfen wir sowohl die Vereinbarungen mit Ihrer Bank als auch deren Buchungen. Und das am besten über Jahre hinweg mit vergleichender Buchung eines jeden Vorfalls. Der Grundsatz ist somit: So viele Unterlagen und solange rückwirkend wie irgend möglich, insbesondere:

 

* Kredit– und Kontokorrentverträge
* Alle Kontoauszüge seit Beginn der Darlehenslaufzeit bzw. des Kontokorrentverhältnisses
* Alle Versicherungs– u/o Bausparverträge im Zusammenhang mit dem Darlehen
* Alle Besicherungsverträge wie Grundschuld, Abtretung oder Zweckerklärung
* Sämtlicher Schriftverkehr im Zusammenhang mit Darlehen oder Kontokorrentverhältnis

Was bringt mir eine Kontenprüfung? 2017-08-09T00:06:02+00:00

Was bringt mir eine Kontenprüfung?

Bereits im Rahmen der Vorprüfung stellen die Sachverständige und Kontenprüfer fest, ob und in etwa in welcher Höhe sich ein Geldanspruch zu Ihren Gunsten aus der detaillierten Kontenprüfung ergeben wird. Ferner wird herausgearbeitet, ob aufgrund formaler Fehler valide Ansätze für Regresse oder gar Unwirksamkeiten mit Anspruch auf Rückabwicklungen gegeben sind.
Sie können mit diesen gutachterlich testierten Ergebnissen etwa:

 

* Forderungen Ihrer Bank bestreiten und abwehren
* eigene Forderungen aufstellen und gütlich oder gerichtlich durchsetzen
* Vollstreckungen zum Stillstand bringen


Zum Vorgehen gegen Ihre Bank empfehlen wir zunächst, eine einvernehmliche Einigung anzustreben. Falls die nicht erfolgversprechend ist, können Sie nachfolgend mit dem gerichtsfesten Gutachten Klage erheben. Wir begleiten Sie grundsätzlich bei der Bewertung der Ergebnisse und der Auswahl des taktisch besten Vorgehens. Auch können wir Ihnen erfahrene Anwälte für Bank– und Finanzrecht in Ihrer Nähe nennen. Rechtsberatung erteilen wir nicht.

Was ist eigentlich Kontenprüfung? 2017-08-08T23:54:58+00:00

Was ist eigentlich Kontenprüfung?

Bei der Kontenprüfung vergleichen die Sachverständige und  Kontenprüfer die Ist-Kontenführung Ihrer Bank mit der Soll-Kontenführung, also mit dem wie sie nach Gesetz und bisheriger Rechtsprechung hätte durchgeführt werden müssen. Daraus errechnet sich meist ein Saldo zu Ihren Gunsten, aus dem Sie dann einen Anspruch gegenüber Ihrer Bank ableiten können. Natürlich werden ergänzend dazu immer auch die Formalien der Vertragsgestaltung überprüft, also etwa, ob die Widerrufsbelehrung korrekt ist oder ob transparente Limit– und Zinsvereinbarungen fixiert sind und anderes mehr.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ??? 2017-08-08T23:46:53+00:00

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ???

Nur mal so zur Erläuterung…

Zweck der BaFin (auf Homepage nachzulesen): „Die BaFin ist nur im öffentlichen Interesse tätig. Ihr Hauptziel ist es, ein funktionsfähiges, stabiles und integres deutsches Finanzsystem zu gewährleisten.“ Alles klar? Die Sache mit den Schrottimmobilien ist keine Gefahr für das deutsche Finanzsystem, daher kann und darf die BaFin wohl auch nicht gegen die Badenia vorgehen. Öffentliches Interesse? Fehlanzeige! Und vor den Karren geprellter Investoren darf sich die BaFin nicht spannen lassen. Wenn ihr Erkenntnisse vorliegen, darf sie sie aus Gründen der Amtsverschwiegenheit nicht preisgeben. Im Übrigen sollte man mit den sog. Geschädigten kein Mitleid haben. Die waren auf die schnelle Mark aus und haben verloren. Pech gehabt! Ihren Profit hätten sie ja auch mit niemandem geteilt, oder?  Hier soll also die BaFin etwas unternehmen, was gegen ein Unternehmen (Badenia) gerichtet ist, das genauso wie alle anderen „beaufsichtigten“ Kreditinstitute die BaFin finanziert …!? In solchen Fällen wird sich die BaFin wohl immer diskret zurückhalten. „Wes‘ Brot ich ess, des‘ Lied ich sing‘!“ Hier wäre vielleicht mal das BMF als zuständige Rechts- und Fachaufsicht der BaFin gefragt, aber … geschenkt!

Am 7. Mai 2007 erhielt die BaFin von einem Frankfurter Aktienhändler einen Anruf. der Mann wollte von einer heißen Spur berichten, die mitten hinein in einen möglichen Skandal führte. Seit Wochen habe er sich über sonderbare Kursbewegungen der VW – Aktie gewundert. Nun wollte er seine Hinweise auf mögliche Mauscheleien weitergeben. Der Tippgeber wurde zunächst von einem Beamten zum nächsten weitergereicht.

Der Grund:
In der BaFin konnte man ihm lange nicht sagen, wer für die Kursmanipulation zuständig war. Als er endlich an einen zuständigen Mitarbeiter für Wertpapieraufsicht durchgereicht wurde, bat dieser den Händler eine E – Mail zu schicken. Danach dauerte es noch mal fast vier Wochen bis die BaFin merkte, dass es sich bei den Mauscheleien mit VW – Aktien in der Landesbank West LB um eine der größten Affären im deutschen Finanzwesen handelte. Die BaFin
entschuldigte sich später damit, dass es unmöglich sei, die Vielzahl von Einsendungen sofort zu bearbeiten. Im Grunde gibt die Behörde damit zu, kein System zu haben, um Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Der Fall West LB ist nicht die einzige Panne der Behörde !

Fazit:
Es bleibt bei der BaFin viel zu tun. Sonst müssen sich Sanio und seine Mitarbeiter weiter schwere Vorwürfe anhören. Der Würzburger Betriebswirtschaftsprofessor Ekkehard Wenge, berühmt-berüchtigt: durch seine kritischen Reden bei Hauptversammlungen, hat einmal über die deutsche Finanzaufsicht gesagt: Jede Polizeidienststelle, die solch einen Aufwand betreibt und dabei so eine miese Erfolgsquote hat, würde man sofort schließen.

Beweismittel für Saldoforderungen gegenüber der Bank  2017-08-09T00:07:17+00:00

Beweismittel für Saldo – Forderungen gegenüber der Bank 

Wer einen Überschuss aus laufender Rechnung begehrt, muss diesen rechnerisch nachvollziehbar aufzeigen. Er kann sich darauf beschränken, das letzte Saldoanerkenntnis und etwaige danach eingetretene Veränderungen des Saldos darzutun. Knüpft er nicht an ein Saldoanerkenntnis an, muss er zur Geltendmachung des Überschusses nach § 355 Abs. 4 HGB vollumfänglich auf die in das Kontokorrent eingestellten Einzelforderungen zurückgreifen. Dazu reicht es nicht aus, dass er nur die Aktivposten darlegt und es der Gegenseite überlässt die Passivposten darzutun. Vielmehr hat er im Hinblick auf sämtliche Kontobewegungen so vorzutragen, dass das Gericht die geltend gemachte Saldoforderung in allen ihren Grundlagen überprüfen kann.

Zitat „Bankrecht“ S. 38, Randzahl 116 aus „Aktuelle höchst – und obergerichtliche Rechtsprechung“, von Gerd Nobbe, ISBN 3-8145-0261-2; zur Entscheidung 25.01.1966 OLG Koblenz 5 U 714/95 und 04.12.1997 OLG Karlsruhe 12 U 102/97.

Verjährung beim Kontokorrent 2017-08-09T00:07:43+00:00

Verjährung beim Kontokorrent

Aufgrund der BGH-Entscheidung vom 17.02.1969 II ZR 30/65 ist die Verjährung einer in das Kontokorrent aufzunehmenden Forderung bis zum Schluss der zur Zeit der Entstehung laufenden Rechnungsperiode gehemmt, gleichgültig, ob die Forderung in das Kontokorrent aufgenommen ist oder nicht. Nach Schluss der Periode beginnt die Verjährung nach den für den für die Forderung geltenden Vorschriften, sofern sie nicht in einem anerkannten Saldo enthalten ist (HGB § 355; BGB § 202). Die Verjährung ist so lange gehemmt, wie das Kontokorrent-verhältnis besteht und der Saldo abredegemäß gefordert werden kann (BGH, BGHZ 49, 24, = BB 1967, 1399 = DB 1967, 2114 = WM 1967, 1214 = BGH WM 1982, 291 = BGH WM 1973, 1014, vgl. auch BGHZ 80, 173 = WM 1981, 542 und BGH WM 1972, 285).

Nach der BGH-Entscheidung vom 23.01.2007 XI ZR 44/06 ist die Verjährung aus ungerechtfertigter Bereicherung von subjektiven Voraussetzungen abhängig. D.h. wenn ein Bankkunde am 01.01.2002 (dem Inkrafttreten der neuen Schuldrechtsreform, nach welcher Ansprüche „nach Kenntnis nach 3 Jahren verjähren“) nicht wusste, dass sich seine Hausbank „in seinem Konto ungerechtfertigt bereicherte“, er dieserhalb seine Ansprüche möglicherweise nicht verloren hat. [BGH XI ZR 44/06,72K]
_________________________________________________________________________

Was versteht man unter Prozesskostenhilfe (PKH) 2017-08-09T00:08:11+00:00

Prozesskostenhilfe

Wenn hinreichende Erfolgsaussicht der Rechtsverfolgung i.S.d. § 114 ZPO besteht, kann u.U. mit Prozesskostenhilfe, hierzu OLG Köln 19 W 035/99 [PDF, 59 KB] und OLG Nürnberg 12 W 268/02 [PDF, 215 KB] gerechnet werden. Die Vorlage von eindeutigem Beweismaterial ist hierbei die wichtigste Voraussetzung (siehe oben).

Ein vormalig abschlägig beschiedener Antrag auf Prozesskostenhilfe (PKH) in einer Sache gegen eine Bank wurde nach Beschwerde des Anwaltes der Antragstellerin im Sinne der Antragstellerin abgeändert. Da dem Gericht anhand einer Konto- Nach- und Neuberechnung die begründete Hoffnung auf Erfolg dargelegt werden konnte, gewährte es der Antragstellerin PKH für eine Klage über insgesamt 363.214,42 EUR in erster Instanz, hierzu OLG Frankfurt 23 W 23/04. [PDF, 514 KB]Ablehnung, Beschwerde und Genehmigung einer Prozesskostenhilfe vor dem Land- und Oberlandesgericht Kassel / Frankfurt

Der  Antragsteller weiß nicht, ob der freundliche Hinweis der Antragsgegnerin [Raiba 21.09.2004], „es handele sich bei den Vorgängen um solche aus den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts“ welche von Mitarbeitern aus den möglicherweise frühen vierziger und fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts verfasst wurden, zur Ablehnung seines Antrages auf Prozesskostenhilfe [LG Kassel 22.12.2004] führte.

Trotzdem ging er in die Beschwerde vor das Oberlandesgericht [OLG Frankfurt 23.02.2005], und legte wenig später weitere Beweise in Form eines Gutachtens 17.03.2005] vor.

Möglicherweise waren diese für das Oberlandesgericht [OLG Frankfurt 02.06.2005] Gründe, die vom Landgericht Ablehnung der Prozesskostenhilfe aufzuheben. Zudem setzte sich das Oberlandesgericht in der Sache in einer beispielhaften Schlussfolgerung auseinander und verwies an das Landgericht zurück.

Dieses entschied jetzt, [LG Kassel 28.09.2005], dass dem Antragsteller für den ersten Rechtszug Prozesskostenhilfe bewilligt wird.

Wann sind Kontoauszüge einer Bank irreführend? 2017-08-09T00:08:45+00:00

Bundesgerichtshof UWG § 5 Abs.1; UWG a. F. § 3

Die Kontoauszüge einer Bank sind irreführend, wenn zwar bei den einzelnen Gutschriften zutreffend zwischen den Daten der Buchung und der Wertstellung unterschieden, bei der optisch hervorgehobenen Angabe des Kontostands am Ende des Auszugs aber nicht deutlich darauf hingewiesen wird, dass darin auch noch nicht wertgestellte Beträge enthalten sein können, über die bis zur Wertstellung noch nicht ohne Belastung mit Sollzinsen verfügt werden kann (Fortführung von BGH, Urt. v. 27. 6. 2002 – IZR 86/00,GRUR2002, 1093=WRP2003, 975- Kontostandsauskunft).

BGH, Urteil vom 11. 1. 2007 – I ZR 87/ 04 – Irreführender Kontoauszug;
OLG Celle (Lexetius.com/2007,1709

Leitsätze:

Tatbestand:
Der Kläger ist ein Dachverband, dem insbesondere die 16 Verbraucherzentralen in Deutschland angehören. Er verlangt von der beklagten Sparkasse die Verwendung von seiner Auffassung nach irreführenden Kontoauszugsvordrucken zu unterlassen. Die Kontoauszugs – Vordrucke der Beklagten enthalten links die Spalten „Buchungstag“ und „Tag der Wertstellung“. Rechts unten am Ende des Kontoauszugs befindet sich ein optisch hervorgehobenes Feld „neuer Kontostand“. Der „neue Kontostand“ enthält auch solche Gutschriften, die bereits gebucht, aber noch nicht wertgestellt sind.

Das Landgericht hat – dem Antrag des Klägers entsprechend – festgestellt, dass die Beklagte es zu unterlassen hat, bei der Mitteilung des Kontostands Kontoauszüge zu verwenden, bei denen bei der Angabe des Kontostands nicht darauf hingewiesen wird, dass darin auch Beträge mit späterer Wertstellung enthalten sein können. Die Berufung der Beklagten ist ohne Erfolg geblieben (OLG Celle GRUR-RR 2004, 266). Mit ihrer vom Berufungsgericht zugelassenen Revision, deren Zurückweisung der Kläger beantragt, verfolgt die Beklagte ihren Antrag auf Klageabweisung weiter.

Verletzung materiellen Rechts 2017-08-09T00:09:10+00:00

Verletzung materiellen Rechts

Materielle Fehler sind in erster Linie eine fehlerhafte rechtliche Würdigung des Sachverhalts und eine fehlerhafte Strafzumessung. Hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellungen und der Beweiswürdigung liegt ein Revisionsgrund nur bei einem Rechtsfehler vor. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Sachverhaltsfeststellungen für das Urteil keine hinreichende Grundlage bilden oder wenn die Beweiswürdigung widersprüchlich ist oder gegen gesicherte Erfahrungssätze verstößt. Auf materiellen Mängeln beruht das Urteil regelmäßig.

Eine Ausnahme sind fehlerhafte Hilfserwägungen, eine weitere Ausnahme die in § 354 StPO im Jahre 2004 neu eingefügten Absätze 1a und 1b. Abs. 1a S. 1 und S. 2 ermöglichen eine eigene Strafzumessungssachentscheidung des Revisionsgerichts. Die Norm ist verfassungskonform handhabbar (BVerfG, Beschl. v. 14. Juni 2007).

Verfahrensfehler 2017-08-09T00:09:32+00:00

Verfahrensfehler

Fehlen von Verfahrensvoraussetzungen
Das Fehlen von Verfahrensvoraussetzungen (= Existenz eines Verfahrenshindernisses) wird vom Gericht von Amts wegen geprüft.

Ein Verfahrensfehler liegt vor, wenn eine gesetzlich vorgeschriebene Verfahrenshandlung unterblieben ist oder fehlerhaft vorgenommen wurde oder wenn eine unzulässige Verfahrenshandlung vorgenommen wurde. Entscheidende Bedeutung kommt dabei der Beweiskraft des Sitzungsprotokolls zu. Bei den absoluten Revisionsgründen gem. § 338 StPO wird das Beruhen des Urteils auf der Rechtsverletzung unwiderlegbar vermutet. Bei den übrigen Verfahrensfehlern handelt es sich um relative Revisionsgründe, bei denen die Möglichkeit bestehen muss, dass das Urteil ohne den Fehler anders ausgefallen wäre.

Kontokündigung / Pfändungsgrenze: 2017-08-09T00:09:51+00:00

Kontokündigung / Pfändungsgrenze:

Bei der Kontokündigung müssen Pfändungsgrenzen berücksichtigt werden. Existenznotwendige Beiträge dürfen nicht mit Bankforderungen verrechnet werden.

Die Verbraucherzentrale des Landes Bremen e.V. teilt mit:

Banken und Sparkassen haben als Gläubiger keine Sonderrechte. Auch sie dürfen säumige Schuldner nicht bis auf den letzten Pfennig pfänden, sondern müssen die gesetzlichen Pfändungsfreibeträge berücksichtigen.

Die Wirklichkeit sieht mitunter allerdings anders aus: Nach den Beobachtungen der Verbraucher-Zentrale Bremen scheuen sich einige Kreditinstitute nicht auf Teile des lebensnotwendigen Einkommens ihrer Schuldner zuzugreifen. Im Extremfall stehen Betroffene plötzlich sogar völlig mittellos da.

Die Achillesferse für unzulässige Zugriffe ist das Lohn- oder Gehaltskonto. Wird dieses Konto in einer finanziell schwierigen Situation von der Bank gekündigt, sind die Betroffenen oftmals nicht in der Lage, den fällig gestellten Überziehungskredit zurückzuzahlen. Gleichzeitig gelingt es ihnen zumeist nicht, kurzfristig zu einem anderen Kreditinstitut zu wechseln und eine neue Kontoverbindung zu eröffnen. Die Lohn- oder Gehaltszahlungen werden deshalb in der Regel weiterhin auf das gekündigte Konto überwiesen. Damit besteht jedoch die Gefahr, dass die Bank die eingehenden Gelder einfach mit ihrer Forderung verrechnet und der Schuldner nicht einmal mehr die zur Deckung des Lebensbedarfs notwendigen Beträge erhält. Den Verbraucher-Zentralen sind aus ihren Beratungen Fälle bekannt, in denen auf diesem Wege das gesamte Monatseinkommen von Bankkunden einbehalten wurde.

Von einigen Bankjuristen sind solche Praktiken mit dem Argument verteidigt worden, dass im Verhältnis zwischen Kreditinstitut und Kunde der einschlägige Pfändungsschutz nicht gelte und die Bank deshalb bei negativem Kontostand unbegrenzt verrechnen dürfe. Dieser Hardliner-Position ist im vergangenen Jahr jedoch in zwei rechtskräftigen Gerichtsentscheidungen (Amtsgericht Bo-chum v. 06.10.1999, 13 C 360/99, Landgericht Heidelberg v. 28.1.1999, 7 S 15/98) eine Abfuhr erteilt worden. Demnach ist es mit wesentlichen gesetzlichen Grund- und Schutzgedanken nicht vereinbar, wenn auf dem Wege der Aufrechnung unpfändbare Teile des Einkommens von Kreditinstituten einbehalten werden. Keinem Gläubiger steht es zu, auf das Existenzminimum eines Menschen zuzugreifen. Das gilt auch für Banken.

Wer von solchen Zwangsmaßnahmen betroffen ist, sollte deshalb beim Amtsgericht eine einstweilige Verfügung auf Auszahlung des Existenzminimums aus dem Arbeitseinkommen beantragen, empfiehlt Rechtsanwalt Eberhard Ahr, der bei der Verbraucher-Zentrale zu Fragen des Bankrechts berät. Wie hoch das Existenzminimum ist, ist aus der Pfändungstabelle der Zivilprozessordnung zu ersehen:

*keine Person : 989,99 Euro

*1 Person : 1.359,99 Euro

*2 Personen : 1.569,99 Euro

*3 Personen : 1.769,99 Euro

*4 Personen : 1.979,99 Euro

*5 und mehr Personen : 2.189,99 Euro

Einkommen aus Überstunden ist nur zu 50 %, Urlaubsgeld ist überhaupt nicht pfändbar.

Quelle: Verbraucherzentrale Bremen

By | 2017-10-30T14:21:11+00:00 September 3rd, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Presse über Banken und Sparkassen, Schwarze Liste Banken und Sparkasssen, Sparkasse Osnabrück|Kommentare deaktiviert für Zinsmanipulation Sparkasse Osnabrück – Fall Hagensieker

Kredite – Wie Banken mit falschen Zinsen abkassieren

Wenn es um Kredite und Darlehen geht, sind Banken und Sparkassen schon sehr kreativ.

Es ist eigentlich schon fast ein „alter Hut“ und auch vor Gerichten bekannt, dass Kreditinstitute nicht immer so ganz rechtskonform abrechnen. Aber warum wissen viele Verbraucher nichts von diesen miesen Tricks, obwohl die Presse seit Jahren darüber berichtet?

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, mit unserer Internetpräsenz aktiv die alten Berichte wieder auszukramen um damit zu verdeutlichen, für wie „dumm“ die Verbraucher und Unternehmer in letzter Konsequenz doch gehalten werden. Erst wenn „das Kind sprichwörtlich schon im Brunnen liegt“, werden Verbraucher wach und haben dann aber meist nicht mehr die finanziellen Mittel um sich zu wehren. So verschwinden dann – zusammen mit den gehörnten Geschädigten -, auch die Bankenschweinereien im Vergessenen.

Folgen Sie unseren Beiträgen, die wir im Netz für Sie aufsammeln und fragen Sie sich selbst, warum derartige Fälle eigentlich keinen großen Bekanntheitsgrad haben:

Tricks mit Krediten – Wie Banken mit falschen Zinsen abkassieren

Und plötzlich gibt es einen 32. Juni: Wer einen Kredit oder ein Darlehen einer Bank bezieht, sollte genau auf seine Kontoauszüge schauen. In vielen Fällen ziehen Kreditinstitute zu viel ab. Die Fehler kann man aber leicht aufspüren.

Von Andreas Jalsovec

Es gibt Banken, für die hat das Jahr deutlich mehr als 365Tage. Zumindest, wenn es um die Zinsberechnung bei Krediten oder Darlehen ihrer Kunden geht: Gelegentlich gehen darin mehr Zinstage ein, als der betreffende Monat überhaupt Tage hat. „Da wird schon einmal der 31. und 32. Juni hinzugefügt, um zwei zusätzliche Tage abzurechnen“, erläutert Olaf Kumpfert. Der Autor hat für sein Buch „Zinsklau“ rund 170 Gutachten von Kreditsachverständigen analysiert. Die Experten untersuchen darin die Konten von Firmen, Handwerkern oder Privatleuten auf Fehler der Banken bei der Zinsabrechnung. Ergebnis: In fast allen Fällen ziehen die Kreditinstitute zu viel ab. Betroffen sind vor allem Unternehmer. Bei ihnen entstehen über die Jahre teils Millionenschäden. Aber auch auf Privatkonten wird falsch gerechnet. Die häufigsten Fehler – und wie Kunden sie entdecken können:

Falsche Zinsanpassungen

Sie betreffen Kredite mit variablem Zins. Bestes Beispiel ist der Kontokorrent- oder Dispokredit beim Girokonto. Bei Vertragsbeginn wird dabei ein Anfangszins vereinbart. Dieser steht in einem bestimmten Verhältnis zum Referenzzins, der das Marktniveau wiedergibt. Ändert sich der Marktzins, muss die Bank den Kreditzins so anpassen, dass das Ursprungsverhältnis gleich bleibt.

Der Bundesgerichtshof hat das mehrfach entschieden. Doch nicht alle Banken handeln danach. „Nach oben passen sie die Zinsen immer an“, sagt der Berliner Kreditsachverständige Ralph Hans Brendel: „Nach unten kaum“. Fünf Prozentpunkte überhöhte Zinsen seien keine Seltenheit. Das trifft Handwerker oder Landwirte, die oft hohe Kontokorrentkredite in Anspruch nehmen. „Aber auch Verbraucher zahlen zu viel“, sagt Annabel Oelmann, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die Verbraucherzentrale hat zuletzt drei Banken abgemahnt, weil sie die niedrigen Zinsen, zu denen sich die Institute selbst Geld leihen, nicht an die Kunden weitergeben. „Die Gewinnmarge der Banken steigt damit“, so Oelmann.

Um das Konto auf überhöhte Zinsen zu testen, sollten sich Kunden die ursprünglich im Vertrag vereinbarte Spanne für den Dispokredit ansehen, meint Olaf Kumpfert. Weiche der aktuelle Wert ab, sei das ein Hinweis auf falsche Abrechnungen. Verbraucherschützerin Oelmann rät, den teuren Dispo erst gar nicht in Anspruch zu nehmen. Wer etwa ein Guthaben auf dem Sparbuch habe, solle das zuerst nutzen.

Falsche Überziehungszinsen

Den Dispokredit können Kontoinhaber bis zu einem Limit in Anspruch nehmen. Wer darüber hinaus geht, rutscht in den Überziehungskredit. Dieser ist deutlich teurer. Mitunter senken die Banken das Limit, bei dem der Überziehungskredit greift, unbemerkt ab. „Gelegentlich werden schon ab dem ersten Cent, bei dem das Konto im Minus ist, Überziehungszinsen fällig“, sagt Sachverständiger Brendel. Die Kunden zahlen dann zu hohe Kreditkosten. Verbraucher sollten daher auf ihren Auszügen genau nachvollziehen, wann die Bank Überziehungszinsen berechnet. „Steigt der Betrag etwa unerwartet an, sollte man prüfen, ob das Limit korrekt gesetzt wurde“, so Olaf Kumpfert.

Falsche Wertstellungen

Steht ein Konto im Minus, verringert jede Gutschrift die Zinslast. Das gilt aber erst, wenn der Betrag wertgestellt wird – also auf dem Konto verfügbar ist. Die Gutachten der Sachverständigen zeigen: Häufig werden Gutschriften einige Tage nach Eingang des Geldes verrechnet. Umgekehrt datieren die Banken die Wertstellung bei Abbuchungen vor. In beiden Fällen werden zu viele Zinsen abgezogen. Falsche Wertstellungen seien zuletzt seltener geworden, meint Verbraucherschützerin Oelmann. Grund: Buchung und Wertstellung müssen mittlerweile am selben Tag stattfinden. Dennoch, so glaubt Olaf Kumpfert, mache jede vierte Bank Wertstellungsfehler. Es lohne sich daher oft, Wertstellungs- und Buchungstage zu vergleichen.

Sparkasse Pforzheim Calw

Erfahrungen mit der Sparkasse Pforzheim Calw

Ein uns aktuell vorliegende Vorfall der Sparkasse Pforzheim Calw, zeigt einmal mehr, dass Sparkassen auch bei treuen Kunden mit 50-jähriger Zugehörigkeit, keine Skrupel haben, es mit den Abrechnungen nicht so genau nehmen. Ein nach unserer Vorprüfung von Peter Klocke beauftragtes Gutachten, endete mit einem Falschabrechnung der Sparkasse Pforzheim Calw in Höhe von 20.832,44€.

Der geprellte Kunde hat hierzu eine eigene Internetseite ins Leben gerufen. Eine endgültige Beurteilung des von Kreditsachverständigen Dieter Rackowitz durch das Landgericht Karlsruhe steht noch aus. Wir sind gespannt und werden darüber berichten.

Besuchen Sie die Seite von Herrn Klocke unter Banken-puzzle.de – nach 50 Jahren Sparkassentreue

Der Unterschied zwischen Banken und Sparkassen

Hierzu möchten wir an dieser Stelle auf die Darstellung von Sparkassen in Wikipedia verweisen. Auf Grundlage unserer Erfahrungen mit Sparkassen, können wir die nachfolgende Darstellung aber leider nicht bestätigen.

Auszug von Wikipedia über Sparkassen:

‚… Sparkassen betreiben das Einlagen- und Kreditgeschäft, Wertpapiergeschäft, Zahlungsverkehr und sind meist Hausbanken ihrer öffentlichen Träger. Diese Aufgaben betreiben sie im öffentlichen Interesse, das die Beachtung des Gemeinwohls verlangt. Ihre Geschäftstätigkeit üben sie auf der Grundlage eines öffentlichen Auftrags und des Gemeinnützigkeitsprinzips aus. Ihr öffentlicher Auftrag besteht darin, das Geschäftsgebiet mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen zu versorgen, Sparen und allgemeine Vermögensbildung zu fördern und für die Bevölkerung und für die mittelständische Wirtschaft Dienstleistungen zu erbringen. Das Gemeinnützigkeitsprinzip hob die Sparkassen seit jeher von den übrigen – auf Gewinnmaximierung ausgerichteten – Banken ab. Die maximale Gewinnerzielung steht satzungsgemäß nicht im Vordergrund der Unternehmenspolitik, eine angemessene Gewinnerzielung genügt. „Die Erzielung von Gewinn ist nicht der Hauptzweck des Geschäftsbetriebes“.[14] Die Verwendung entstandener Gewinne ist in den regionalen Sparkassengesetzen unterschiedlich geregelt. Zumeist wird ein erzielter Gewinn, soweit er nicht durch die Erhöhung der Sicherheitsrücklage bei der Sparkasse verbleibt, an den Träger ausgeschüttet oder von der Sparkasse direkt für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt. Viele Sparkassen haben zudem Stiftungen gegründet, die vielfach karitative Zwecke fördern. Im Falle eines Zielkonfliktes hat der öffentliche Auftrag Vorrang. Sparkassen müssen zudem das Regionalprinzip beachten, das von ihnen das Betreiben von Bankgeschäften nur in der genau festgelegten Region des jeweiligen Trägers verlangt…‘

Kontaktieren Sie uns per E-Mail. Wir werden uns unverzüglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

By | 2017-08-16T11:07:50+00:00 August 16th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Allgemein, Kreditprüfung, Schwarze Liste Banken und Sparkasssen, Zinsen berechnen|Kommentare deaktiviert für Sparkasse Pforzheim Calw