Kategorien
Aktuelle Fälle von Liquikon Schweizer Franken Immobilienfinanzierung Schweizer Franken Kredit Sparkassen Erfahrungen Widerruf Immobilienfinanzierung Zinsanpassung Zinsen berechnen Zwangsversteigerung

Sparkasse Verden – Fragwürdige Kreditgeschäfte

Sparkasse Verden – „Eine Bank muss doch richtig rechnen!“ – lautet der Titel eines heute erschienen Presseberichtes der Kreiszeitung (Regionalteil Verden)

Quelle: Kreiszeitung.de

Sparkasse Verden – der Fall Grothenn in der Presse: Landkreis – „Eine Bank muss doch richtig rechnen!“ Das erwartet Johann Grothenn wie wohl alle, die Finanzdienstleistungen in Anspruch nehmen. Der Thedinghauser Landwirt kann es immer noch nicht fassen, dass die Kreissparkasse seine Kreditzinsen zu seinem Nachteil falsch berechnet hat.

Kreissparkasse Verden über das Urteil des Oberlandgericht Celle …

Über Jahre sei das geschehen, hat ihm das Oberlandesgericht Celle in einem Urteil bestätigt. Der Pressesprecher der Kreissparkasse, Friedrich von Schroeder, versteht es als Einzelfall-Entscheidung. Kreditsachverständige und Juristen allerdings vermuten hinter den oft existenzbedrohenden „Versehen“ in der Finanzbranche Methode.

Mehr als 40 Jahre war der Thedinghauser Landwirt Kunde der Kreissparkassenfiliale in der Samtgemeinde Thedinghausen. Als Johann Grothenn Anfang der 1970er-Jahre den Hof in Dibbersen übernahm, hat er investiert. Das Geld dazu musste er aufnehmen und abstottern.

Schwierig wurde es für den Landwirt, als er vor zehn Jahren modernisieren wollte. Er kaufte Land hinzu und machte neue Schulden. Wieder bei der Kreissparkasse. Dann begann die Zinslast zu drücken. Der Zahler wurde säumig und die Bank kündigte Ende 2012 unerwartet die Kredite. Nach vier Jahrzehnten sollte Johann Grothenn plötzlich 233.000 Euro zahlen. „Der landwirtschaftliche Betrieb stand vor dem Ruin“, erinnert sich Grothenn.

Ein Anwalt habe ihm dann den Tipp gegeben, mal nachrechnen zu lassen, ob alles mit den Zinsen in Ordnung gehe. Als Grothenn das Ergebnis vom Kreditsachverständigen erhielt, war der Landwirt vom Ausmaß geschockt. 300.000 Euro, so hatte der von ihm beauftragte Sachverständige ausgerechnet, habe er seit 1978 zuviel gezahlt.

OLG Celle verurteilt Sparkasse Verden  zu Rückzahlung wegen Falschabrechnung …

Nach der Entscheidung des Celler Gerichts muss die Sparkasse immerhin 28.000 Euro zurückzahlen. Wegen Verjährungsfristen muss die Bank aber nur die Zinsen von drei Jahren neu berechnen. Im Verhältnis zu den 40 Jahren, in denen der Thedinghauser an seinem Kredit abbezahlt hat, ist das wenig. Trotzdem eine stolze Summe, weil sie belegt, dass an seinem Vorwurf gegen die Bank etwas dran ist.

„Die Kreissparkasse Verden hat über mehrere Jahre die Konten und Darlehen falsch abgerechnet und wird verurteilt, die Saldendifferenz zuzüglich mit fünf Prozent-punkten über dem jeweiligen Basiszins an  den Bankkunden herauszugeben.

In wieweit Schadenersatzansprüche zusätzlich realisiert werden können, muss anwaltlich noch geklärt werden“, stellt das Kredit-sachverständigen-Büro J. Rackowitz & Kollegen in Osnabrück zufrieden fest.

Grothenn hatte nach deren Gutachten eigentlich mehr erwartet. Vor Gericht hatte er auf Anraten seines Anwalts aber moderate 250.000 Euro gefordert.

Dabei hatte der Jurist die in den allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegte Aufrech-nungsklausel im Kopf.

Sie begrenzt die Forderung an die Bank auf das, was der Kunde ihr schuldet: Es soll laut Geschäftsbedingung aufgerechnet werden.

Ackerland verkauft, um Zwangsversteigerung zu vermeiden
Dabei hat der BGH am 20. März eine schon seit Längerem vertretene Rechtsansicht bestätigt, dass eine solche Klausel gar nicht zulässig ist.
Johann Grothenn wäre aber zumindest schuldenfrei gewesen. Stattdessen hat er sehr eilig sein Ackerland verkauft, das ist immerhin seine Wirtschaftsgrundlage, verkauft, um nicht den ganzen Hof durch eine Zwangsversteigerung zu verlieren.

Für die Kreissparkasse ist der Fall Grothenn ein Einzelfall:

„Dem Urteil des OLG Celle lag ein Kreditverhältnis zugrunde, das im Hinblick auf die vertraglichen Rahmenbedingungen, die Laufzeit und die individuellen Umstände aus der persönlichen Sphäre des Kunden besonders gelagert war.

Deshalb ist das Urteil des OLG Celle eine Einzelfall-Entscheidung. Das hat der BGH ausdrücklich so bestätigt. Der BGH hat dieser Rechtssache ,keine grundsätzliche Bedeutung’ beigemessen und die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision zurückgewiesen“, erklärte KSK-Pressesprecher Friedrich von Schroeder die Bewertung der Bank.

Netzwerk für Betroffene mit ähnlichem Schicksal
Die Fälle häufen sich…

Mit dem Kirchlintler Geschäftsmann Meyer und dem damaligen Geschäftsführer der Firma Polar-Fenster Stelter knüpft er an einem Netzwerk, in dem sich Betroffene mit einem ähnlichen Schicksal  zusammenschließen. Sie wollen natürlich ihren eigenen wirtschaftlichen Ruin abwenden.

Sie wollen aber auch Einfluss auf das Geschäftsgebaren der Kreissparkasse nehmen, damit anderen ihre Erfahrungen erspart bleiben. Sie hoffen dabei auf die Unterstützung des Verwaltungsrats der Bank, die den Landkreis, also Steuermittel, als Gewährsträger hat.

Die Kreistagsmitglieder in dem Gremium hätten doch eine Aufsichtsfunktion für die Kreissparkasse.

Frontal 21 über den Kirchlintler Geschäfts-mann Meyer und die Kreissparkasse Verden

Wir empfehlen Ihnen, sich dieses Video anzuschauen und daraus selbst abzuleiten, wie die Sparkasse Verden mit Kunden verfährt.

40.000€ zuviel berechnet – Gutachter ermittelt Fehler bei Berechnungen von Kreditzinsen der Kreissparkasse Verden

Was sagt die Kreissparkasse Verden zu diesen Sachverständigen-Ergebnis gegenüber der Presse?

Landkreis – Von einer Klageflut kann bislang keine Rede sein. Nachdem die Verdener Aller-Zeitung von fehlerhaften Zinsberechnungen beim Thedinghauser Landwirt Johann Grothenn berichtet hat, sind beim Verdener Landgericht keine neuen Prozesse anhängig, in denen Kunden der Kreissparkasse zuviel gezahlte Kreditzinsen zurückfordern.
Das ermittelte der Pressesprecher des Gerichts, Nikolai Sauer. Auch in der KSK, gebe es keine Anfragen, teilt die Leiterin Unternehmens-kommunikation, Beate Patolla mit.

Dass das, was der Landwirt aus Dibbersen erlebt hat, kein Einzelfall war, könnte ein weiteres Gutachten vermuten lassen.

Der ehemalige Geschäftsführer der Morsumer Firma Polar Fenster, Gerhard Stelter, hat nachrechnen lassen und sein Gutachter stellte ähnliche Fehler fest. In 13 Jahren soll Gerhard Stelter 37 840,66 Euro zuviel Zinsen gezahlt haben. Das war das Ergebnis, nachdem der Osnabrücker Kreditsachverständige Dieter Rackowitz die Kontenverläufe des Kaufmanns ausgewertet hatte.

Überrascht ist er nicht über sein Ergebnis. Rackowitz hat Hunderte solcher Gutsachten erstellt. Was er dabei festgestellt hat, hat ihn dazu veranlasst, den gemeinnützigen Verbraucherschutz-Verein Liquikon zu gründen. Er will aufklären und Bankenopfern zu ihrem Recht verhelfen, sagt er.

Handwerk und Landwirtschaft besonders betroffen

Gutachter ermittelt Falschabrechnung bei Sparkasse Verden

Dieter Rackowitz ist überzeugt, dass weder Johann Grothenn noch Gerhard Stelter Einzelfälle sind: „Die Falschberechnungen der Kreditinstitute in Deutschland sind flächendeckend und systematisch zu betrachten.
Besonders betroffen seien Betriebe in Handwerk und Landwirtschaft, weil die bei relativ geringem Kapital viele Geschäfte über das laufende Konto abwickeln müssten. Häufig sei dann überzogen und dabei wirke sich die nicht korrekte Anpassung aus, wenn die Leitzinsen gesenkt werden. Insofern sind Landwirt Grothenn und Stelter typische Beispiele.

„Man entwendet dem Mittelstand sein Eigenkapital“, ordnet Rackowitz die wirtschaftliche Bedeutung ein. Für ihn beschränkt sich die die fehlerhafte Anpassung nicht auf eine spezielle Bank. Das Problem sei in der gesamten Branche zu finden.
Für Kreissparkasse sei das aktuell kein Thema, weil die Kunden offenbar nicht anfragen, teilt Dr. Beate Patolla mit. Darüber hinaus weist das Unternehmen in seiner Stellungnahme darauf hin, dass das Verfahren der Berechnung bei Krediten mit variablen Zinssätzen transparent sei: „Wenn der Zinssatz steigt oder fällt, erhält der Kunde eine schriftliche Information.

Sparkasse Verden - der Fall Stelter

Und anders als bei Festzinsvereinbarungen kann ein Kunde mit einem variablen Zins sofort darauf reagieren und das Darlehen ganz oder teilweise zurückzahlen oder in eine Festzinsvereinbarung umwandeln. Die Mehrzahl der Kunden habe in der Regel bei Darlehen eine Festzinsvereinbarung, sodass sie das Thema variabler Zins überhaupt nicht betreffe. „Firmenkunden vereinbaren aber auch gerne einen variablen Zins, weil er ihnen bestimmte Vorteile bietet, beispielsweise kann man das Darlehen jederzeit zurückzahlen, wenn die Auftragslage gerade gut ist.“

Probleme mit der Liquidität

Gutachter Rackowitz hat dennoch Fehler in den Zinsberechnungen für Gerhard Stelter gefunden. Und für den Ex-Polar-Geschäftsführer sind sie besonders ärgerlich. Den Kredit über 100.  000 Euro, so berichtet er, habe er damals auf Druck der Banken aufgenommen, um das Geld in den Betrieb seines Arbeitgebers zu stecken. Eigentlich eine eher ungewöhnliche Lösung, wenn ein Unternehmen ins Schlingern gerät.

Das eigentlich gut gehende Unternehmen hatte damals Probleme mit der Liquidität. Nachdem Auftraggeber von Großprojekten, die Rechnungen in Millionenhöhe nur zögerlich bezahlten, war Ebbe in der Kasse. Den Hausbanken Kreissparkasse und Volksbank war dann offenbar wohler, wenn Geschäftsführer Stelter enger an die Firma gebunden wird.
Mit den 100. 000 Euro wurde der Bruchhauser Minderheitsgesellschafter bei Polar und die Firma hatte erstmal Luft auf dem Konto. Als dann dennoch alles den Bach runter ging, war Stelter als Mitgesellschafter im Boot, verlor seinen Job und hatte Schulden am Hals.
Und weil er immer noch darum kämpft, auf die Füße zu kommen und die Zwangsversteigerung seines Hauses zu vermeiden, ist dieser Kredit aus mehreren Gründen von großer Bedeutung für Gerhard Stelter.

01.01.19 – Neuer Fall von fehlerhafter Zinsanpassung der Sparkasse Verden
in 6-stelliger Höhe zu Lasten des Kreditnehmers

Liquikon liegt aktuell ein weiterer Fall vor, in dem sich die Sparkass Verden an einem Landwirt mit über 80.000€ ungerechtfertigt bereichert hat. Wir werden in Kürze ausgiebig hierüber berichten …

Kategorien
Bausparkasse Erfahrungen Bausparkassen BGH Urteile im Bank und Kapitalmarktrecht Darlehensvertrag Immobiliendarlehen Kreditprüfung Kreditvertrag prüfen Spar- und Kreditbank Sparkasse Dillingen Sparkassen Erfahrungen Sparkassen und Giroverband Verbraucherschutz für Banken und Sparkassengeschädigte Volksbanken Erfahrungen VR Bank Erfahrungen Widerruf Autofinanzierung Widerruf Immobiliendarlehen Widerruf Immobilienfinanzierung Zinsanpassung

BGH kippt Aufrechnungsverbot von Banken + Sparkassen

Bundesgerichtshof (BGH) kippt Aufrechnungsverbot der (AGB) Klausel von Banken und Sparkassen

Am 22.03.2018 hat der Bundesgerichtshof (BGH) das Aufrechnungsverbot gekippt. Der BGH hält das Aufrechnungsverbot – welches sich üblicher Weise in den Banken- und Sparkassen Geschäftsbedingungen widerfindet – für unwirksam! Laut BGH handelt es sich wegen der Benachteiligung der Bankkunden um eine unwirksame (AGB) Klausel.

Spektakulärer Erfolg für die Schutz­gemeinschaft für Bank­kunden: Der Bundes­gerichts­hof (BGH) hat das in Bank- und Sparkassen-Bedingungen übliche Aufrechnungs­verbot gekippt. Laut BGH handele es sich dabei aufgrund der Benachteiligung der Bankkunden um eine unwirksame AGB-Klausel.

Aufrechnungsverbot Banken und Sparkassen
BGH kippt Aufrechnungsverbot von Banken und Sparkassen

Aufrechnungsverbot – was ist das?


Um die Sensation hinter dem Urteil verstehen zu können, muss man zunächst wissen, was ein Aufrechnungsverbot ist. Ausgangspunkt ist die Aufrechnung, die in den §§ 387 ff BGB geregelt ist. Dort heißt es:

“Schulden zwei Personen einander Leistungen, die ihrem Gegenstand nach gleichartig sind, so kann jeder Teil seine Forderung gegen die Forderung des anderen Teils aufrechnen, sobald er die ihm gebührende Leistung fordern und die ihm obliegende Leistung bewirken kann.”

Einfach gesagt: Wenn zwei Personen einander Geld schulden und eine der Personen nun die Schuld einfordert, kann die andere Person dieser Forderung die eigene Geldforderung entgegenhalten. Die Geldbeträge werden also gegengerechnet.

Ein Aufrechnungsverbot kann nun grds. in allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) vereinbart werden. Damit verbietet die eine Vertragspartei der anderen, die Aufrechnung zu erklären.

Aufrechnungsverbot – welches stand zur Debatte?


Bislang haben Kreditinstitute dieses Aufrechnungsverbot in nahezu allen ihrer AGB genutzt und damit den Bankkunden untersagt, gegen eine Forderung der Bank aufzurechnen. Wollte die Bank also vom Kunden bspw. einen Tilgungsbeitrag einfordern, aber hatte der Kunde gegen die Bank selbst noch eine ausstehende Geldforderung, durfte der Kunde nicht mit dieser Forderung aufrechnen, sondern musste die Forderung der Bank begleichen und bleib gleichzeitig auf seiner Geldforderung weiter sitzen.

Gegen diese Regelung zog die Schutz­gemeinschaft für Bank­kunden, vertreten von unserem Rechtsanwalt Wolfgang Benedikt-Jansen, vor Gericht. Unsere Auffassung: Die Klausel ist für Kunden nicht verständlich und benach­teilige sie, sodass eine AGB-Prüfung die Unwirksamkeit der Klausel ergibt. Der BGH gab unserer Argumentation Recht und erklärte die Klausel für unwirksam.

Aufrechnungsverbot – welche Auswirkungen hatte es?


Das Aufrechnungsverbot war insbesondere geeignet, zahlreiche Kunden von einem Widerruf der Kreditverträge abzuhalten. Denn im Anschluss an einen Widerruf wird der Kreditvertrag rückabgewickelt. Kunden zahlen also das Darlehen auf Schlag zurück. Wenn sie bei einer derart hohen finanziellen Belastung dann nicht mit eigenen Forderungen gegenüber der Bank aufrechnen dürften, kann das viele Kunden vom Widerruf abhalten. Das jedoch ist fatal, denn das Widerrufsrecht steht den Bankkunden von Gesetzes wegen zu und darf de facto nicht durch andere AGB-KLauseln verhindert werden.

Aufrechnungsverbot – und die Frage nach der Verjährung?


Praktische Relevanz hat die Aufrechnung auch für Forderungen, die schon verjährt sind. Denn solche Forderungen sind nicht mehr gerichtlich durchsetzbar – eine Aufrechnung bleibt aber weiterhin möglich. Voraussetzung ist lediglich, dass sich die Forderungen schon gegenüberstanden, als eine Verjährung noch nicht eingetreten war.

Für Bankkunden bedeutet dies einen Lichtblick insbesondere bei den umstrittenen Kreditgebühren – denn diese können über die Aufrechnung nun doch indirekt zurückgeholt werden. Wir raten Ihnen, sich bei Fragen oder Streitigkeiten mit uns in Verbindung zu setzen, damit wir sie ausführlich beraten und Ihnen nach bestem Wissen und Gewissen zu Ihren Wünschen verhelfen können.

Vertrauen ist gut – Kontrolle in der Kreditprüfung besser!


Sie haben die Vermutung,  dass Ihre Bank oder Sparkasse Ihre Konten nicht korrekt abrechnet oder wollen nur auf Nummer Sicher gehen, dass  Zinsen und Bankgebühren nach Recht und Ordnung von Ihre Bank oder Sparkasse berechnet werden?

Dann zögern Sie nicht. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir sind gerne für Sie da!

Kategorien
Aareal Bank AG Darlehensvertrag Forward Darlehen Immobiliendarlehen

Widerruf von Darlehen bei der Aareal Bank AG

Widerruf von Darlehen bei der Aareal Bank AG

Widerruf Darlehen Aareal Bank AG: Sie haben nach dem 10.06.2010 einen Immobiliardarlehensvertrag als Verbraucher mit der Aareal Bank AG abgeschlossen und möchten wissen, ob Sie diesen Vertrag auch heute noch widerrufen können?

Liquikon verfügt über umfangreiche Erfahrungen in diesem Bereich und prüft für Sie, ob die Widerrufsbelehrung der Aachener Bausparkasse AG ordnungsgemäß ist oder Fehler enthält, die zum Widerruf berechtigt. Wenn dem so ist, unterstützt Liquikon Sie mit der Ausarbeitung eines Gesamtkonzeptes und stellt im Rahmen einer Vorprüfung fest, wie hoch Ihre Rückabwicklungsansprüche aus einem Widerruf Ihres Darlehens sein können.

Wichtiger Hinweis zum Widerruf von Darlehen: Der Widerruf für ältere Immobiliardarlehensverträge, die zwischen dem 01. November 2002 und dem 30. Juni 2010 abgeschlossen wurden, musste bis zum 20. Juni 2016, 24.00 Uhr, erfolgt sein. Wenn Sie selbst einen Widerruf innerhalb dieser Frist erklärt haben, die Bank den Widerruf allerdings nicht anerkannt hat, dann senden Sie uns Ihre Unterlagen zu. Möglicher Weise bestehen hieraus weiterhin Ansprüche, die Sie gegen Ihre Bank geltend machen können.

Deshalb sollten Sie Ihren Darlehensvertrag jetzt prüfen lassen.

Widerruf von Darlehensverträgen, die nicht mit der Finanzierung einer Immobilien im Zusammenhang stehen:

Darlehensverträge, die nicht die Finanzierung einer Immobilie im Zusammenhang stehen und die zwischen dem 01. November 2002 und dem 30. Juni 2010 abgeschlossen worden sind, können weiterhin widerrufen werden.

Kategorien
Aachener Bausparkasse AG Bausparkassen Darlehensvertrag

Widerruf von Darlehen bei der Aachener Bausparkasse

Widerruf von Darlehen bei der Aachener Bausparkasse

Widerruf Darlehen Aachener Bausparkasse: Sie haben nach dem 10.06.2010 einen Immobiliardarlehensvertrag als Verbraucher mit der Aachener Bausparkasse abgeschlossen und möchten wissen, ob Sie diesen Vertrag auch heute noch widerrufen können?

Liquikon verfügt über umfangreiche Erfahrungen in diesem Bereich und prüft für Sie, ob die Widerrufsbelehrung der Aachener Bausparkasse AG ordnungsgemäß ist oder Fehler enthält, die zum Widerruf berechtigt. Wenn dem so ist, unterstützt Liquikon Sie mit der Ausarbeitung eines Gesamtkonzeptes und stellt im Rahmen einer Vorprüfung fest, wie hoch Ihre Rückabwicklungsansprüche aus einem Widerruf Ihres Darlehens sein können.

Wichtiger Hinweis zum Widerruf von Darlehen: Der Widerruf für ältere Immobiliardarlehensverträge, die zwischen dem 01. November 2002 und dem 30. Juni 2010 abgeschlossen wurden, musste bis zum 20. Juni 2016, 24.00 Uhr, erfolgt sein. Wenn Sie selbst einen Widerruf innerhalb dieser Frist erklärt haben, die Bank den Widerruf allerdings nicht anerkannt hat, dann senden Sie uns Ihre Unterlagen zu. Möglicher Weise bestehen hieraus weiterhin Ansprüche, die Sie gegen Ihre Bank geltend machen können.

Deshalb sollten Sie Ihren Darlehensvertrag jetzt prüfen lassen.

Widerruf von Darlehensverträgen, die nicht mit der Finanzierung einer Immobilien im Zusammenhang stehen:

Darlehensverträge, die nicht die Finanzierung einer Immobilie im Zusammenhang stehen und die zwischen dem 01. November 2002 und dem 30. Juni 2010 abgeschlossen worden sind, können weiterhin widerrufen werden.

Kategorien
Berliner Volksbank Dispokredit Kreissparkasse Kehlheim Spar- und Kreditbank Sparkasse Diebholz Sparkasse Duderstadt Sparkasse Odenwaldkreis Sparkasse Rosenheim Sparkasse Rotenburg Bremer Vörde Sparkasse Unna Sparkasse Verden Sparkassen Erfahrungen Volksbank Oberbayern Südost Volksbank Wilferdingen-Keltern Erfahrungen Volksbanken Erfahrungen VR Bank Enz Plus EG Remchingen VR Bank Erfahrungen Zinsanpassung

Zinsananpassungsklausel: Die „Sache“ mit dem Kleingedruckten

Zinsanpassungsklauseln bei variablen Krediten und Immobilienkrediten 

Quelle: anwalt24.de

Zinsanpassungsklausel bei variablen Krediten und Immobilienkrediten: Viele Bankkunden haben gedacht, dass der Kreditzins deutlich sink! Jedoch ist dies bei vielen Bankinstituten ausgeblieben. Das Nachfragen lohnt sich jedoch . Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht haben gute Erfolge!

Zinsanpassungsklauseln bei variablen Krediten – viele Bankkunden haben sich in Zeiten von fallenden Zinsen bei den Darlehen einen variablen Zinssatz vereinbart. Da sich seit 2008 der Zinssatz deutlich nach unten entwickelt hat, war zu erwarten, dass die Bank anpasst – leider nein! Was tun?

Zinsanpassungsklausel

Viele Bankkunden schließen mit der Bank oder Sparkasse einen Kredit mit variablem Zinssatz. Sie hoffen darauf, dass in Zeiten sinkender Zinsen sie ebenso an den sinkenden Zinsen teilhaben. Es wird zunächst ein bestimmter Referenzzinssatz festgeschrieben. Kommt es dann zu Änderungen, hat die Bank oder Sparkasse zu prüfen, ob diese für den Vertrag erheblich sind. Diese Veränderungen werden auch im Kreditvertrag nach bestimmten Anknüpfungspunkten definiert. Häufig ist es der Euribor Dreimonatsgeld. .

Wenn dieser sich um einen bestimmten Satz verändert, dann muss die Bank oder Sparkasse den Zins anpassen. Sie teilt die Zinsanpassung der Kunden mit. Bei vielen Kunden kommt es jedoch bei den deutlichen Anpassungen der Zinssätze zu der Vermutung, dass die Bank oder Sparkasse nicht ordnungsgemäß angepasst hat.

Der Kunde hat dann nur die Möglichkeit eine Nachrechnung des Zinsverlaufs anzustellen oder einen Kreditsachverständigen einzuschalten.

Dies wird dann häufig nicht durchgeführt, weil der Kunde der Meinung ist, dass die Bank oder Sparkasse die Anpassung ordnungsgemäß vornimmt. Dies ist jedoch ein Irrglaube. Wer sich für die variable Verzinsung seines Kredites entscheidet, nimmt an den Chancen und Risiken des Marktes teil – soweit die Theorie. In der Praxis aber senken Banken variable Zinsen tendenziell zu langsam und erhöhen diese schnell, wenn das Zinsniveau steigt. So trägt der Kreditnehmer zuviel vom Marktrisiko. Kreditnehmer wundern sich derzeit besonders dann über Zinserhöhungen, wenn das fallende Zinsniveau der letzten Jahre oft zu wenig, zu langsam oder gar nicht an sie weitergeben wurde.

Den Modus der Zinsanpassung regelt die Zinsanpassungsklausel im Kreditvertrag. Viele davon sind aber unzureichend genau definiert. Anpassungsregeln nach ?Gutsherrenart’, wie bspw. die Formulierung: „die Bank kann die Zinsen anheben, wenn dies das Marktgeschehen erfordert“, sind unzureichend. Die Anpassung richtet sich dann nach der von der Rechtssprechung entwickelten Konkretisierung, d.h. nach Maßgaben von Entscheidungen des LG Köln oder des OLG Celle.

Referenzzinssatz: EURIBOR, Dreimonatsgeld, Variabler Hypothekenzins

Anpassungsintervall: Quartalsweise, Quartalsweise, (i.S.v. drei Monaten)

Anpassungsmarge: 0,3 Prozentpunkte, mehr als 0,2 Prozentpunkte

Verändert sich der Referenzzinssatz im Vergleich zur letzten Anpassung um die Größe der Anpassungsmarge (0,2 bzw.0,3 Prozentpunkte), so ist eine Zinsanpassung obligatorisch. Auch Darlehen, die nach dem Auslaufen der Zinsbindung variabel weiter geführt wurden und über keine exakte Zinsanpassungsregelung verfügen, sind grundsätzlich so zu behandeln. Doch selbst eine korrekte Zinsanpassungsklausel garantiert keine richtige Zinsanpassung.

Referenzzins als Vergleichskriterium

Ob ein Darlehen richtig angepasst wurde, kann anhand des Referenzzinses beurteilt werden. Wichtig ist zu verstehen, dass bei einer korrekten Zinsan-passung der zu zahlende Nominalzins parallel zum Referenzzins verlaufen muss. Die anfängliche Relation von Nominalzins- und Referenzzinssatz bleibt, mit leichten Zeitverzögerungen und geringen Varianzen, immer gleich.

  • 5947