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Sparkasse Osnabrück Erfahrungen in der Hagensieker Insolvenz

Insolvenz des Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men Hagensieker möglicherweise eine kalkulierte Unternehmenszerschlagung?

Sparkasse Osnabrück Erfahrungen im Zusammenhang mit der Insolvenz Hagensieker aus Osnabrück 

Am 25.07.2013 hatte die Geschäftsführung der Herbert Hagensieker Sägewerk GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Martin Hagensieker, beim zuständigen Amtsgericht Osnabrück Insolvenz angemeldet

Als regional ansässiges Unternehmen mit 48 Mitarbeitern war das in 2. Generation geführte Unternehmen, ein wichtiger Bestandteil für die Region.

Sparkasse Osnabrück Erfahrungen die für Liquikon keine Seltenheit sind!

Der Geschäftsführer Martin Hagensieker wandte sich bereits in 2014 an Liquikon und lies nach einer Vorprüfung durch den Verein, ein aussagekräftiges Gutachten durch einen Kreditsachverständigen, zu den bestehenden Darlehensverträgen mit der Sparkasse Osnabrück erstellen. Der sich hieraus ergebene Gesamtschaden aus fehlerhaften Zinsanpassungen, Wertstellungsfehlern, unzulässigen Gebühren und fehlenden „Haben“gutschriften, beläuft sich auf eine stolze 7-stellige Summe.

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Erfahrungen mit der Sparkasse Osnabrück: Diagramm über fehlerhafte Zinsanpassungen

Die unzulässigen Abrechnungsmethoden der Sparkasse Osnabrück sind aber nicht die einzigen Kriterien, weshalb im Fall Hagensieker hinterfragt werden muss, ob es sich möglicher Weise um eine mutmaßlich geplante Insolvenz handelt, die ein aufstrebendes und umsatzstarkes Unternehmen zu Fall gebracht haben?

Erfahrungsbericht über fragwürdige Handlungen der Sparkasse Osnabrück

Rückblickend ist folgendes festzustellen:

Das Unternehmen wird aktuell von Herrn Stefan Fütz fortgeführt, der die Produktion von innovativen Hölzern so gut wie eingestellt hat und nur noch im Lohnschnitt für zwei benachbarte Betriebe aus der Laubholzbrache aktiv ist.

Lt. Auskunft der Creditreform Osnabrück, sind die Schulden nach der Übernahme des Unternehmens von ursprünglich 4,2 Mio € auf über 6. Mio € gestiegen. Ähnlich seltsam verhält es sich mit den ausgewiesenen Gewinnen des Unternehmens.

Das Sägewerk Herbert Hagensieker GmbH wies ausschließlich Gewinne aus und führte die vorhandenen Investitionskredite mit jährlichen Zins- und Tilgungsleistungen von rd. 1,1 Mio. € regelmäßig zurück. Der heutige Betrieb – der unter dem Namen BES firmiert – weist dagegen aktuell jährliche Verluste von über 350.000€ aus, erhöhte die Schulden auf über 6 Mio. € in nicht einmal 3 Jahren und bekommt dafür noch ein gutes Bankenraiting ausgesprochen?

Verkehrte Welt oder kalkulierte Unternehmenszerschlagung? 

Liquikon ging der Frage weiter nach und stieß auf weitere Umstände die nach Aussagen von Martin Hagensieker, ein doch eher fragwürdiges Gesamtbild aufweisen.

So soll das Steuer- und Wirtschaftsprüfungsbüro W&P Peitzmeier aus Bunde (ehemaliger Steuerberater von Hagensieker), mit falschen Zahlen und Unterstützung eines Sparkassenmitarbeiters, die Übernahme des Sägewerkes durch den Kosovo Albaner Besim Rexhepaj fingiert haben?

Fazit: Das Sägewerk Hagensieker war innovativ, erfolgreich und arbeitete mit 4 Patenten zudem an zukunftsorientierten Projekten im Sinne unserer Umwelt.

Wäre es da nicht die Pflicht der Sparkasse Osnabrück gewesen, dieses regionale Unternehmen zu fördern und zu unterstützen und nicht – wie geschehen – um eine 7-stellige Summe im Kreditkonto zu beklauen und im Anschluss für einen „Schleuderpreis“ an unqualifizierte „Strahlemann“-Unternehmer zu verticken?

Unserer Auffassung nach ist hier – wie in vielen vergleichbaren anderen Fällen – die Politik gefragt, die es unter dem „öffentlich-rechtlichen Sparkassenlogo“ unserer Meinung nach überhaupt so weit kommen lässt, dass solche Vorfälle passieren.

Wir bleiben dran und verfolgen die anstehenden juristischen Auseinandersetzungen mit publizierendem Interesse!

Ehemalige starke Partner der insolventen Herbert Hagensieker Sägewerk GmbH als Zeichen von qualifiziertem Unternehmergeist

Sind erfolgreiche Unternehmen etwa in Deutschland nicht mehr gewünscht?

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By | 2017-11-20T14:08:32+00:00 Oktober 30th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Gerichte, Staatsanwälte und Politik, Insolvenz, Presse über Banken und Sparkassen, Sparkasse Osnabrück, Sparkassen Erfahrungen, Zinsen berechnen|Kommentare deaktiviert für Sparkasse Osnabrück Erfahrungen in der Hagensieker Insolvenz

Vorwurf an Mercedes Bank: überhöhte Zinsen über Jahre

Das Autohaus Weilbacher wirft der Mercedes-Bank vor, jahrelang überhöhte Zinsen kassiert zu haben. Der Fall landet jetzt vor Gericht.

Der Vertragspartner aus Eberswalde wirft der Herstellerbank vor, jahrelang überhöhte Der Vertragspartner aus Eberswalde wirft der Herstellerbank vor, jahrelang überhöhte Zinsen kassiert zu haben. Er fordert nun Schadenersatz von über einer halben Million Zinsen kassiert zu haben. Er fordert nun Schadenersatz von über einer halben Million Euro. Euro.
Das Automobilgesellschaft Weilbacher aus Eberswalde geht erneut gegen den Daimler-Konzern gerichtlich vor. Der Brandenburger Mercedes-Vertreter hat die Mercedes-Benz Mercedes-Benz Bank beim Landgericht Stuttgart auf Zahlung von Schadenersatz Schadenersatz verklagt. Das Autohaus wirft der Herstellerbank vor, jahrelang Zinsen fehlerhaft berechnet zu haben. Einen entsprechenden Bericht der Zeitung „Die Welt“ bestätigte Weilbacher-Anwalt Jonathan Ruff gegenüber AUTOHAUS Online.

Der Finanzdienstleister bestreitet die  Anschuldigungen.

Der Händlerbetrieb stützt sich in dem Prozess auf ein Gutachten Gutachten des Berliner Kreditsachverständigen Ralph Hans Brendel. Darin kommt der Experte zu dem Schluss, dass die Bank „Sollzinsen überhöht abgerechnet“ habe und im Fall Weilbacher insgesamt ein Korrekturbedarf von über 650.000 Euro bestehe.

Im Detail geht es um Kreditverträge mit variablen Zinsen, die die Mercedes-Bank ihren Partnern seit den 1990er Jahren angeboten hatte. Da verbindliche Zinsfestschreibungen für beide Seiten nicht praktikabel sind, sollte es eine Zinsanpassung während der Vertragslaufzeit geben. Laut Brendel hat die Bank Anpassungen nach unten als Folge fallender Refinanzierungszinsen aber nicht oder nicht genügend weitergegeben – und daher überhöhte Zinsen kassiert. Der Kontenprüfer hat dem Vernehmen nach auch bei anderen Mercedes-Händlern überhöhte Berechnungen festgestellt.

Freie Wahl des Finanzpartners

Die Mercedes-Benz Bank Mercedes-Benz Bank könne die Berechnungen nicht nachvollziehen, sagte ein Unternehmenssprecher im Gespräch mit diesem Dienst. Zu Details wollte er unter Hinweis auf das laufende Gerichtsverfahren nicht eingehen. Die Bank habe die Zinsen für die Finanzierung Finanzierung der Händlerbestände „immer attraktiv, wettbewerbsfähig und in angemessener Weise am Markt ausgerichtet“. Der Sprecher betonte, dass alle Händler die freie Wahl hätten, mit welchem Finanzdienstleister sie ihr Geschäft refinanzieren.
Welche Brisanz das Thema hat, verdeutlicht die Tatsache, dass die Autobank Autobank den Händlern laut Zeitung einen „Bonus“ angeboten hat, wenn diese auf eventuelle Rückforderungsansprüche für überhöhte Zinsen verzichten. Nach Angaben von Ruff wurden zudem die Händlerbestandsfinanzierungsverträge flächendeckend angepasst und die Zinsanpassungklauseln aus den Verträgen gestrichen.

Weilbacher hatte sich erst Ende vergangenen Jahres vor dem LG Stuttgart gegen eine fristlose Kündigung von Daimler Daimler erfolgreich zur Wehr gesetzt. Dem Netzausschluss ging ein Streit über den Umfang der Revision voraus (wir berichteten). (rp)

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    Das Autohaus Weilbacher wirft der Mercedes-Bank vor, jahrelang überhöhte Zinsen kassiert zu haben. Der Fall landet jetzt vor Gericht.

 

 

 

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By | 2018-01-08T11:36:37+00:00 Oktober 29th, 2017|Kreditprüfung, Liquidität, Liquiditätsprobleme im Autohaus, Presse über Banken und Sparkassen|Kommentare deaktiviert für Vorwurf an Mercedes Bank: überhöhte Zinsen über Jahre

Immer mehr Kunden verklagen Ihre Bank

Banker werden keine Samariter
Immer häufiger ziehen Kunden gegen ihre Banken vor Gericht. Experten berichten von einer wahren Klageflut. Allzu bald dürfte sich daran auch nichts ändern. Die Banker haben sich trotz Finanzkrise nicht gebessert.

Ralph Brendel hat in den vergangenen Jahren Tausende Kontoauszüge durchsucht. Nach Zinsbelastungen, Wertstellungstagen, den verschiedensten Gebühren. Er ist Kreditsachverständiger bei der Beratungsgesellschaft Zinspruef in Berlin. Sein Job ist es, herauszufinden, ob eine Bank ihre Kunden über den Tisch zieht oder die sich einfach nur ungerecht behandelt fühlen. Brendels Urteil fällt eindeutig aus: Das schlechte Image der Finanzkonzerne kommt nicht von ungefähr.

Sein derzeit liebstes Beispiel ist Axel Brauer, Unternehmer und seit vielen Jahren Kunde bei der Berliner Volksbank. Brauer hat verschiedene Kredite bei den Genossen, darunter auch Fremdwährungsdarlehen über Schweizer Franken. Probleme gibt es dabei vor allem mit der Umrechnung von Fränkli in Euro. „Bei einem der Fremdwährungsdarlehen waren sämtliche Kurse falsch, und zwar über einen Zeitraum von zehn Jahren“, sagt Prüfer Brendel. Alle zulasten des Kunden. Das sei sicher kein Zufall.

In Brendels Gutachten, das dem Handelsblatt vorliegt, sind insgesamt Dutzende Umrechnungstermine aufgelistet – jedes Mal musste Kunde Brauer draufzahlen. Bei der Volksbank in Berlin verweist man darauf, dass man bisher nur Teile des Gutachtens zu sehen bekommen habe. Außerdem sei man an das Bankgeheimnis gebunden. Sollte Kunde Brauer die Bank davon entbinden, könne man sich sehr viel detaillierter dazu äußern.

Gegenseitig hat man sich offenbar schon länger nichts mehr zu sagen. Wenn, dann höchstens vor Gericht. Viele Gerichte sind überfordert. Brauer und sein Händel mit der Berliner Volksbank sind keine Seltenheit, ganz im Gegenteil. Immer häufiger geraten Finanzinstitute mit ihren Kunden aneinander. Landauf, landab klagen Richter über die wachsende Arbeit mit der Bankenbranche. „Die Zahl der Kunden-Klagen hat im Laufe der Jahre deutlich zugenommen,“ sagt Georg Jäger von der Anwaltskanzlei Rössner in München; viele Kammern seien mittlerweile völlig überlastet. Die Erfahrungen der Finanzkrise haben die Kunden misstrauisch gemacht.

Auf der Anklagebank sitzen Bankvertreter aller Couleur. Großbanker, Sparkassen-Chefs, Genossen, Landesbanker. „Es gibt eine ganze Reihe von Produkten, bei denen die Banken ihre Kunden übervorteilen“, sagt Brendel. Bei der sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung etwa. Oder bei Krediten mit variablem Zins, Kontokorrentkrediten beispielsweise. Oftmals tricksen die Banken da bei der Wertstellung. Beliebt sind auch Zinsderivate. In diesem Bereich gibt es die abstrusesten Konstruktionen. „Konstruktionen, bei denen letztlich immer die Bank gewinnt“, meint Brendel.

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By | 2017-10-28T15:38:04+00:00 Oktober 11th, 2017|Kreditprüfung, Presse über Banken und Sparkassen, Sparkassen Erfahrungen, Zinsanpassungsklausel|Kommentare deaktiviert für Immer mehr Kunden verklagen Ihre Bank