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Aktuelle Fälle von Liquikon

Aktuelle Fälle vonLiquikon: Der Verein Liquikon eV ermittelt für seine Mitglieder in einer kostenlosen Vorprüfung, mögliche Rückerstattungsansprüche aus bestehenden Kredit- und/oder Darlehensverträgen.

Aktuelle Fälle von Liquikon: Rechnet Ihre Bank oder Sparkasse bestehende Kreditverträge korrekt und zulässig ab?

Fehlerhafte Zinsanpassung, fehlerhafte Wertstellungsfehler, unzulässige Gebühren, fehlerhafte Widerrufsbelehrungen etc. pp – Banken und Sparkassen sind einfallsreich, wenn es um Ihr Geld geht!

Der gemeinnützige Verein Liquikon, Hilfe für Banken- und Sparkassengeschädigte eV prüft seit Dezember 2009 in Zusammenarbeit mit Zertifizierten Kreditsachverständigen, ob Ihre Bank oder Sparkasse sich bei der Abwicklung Ihrer Kreditverträge an höchstrichterliche Rechtssprechung gehalten hat.

das Engagement unserer Vereinsgründung zur kostenlosen Kreditprüfung ist entstanden, weil Politiker offensichtlich nicht an einer Verbesserung der Situation interessiert sind und die Justiz sich nicht so gerne auf die Seite der Kreditnehmer stellt. Das hängt mit der Kraft und Macht der Bankenlobby zusammen. Dieser Machtmissbrauch darf nicht länger geduldet und muss beseitigt werden.

Denn es ist eine volkswirtschaftliche Tragödie, wenn Unternehmen aus Liquiditätsnot zusammenbrechen und sich später herausstellt, dass die Banken oder Sparkassen dem Unternehmer auf illegale Weise systematisch Geld entzogen haben, das, wäre es nicht verschwunden, dem Unternehmen in der Krise geholfen hätte, sich wieder zu berappeln und somit auch Arbeitsplätze zu sichern.

Nicht nur Unternehmer, sondern auch Selbständige, Freiberufler, Immobilienbesitzer und Kreditnehmer werden durch Beratungsfehler und unrechtmäßige Vorgehensweisen der Kreditinstitute geschädigt und nicht selten in den Ruin getrieben. Diverse Fallbeispiele dazu finden Sie in der Rubrik „Veröffentlichungen“.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese rechtswidrigen Methoden den Bürgern in unserem Land mit all unserer Kraft näher zu bringen und Geschädigten Hilfe zu leisten.

Als Verbraucherschutz-Verein überzeugen wir durch Leistung und professionelle Arbeit und stellen uns an die Seite geschädigter Bank- und Sparkassenkunden.

Informieren Sie sich über uns auf unserer Homepage www.liquikon-verbraucherschutz.de

Eging am See: Verachtung vom Menschenwürde und Menschlichkeit

Verachtung vom Menschenwürde und Menschlichkeit

Quelle: Story Heiner D., Eging a.S. 23.12.17

Eging am See: Vierseithof von Hubert S. vier Tage vor Weihnachten geräumt!

Dieses Weihnachten wird Hubert S. wohl als traurigstes Weihnachten in seien Leben in Erinnerung bleiben. Nachdem er wenige Tage zuvor, bereits sein Pferd Fernando tot in seinem Stall aufgefunden hatte, wurde am 20.12 die Zwangsräumung seines Vierseithofes, den er auch durch fragwürdige Machenschaften seiner Bank verloren hatte, durchgeführt. Der von seinem Anwalt gestellte Räumungsschutzantrag wurde erst am Tag der Räumung von der zuständigen Richterin Wendler abgelehnt.

Zwangsräumung mit 8 Polizisten, darunter 2 SEK Beamte

Als gegen 8:00 Uhr 8 Polizisten, darunter zwei SEK-Beamte aus Regensburg, der generische Anwalt xxxxx aus Eging a. S, die Gerichtsvollzieherin C. Kufner gewaltsam in das abgesperrte Haus einbrachen, trafen sie Hubert S. mit einer Mitarbeiterin der Organisation Nimm meine Hand Menschenhilfe in der Küche vor.

Hubert S. saß auf seiner Bank mit einem Küchenmesser in der Hand, das aber fast vollständig von einen seiner Katzen verdeckt war. Die Katze, die sonst nie freiwillig seine Nähe gesucht hatte, setzte sich kurz vor den Eindringen der Beamten auf seinem Schoß, als wollte sie sagen, „mach bloß keinen Blödsinn“. Von diesem Anblick fühlten sich die schwer bewaffneten und mit kugelsicheren Westen ausgestatteten Vollzugsgehilfen gleich bedroht, so dass sie gleich ihre Hände an die Waffen und an einen Taser legen mussten.

Eigentlich war ein „großer Bahnhof“ zum Empfang der Räumkommandos geplant, ein Reporter der Bildzeitung, ein Kamerateam des BR´s, einige Freunde waren eingeladen, doch zur Unterstützung kam nur die Mitarbeiterin der NmH-Menschenhilfe, der es auch auf Grund ihres Einwands zu verdanken war, dass der Taser in seinen Holster blieb, schließlich hatte Hubert S. bereits zwei Herzinfarkte hinter sich. Um sicher zu stellen, dass Hubert nicht noch mehr gefährliche Waffen bei sich trug, musste er sich extra auf einen Stuhl setzen und eng umringt von den Einsatzkräften auch noch ein kleines Taschenmesser, das er bei sich trug, herausgeben. Das ganze lief dann ziemlich schnell ab. Das Küchenmesser wurde als Widerstand gegen die Staatsgewalt ausgelegt und so wurde Hubert gegen 9:00 Uhr auf die Wache nach Vilshofen verbracht. Drei LKW´s der Fa. Sammer waren vorgefahren um den beschlagnahmten Hausstand abzutransportieren, dessen Wert sich, nach Angaben von Hubert S., im sechsstelligen Bereich bewegen würde. Ein in diesen Fällen vorgeschriebenes Protokoll alle verbrachten Gegenstände aufzunehmen, wurde nicht angefertigt, darunter auch eine wertvolle Münz- und Briefmarkensammlungen sowie der Ehering und weiterer Schmuck. Auch das Auto der Tochter und ein kleiner Autoanhänger der Frau wurden mit beschlagnahmt und nicht mehr herausgegeben.

Die 12 Hühner, zwei Hähne,12 Katzen und 1 Hase wunden, bis auf paar Katzen die sich der Staatsgewalt entziehen konnten, ins das Tierheim Wollerberg verbracht. Die ganze Aktion dauerte etwa bis 15.00 Uhr.

Indes wurde Hubert im Vorraum der Polizeiwache Vilshofen festgehalten. Der Haftrichter dem Huber vorgeführt werden sollte hatte angeblich keine Zeit und so zog sich die Sache hin. Während des warten´s wurde er von einen Polizisten zig male genötigt ein Papier zu unterschreiben, das er nicht einmal richtig zum Lesen bekam. Gegen 12:00 Uhr dann erlitt Hubert eine Herzattacke, so dass alles etwas in Bewegung kam. Er durfte seine Hausarzt verständigen, der sofort einen Notarzt und einen Rettungswagen zu der Polizei beorderte. Von dort aus wurde er gleich auf die Intensivstation des Klinikums in Vilshofen gebracht.

Nur mit den Sachen, die er vor der Verhaftung am Leibe trug wurde er zwei Tage später entlassen. Ihm und seiner Frau wurden verboten das Grundstück und das Haus zu betreten. Auch wenn es den Kindern oder anderen Beauftragten gestattet gewesen wäre noch einige persönliche Sache abzuholen, bleibt es im wesentlichen bei der Theorie, da der Anwalt, der angeblich als einziger die Schlüssel für das Anwesen hat, sich erst einmal zwei Wochen im Urlaub befindet.

So konnte Hubert auch nach dem dritten Tag des Überfalls keine frische Wäsche bekommen. Auch hier konnte Nimm meine Hand Menschenhilfe helfen, die ihm mit Kleidung aus ihren durch Sachspenden und Haushaltsauflösung erworbenen Fundus, neu ausstaffieren konnte. Heute ist der 30. Geburtstag seiner Tochter, die noch dazu im siebten Monat schwanger ist. Auch dies wird wohl, wie dieses Weihnachten, ein denkwürdiger Ereignis werden, an dem man sich nicht gerne erinnern möchte.

Wer nun noch immer glaubt, in unseren ach so sozialen Deutschland muss niemand obdachlos werden, sollte erst selbst mal in diese Situation kommen. Von der Gemeinde wurde ihm eine heruntergekommene, versiffte, kalte Notunterkunft zugewiesen, die kein Asylant annehmen würde.

Dies ist eine wahre Geschichte, man könnte fast sagen in der guten alten Tradition der Weihnachtsgeschichte, so wie sie sich ähnlich, auch bei uns, zig mal, Jahr für Jahr, auch in Deutschland ereignet. Frohe Weihnachten!

Eging a.S. 23.12.17
Story Heiner D.

Schauen Sie sich auch unsere vorausgehende Berichte zur unmenschlichen Zwangsräumung des Rentnerehepaares aus Eging am See an

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By | 2017-12-28T16:54:38+00:00 Dezember 23rd, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Banken und Politik, Gerichte, Staatsanwälte und Politik, Landgericht Passau, Zwangsversteigerung|Kommentare deaktiviert für Eging am See: Verachtung vom Menschenwürde und Menschlichkeit

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Kaltblutpferd Fernando der Familie Schürger plötzlich gestorben

Hubert Schürger über den plötzlichen Tod seines Kaltblut-Hengst Fernando:

„… Ihn kann man nun nicht mehr von seinem Zuhause vertreiben. Mich auch nicht!!! …“

Wir haben mit dem Artikel  „Wenn die Justiz gnadenlos zuschlägt“ über die am 20.12.2017 anstehende Zwangsräumung des Wohnhauses der Familie Schürger aus Eging am See berichtet. Heute erreichte uns eine Nachricht von Herr Schürger über den plötzlichen Tod seines Pferdes Fernando. Da der Familie Schürger offensichtlich nichts erspart bleibt, haben wir heute mit nachfolgender Mail, den Bürgermeister und den Pfarrer der Gemeinde Eging am See angeschrieben. Eine Reaktion bleibt abzuwarten. Wir bleiben am Ball und wünschen der Familie Schürger viel Kraft für die anstehenden Ereignisse.

Kaltblut Pferd Fernando der Familie Schürger plötzlich verstorben

Kaltblut Pferd Fernando der Familie Schürger plötzlich verstorben – die Worte von Herr Schürger: heute Morgen gegen 6.00 Uhr ist mein Kaltbluthengst Fernando plötzlich verstorben. Ihn kann man nun nicht mehr von seinem Zuhause vertreiben. Mich auch nicht!!!

Unsere Mail an den Bürgermeister und den Pfarrer der Gemeinde Eging am See, mit dem Anliegen diesen Irrsinn zu stoppen !!! 

Mail vom 19.12.2017 an den Bügermeister und den Pfarrer der Gemeinde Eging am See

From: Rackowitz@liquikon.de

Sent: Tuesday, December 19, 2017 10:58 AM

To: poststelle@eging.de

Cc: pfarramt.eging@bistum-passau.de ; Schürger Hubert

Subject: Gefahr in Verzug dringend !!!

Sehr geehrter Herr Bauer,

sehr geehrter Herr Reihofer,

als Bürgermeister und Pfarrer der Gemeinde Eging am See, meinen wir, mit unserem heutigen Anliegen bei Ihnen richtig zu sein.

Das Rentnerehepaar Schürger, bei denen es sich um Anwohner Ihrer Gemeinde handelt, wandte sich hilfesuchend an unseren gemeinnützigen Verein Liquikon – Hilfe für Banken und Sparkassengeschädigte eV.

Am 20.12.2017, also bereits Morgen, soll durch die beauftragte Gerichtsvollzieherin Frau Kufner das Wohnhaus des Rentnerehepaares zwangsgeräumt werden.

Herr Schürger, der durch 2 Herzinfarkte gesundheitlich stark angeschlagen ist, kündigte uns gegenüber an, sein Haus freiwillig nicht zu verlassen. Wie die Gerichtsvollzieherin damit umgehen wird, müssen wir Ihnen sicherlich nicht weiter erläutern.

Bedingt durch unser zeitliches Handikap, ist eine Klärung der Umstände, die zu den Zerwürfnissen der Familie Schürger mit der Raiffeisenbank Peuerbach, zu der Zwangsversteigerung und der damit verbundenen anstehenden Zwangsräumung geführt haben, für uns leider nicht mehr möglich, zumindest nicht in der Form, dass die Räumung verhindert werden kann.

Wegen einer in unseren Augen unzumutbaren Härte, die alleine schon aus christlicher Sicht bei der angesetzten Terminierung (4 Tage vor Weihnachten), gegeben sein dürfte, wenden wir uns neben unserem Internetaufruf unter

https://liquikon-verbraucherschutz.de/wenn-die-justiz-gnadenlos-zuschlaegt/

+ https://www.facebook.com/events/827597380758050/

auch an Sie als Bürgermeister bzw. Gemeindepfarrer.

Es ist leider kein Einzelfall das Menschen durch unmenschliche Handlungen von Banken und Sparkassen in den Suizid getrieben werden oder an den Folgen von Kreditkündigungen gesundheitlich zerbrechen.

Unser Anliegen an Sie:

Stoppen Sie diesen Irrsinn – Sie haben zumindest im Fall Schürger noch die Möglichkeit!!!

In diesem Sinne verbleiben wir

Mit freundlichen Grüßen

Staatlich anerkannter gemeinnütziger

Verbraucher Schutzverein für Banken,-

und Sparkassen Geschädigte e.V.

Impressum:
Halterbergsfeld 9

D-49086 Osnabrück

1 Vorsitzende: Bettina Rackowitz

Vereinsregister :
Amtsgericht Osnabrück – Registergericht –
Vereinsregister Nr.:  VR 200 596
Steuernummer : 66 / 270 / 12859

Tel.:      05406 – 675 9197

Fax:      05406 – 675 9196

E-Mail:  Info@Liquikon-Verbraucherschutz.de

Web:     www.Liquikon-Verbraucherschutz.de

By | 2017-12-20T09:51:14+00:00 Dezember 19th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Banken und Politik, Presse über Banken und Sparkassen, Raiffeisenbank Peuerbach, Schwarze Liste Banken und Sparkasssen, Volksbanken, Zwangsversteigerung|Kommentare deaktiviert für Kaltblutpferd Fernando der Familie Schürger plötzlich gestorben

Wenn die Justiz gnadenlos zuschlägt

Liquikon Verbraucherschutz e.V, braucht eure Unterstützung …

Im Clinsch mit der Raiffeisenbank Peuerbach

Am 12. Dezember 2017 wandte sich das verzweifelte Rentnerehepaar Schürger an Liquikon in der Hoffnung, über diesen Weg die für die am Mittwoch den 20. Dezember 2017 um ca. 08:00 Uhr angesetzte Zwangsräumung abwenden zu können.

Eine sportliche Aufgabe für das Team von Liquikon, innerhalb von 8 Tagen die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten und zu analysieren, ob seitens der hausfinanzierenden Raiffeisenbank Peuerbach alles rechtens abgelaufen ist, zumindest was das Zahlenwerk der zugrundeliegenden Darlehensverträge betrifft.

Unsere Devise: „Ärmel hoch krempeln und los gehts – dem Rentnern muss geholfen werden…

Zwei Herzinfarkte von Herrn Hubert Schürger sind definitiv 2 zuviel, damit stürzte sich der Kreditsachverständige Dieter Rackowitz in eine Vorprüfung der Anspruchsgrundlage.

Das Ergebnis: Die Zahlen der Raiffeisenbank Peuerbach und die des Gutachters klaffen um mindestens 115.000€ auseinander und das zu Gunsten der Fam. Schürger.

Warum wir Unterstützung von euch benötigen …

Herr Hubert Schürger der durch die Jahrelangen Streitigkeiten gesundheitlich mehr als angeschlagen ist, hat uns gegenüber angekündigt das Haus nicht zu räumen. Er ist fest dazu entschlossen, sich bis auf‘s äußerste zur Wehr zu setzen, wenn nötig auch unter Einsatz seines Lebens (seine Worte!).

Gerichtsvollzieherin 4 Tage vor Weihnachten

Nicht nur die schwarz auf weiß Zahlenwerke der Raiffeisenbank Peuerbach wie z.B.

– 18% Zinsen aus der Grundschuld anstatt 2,5% -Punkte über dem jeweiligen Basiszins und

– Währungsverluste zu Lasten der Familie Schürger die die Schuldsumme um ca. 70% erhöht hat (gem. aktuellem EuGH Urteil nicht erlaubt) +
– Zwangskonvertierung des CHF Kredits etc pp.

sondern auch die ethisch/moralischen Gesichtspunkte bewegten uns dazu, diesen Aufruf zu machen.

Bitte unterstützen Sie das Rentner Ehepaar am Mittwoch 20. Dezember 2017 um ca. 08:00 Uhr durch Ihre Anwesenheit.

Helfen Sie uns die Räumung von Haus und Stall zu verhindern, da neben der Familie Schürger auch Pferde & weitere Tiere von dieser Zwangsräumung Heim und Leben verlieren werden.

Ergänzungen zu unserem Artikel aus Berichtserstattungen von 2016

Bereits in 2016 gab es zu den Auseinandersetzungen zwischen dem Rentnerehepaar Schürger und der Raiffeisenbank Peuerbach erste Berichtserstattungen:

Vilshofener Anzeiger vom 29.06.2016 – Streit mit Bank – jetzt ist sein Haus weg

“ … Mein Leben lang habe ich anderen geholfen. Nur mir kann ich nicht helfen“, sagt Hubert Schürger wenige Minuten, bevor sein Anwesen in Märzing bei Eging am See (Landkreis Passau) zwangsversteigert wird. Er glaubt, sich gut auf den Termin am Passauer Amtsgericht vorbereitet zu haben. Doch am Ende wird die Richterin den Verkauf an einen der fünf Bieter genehmigen.

Schürger, der bald 60 Jahre alt wird, hatte sich vor elf Jahren 160.000 Euro von der Raiffeisenbank Peuerbach in Österreich geliehen, von der Raiba Salzweg-Thyrnau weitere 50.000 Euro. Damit kaufte er sich den alten Hof, Baujahr 1926, zweimal erneuert, fast 32.000 Quadratmeter Grund gehören dazu. Schürger hat nach eigenen Angaben kräftig in das Haus investiert.

Vor wenigen Jahren entbrannte dann ein intensiver Streit mit seinen Banken. Um Kosten zu sparen, war der Kredit aus Peuerbach mit Schweizer Franken abgeschlossen worden. Schürger behauptet, die Bank hätte den Kredit in Euro umwandeln müssen, sobald der Franken unter 1,60 Euro fällt. So sei das mündlich vereinbart worden, so sei das aber nicht erfolgt. Er selbst habe nicht einwirken können, da er in dieser Phase im Krankenhaus gelegen sei. Schließlich erfolgte die Umrechnung mit 1:1. „Ich habe dadurch 80.000 Euro verloren“, sagt Schürger. Im Streit darüber stellte er 2014 die Ratenzahlungen ein.

Die Banken und er konnten sich nicht einigen, so dass es zur Zwangsversteigerung kam. Doch auch danach ist Schürger davon überzeugt, verhindern zu können, dass er ausziehen muss. Er werde den Kampf „gegen die deutsche Bürokratie“ weiterführen…“

Quelle: Vilshofener Anzeiger vom 16.09.2016 – Zwangsräumung in letzter Minute abgewendet

„… Vor elf Wochen ist der Hof von Hubert Schürger in Eging am See zwangsversteigert worden. Im Streit mit einer österreichischen Bank über die Kreditabwicklung hatte er die Ratenzahlungen eingestellt. Die Bank zog die Konsequenzen. Schürger legte Rechtsmittel ein…“

Nun will der neue Besitzer, ebenfalls ein Eginger, das Anwesen nutzen und hat nach fünf schriftlichen Aufforderungen, den allein stehenden Hof zu räumen – denen Schürger nicht folgte – eine Zwangsräumung erwirkt. Diese sollte am Freitag um 9 Uhr erfolgen. Schürger erfuhr am Mittwoch davon. Mit Hilfe seines Anwalts schaffte er es, dass das Landgericht diese Räumung einstweilen aussetze. Davon erfuhr er am Donnerstag Abend.

Selbst, wenn die Gerichtsvollzieherin mit der Räumungsklage und einem Räumkommando aufgetaucht wäre, hätte sich Schürger – wie er sagt – geweigert, sein Anwesen zu verlassen, weil er sich im Recht fühle. „Ich soll den Hof verlassen?! Das verkrafte ich nicht. Da können sie mich gleich mit den Füßen voraus raustragen.“ So weit kam es zum Glück nicht…“

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Sparkasse Osnabrück Erfahrungen in der Hagensieker Insolvenz

Insolvenz des Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men Hagensieker möglicherweise eine kalkulierte Unternehmenszerschlagung?

Sparkasse Osnabrück Erfahrungen im Zusammenhang mit der Insolvenz Hagensieker aus Osnabrück 

Am 25.07.2013 hatte die Geschäftsführung der Herbert Hagensieker Sägewerk GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Martin Hagensieker, beim zuständigen Amtsgericht Osnabrück Insolvenz angemeldet

Als regional ansässiges Unternehmen mit 48 Mitarbeitern war das in 2. Generation geführte Unternehmen, ein wichtiger Bestandteil für die Region.

Sparkasse Osnabrück Erfahrungen die für Liquikon keine Seltenheit sind!

Der Geschäftsführer Martin Hagensieker wandte sich bereits in 2014 an Liquikon und lies nach einer Vorprüfung durch den Verein, ein aussagekräftiges Gutachten durch einen Kreditsachverständigen, zu den bestehenden Darlehensverträgen mit der Sparkasse Osnabrück erstellen. Der sich hieraus ergebene Gesamtschaden aus fehlerhaften Zinsanpassungen, Wertstellungsfehlern, unzulässigen Gebühren und fehlenden „Haben“gutschriften, beläuft sich auf eine stolze 7-stellige Summe.

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Erfahrungen mit der Sparkasse Osnabrück: Diagramm über fehlerhafte Zinsanpassungen

Die unzulässigen Abrechnungsmethoden der Sparkasse Osnabrück sind aber nicht die einzigen Kriterien, weshalb im Fall Hagensieker hinterfragt werden muss, ob es sich möglicher Weise um eine mutmaßlich geplante Insolvenz handelt, die ein aufstrebendes und umsatzstarkes Unternehmen zu Fall gebracht haben?

Erfahrungsbericht über fragwürdige Handlungen der Sparkasse Osnabrück

Rückblickend ist folgendes festzustellen:

Das Unternehmen wird aktuell von Herrn Stefan Fütz fortgeführt, der die Produktion von innovativen Hölzern so gut wie eingestellt hat und nur noch im Lohnschnitt für zwei benachbarte Betriebe aus der Laubholzbrache aktiv ist.

Lt. Auskunft der Creditreform Osnabrück, sind die Schulden nach der Übernahme des Unternehmens von ursprünglich 4,2 Mio € auf über 6. Mio € gestiegen. Ähnlich seltsam verhält es sich mit den ausgewiesenen Gewinnen des Unternehmens.

Das Sägewerk Herbert Hagensieker GmbH wies ausschließlich Gewinne aus und führte die vorhandenen Investitionskredite mit jährlichen Zins- und Tilgungsleistungen von rd. 1,1 Mio. € regelmäßig zurück. Der heutige Betrieb – der unter dem Namen BES firmiert – weist dagegen aktuell jährliche Verluste von über 350.000€ aus, erhöhte die Schulden auf über 6 Mio. € in nicht einmal 3 Jahren und bekommt dafür noch ein gutes Bankenraiting ausgesprochen?

Verkehrte Welt oder kalkulierte Unternehmenszerschlagung? 

Liquikon ging der Frage weiter nach und stieß auf weitere Umstände die nach Aussagen von Martin Hagensieker, ein doch eher fragwürdiges Gesamtbild aufweisen.

So soll das Steuer- und Wirtschaftsprüfungsbüro W&P Peitzmeier aus Bunde (ehemaliger Steuerberater von Hagensieker), mit falschen Zahlen und Unterstützung eines Sparkassenmitarbeiters, die Übernahme des Sägewerkes durch den Kosovo Albaner Besim Rexhepaj fingiert haben?

Fazit: Das Sägewerk Hagensieker war innovativ, erfolgreich und arbeitete mit 4 Patenten zudem an zukunftsorientierten Projekten im Sinne unserer Umwelt.

Wäre es da nicht die Pflicht der Sparkasse Osnabrück gewesen, dieses regionale Unternehmen zu fördern und zu unterstützen und nicht – wie geschehen – um eine 7-stellige Summe im Kreditkonto zu beklauen und im Anschluss für einen „Schleuderpreis“ an unqualifizierte „Strahlemann“-Unternehmer zu verticken?

Unserer Auffassung nach ist hier – wie in vielen vergleichbaren anderen Fällen – die Politik gefragt, die es unter dem „öffentlich-rechtlichen Sparkassenlogo“ unserer Meinung nach überhaupt so weit kommen lässt, dass solche Vorfälle passieren.

Wir bleiben dran und verfolgen die anstehenden juristischen Auseinandersetzungen mit publizierendem Interesse!

Ehemalige starke Partner der insolventen Herbert Hagensieker Sägewerk GmbH als Zeichen von qualifiziertem Unternehmergeist

Sind erfolgreiche Unternehmen etwa in Deutschland nicht mehr gewünscht?

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By | 2017-11-20T14:08:32+00:00 Oktober 30th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Gerichte, Staatsanwälte und Politik, Insolvenz, Presse über Banken und Sparkassen, Sparkasse Osnabrück, Sparkassen Erfahrungen, Zinsen berechnen|Kommentare deaktiviert für Sparkasse Osnabrück Erfahrungen in der Hagensieker Insolvenz

Sparkasse Ostunterfranken: geschädigter Millionär bezieht heute Hartz 4

Wie ein Metzgermeister von der Sparkasse Ostunterfranken fast schon „ausgeschlachtet“ wurde …

J. Bauer führte jahrelang einen kleinen, gut laufenden Metzgereibetrieb in angemieteten Räumlichkeiten eines regional ansässigen Supermarktes. Alles gut soweit. Er hatte selbst keine finanziellen Probleme, da er unter anderem neben seiner Metzgerei auch eine stolze Summe in 7-stelliger Summe geerbt hatte. Noch besser!

Seine finanziellen Notwendigkeiten vertraute er der Sparkasse Unterfranken an, die somit auch Einblick auf die Guthabensituation des Herrn Bauer hatte.

Warum Herr Bauer heute Hartz 4-ler ist?

Tja… die Sparkasse Ostunterfranken kündigte Herrn Bauer an, dass seine Existenz gefährdet sei, da die seit Jahren von Ihm angemietet Räumlichkeit des Supermarktes veräußert werden sollten und er dadurch mit 90%-iger Sicherheit seinen mühevoll aufgebauten Standort (seine Existenz) verlieren würde. Man biete ihm allerdings an, so berichtete Bauer Liquikon, den Supermarkt selbst zu übernehmen, damit seine Existenz auch in Zukunft gesichert sei.

Das Fatale: Herr Bauer ließ sich von der Sparkasse Unterfangen dazu verleiten, auf diesen „Deal“ einzugehen und besiegelte letztendlich damit seinen finanziellen Ruin. Die Sparkasse finanzierte dieses bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilte Geschäft, mit einer Kaufpreisfinanzierung über eine Tilgungsfinanzierung (Lebensversicherung) und kassierte doppelt ab. Lukrativ für die Sparkasse, ein menschliches Desaster für Herrn Bauer, einem Metzgermeister, den man offensichtlich mit üblen Tricks dazu verleitet hatte, einen Supermarkt zu kaufen und damit auch leiten zu müssen, was alleine schon aus den fehlenden Kenntnissen des Herrn Bauer nicht gut gehen konnte.

Heute bezieht Herr Bauer Hartz 4 und Liquikon liegen sämtliche Darlehensverträge zur Prüfung vor.

Um gegen die Sparkasse Unterfranken juristisch vorgehen zu können, muss der Staat in Form einer PKH (Prozesskostenhilfe) gewähren. Liquikon hat dies nun zusammen mit Herrn Bauern auf den Weg gebracht und wir warten gespannt ab, wie sich die zuständige Gerichtsbarkeit hierzu äußern wird.

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By | 2017-10-30T11:03:30+00:00 Oktober 30th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Presse über Banken und Sparkassen|Kommentare deaktiviert für Sparkasse Ostunterfranken: geschädigter Millionär bezieht heute Hartz 4

Sparkasse Pforzheim Calw Erfahrungen. Einzelfall od. System?

Unsere Erfahrungen untermauert mit Zahlen, Daten und Fakten

Die Sparkasse Pforzheim Calw unter der Lupe von Liquikon:

Immer wieder erreichen uns Meldungen von Unternehmern und Verbrauchern, die nicht nur rettungslos mit Sparkassenabrechnungen überfordert sind, sondern auch finanziell an die Grenzen Ihrer Existenzgrundlage gebracht werden/wurden.

Als die Säulen der Wirtschaft, mit solchen Slogan werden Kreditinstitute allzu gerne von unseren Politikern in den Fokus gestellt!

So kann man den Sparkassen-Werbebotschaften entnehmen, dass bei Sparkassen stets alles korrekt und kundennah abgewickelt wird und nicht wie bei anderen Banken nach einem 08/15 Prinzip. Besonders Sparkassen schaffen sich ein zusätzliches  Vertrauensvotum beim Verbraucher, in dem Sie unter anderem auf Ihren öffentlich-rechtlichen Hintergrund verweisen.

So schreibt Wikipedia über die Sparkasse Pforzheim Calw: Die Sparkasse Pforzheim Calw ist eine öffentlich-rechtliche Sparkasse mit Sitz in PforzheimBaden-Württemberg. Ihr Geschäftsgebiet umfasst die Stadt Pforzheim, den Enzkreis und den Landkreis Calw.

Im Internet findet man auf die Frage nach dem Unterschied zwischen Banken und Sparkassen Kommentare wie:

Was ist der Unterschied zwischen Banken und Sparkassen?Hallo Sabrina, private – vor allem börsennotierte – Bankkonzerne und öffentlich-rechtliche Sparkassen unterscheiden sich grundlegend in ihrer Geschäftsphilosophie. Sparkassen haben in erster Linie die Aufgabe, ein flächendeckendes kreditwirtschaftliches Angebot für alle Kundengruppen sicherzustellen und durch die Vergabe von Krediten für mittelständische Unternehmen die wirtschaftliche Entwicklung in ihrer Region zu fördern. Ihre Geschäftsergebnisse kommen der Allgemeinheit in der jeweiligen Region zu Gute. Private Banken hingegen sind ihren Anteilseignern verpflichtet. Sie müssen darauf achten, für diese eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Link dazu: https://www.sparkasse.de/

Aber sind diese von der Politik so hoch gepriesenen Säulen der Wirtschaft nicht gerade die vielen Klein- und Mittelständigen Unternehmer, die mit Ihrer Hände Arbeit die Wirtschaft ankurbeln und tragfähig halten müssen?

Und sind es nicht genau diese Unternehmer, die durch eine von Gerichten und Regierung zu starke Sparkassenlobby und nicht zu letzt durch die Profitgier von Banken und Sparkassen, die durch systematische Falschabrechnungen dem Unternehmer die lebensnotwendige Liquidität rauben, ihn damit in die Schieflage bringen, der Unternehmer Insolvenz anmelden muss und in diesem deutschen System,  dann kaum noch eine Chance hat, nach einer Pleite wieder aufzustehen?

Um jetzt aber nicht vom eigentlichen Thema, nämlich von unseren Erfahrungen mit der Sparkasse Pforzheim Calw, abzuschweifen, möchten wir hier nach und nach unsere Fälle veröffentlichen, aus denen sich nicht nur Falschabrechnung der Sparkasse Pforzheim Calw ableiten lassen, sondern auch die tatsächliche, an den Tag gelegte 08/15 Abwicklung, wenn es um Kunden geht, die – aus welchen Gründen auch immer – in die finanzielle Schieflage geraten sind und genau in dieser Situation auf die Unterstützung ihrer Bank- oder Sparkasse angewiesen sind.

Spätestens dann zeigt sich, wie brutal man in den Rechtsabteilungen – in diesem Fall in der Rechtsabteilung der Sparkasse Pforzheim Calw – mit einem 08/15 Prinzip, die Kunden sprichwörtlich finanziell „tötet“, auch wenn andere, wirtschaftlich sinnvollere Abhandlungen für alle Beteiligten der bessere Lösungsansatz wäre. Hier zeigt sich dann unserer Auffassung nach schlicht und ergreifend die Machtausspielung des finanziell Überlegenen, der Sparkasse!

Sparkasse Pforzheim Calw Erfahrungen aus der Sicht von Liquikon

Bereits im Jahr 2016 wandte sich ein Kunde der Sparkasse Pforzheim Calw an uns, dessen Geschichte selbst uns sprachlos stellte

Zum Hintergrund: In 2012 musste die von Herrn Klocke gegründete Bauträgergesellschaft Insolvenz anmelden. Herr Klocke hatte genau 3 Wochen Zeit, sein aufgebautes Lebenswerk beim Amtsgericht zur Insolvenz anmelden (Grund: fehlende Liquidität). Finanziert wurde diese Gesellschaft von Beginn an durch die Sparkasse Pforzheim Calw (Firmengründung im Jahr 2005).

Die Gesellschaft hatte zum Zeitpunkt der Insolvenz Kundenforderungen von über 400.000€ und verfügte über ein freies Anlagevermögen von rd. 70.000€. Dagegen stand ein Kontokorrentkredit über 50.000€, den sich die Sparkasse mit einer persönlichen Bürgschaft der Gesellschafter – allerdings erst nach der Auszahlung und rd. 6 Monate vor dem Insolvenzantrag – mit jeweils 100.000,-€ absicherte. Auf eine Abtretung der Kundenforderungen und des nicht besicherten Anlagevermögens, verzichtete die Sparkasse Pforzheim Calw offensichtlich vollständig. Aus welchem Grund die Sparkasse Pforzheim Calw dies  so gehandhabt hat, bleibt nach wie vor das Geheimnis der hierfür verantwortlichen Sparkassensachbearbeiter.

Im Jahr 2016 kam es vor dem Landgericht Karlsruhe zu einer „Güteverhandlung“, nachdem die Sparkasse Pforzheim Calw Herrn Peter Klocke auf Zahlung von 100.000€ nebst Zinsen aus Bürgschaft, für sein in 2012 in Insolvenz geratenes Unternehmen verklagt hat. Wie so oft, zählte – wie in diesem Fall für die Sparkasse Pforzheim Calw -, hier weder die Bereitschaft von Herrn Klocke eine angemessene, für Ihn realisierbare Vergleichssumme zu zahlen, noch die Tatsache, dass sich aus den vorgetragenen Umständen und Handlungen der Sparkasse Pforzheim Calw, eine sittenwidrige Überforderung des Bürgen ergeben hat. Die Gerichte sind hier nach wie vor der Auffassung, dass eine Sittenwidrigkeit bei der „Spezies Unternehmer“ grundsätzlich nicht gegeben ist. Frei nach dem Motto – wer bürgt wird gewürgt, egal mit welchen Methoden die Sparkasse die Unterschrift auf einer Bürgschaft herbei geführt hat!

Das ist jetzt aber nicht der alleinige Hintergrund, warum wir uns für die Rechte des Herrn Klocke stark gemacht haben und auch weiter in diesem Fall am Ball bleiben werden …

In der zuvor erwähnten „Güteverhandlung“, wurde Herr Klocke mitunter durch die Aussage des Sparkassenmitarbeiter darauf aufmerksam, dass mit der Zinsabrechnung des betreffenden Kontos, für welches er gebürgt hatte, laut Sachbearbeiter, versehentlich falsche Zinsen (im konkreten Fall falsche Überziehungszinsen) abgerechnet worden seien.

Dies nahm Herr Klocke im Anschluss an diese Gerichtsverhandlung zum Anlass, via Internet nach vergleichbaren Fällen zur recherchieren und stieß hierdurch auf unseren Verein – Liquikon – Hilfe für Banken und Sparkassengeschädigte e.V.

Nach einer ersten Überprüfung durch Liquikon, nahm sich der Kreditsachverständige Dieter Rackowitz der Sache an. Bedingt durch fehlende Kontoauszüge des GmbH Kontos (was Gegenstand der Bürgschaft war), stellte Herr Klocke vorab Kontoauszüge seines Privatkontos zur Verfügung – welches er ebenfalls seit über 50 Jahren bei der Sparkasse Pforzheim Calw führte.

Das Ergebnis war für Herrn Klocke ernüchternd. Alleine in seinem Privatkonto, stellte der Sachverständige Dieter Rackowitz, Falschabrechnungen der Sparkasse Pforzheim Calw von über 20.000€ fest. Dieses Gutachten wurde sodann von dem damaligen Rechtsanwalt des Herrn Klocke, gegenüber dem Landgericht Karlsruhe nachgereicht. Gleichzeitig wurde um Aufschub und Herausgabe der Kontoauszüge des Unternehmens gebeten, um auch hier eine Kontenprüfung vornehmen zu können, was jedoch beides vom Landgericht abgelehnt wurde.

Mit der in unseren Augen nahezu lächerlich klingenden Aussage, dass das von Herrn Klocke eingereichte Gutachten als zu spät vorgetragen zurück gewiesen wird, hat die Sparkasse Pforzheim Calw vor dem Landgericht Karlsruhe gewonnen.

Das Urteil zu Gunsten der Sparkasse Pforzheim Calw

Herr Klocke wurde beim Landgericht sodann dazu verurteilt, 100.000€ aus der Bürgschaft an die Sparkasse Pforzheim Calw zu zahlen und erlag auch beim OLG Karlsruhe, nachdem er Berufung eingelegt hatte und das OLG im nahelegte, seine Berufung zurück zu nehmen, da er keine Aussicht auf Erfolg habe. Auch hier vertrat man offensichtlich die Auffassung, dass ein Gutachten, dass zwar möglicher Weise eine Falschabrechnung nachweist, abgewiesen werden muss, wenn dieses Gutachten nicht schon in/vor der ersten Instanz dem Gericht vorgelegen hat.

Fazit: Wir gehen davon aus, dass ein Kunde, der erst durch die Hinzunahme eines Kreditsachverständigen darüber Kenntnis erlangt, dass sein Konto nicht rechtskonfrom und über Jahre falsch abgerechnet wurde, sich auch erst mit Erlangung dieser Kenntnis zur Wehr setzen kann. In diesem Fall erscheint es uns doch sehr fragwürdig, wie ein Richter des Landgerichtes Karlsruhe, der letztendlich selbst live mit verfolgen konnte, dass in der „Güteverhandlung“ bzw. durch die Aussage des als Zeuge vernommenen Sparkassen Sachbearbeiter, der Angeklagte Klocke in diesem Verhandlungsterming zum ersten Mal mit einer falschen Zinsabrechnung konfrontiert wurde, so ein Urteil fällen, ohne das Kreditgutachten, welches belegbar Falschabrechnungen ausweist, auch nur eines Blickes zu würdigen?

Da es einen weiteren Bürgen gibt, in dessen Auftrag der Sachverständige Dieter Rackowitz zwischenzeitlich ein 2. Gutachten über das Konto der in Insolvenz geratenen GmbH erstellt hat, sind in diesem Fall weitere Beweise der Falschabrechnung durch die Sparkasse Pforzheim Calw, dem Landgericht Karlsruhe (gleicher Richter), vorgelegt worden.

Fragwürdig ist hier in unseren Augen auch, dass seitens des Gerichtes für einen bestehenden Kreditvertrag von 50.000€ und daraus resultierenden Bürgschaften (2 x 100.000€ je Gesellschafter), 2 Verfahren zu je 100.000€ produziert werden, durch welche man mitunter die anfallenden Gerichts- und Rechtsanwaltskosten ins bodenlose nach oben getrieben hat.

Das einzig Positive dürfte hieran sein, dass durch das Landgericht Karlsruhe ein zweites Verfahren bzw. eine 2. Güteverhandlung aussteht, durch welche dem gleichen Richter die beiden Gutachten – diesmal rechtzeitig vor der Verhandlung – vorliegfen. Die in unseren Augen billige Ausrede – zu spät eingereicht –, dürfte hier zumindest nicht mehr greifen.

Was in diesen Fall – im Hinblick auf den uns vorgelegten Kontenverlauf und Schriftwechsel – besonders ins Auge sticht, sind nicht nur die Umstände, dass dieses Unternehmen trotz jährlichen Millionenaufträge nicht auf die Unterstützung der Sparkasse Pforzheim Calw zurückgreifen konnte.  Im Gegenteil:

Auslöser der Liquiditätsprobleme der in Insolvenz gegangenen GmbH, stellt sich aktuell für uns so dar, dass hier wohl 2. bzw. sogar 3 Steuerberater am Werk waren, von denen wohl jeder eine andere Auffassung des steuerauslösenden §13b – Umsatzes vertreten hat. Somit wurde die Gesellschaft Anfang 2011 mit Steuernachzahlungen in 6 stelliger Höhe konfrontiert, die sämtliche Liquidität des Unternehmens sprichwörtlich „aufgefressen“ hat. Der letzte Steuerberater, welcher eigentlich die Versäumnisse seine Vorgängers – der für die von heute auf morgen nachzuzahlende 13b Steuer verantwortlich war – hätte klären sollen, legte im Endergebnis noch mal eine „Schippe“ oben drauf und erhöhte damit, die angebliche Steuernachzahlung ein weiteres Mal um ein Vielfaches!

Um so perfider scheint uns dieser Vorgang, nachdem in 2014 – also 2 Jahre nach der GmbH Insolvenz des Herrn Klocke – durch das BFG, die jahrelange Rechtsunsicherheit in Bezug auf diesen , doch in vielerlei Hinsicht sehr fragwürdigen § 13b, ein endgültiges und nicht mehr abwendbares Urteil, gesprochen wurde.

Hiernach soll der Insolvenzverwalter nach eigenen Aussagen, eine nicht unerhebliche Summe von der Finanzbehörde bereits zurück erhalten haben, welche nach seinen Aussagen auch dazu geführt haben soll, dass Ausschüttung an die Gläubiger stattfanden. Für unser Mitglied, Herrn Peter Klocke, der inzwischen alles verloren hat, leider zu spät! So jedenfalls sehen es die Juristen, diesen Fall in die Rubrik „dumm gelaufen“ stecken.

Uns stellt sich hier jedoch die Frage:

Wurde ein gesundes, regional tätiges Unternehmen, mit seinerzeit durchschnittlich 10 Mitarbeitern, das Opfer von zu unrecht geforderten Steuerzahlungen, die zwischenzeitlich an den Insolvenzverwalter zurück gezahlt werden mussten? Welche Haftung trägt hierbei eigentlich der oder die Steuerberater unserem Mitglied gegenüber?

Wir bleiben dran und werden alle, sich in diesem Fall noch ergebene Sachverhalte veröffentlichen!

 

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By | 2017-11-20T15:53:36+00:00 August 20th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Sparkasse Pforzheim Calw Erfahrungen, Sparkassen Erfahrungen|Kommentare deaktiviert für Sparkasse Pforzheim Calw Erfahrungen. Einzelfall od. System?

Bankwirtschaft in Deutschland durch Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken

Systemisches Risiko für die Bankwirtschaft in Deutschland durch Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken

Ein offener Brief an die europäische Bankenaufsicht.

Inhalt als Download

Anschreiben
1- Fehlerhafte Zinsberechnungen bei deutschen Banken und Sparkassen
2- Bankfehlern haben System
3- Bankenaufsicht verweigert die Kontrolle
4- Entstehung eines systemischen Risikos
5- Schlussbemerkung

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem die deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken aus der Aufsicht durch die europäische Bankenaufsicht entlassen wurden, gab es in den vergangenen Monaten Pressemeldungen, dass diese Kreditinstitute weitere Erleichterungen von der europäischen Einlagensicherung erwarten dürfen1. Ungeachtet der Tatsache, dass die andauernde Niedrigzinsphase gerade Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken in finanzielle Bedrängnis bringt. Das erfüllt uns mit großer Sorge. Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass gerade Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland ein besonderes Risiko für das Bankensystem darstellen.
Wir möchten uns zunächst mit knappen Worten vorstellen. Die „Liquikon, Hilfe für Banken- und Sparkassengeschädigte e.V.“ entstand aus der persönlichen Erfahrung, dass die Sparkasse Osnabrück sich nicht an die gesetzlichen Regeln hielt. Wir mussten erleben, dass es keine gesellschaftliche Kraft gab, die die Sparkasse zur Einhaltung der Gesetze zwang. Unsere Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit dieser Sparkasse stellten wir anderen Sparkassengeschädigten zur Verfügung. Über die große Nachfrage nach Solidarität in der gemeinsamen Abwehr gegen unberechtigte Ansprüche von Banken und Sparkassen waren wir überrascht. Daraufhin gründeten wir mit anderen Bankgeschädigten diesen Verein und innerhalb von 6 Jahren fanden sich mehr als 500 Bank- und Sparkassengeschädigte unter unserem Dach zusammen.
Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass es ein probates Mittel gegen ungerechtfertigte Forderungen von Banken ist, wenn man ihnen eigene Fehler entgegenstellen kann. Deshalb lassen wir in vielen Fällen von Sachverständigen Gutachten über die Kreditabrechnungen der Geldhäuser anfertigen. Erschreckend häufig zeigen diese Expertisen erhebliche Fehler bei den Kreditabrechnungen auf – in der Regel zu Gunsten der Banken.
Nach Vorlage dieser Gutachten zahlen Kreditinstitute durchaus erhebliche Beträge an ihre Kunden zurück. Das ermöglicht es uns in vielen Fällen, das Haus oder gar den Familienbetrieb unserer Mitglieder vor der Zerschlagung durch die Geldhäuser zu retten. Keine Bank gibt Geld wieder heraus, wenn sie nicht sehr genau weiß, dass sie sich zuvor mit der Falschberechnung von Zinsen ungerechtfertigt bereichert hatte.

Von Kreditsachverständigen und Rechtsanwälten wissen wir, seit der Bankenkrise 2008 verurteilen zunehmend auch die Zivilgerichte Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken zu Rückzahlungen von durch Falschrechnung erlangten Geldern. Dabei handelt es sich um durchaus nennenswerte Beträge zwischen 50.000 und 300.000 Euro je Kunde. Derzeit streiten einige Bankkunden auch um Rückzahlungen von mehr als eine Million Euro. Das sind Beträge, wenn sie von mehreren Bankkunden zurück gefordert würden, kleine Banken, wie Sparkasse, Volks- und Raiffeisenbanken in existenzielle Schwierigkeiten bringen können. Und genau darin besteht die systemische Gefahr: Zinsrückforderungen in zunehmender Zahl können vor allem Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken in ihrer Existenz gefährden. Doch die Verantwortlichen in Deutschland leugnen diesen Sachverhalt aus – wie wir meinen – ideologischen Gründen.
Wir möchten Sie zunächst mit einigen der typischen Falschrechnungen von Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken bekannt machen. Anschließend hoffen wir, Sie davon zu überzeugen, dass dies keine Einzelfälle sind. Es gibt einen guten Grund, aus dem Falschrechnungen von Kreditzinsen in Deutschland möglich wurden. Diesen Grund versuchen wir anhand von Dokumenten der Bankenaufsicht BaFin Ihnen deutlich zu machen.

1. Fehlerhafte Zinsberechnungen bei deutschen Banken

In Deutschland heißt es, Banken rechneten richtig, Banken seien ehrlich und Banken hielten sich an die Gesetze. Doch die Wirklichkeit sieht in diesem Lande anders aus.
Legt man mehrere Gutachten unterschiedlicher Betroffener neben einander, dann findet man erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen den Falschrechnungen unterschiedlicher Banken. Einige dieser wiederkehrenden „Fehler“ möchten wir Ihnen an dieser Stelle dokumentieren:

Zu viele Zinstage berechnet

Vielfach werden die Zinszahlungen aus dem Zinssatz und einer Zahl von Zinstagen errechnet. Kaum ein Kunde ist darin geübt, die Zinstage in den unterschiedlichen von den Banken verwendeten Zinsberechnungsmethoden zu ermitteln. Deshalb scheint es für Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken ungefährlich, an dieser Stelle mehr Zinstage zu berechnen, als zulässig ist.
In diesem Beispiel gibt die Sparkasse vor, die Zinsen bis zum 27. April berechnet zu haben. Tatsächlich kommt man aber auf den eingezogenen Zinsbetrag nur dann, wenn man die Zinsen zwei Tage länger, also bis zum 29. April, rechnet.

zu viele zinstage
Zwei Zinstage mehr, das sind 6,36 Euro an ungerechtfertigter Bereicherung durch die Sparkasse, wie es die Juristen ausdrücken. Das ist bei jeder einzelnen Zinsrechnung nicht viel. Aber diese kleinen Beträge muss man mit 100.000 oder 250.000 Bankkonten multiplizieren und das für 12 Monate im Jahr. Dann erkennt man den wirtschaftlichen Nutzen solcher vermeint „geringen“ Veruntreuungen.

Falsche Zinsberechnungen

Fehlerhafte Berechnungen der Zinsen können vielfältige Ursachen haben. Manchmal werden Zinssätze erfunden, die Zeitperioden verlängert, die Limite heimlich verschoben oder es werden Zinssätze manipuliert, wie in diesem Fall:

falsche zinsberechnung

Diese Genossenschaftsbank gibt vor, 7,25 % Zinsen zu berechnen, tatsächlich entspricht der vom Konto eingezogene Betrag einem Zinssatz von 21,75 %. Jeder zweite Kreditsachverständige dürfte Fälle dieser Art aufgedeckt haben.

Falsche Zinsanpassungen

Anders als in vielen europäischen Staaten werden in Deutschland an die Bankkonten quasi automatisch Kreditverträge angehängt, ohne dass es den meisten Kunden bewusst ist. Rutscht das Bankkonto ins Minus, tritt automatisch ein Kreditvertrag in Kraft, der sogenannte Dispokredit (Kontokorrent). Eine strukturelle Eigenschaft dieses Kontokorrents ist es, dass der einmal vereinbarte Zinssatz regelmäßig an einen Marktzinssatz angepasst werden muss.
Genau dies tun die meisten Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland nicht. Steigt der Marktzinssatz, dann erhöhen sie den Zinssatz, fällt aber der Marktzinssatz, dann passen sie vielfach ihre Zinssätze nicht nach unten

Girokonto Sparkasse

Diese Sparkasse berechnet 12,5 % für den auf dem Girokonto ins Minus gerutschten Betrag. Hätte diese öffentlich-rechtliche Bank ihre Zinsen regelmäßig an einen Marktzinssatz angepasst, dann hätte sie nur rund ca. 9,1 % Zinsen berechnen dürfen. Auch diese 11,62 Euro unberechtigter Einnahmen müssen mit hunderttausenden Konten multipliziert werden, um deren finanzielle Relevanz zu erkennen.
Gerade nach dem Einritt der Bankenkrise 2008 senkte die Europäische Zentralbank die Zinssätze um ca. 4 % nach unten. Kaum eine Bank folgte der rechtlichen Forderung nach Anpassung der Zinssätze. Alleine in den ersten Monaten nach dieser Zinssenkung zogen der Durchschnitt der deutschen Banken mehr als eine Milliarde Euro unberechtigt von ihren Kunden an Zinsen ein, berechnete die Verbraucherzentrale Bremen2. Dies belegt ein Vergleich von Zinssätzen der Deutschen Bundesbank.
Weitere Falschrechnungen
Ausgewählt haben wir drei einfache und leichtverständliche Beispiele. Aber es gibt noch mehr Falschrechnungsmethoden. Die erste Studie über Falschrechnungen von Banken in Deutschland stellte im Jahre 2013 der Journalist Olaf Kumpfert in seinem Buch „Zinsklau – Wie uns Banken ausrauben“ zusammen. Darin untersucht der Autor 170 Kreditgutachten und isolierte 15 voneinander verschiedene Falschrechnungsmethoden die Banken in Deutschland gleichermaßen verwendeten.

2. Bankfehler haben System

Das politisch korrekte Denken in Deutschland schreibt vor, Fehler von Banken seien grundsätzlich als Einzelfälle zu betrachten. Wird der Fehler einer Bank offensichtlich, dann ist es der Fehler eines einzelnen Mitarbeiters, eines schwarzen Schafes. Gleichgültig wie viele hundert Falschrechnungen der gleichen Art zuvor schon geschahen.
Damit will man behaupten, dass das Bankensystem korrekt arbeite, und Falschrechnungen immer nur auf das Versagen einzelner Mitarbeiter zurück zu führen sei. Auch wenn man längst weiß, wie es Prof. Udo Reifner, vom Institut für Finanzdienstleistungen in Hamburg, formulierte: In dem komplexen Computer einer Bank lassen sich keine Einzelfälle mehr programmieren“. Dennoch, Einzelfälle als Ursache für Falschrechnungen sind in Deutschland nicht das Ergebnis einer polizeilichen oder bankinternen Untersuchung, sondern die Voraussetzung für eine solche Ermittlung. Politiker, Staatsanwälte, Richter und sogar die Medien halten sich an diese Denkvorgabe.
Die Wirklichkeit sieht in Deutschland aber anders aus. Als Beispiel greife ich nur eine Bank heraus, die Deutsche Ärzte- und Apotheker Bank eG, eine Genossenschaftsbank. Seit 2001 forderten 291 Kunden die Neuberechung ihrer Konten. 186 dieser „Einzelfälle“ erstattete die Bank bis 2011 Beträge von bis zu 30.000 Euro je Kunde3. Rund zehn Jahre lang gab die Bank hunderten von Kunden zu viel abgerechnete Zinsen zurück. Ausgehend von dieser Praxis muss man zwingend annehmen, dass auch die Geschäftsführung Kenntnis von ihren Falschrechnungen hat.
Zumal das Oberlandesgericht Düsseldorf bereits in mehreren Urteilen die Bank zu erheblichen Erstattungen von fehlerhaften Zinsanpassungen verurteilte. Gerichtsverfahren sind in jeder Bank Angelegenheit des Vorstandes. In einem dieser Urteile hält das Gericht fest,
die Zinsberechnung des Kreditsachverständigen Härtl, „(…) die auch die Beklagte (ApoBank- d. Verf.) als in sich stimmig bezeichnet habe (…)“4 seien richtig und die ApoBank hätte sich bei ihrer Berechnung „(…) nicht an die für vergleichbare Kredite maßgeblichen Marktzinssätze gehalten (…)“5.

Die ApoBank gab vor Gericht zu, der Sachverständige rechnete richtig und die Bank hatte falsch gerechnet. Ohne aber anschließend diese Praxis aufzugeben. In dem Zeittraum 2006 bis 2013 erstellte der Kreditsachverständige Rainer Härtl 82 Gutachten über 1.034 Kreditabrechnungen der Deutschen Ärzte- und Apotheker Bank. Alleine bei 439 Kontokorrenten war ein Schaden von 3,4 Mio.6 Euro durch falsche Anpassungen an den Marktzinssatz (siehe oben) entstanden. Insgesamt stellte der Zinsexperte 16,6 Mio. Euro an unberechtigter Bereicherung durch die Bank fest.
In diesem Fall kann man kaum noch von Pleiten, Pech und Pannen oder gar von Einzelfällen sprechen, wie es die politische Öffentlichkeit in Deutschland fordert. Hier muss man, aus unserer Sicht, ein System der Falschabrechnung von Krediten unterstellen.
Nicht nur bei dieser einen Bank, die wir als Beispiel auswählten, sondern auch bei anderen Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken darf man ein System von Falschrechnungen vermuten. Mit den immer gleichen „Fehlern“, wie falsche Zinstage, falsche Zinsanpassungen, falsche Verzugszinsen etc. schädigen sie ihre Kunden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Zinsklau“. Rund drei Viertel der 170 fehlerhaften Kreditabrechnungen entfielen auf Sparkassen und Genossenschaftsbanken7.
Falschberechnete Zinsen sind keine einzelnen Fehler bei einzelnen Banken, die durch „Schwarze Schafe“ unter den Mitarbeitern verursacht werden. Falschabrechnungen bei Banken haben System, das bestätigen auch Verbraucherschützer8 in Deutschland.

3. Bankenaufsicht verweigert die Kontrolle

Sie fragen sich, wie ist so etwas möglich – ausgerechnet in Deutschland? Die Antwort ist ganz einfach: Die Behörden schauen genau so weg, wie sie beim Autohersteller Volkswagen und seinen Manipulationen der Abgaswerte der Dieselmotoren wegsahen. Prüf-, Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden und das zuständige Ministerium wussten von den Manipulationen und schritten nicht gegen Volkswagen ein.

Genau so bleiben die deutschen Behörden in Sachen Falschrechnungen der Banken und Sparkassen untätig: Die deutsche Bankenaufsicht weigert sich, das Bank-Kunden-Verhältnis in ihre Bankaufsicht mit einzubeziehen.

In Deutschland legt das Kreditwesengesetz die Aufgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) fest. Darin heißt es in § 6:

„Die Bundesanstalt hat Missständen im Kredit- und Finanzdienstleistungs-wesen entgegenzuwirken, welche die Sicherheit der den Instituten anvertrauten Vermögenswerte gefährden, die ordnungsmäßige Durchführung der Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen beeinträchtigen (…) können.“

Die Aufgabe der Bankenaufsicht besteht nicht nur darin, Gesetzesvergehen zu ahnden, oder Rechtsverstöße zu sanktionieren sondern darüber hinaus auch alle anderen „Missstände“ zu beseitigen, die den Instituten anvertrauten Vermögenswerte gefährden könnten. Soweit die Vorgabe durch das Gesetz.
Wie aber reagiert die Bankenaufsicht, wenn sie von Bankkunden erfährt, dass dessen Geldhaus gegen Gesetz oder Recht verstoßen hatte? Lassen Sie uns zwei Beispiele anführen:
In dem ersten Fall beschwerte sich eine Unternehmerin aus dem Südosten Deutschlands. Sie hatte ihre Kreditkonten bei einer Raiffeisenbank durch einen Kreditsachverständigen prüfen lassen. In einem Schreiben an die Bankenaufsicht BaFin beschwerte sich die Betriebleiterin, dass die Raiffeisenbank ihre Konten mit „überhöhten Sollzinsen belastet“ und Buchungen „falsch Wert gestellt hat“. Falsche Wertstellungen sind Gesetzesverstöße (BGB § 675) und überhöhte Zinsberechnungen wenigstens ungerechtfertigte Bereicherung (BGB 812) oder gar Untreue (StGB 266).

Doch nicht nur die fränkische Unternehmerin, sondern jeder Bankkunde der sich über Falschrechnungen seiner Bank beschwert, erhält von der Bankenaufsicht BaFin diese oder eine längere Fassung der immer gleichen Ablehnung:

„Ich bin nicht befugt, zugunsten eines einzelnen Kunden auf die privatrechtlichen Geschäftsbeziehungen zwischen diesem und dem Institut Einfluss zu nehmen. Im Streitfall können nur die allein zuständigen Zivilgerichte eine rechtsverbindliche Entscheidung herbeiführen.“9
Die Bankenaufsicht erklärt, dass sie nicht zuständig sei, gegen die Gesetzesvergehen der Banken vorzugehen. Dabei stellt sie auch nicht die Frage, ob noch weitere Kunden von den Falschrechnungen der Raiffeisenbank betroffen sein könnten? Die Bankenaufsicht weigert sich regelmäßig Gesetzesverstöße durch Banken zu Lasten von Kunden zu untersuchen.
Im zweiten Fall hatte Wolfgang S. ein Holzverarbeitendes Unternehmen in den neuen Bundesländern übernommen. Ein Gutachter stellte auch bei den Kreditabrechnungen seiner Sparkasse zahlreiche Falschrechnungen fest. Mittlerweile fanden sich fünf Kunden dieser Sparkasse zusammen, in deren Gutachten sich übereinstimmende Falschrechnungen fanden. Wolfgang S. beschwerte sich bei der BaFin über falsche Zinsanpassungen – ein Rechtsverstoß –, falsche Wertstellungen – ein Gesetzverstoß. Darauf antwortete die Bankenaufsicht BaFin am 27.1.2014:
„Insbesondere darf die BaFin auch nicht in ein laufendes Verfahren eingreifen. Sofern das Institut bei Gericht unterliegt, bitte ich Sie, mir das Urteil zukommen zu lassen. Soweit sich dann aus Ihrer Eingabe bzw. dem Urteil aufsichtlich relevante Sachverhalte ergeben sollten, werden wir diese bei der laufenden Aufsicht über das Kreditinstitut berücksichtigen.“
In der Konsequenz wälzt die BaFin die Aufgabe der Rechtsaufsicht auf die Bankkunden ab. Die Kunden sollen die Rechtsverstöße der Banken aufdecken, kostspielige Gutachten bezahlen, die die Vergehen der Geldhäuser beweisen. Anschließend sollen die Kunden das teure Gerichtsverfahren führen, um rechtsverbindlich das Fehlverhalten der Banken festzustellen. Erst wenn ein Gericht das Fehlverhalten eines Geldhauses festgestellt hat, will die BaFin mit diesem Beweismaterial gegen die Banken vorgehen. Praktisch stellt die BaFin unser Rechtssystem auf den Kopf. Die Bankenaufsicht weigert sich, Rechtsvergehen von Banken festzustellen. Statt dessen sollen dies die Kunden für den Staat erledigen. Ganz so, als wenn Menschen, denen Räuber die Geldbörse entwendet haben, selber die Täter fangen müssten.

Damit erklärt die Bankenaufsicht auch, dass sie intellektuell gar nicht in der Lage ist oder sein will, zu entscheiden, was rechtmäßig ist oder nicht. Was ist eine Aufsicht für ein Land wert, wenn sie gar nicht zwischen Recht und Unrecht entscheiden will?

Nun könnte man vermuten, dass die Bankenaufsicht ihre Sanktionen gegen Banken nicht in die Öffentlichkeit tragen will, um das Ansehen dieser Banken nicht zu beschädigen. 2012 fragten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Schick, Maisch, Andrea von der Fraktion Bündnis 90/Grünen die Bundesregierung, wie viele Beschwerden über falsche Zinsabrechnungen bei der BaFin eingegangen seien. In ihrer Antwort schreibt die Bankenaufsicht, innerhalb von 5 Jahren hätten sie mehr als 800 Beschwerden erreicht. Auf die Frage, was die BaFin nach den Hinweisen auf Gesetzesverstöße unternommen hätte, antwortete sie:
„Die BaFin führte keine Maßnahmen wegen systematischer Zins- und/oder Gebührenberechnungen durch.“10
Aus dem Kontext geht hervor, dass die BaFin „falsche“ systematische Zinsabrechnungen meint, denn Beschwerden über korrekte Zinsabrechnungen werden kaum gemeint sein. Unsere Bankenaufsicht gesteht öffentlich, dass sie auf Gesetzes- und Rechtsverstöße, auf die sie von Bankkunden hingewiesen wurde, nicht reagiert hatte. Und dies bleibt in Deutschland ohne Konsequenzen.

Das Verhalten der BaFin zeigt stark ideologische Züge: Die Voraussetzung mit der die Bankenaufsicht an ihre Arbeit heran geht lautet, Banken rechnen richtig. Sie will gar nicht wissen, ob die Kreditinstitute tatsächlich richtig rechnen. Sie hält die Illusion von korrekt rechnenden Banken aufrecht und weigert sich festzustellen, ob diese Illusion der Realität entspricht.
Der Journalist Olaf Kumpfert schildert in seinem Buch „Zinsklau“ einen Fall von Falschrechnung einer großen Bank, die zu viele Zinstage abrechnete. Er bat die Bankenaufsicht um eine Stellungnahme. Zu diesem Fall erklärte die BaFin:

„geringfügige Fehler können (…) hingenommen werden“.11

Banken dürfen also nach Ansicht der Bankenaufsicht falsch rechnen. Mehr noch, die BaFin verteidigt deren Fehlverhalten. Ganz offen weigert sich die Bankenaufsicht, die von ihr beaufsichtigten Geldhäuser zu einem gesetzeskonformen Verhalten anzuhalten. Weiter kann sich eine Bankenaufsicht nicht von ihrem gesetzlichen Auftrag entfernen.

4. Entstehung eines systemischen Risikos

Politiker, Staatsanwälte, Richter und auch die Journalisten in Deutschland glauben, die Bankenaufsicht würde die Banken in ihrem Verhältnis zu ihren Kunden beaufsichtigen und Gesetzesverstöße ahnden. Weil die Bafin aber keine Banken zur Rechenschaft zieht, so die Schlussfolgerung der Öffentlichkeit, rechneten die Banken richtig. Das Ignorieren der Wirklichkeit führt zu einem ordnungspolitischen Vakuum.
Die Bankwirtschaft kann sich seit Jahren sicher sein, dass sie ihre Kunden nach belieben übers Ohr hauen darf, ohne ernsthafte Sanktionen befürchten zu müssen. Öffentlich erklärte der Finanzminister des Bundeslandes Bayern, in seinem Land verstehe sich die Politik:
„(…) als Lordsiegelbewahrer von Sparkassen und Genossenschaftsbanken“.12
Die Politik beschützt Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken. Deshalb konnten sich die Kreditinstitute bislang sicher sein, für Fehlverhalten von der Rechtspflege nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Aber Banken stehen im Wettbewerb miteinander. Diejenigen, die durch Kundenbetrug Einnahmen ohne Kosten und ohne Risiko erzielen, haben einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber jenen Kreditinstituten, die die Zinsen ihrer Kunden ehrlich berechnen.
Aus unserer Sicht hat sich die Bankwirtschaft in Deutschland systemwidrig entwickelt: Wer seine Kunden betrügt, der hat im Wettbewerb Erfolg, wer ehrlich bleibt, gehört zu den Verlierern. Wer im Wettbewerb bestehen will, kann dies also nur erreichen, wenn er, wie viele andere Kreditinstitute auch, die Zinsen seiner Kunden falsch berechnet.
Der Bundesverband der Kreditsachverständigen beziffert das Ausmaß der Falschrechnungen von deutschen Banken auf rund 15 Mrd. Euro jedes Jahr

Damit könnten die Bankkunden heute bereits über Rückforderungsansprüche von 100 Mrd. Euro und mehr verfügen.
Bislang wird das von Bankkunden noch kaum wahrgenommen. Aber die Chancen vor Gericht werden mit jedem Urteil gegen eine Bank besser und die Rückforderungen für gewerbliche Kunden sind erheblich. Um einige Beispiele rechtskräftiger Urteile und deren Rückzahlungen zu nennen:

Landgericht Gießen 9 O 311/10 345.000 Euro
Oberlandesgericht Düsseldorf I-6 U 7/11 51.000 Euro
Landgericht Stuttgart 8 O 1/13 292.000 Euro

Einen vollständigen Überblick über die Gerichtsurteile gegen Banken dürfte derzeit kaum jemand haben. Im Focus stehen vor allem Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Je mehr Bankkunden Geld zurück erhalten, um so mehr spricht sich deren Erfolg herum. Und noch mehr Kunden werden falsch berechnete Zinsen von ihren Banken zurück verlangen. Gehäufte Rückforderungen von relevanten Beträgen über 250.000 Euro je Kunde kann sich kaum eine Sparkasse oder Volks- und Raiffeisenbank leisten.
Darüber hinaus leiden diese Kreditinstitute unter den niedrigen Zinssätzen. Um ihre Einkünfte zu decken vergreifen sich diese Geldhäuser offensichtlich immer weiter an Kundengelder. Das unten stehende Beispiel zeigt, wie eine Sparkasse 5 Kontoauszüge verschickte, dafür aber 6 Mal das Porto in Rechnung stellte.

Sparkassenporto
Einmal Porto zu viel zu berechnen, praktizierte dieses Institut über mehrere Monate. Das Beispiel zeigt vor allem, wie verzweifelt diese Kreditinstitute sind, und sie sich deshalb immer dreister an Kundengelder vergreifen. Im Einzelfall ist die Falschberechnung immer nur ein Bagatell-Betrag, wie in diesem Fall geht es nur um 0,62 Euro. Aber den Betrag muss man mit vielleicht hundert-tausenden von Kundenkonten multiplizieren, um den Schaden zu erfassen. Daraus entstehen weitere Rückzahlungsansprüche der Kunden, was letztlich in eine Spirale zunehmend verdeckter Verschuldung dieser Kreditinstitute führt.

Unsere Befürchtung besteht darin, dass sich daraus früher oder später ein akutes systemisches Risiko für die deutsche Bankwirtschaft entwickeln könnte.

5. Schlussbemerkung

Wir wenden uns mit der großen Sorge an Sie, dass gerade der Erfolg unseres Vereins sich für Sparkassen oder Genossenschaftsbanken zu einem Problem entwickeln kann. Alleine unser Verein erstellt jährlich rund 50 Kreditgutachten mit Rückforderungen von 20 bis 40 Millionen Euro – jedes Jahr.
Wir sind nicht alleine tätig. Derzeit beraten noch drei andere Vereine Bankgeschädigte, gut ein Dutzend Kreditsachverständige leben davon, den Banken ihre Fehler nachzuweisen und ebenso viel Rechtsanwälte klagen im Auftrag von Bankkunden vor den Gerichten. Alleine der Bankrechtsanwalt Martin Ivenz aus Leipzig vertritt derzeit fast 200 Geschädigte. Und es werden jeden Monat mehr.
Das gefährliche an dieser Situation ist in unseren Augen, dass Politik und Bankenaufsicht sich vehement dagegen wehren, dieses systemische Risiko wahrzunehmen, auf das der Journalist Olaf Kumpfert14 bereits 2013 aufmerksam gemacht hat. Vielleicht besteht dieses systemische Risiko gar nicht, wir und der Journalist können uns irren. Doch dies müsste durch unabhängige Stellen geprüft werden. Aber die werden in Deutschland nicht tätig.
Statt dessen werden jede Woche vier neue Gutachten fertig, im Jahr sind es rund 300 Expertisen, die den Banken Falschrechnungen nachweisen und neuen Kunden Rückzahlungsansprüche gegen Banken an die Hand geben.
Der Grund aus dem wir uns an Sie wenden:
Innerhalb Deutschlands sehen wir derzeit keine gesellschaftliche Kraft, die die Sparkassen und Genossenschaftsbanken dazu bewegen könnte, sich an Gesetz und Recht zu halten. Ja, es besteht nicht einmal eine Bereitschaft den von uns befürchteten Sachverhalt offiziell untersuchen zu lassen.
Ohne einen Impuls von außerhalb, wie im Falle der manipulierten Diesel-motoren des Herstellers Volkswagen, werden die bestehenden Risiken bei Banken, insbesondere bei Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken, nicht objektiv untersucht.
Ein Risiko für die deutsche Bankwirtschaft zieht ein Risiko für europäische Banken nach sich. Aus diesem Grunde wünschen wir uns, dass die europäische Bankenaufsicht einen kontrollierenden Blick auf das systemische Risiko durch Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Deutschland wirft.
Unsere Bitte ist, wirken Sie in Deutschland darauf hin:
– dass unabhängige Untersuchungen einen objektiven Status über die Falschrechnungen von Sparkassen und Banken erstellen.
– Für den Fall, dass die von uns angefertigten Gutachten bestätigt werden, das Ausmaß der falsch rechnenden Banken ermittelt wird.
– Und ein Verfahren entwickelt wird, das die Rückzahlungen an die Kunden regelt, ohne das Bankensystem zu beschädigen, z.B. wie es der Buchautor Olaf Kumpfert vorgeschlagen hat.
Mit freundlichen Grüßen
Bettina Rackowitz

Auswertung Schadensfälle APO Bank

 

Kontaktieren Sie uns per E-Mail. Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen

By | 2017-08-17T16:46:25+00:00 August 17th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon|Kommentare deaktiviert für Bankwirtschaft in Deutschland durch Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken

Sparkasse Pforzheim Calw

Erfahrungen mit der Sparkasse Pforzheim Calw

Ein uns aktuell vorliegende Vorfall der Sparkasse Pforzheim Calw, zeigt einmal mehr, dass Sparkassen auch bei treuen Kunden mit 50-jähriger Zugehörigkeit, keine Skrupel haben, es mit den Abrechnungen nicht so genau nehmen. Ein nach unserer Vorprüfung von Peter Klocke beauftragtes Gutachten, endete mit einem Falschabrechnung der Sparkasse Pforzheim Calw in Höhe von 20.832,44€.

Der geprellte Kunde hat hierzu eine eigene Internetseite ins Leben gerufen. Eine endgültige Beurteilung des von Kreditsachverständigen Dieter Rackowitz durch das Landgericht Karlsruhe steht noch aus. Wir sind gespannt und werden darüber berichten.

Besuchen Sie die Seite von Herrn Klocke unter Banken-puzzle.de – nach 50 Jahren Sparkassentreue

Der Unterschied zwischen Banken und Sparkassen

Hierzu möchten wir an dieser Stelle auf die Darstellung von Sparkassen in Wikipedia verweisen. Auf Grundlage unserer Erfahrungen mit Sparkassen, können wir die nachfolgende Darstellung aber leider nicht bestätigen.

Auszug von Wikipedia über Sparkassen:

‚… Sparkassen betreiben das Einlagen- und Kreditgeschäft, Wertpapiergeschäft, Zahlungsverkehr und sind meist Hausbanken ihrer öffentlichen Träger. Diese Aufgaben betreiben sie im öffentlichen Interesse, das die Beachtung des Gemeinwohls verlangt. Ihre Geschäftstätigkeit üben sie auf der Grundlage eines öffentlichen Auftrags und des Gemeinnützigkeitsprinzips aus. Ihr öffentlicher Auftrag besteht darin, das Geschäftsgebiet mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen zu versorgen, Sparen und allgemeine Vermögensbildung zu fördern und für die Bevölkerung und für die mittelständische Wirtschaft Dienstleistungen zu erbringen. Das Gemeinnützigkeitsprinzip hob die Sparkassen seit jeher von den übrigen – auf Gewinnmaximierung ausgerichteten – Banken ab. Die maximale Gewinnerzielung steht satzungsgemäß nicht im Vordergrund der Unternehmenspolitik, eine angemessene Gewinnerzielung genügt. „Die Erzielung von Gewinn ist nicht der Hauptzweck des Geschäftsbetriebes“.[14] Die Verwendung entstandener Gewinne ist in den regionalen Sparkassengesetzen unterschiedlich geregelt. Zumeist wird ein erzielter Gewinn, soweit er nicht durch die Erhöhung der Sicherheitsrücklage bei der Sparkasse verbleibt, an den Träger ausgeschüttet oder von der Sparkasse direkt für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt. Viele Sparkassen haben zudem Stiftungen gegründet, die vielfach karitative Zwecke fördern. Im Falle eines Zielkonfliktes hat der öffentliche Auftrag Vorrang. Sparkassen müssen zudem das Regionalprinzip beachten, das von ihnen das Betreiben von Bankgeschäften nur in der genau festgelegten Region des jeweiligen Trägers verlangt…‘

Kontaktieren Sie uns per E-Mail. Wir werden uns unverzüglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

By | 2017-08-16T11:07:50+00:00 August 16th, 2017|Aktuelle Fälle von Liquikon, Allgemein, Kreditprüfung, Schwarze Liste Banken und Sparkasssen, Zinsen berechnen|Kommentare deaktiviert für Sparkasse Pforzheim Calw

Liquikon-Verbrauerschutz.de informiert!

Ford-Händler aus München: fast 2,7 Millionen Euro Zinsschaden

Wie Autohäuser um Ihre Liquidität gebracht werden Quelle: Süddeutsche.de Ford-Händler aus München: fast 2,7 Millionen Euro Zinsschaden: Wer einen Kontoauszug in den Händen hält, geht in der Regel davon aus, dass die dort aufgeführten Posten und Beträge korrekt sind. Doch dies sei weit gefehlt, wie die Berliner Firma Zinspruef bei diversen Prüfverfahren feststellen musste. Dabei sind die Beispiele, wie Banken ihre [...]

By | Januar 10th, 2018|Categories: Liquidität, Liquiditätsprobleme im Autohaus, Presse über Banken und Sparkassen|Tags: , , , |Kommentare deaktiviert für Ford-Händler aus München: fast 2,7 Millionen Euro Zinsschaden

Liquiditätsprobleme im Autohaus …

Wie der Daimler-Konzern einen Mittelständler wegen Kritik an der Mercedes Benz-Bank in die Ecke treibt Der brandenburgische Automobilbetrieb Weilbacher hat jahrelang zu viel Zinsen an die Mercedes Benz-Bank gezahlt. Als der Mittelständler sein Geld wiederhaben will, kündigt Daimler, der Mutterkonzern der Bank, die Verträge mit Weilbacher. Auch ein Gerichtsurteil kann den Rachefeldzug der Stuttgarter nicht stoppen. aHR0cHM6Ly95b3V0dS5iZS9UQjBQTGc5T0s0QQ== [...]

By | Januar 8th, 2018|Categories: Liquidität, Liquiditätsprobleme im Autohaus|Tags: , , , , |Kommentare deaktiviert für Liquiditätsprobleme im Autohaus …

Schweizer Franken Immobilienfinanzierung

Schweizer Franken Immobilienfinanzierung (Fremdwährungskredit) Bankkunden haben gute Chancen Ihren Kredit zu widerrufen oder Schadensersatz im Falle einer Falschberatung zu fordern. Auswirkungen auf schweizer Franken Immobilienfinanzierung – Der drastische Anstieg des Schweizer Frankens Mitte Januar 2015 hat viele Bankkunden in einen Schockzustand versetzt. Durch die Entscheidung der SNB, den Schweizer Franken freizugeben, sind über Nacht möglicherweise erhebliche Verluste bei Ihrem Fremdwährungskredit entstanden. [...]

By | Januar 6th, 2018|Categories: Schweizer Franken Immobilienfinanzierung, Schweizer Franken Kredit|Tags: , , , |Kommentare deaktiviert für Schweizer Franken Immobilienfinanzierung

VR Bank: Darf Johann H. vor seiner Bank warnen?

Quelle: http://www.bild.de/ von: OLIVER GROTHMANNveröffentlicht am18.02.2014 - 18:02 Uhr VR Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost - Darf Johann H. vor seiner Bank warnen? München – 18 Jahre war Johann H. (57) Kunde der „Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost". Dann der Schock: „Von heute auf morgen wurden meine Kredite gekündigt." Aus Enttäuschung machte er gegen die Bank mobil – das wiederum ließ sich Geldhaus nicht gefallen. Und [...]

By | Januar 4th, 2018|Categories: Aktuelle Urteile, Volksbank Oberbayern Südost, Volksbanken|Tags: , , , |Kommentare deaktiviert für VR Bank: Darf Johann H. vor seiner Bank warnen?

Eging am See: Verachtung vom Menschenwürde und Menschlichkeit

Verachtung vom Menschenwürde und Menschlichkeit Quelle: Story Heiner D., Eging a.S. 23.12.17 Eging am See: Vierseithof von Hubert S. vier Tage vor Weihnachten geräumt! Dieses Weihnachten wird Hubert S. wohl als traurigstes Weihnachten in seien Leben in Erinnerung bleiben. Nachdem er wenige Tage zuvor, bereits sein Pferd Fernando tot in seinem Stall aufgefunden hatte, wurde am 20.12 die Zwangsräumung seines Vierseithofes, den [...]

By | Dezember 23rd, 2017|Categories: Aktuelle Fälle von Liquikon, Banken und Politik, Gerichte, Staatsanwälte und Politik, Landgericht Passau, Zwangsversteigerung|Tags: , , , , |Kommentare deaktiviert für Eging am See: Verachtung vom Menschenwürde und Menschlichkeit

Bitten Sie Ihre Bank zur Kasse – wir verraten Ihnen wie!

Bitten Sie Ihre Bank zur Kasse - wir verraten Ihnen wie ... Mehr Infos unter: ➡ info@liquikon-verbraucherschutz.de ➡ Besuchen Sie unsere https://mitglied.liquikon-verbraucherschutz.de/ Wir rüsten auf – begleiten Sie uns dabei?! Mit Wertstellungsfehlern und fehlerhaften Zinsanpassungen kommen Kreditinstitute immer wieder in die Kritik, zerstören Existenzen und hinterlassen mit geldgierige Zinsmanipulationen nicht selten einen Scherbenhaufen, der in menschlichen Tragödien endet. Werden Sie Mitglied [...]