Kategorien
Aktuelle Fälle von Liquikon Banken und Politik Landgericht Passau Staatsanwälte und Politik Zwangsversteigerung

Eging am See: Verachtung vom Menschenwürde und Menschlichkeit

Verachtung vom Menschenwürde und Menschlichkeit

Quelle: Story Heiner D., Eging a.S. 23.12.17

Eging am See: Vierseithof von Hubert S. vier Tage vor Weihnachten geräumt!

Dieses Weihnachten wird Hubert S. wohl als traurigstes Weihnachten in seien Leben in Erinnerung bleiben. Nachdem er wenige Tage zuvor, bereits sein Pferd Fernando tot in seinem Stall aufgefunden hatte, wurde am 20.12 die Zwangsräumung seines Vierseithofes, den er auch durch fragwürdige Machenschaften seiner Bank verloren hatte, durchgeführt. Der von seinem Anwalt gestellte Räumungsschutzantrag wurde erst am Tag der Räumung von der zuständigen Richterin Wendler abgelehnt.

Zwangsräumung mit 8 Polizisten, darunter 2 SEK Beamte

Als gegen 8:00 Uhr 8 Polizisten, darunter zwei SEK-Beamte aus Regensburg, der generische Anwalt xxxxx aus Eging a. S, die Gerichtsvollzieherin C. Kufner gewaltsam in das abgesperrte Haus einbrachen, trafen sie Hubert S. mit einer Mitarbeiterin der Organisation Nimm meine Hand Menschenhilfe in der Küche vor.

Hubert S. saß auf seiner Bank mit einem Küchenmesser in der Hand, das aber fast vollständig von einen seiner Katzen verdeckt war. Die Katze, die sonst nie freiwillig seine Nähe gesucht hatte, setzte sich kurz vor den Eindringen der Beamten auf seinem Schoß, als wollte sie sagen, „mach bloß keinen Blödsinn“. Von diesem Anblick fühlten sich die schwer bewaffneten und mit kugelsicheren Westen ausgestatteten Vollzugsgehilfen gleich bedroht, so dass sie gleich ihre Hände an die Waffen und an einen Taser legen mussten.

Eigentlich war ein „großer Bahnhof“ zum Empfang der Räumkommandos geplant, ein Reporter der Bildzeitung, ein Kamerateam des BR´s, einige Freunde waren eingeladen, doch zur Unterstützung kam nur die Mitarbeiterin der NmH-Menschenhilfe, der es auch auf Grund ihres Einwands zu verdanken war, dass der Taser in seinen Holster blieb, schließlich hatte Hubert S. bereits zwei Herzinfarkte hinter sich. Um sicher zu stellen, dass Hubert nicht noch mehr gefährliche Waffen bei sich trug, musste er sich extra auf einen Stuhl setzen und eng umringt von den Einsatzkräften auch noch ein kleines Taschenmesser, das er bei sich trug, herausgeben. Das ganze lief dann ziemlich schnell ab. Das Küchenmesser wurde als Widerstand gegen die Staatsgewalt ausgelegt und so wurde Hubert gegen 9:00 Uhr auf die Wache nach Vilshofen verbracht. Drei LKW´s der Fa. Sammer waren vorgefahren um den beschlagnahmten Hausstand abzutransportieren, dessen Wert sich, nach Angaben von Hubert S., im sechsstelligen Bereich bewegen würde. Ein in diesen Fällen vorgeschriebenes Protokoll alle verbrachten Gegenstände aufzunehmen, wurde nicht angefertigt, darunter auch eine wertvolle Münz- und Briefmarkensammlungen sowie der Ehering und weiterer Schmuck. Auch das Auto der Tochter und ein kleiner Autoanhänger der Frau wurden mit beschlagnahmt und nicht mehr herausgegeben.

Die 12 Hühner, zwei Hähne,12 Katzen und 1 Hase wunden, bis auf paar Katzen die sich der Staatsgewalt entziehen konnten, ins das Tierheim Wollerberg verbracht. Die ganze Aktion dauerte etwa bis 15.00 Uhr.

Indes wurde Hubert im Vorraum der Polizeiwache Vilshofen festgehalten. Der Haftrichter dem Huber vorgeführt werden sollte hatte angeblich keine Zeit und so zog sich die Sache hin. Während des warten´s wurde er von einen Polizisten zig male genötigt ein Papier zu unterschreiben, das er nicht einmal richtig zum Lesen bekam. Gegen 12:00 Uhr dann erlitt Hubert eine Herzattacke, so dass alles etwas in Bewegung kam. Er durfte seine Hausarzt verständigen, der sofort einen Notarzt und einen Rettungswagen zu der Polizei beorderte. Von dort aus wurde er gleich auf die Intensivstation des Klinikums in Vilshofen gebracht.

Nur mit den Sachen, die er vor der Verhaftung am Leibe trug wurde er zwei Tage später entlassen. Ihm und seiner Frau wurden verboten das Grundstück und das Haus zu betreten. Auch wenn es den Kindern oder anderen Beauftragten gestattet gewesen wäre noch einige persönliche Sache abzuholen, bleibt es im wesentlichen bei der Theorie, da der Anwalt, der angeblich als einziger die Schlüssel für das Anwesen hat, sich erst einmal zwei Wochen im Urlaub befindet.

So konnte Hubert auch nach dem dritten Tag des Überfalls keine frische Wäsche bekommen. Auch hier konnte Nimm meine Hand Menschenhilfe helfen, die ihm mit Kleidung aus ihren durch Sachspenden und Haushaltsauflösung erworbenen Fundus, neu ausstaffieren konnte. Heute ist der 30. Geburtstag seiner Tochter, die noch dazu im siebten Monat schwanger ist. Auch dies wird wohl, wie dieses Weihnachten, ein denkwürdiger Ereignis werden, an dem man sich nicht gerne erinnern möchte.

Wer nun noch immer glaubt, in unseren ach so sozialen Deutschland muss niemand obdachlos werden, sollte erst selbst mal in diese Situation kommen. Von der Gemeinde wurde ihm eine heruntergekommene, versiffte, kalte Notunterkunft zugewiesen, die kein Asylant annehmen würde.

Dies ist eine wahre Geschichte, man könnte fast sagen in der guten alten Tradition der Weihnachtsgeschichte, so wie sie sich ähnlich, auch bei uns, zig mal, Jahr für Jahr, auch in Deutschland ereignet. Frohe Weihnachten!

Eging a.S. 23.12.17
Story Heiner D.

Schauen Sie sich auch unsere vorausgehende Berichte zur unmenschlichen Zwangsräumung des Rentnerehepaares aus Eging am See an

Liquikon startet durch

Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne – unverbindlich und kostenlos 

Kategorien
Aktuelle Fälle von Liquikon Verfassungsbeschwerde Volksbanken Erfahrungen Zwangsversteigerung

Zwangsvollstreckung: Bundesverfassungsgericht zur besonderen Härte

Auszug aus dem Urteil des Bundesverfassungsgericht 2 BvR 1340/14

“ … aa) Das Grundrecht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG verpflichtet die Vollstre­ckungsgerichte, bei der Prüfung der Voraussetzungen des § 765a ZPO auch die Wertentscheidungen des Grundgesetzes und die dem Schuldner in der Zwangs­vollstreckung gewährleisteten Grundrechte zu berücksichtigen. Eine unter Beachtung dieser Grundsätze vorgenommene Würdigung aller Umstände kann in be­sonders gelagerten Einzelfällen dazu führen, dass die Vollstreckung für einen län­geren Zeitraum und – in absoluten Ausnahmefällen – auf unbestimmte Zeit einzustellen ist. Ergibt die erforderliche Abwägung, dass die der Zwangsvollstreckung entgegenstehenden, unmittelbar der Erhaltung von Leben und Gesundheit die­nenden Interessen des Schuldners im konkreten Fall ersichtlich schwerer wiegen als die Belange, deren Wahrung die Vollstreckungsmaßnahme dienen soll, so kann der trotzdem erfolgende Eingriff das Prinzip der Verhältnismäßigkeit und das Grundrecht des Schuldners aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG verletzen (vgl. BVerfGE 52,214 <219 f.>; BVerfGK 6, 5 <10>; BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 25. Februar 2014 -2 BvR 2457/13-, juris, Rn. 9).

Die Vollstreckungsgerichte haben in ihrer Verfahrensgestaltung die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, damit Verfassungsverletzungen durch Zwangsvoll­streckungsmaßnahmen ausgeschlossen werden und dadurch der sich aus dem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ergebenden Schutzpflicht staatli­cher Organe Genüge getan wird. Dies kann es erfordern, dass Beweisangeboten des Schuldners, ihm drohten schwerwiegende Gesundheitsbeeinträchtigungen, besonders sorgfältig nachgegangen wird (vgl. BVerfGE 52, 214 <220 f.>; BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 25. Februar 2014 -2 BvR 2457/13 -, juris, Rn. 10)…“

[optin_box style=“11″ alignment=“center“ action=“https://www.klick-tipp.com/api/subscriber/signin.html“ disable_name=“Y“ method=“post“ email_field=“email“ email_default=“Ihre E-Mail Adresse “ email_order=“0″ integration_type=“custom“ double_optin=“Y“ name_default=“Enter your first name“ form_id=“ktv2-form-113745″ opm_packages=““][optin_box_hidden][/optin_box_hidden][optin_box_code]

[/optin_box_code][optin_box_field name=“headline“]Vollständiges Urteil zum Download [/optin_box_field][optin_box_field name=“paragraph“]PHA+RGFzIHZvbGxzdMOkbmRpZ2UgVXJ0ZWlsIGvDtm5uZW4gU2llIGhpZXIga29zdGVubG9zIGRvd25sb2FkZW7CoDwvcD4K[/optin_box_field][optin_box_field name=“privacy“]Ihre Daten sind sicher [/optin_box_field][optin_box_field name=“top_color“]undefined[/optin_box_field][optin_box_button type=“0″ button_below=“Y“]Download vollständiges Urteil [/optin_box_button] [/optin_box] [divider style=“2″]

Kategorien
Aktuelle Fälle von Liquikon Raiffeisenbank Peuerbach Schwarze Liste Banken und Sparkasssen Schweizer Franken Kredit Staatsanwälte und Politik Volksbanken Erfahrungen Zwangsversteigerung

Wenn die Justiz gnadenlos zuschlägt

Liquikon Verbraucherschutz e.V, braucht eure Unterstützung …

Im Clinsch mit der Raiffeisenbank Peuerbach

Am 12. Dezember 2017 wandte sich das verzweifelte Rentnerehepaar Schürger an Liquikon in der Hoffnung, über diesen Weg die für die am Mittwoch den 20. Dezember 2017 um ca. 08:00 Uhr angesetzte Zwangsräumung abwenden zu können.

Eine sportliche Aufgabe für das Team von Liquikon, innerhalb von 8 Tagen die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten und zu analysieren, ob seitens der hausfinanzierenden Raiffeisenbank Peuerbach alles rechtens abgelaufen ist, zumindest was das Zahlenwerk der zugrundeliegenden Darlehensverträge betrifft.

Unsere Devise: „Ärmel hoch krempeln und los gehts – dem Rentnern muss geholfen werden…

Zwei Herzinfarkte von Herrn Hubert Schürger sind definitiv 2 zuviel, damit stürzte sich der Kreditsachverständige Dieter Rackowitz in eine Vorprüfung der Anspruchsgrundlage.

Das Ergebnis: Die Zahlen der Raiffeisenbank Peuerbach und die des Gutachters klaffen um mindestens 115.000€ auseinander und das zu Gunsten der Fam. Schürger.

Warum wir Unterstützung von euch benötigen …

Herr Hubert Schürger der durch die Jahrelangen Streitigkeiten gesundheitlich mehr als angeschlagen ist, hat uns gegenüber angekündigt das Haus nicht zu räumen. Er ist fest dazu entschlossen, sich bis auf‘s äußerste zur Wehr zu setzen, wenn nötig auch unter Einsatz seines Lebens (seine Worte!).

Gerichtsvollzieherin 4 Tage vor Weihnachten

Nicht nur die schwarz auf weiß Zahlenwerke der Raiffeisenbank Peuerbach wie z.B.

– 18% Zinsen aus der Grundschuld anstatt 2,5% -Punkte über dem jeweiligen Basiszins und

– Währungsverluste zu Lasten der Familie Schürger die die Schuldsumme um ca. 70% erhöht hat (gem. aktuellem EuGH Urteil nicht erlaubt) +
– Zwangskonvertierung des CHF Kredits etc pp.

sondern auch die ethisch/moralischen Gesichtspunkte bewegten uns dazu, diesen Aufruf zu machen.

Bitte unterstützen Sie das Rentner Ehepaar am Mittwoch 20. Dezember 2017 um ca. 08:00 Uhr durch Ihre Anwesenheit.

Helfen Sie uns die Räumung von Haus und Stall zu verhindern, da neben der Familie Schürger auch Pferde & weitere Tiere von dieser Zwangsräumung Heim und Leben verlieren werden.

Ergänzungen zu unserem Artikel aus Berichtserstattungen von 2016

Bereits in 2016 gab es zu den Auseinandersetzungen zwischen dem Rentnerehepaar Schürger und der Raiffeisenbank Peuerbach erste Berichtserstattungen:

Vilshofener Anzeiger vom 29.06.2016 – Streit mit Bank – jetzt ist sein Haus weg

“ … Mein Leben lang habe ich anderen geholfen. Nur mir kann ich nicht helfen“, sagt Hubert Schürger wenige Minuten, bevor sein Anwesen in Märzing bei Eging am See (Landkreis Passau) zwangsversteigert wird. Er glaubt, sich gut auf den Termin am Passauer Amtsgericht vorbereitet zu haben. Doch am Ende wird die Richterin den Verkauf an einen der fünf Bieter genehmigen.

Schürger, der bald 60 Jahre alt wird, hatte sich vor elf Jahren 160.000 Euro von der Raiffeisenbank Peuerbach in Österreich geliehen, von der Raiba Salzweg-Thyrnau weitere 50.000 Euro. Damit kaufte er sich den alten Hof, Baujahr 1926, zweimal erneuert, fast 32.000 Quadratmeter Grund gehören dazu. Schürger hat nach eigenen Angaben kräftig in das Haus investiert.

Vor wenigen Jahren entbrannte dann ein intensiver Streit mit seinen Banken. Um Kosten zu sparen, war der Kredit aus Peuerbach mit Schweizer Franken abgeschlossen worden. Schürger behauptet, die Bank hätte den Kredit in Euro umwandeln müssen, sobald der Franken unter 1,60 Euro fällt. So sei das mündlich vereinbart worden, so sei das aber nicht erfolgt. Er selbst habe nicht einwirken können, da er in dieser Phase im Krankenhaus gelegen sei. Schließlich erfolgte die Umrechnung mit 1:1. „Ich habe dadurch 80.000 Euro verloren“, sagt Schürger. Im Streit darüber stellte er 2014 die Ratenzahlungen ein.

Die Banken und er konnten sich nicht einigen, so dass es zur Zwangsversteigerung kam. Doch auch danach ist Schürger davon überzeugt, verhindern zu können, dass er ausziehen muss. Er werde den Kampf „gegen die deutsche Bürokratie“ weiterführen…“

Quelle: Vilshofener Anzeiger vom 16.09.2016 – Zwangsräumung in letzter Minute abgewendet

„… Vor elf Wochen ist der Hof von Hubert Schürger in Eging am See zwangsversteigert worden. Im Streit mit einer österreichischen Bank über die Kreditabwicklung hatte er die Ratenzahlungen eingestellt. Die Bank zog die Konsequenzen. Schürger legte Rechtsmittel ein…“

Nun will der neue Besitzer, ebenfalls ein Eginger, das Anwesen nutzen und hat nach fünf schriftlichen Aufforderungen, den allein stehenden Hof zu räumen – denen Schürger nicht folgte – eine Zwangsräumung erwirkt. Diese sollte am Freitag um 9 Uhr erfolgen. Schürger erfuhr am Mittwoch davon. Mit Hilfe seines Anwalts schaffte er es, dass das Landgericht diese Räumung einstweilen aussetze. Davon erfuhr er am Donnerstag Abend.

Selbst, wenn die Gerichtsvollzieherin mit der Räumungsklage und einem Räumkommando aufgetaucht wäre, hätte sich Schürger – wie er sagt – geweigert, sein Anwesen zu verlassen, weil er sich im Recht fühle. „Ich soll den Hof verlassen?! Das verkrafte ich nicht. Da können sie mich gleich mit den Füßen voraus raustragen.“ So weit kam es zum Glück nicht…“

Kostenlose Sichtung  und Vorprüfung von Kontokorrentkonten und Darlehensverträgen mit anschließendem Statement und Empfehlungen.

Seminare und Workshops zu fehlerhaften Bankabrechnungen und auffinden von Kostenfallen bei Privatkonten und Firmenkonten.

Öffentlichkeitsarbeiten um Waffengleichheit gegenüber Ihrer Bank oder Sparkasse herzustellen.

Tägliche Aktualisierung unserer Internetseite

Veröffentlichung der neusten Rechtsprechung

12 Stunden täglich telefonische Beratung

Hilfestellung bei der PKH (Prozesskostenhilfe – Anträge )

Unterstützung bei der Schuldenbereinigung

Unterstützung bei Zwangsversteigerung