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Gläubigerversammlung bei fehlerhaften Bankabrechnungen

Gläubigerausschuss und Gläubiger versammlung nutzen, um Rechte wahrzunehmen


Eine aktive Beteiligung der Gläubiger, sei es (nur) in der Gläubigerversammlung oder sogar im Gläubigerausschuss, bietet zahlreiche Möglichkeiten der Mitwirkung und Gestaltung der wichtigen Verwertungsentscheidungen im Insolvenzverfahren. Diese Entscheidungen haben direkte Auswirkungen auf den Verwertungserfolg und damit auf die Befriedigungsaussichten der Gläubiger. Umso mehr überrascht es, dass die Gläubiger diese Möglichkeiten nicht oder nur unzureichend wahrnehmen. Sollte dies auch daran liegen, dass sich Gläubiger dieser zahlreichen Rechte gar nicht bewusst sind, kann dieser Beitrag ggf. etwas Abhilfe schaffen.

Wie sich fehlerhafte Bankforderungen zum Nachteil von Gläubigern in einem Insolvenzverfahren auswirken können, zeigt unser veröffentlichte Live Mitschnitt. Durch den Einsatz einer Insolvenzverwalterin, die Ihren Job richtig ausgeführt hat, konnte eine Summe von 360.000 € an die Gläubiger ausgeschüttet werden.

Radio Live Mitschnitt Zahlentricks von Banken und Sparkassen

Radio – Live – Mitschnitt zu den verbotenen Zahlentricks von Banken und Sparkassen


Insolvenzverwalterin Gundula Pierson beauftragte in einem laufenden Insolvenzverfahren einen Kreditgutachter mit der Überprüfung der Konten eines Bauunternehmens.

Kreditsachverständiger Rainer Härtl – der leider im Jahr 2013 viel zu früh verstorben ist – kommt zu dem Ergebnis:

360.000 € Zinsschaden durch fehlerhafte Zinsanpassung, 176.000 € Schaden durch fehlerhafte Wertstellungen und 260.000 € Schaden durch überhöhte Zinssätze. Hören Sie sich den Live – Mitschnitt an und urteilen Sie selbst …

Gläubiger können erheblichen Einfluss auf ein Insolvenzverfahren nehmen. Wie das geht, zeigt dieser Beitrag auf.


Quelle: www.cmshs-bloggt.de

Das Insolvenzverfahren dient dazu, die Gläubiger eines Schuldners gemeinschaftlich zu befriedigen, indem das Vermögen des Schuldners verwertet und der Erlös verteilt wird. So lautet das zentrale Ziel des Insolvenzverfahrens, das deshalb auch gleich im ersten Paragrafen geregelt und somit den übrigen Vorschriften der Insolvenzordnung vorangestellt ist.

Es geht im Kern also um die Befriedigung der Gläubiger. Diese erhalten den Erlös aus der Vermögensverwertung, tragen demgegenüber aber auch die Verluste, die aus dem Vermögen des Schuldners nicht mehr gedeckt werden können. Bei durchschnittlichen Befriedigungsquoten in Unternehmensinsolvenzverfahren in Deutschland von weniger als 5 % (so das Statistische Bundesamt in einer Pressemitteilung vom 28. März 2018) sind diese Verluste im Regelfall erheblich.

Gläubigerautonomie: Gläubiger dürfen wesentliche Entscheidungen treffen

Nach der Vorstellung des Gesetzes sollen die Gläubiger als wirtschaftlich Leidtragende nicht lediglich passive Beteiligte sein. Vielmehr sollen sie die wesentlichen Entscheidungen – Fortführung oder Einstellung des Unternehmens, Verkauf oder Sanierung, Auswahl des Verkäufers, (Ab-)Wahl des Insolvenzverwalters – selbst treffen. Das bezeichnet man als Gläubigerautonomie. Dahinter steht der Gedanke, dass diejenigen, die letztlich die Verluste tragen müssen, wenigstens mitbestimmen sollen, auf welche Art und Weise das haftende Vermögen verwertet wird.

In der Praxis nehmen die meisten Gläubiger ihre Rechte im Insolvenzverfahren aber nicht oder nur sehr beschränkt wahr, obwohl sie sich aktiv einbringen und das Verfahren mitgestalten könnten. Ein Grund dafür könnten die niedrigen Befriedigungsquoten sein, die einen größeren Aufwand nicht lohnen. Möglicherweise spielt aber auch Unkenntnis über die teilweise erheblichen Mitwirkungsmöglichkeiten eine Rolle.

Die zentralen Organe für eine aktive Mitwirkung sind einerseits die Gläubigerversammlung und andererseits der Gläubigerausschuss.

Gläubigerversammlung mit weitreichenden Kompetenzen


Die Gläubigerversammlung ist entfernt vergleichbar mit der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft. Alle Gläubiger können teilnehmen und über die wichtigen Entscheidungen im Verfahren abstimmen. Jeder Gläubiger kann in der Versammlung Auskunft verlangen über den Gang des Verfahrens und die bereits getroffenen Entscheidungen. Er kann sich zum Unternehmen äußern, Hinweise auf verdächtige Vorfälle geben, über streitige Rechts- oder Haftungsfragen diskutieren, aber auch eigene Interessen vertreten und versuchen, diese durchzusetzen.

Die Kompetenzen der Gläubiger in der Gläubigerversammlung sind erheblich. Sie können Gläubigervertreter in den Gläubigerausschuss berufen oder aber Mitglieder im Gläubigerausschuss abberufen und austauschen. Ebenso können sie einen anderen als den vom Insolvenzgericht bestellten Insolvenzverwalter wählen, vom Insolvenzverwalter umfassende Rechenschaft über alle Geschäftsvorfälle verlangen oder ihm konkrete Weisungen erteilen, z. B. zur Durchsetzung von Haftungsansprüchen. Außerdem können die Gläubiger mit Mehrheitsbeschluss über die Stilllegung oder Fortführung eines Unternehmens entscheiden oder die Höhe des Unterhalts, den ein Schuldner aus der Insolvenzmasse erhalten soll, bestimmen. Legen der Schuldner selbst oder der Insolvenzverwalter einen Insolvenzplan vor, muss dieser in einer besonderen Gläubigerversammlung, dem Anhörungs- und Abstimmungstermin besprochen werden, bevor die Gläubiger über die Annahme des Plans entscheiden.

Bei besonders wichtigen Entscheidungen – dazu gehören der Verkauf eines ganzen Unternehmens oder Betriebs, einer Immobilie oder der Beteiligung an einem anderen Unternehmen, die Aufnahme eines Rechtsstreits mit hohem Streitwert oder der Abschluss eines Vergleichs in einem solchen Rechtsstreit muss der Insolvenzverwalter grundsätzlich die Zustimmung der Gläubigerversammlung einholen.

Gleiches gilt, wenn ein Unternehmen oder ein Betrieb an nahestehende Personen verkauft werden soll. Zwar bleiben die Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters auch ohne die Zustimmung der Gläubigerversammlung wirksam. Der Verwalter riskiert aber eine persönliche Haftung ohne die Zustimmung. Deshalb sind Insolvenzverwalter in der Praxis bestrebt, bei wichtigen Entscheidungen eine Gläubigerversammlung einzuberufen und über die wichtige Maßnahme entscheiden zu lassen. In jedem dieser Fälle können sich die Gläubiger die für oder gegen eine Entscheidung sprechenden Argumente ausführlich darlegen lassen und sich im Anschluss dazu äußern.

Eine Gläubigerversammlung wird einberufen, wenn der Insolvenzverwalter, der Gläubigerausschuss oder – unter gewissen Voraussetzungen – auch Gläubiger dies beim Insolvenzgericht beantragen (§ 75 Abs. 1 InsO). Mindestens eine Gläubigerversammlung ist allerdings in jedem Insolvenzverfahren Pflicht. In dem Gerichtsbeschluss, durch den das Insolvenzverfahren eröffnet wird, muss das Insolvenzgericht einen Termin für die erste Gläubigerversammlung bestimmen. Dieser Termin soll innerhalb der ersten sechs Wochen und muss spätestens nach drei Monaten nach Insolvenzeröffnung stattfinden. In dieser ersten Gläubigerversammlung wird über die vorstehend aufgelisteten wichtigen Rechtsgeschäfte und über die Bestätigung oder Neuwahl des Insolvenzverwalters entschieden.

Wegen der Machtfülle, die das Gesetz der Gläubigerversammlung zugesteht, gehen selbst gestandene Insolvenzverwalter selten gänzlich entspannt in eine Gläubigerversammlung. Denn man weiß nie im Voraus, ob überhaupt Gläubiger erscheinen, wie sich diese verhalten und welche Wendungen die Versammlung nehmen wird. Schnell kann eine als harmlos erwartete Versammlung in längere Diskussionen oder erbitterten Streit ausarten. Es kann sich bei einem geplanten Unternehmensverkauf auch ein spannendes, einer Auktion ähnelndes Bietergefecht entwickeln. Ebenso kann der Insolvenzverwalter in einer Gläubigerversammlung wichtige Hintergrundinformationen und Hinweise auf Straftaten oder Vermögensverschiebungen erhalten.

Tendenziell aber gilt, dass in der großen Masse aller Insolvenzverfahren – den Kleinverfahren über das Vermögen einzelner Personen oder Unternehmen mit bis zu zehn Arbeitnehmern – überhaupt keine Gläubiger erscheinen. Damit geben die Gläubiger ihre Entscheidungsbefugnisse in der täglichen Praxis in der überwiegenden Zahl der Fälle vollständig auf und legen ihr sowie das Schicksal des Verfahrens allein in die Hände des vom Gericht bestellten Insolvenzverwalters. Das ist angesichts der bereits erwähnten geringen Befriedigungsquoten verständlich. Vielleicht sind aber auch die geringen Quoten eine Folge der gering ausgeprägten Bereitschaft, sich als Gläubiger aktiv zu beteiligen. Wenn man bedenkt, dass die wesentlichen Entscheidungen im Insolvenzverfahren bereits in der ersten Gläubigerversammlung getroffen werden, ist die geringe Beteiligung der Gläubiger schon überraschend. Schließlich ist es lediglich ein überschaubarer Termin bei Gericht, an dem ein Gläubiger teilnehmen muss, um seine Rechte wahrzunehmen. Dabei kann sich der Gläubiger auch vertreten lassen. Der Vertreter muss nicht zwingend ein Rechtsanwalt sein. Angesichts des überschaubaren Aufwandes sollten Gläubiger überlegen, ob eine häufigere Teilnahme an Gläubigerversammlungen nicht doch sinnvoll wäre.

Gläubigerausschuss zur Unterstützung und Überwachung der Geschäftsführung

Das zweite wichtige Organ, über das Gläubiger Einfluss ausüben können, ist der Gläubigerausschuss. Dessen wesentliche Aufgaben sind in § 69 InsO geregelt. Danach haben die Mitglieder des Gläubigerausschusses den Insolvenzverwalter bei seiner Geschäftsführung zu unterstützen und zu überwachen.

Die ordnungsgemäße Überwachung wiederum setzt voraus, dass sich die Mitglieder über den Gang der Geschäfte unterrichten sowie die Bücher und Geschäftspapiere einsehen und den Geldverkehr und -bestand prüfen zu lassen.

Die Überwachung des Insolvenzverwalters dient dem Schutz der Masse vor falschen und die Masse schädigenden (Verwertungs-)Entscheidungen des Insolvenzverwalters. Gleichzeitig soll der Insolvenzverwalter aber durch Hinweise und die Beratung mit den Mitgliedern des Gläubigerausschusses bei seiner Arbeit unterstützt werden. Oftmals wählt man daher für den Gläubigerausschuss nicht nur Personen mit insolvenzrechtlichen Kenntnissen aus, sondern auch solche mit besonderem Fachwissen aus der Branche, in der das insolvente Unternehmen tätig ist. Auf diesem Weg kann spezielles Fachwissen, das der Insolvenzverwalter in der Regel nicht haben wird, im Rahmen der Verfahrensabwicklung für alle Gläubiger nutzbar gemacht werden.

Endgültig wird der Gläubigerausschuss durch die erste Gläubigerversammlung (auch bezeichnet als Berichtstermin) eingesetzt. Da diese Versammlung aber wie oben dargestellt erst einige Wochen nach der Insolvenzeröffnung stattfindet, viele wichtige Entscheidungen jedoch bereits im vorläufigen Insolvenzverfahren oder direkt nach der Insolvenzeröffnung getroffen werden müssen, kann das Insolvenzgericht vor der ersten Gläubigerversammlung einen vorläufigen Gläubigerausschuss bestellen. Bei größeren Insolvenzverfahren mit mehr als 50 Arbeitnehmern, einer Bilanzsumme von mindestens EUR 6 Mio. oder Umsätzen in den letzten zwölf Monaten vor dem Insolvenzantrag von mehr als EUR 12 Mio. muss das Insolvenzgericht sogar einen vorläufigen Gläubigerausschuss einsetzen, sofern mindestens zwei der vorstehenden Grenzwerte überschritten sind. Ein solcher vorläufiger Gläubigerausschuss kann bereits bei der Auswahl des Insolvenzverwalters mitbestimmen.

Im Gläubigerausschuss sollen möglichst viele Gläubigergruppen vertreten sein. Man bemüht sich in der Praxis um eine ungerade Zahl an Mitgliedern, um bei Abstimmungen klare Ergebnisse zu erhalten. Von Gesetzes wegen sollen im Ausschuss ein Vertreter der Gläubiger mit den höchsten Forderungen, ein Kleingläubiger, ein Vertreter der Arbeitnehmer und ein Gläubiger mit Sicherungsrechten an Vermögensgegenständen des Schuldners mitwirken. Üblicherweise wird man daher versuchen, Mitglieder eines Betriebsrates für die Mitarbeit im Ausschuss zu gewinnen. Oft ist auch die Agentur für Arbeit in solchen Ausschüssen vertreten. Großgläubiger oder Banken entsenden ebenfalls häufiger Vertreter in die Gläubigerausschüsse. Letztlich kann sich aber jeder interessierte Gläubiger melden und anbieten, in einem Gläubigerausschuss mitzuwirken. Notwendig ist aber eine rechtzeitige Meldung, bevor der Ausschuss vom Insolvenzgericht eingesetzt wurde. Eine spätere Aufnahme in den Ausschuss kann nur durch die Gläubigerversammlung beschlossen werden.

Im Ausschuss hat jeder Vertreter jeweils eine Stimme mit identischem Gewicht. Ein Kleingläubiger mit einer geringen Forderung hat daher bei der Abstimmung das gleiche Stimmgewicht wie z. B. die Großbank, die einem Unternehmen Millionenkredite gewährt hat. Die Mitglieder im Ausschuss sind zu strenger Vertraulichkeit verpflichtet, weil sie in den Ausschusssitzungen zahlreiche Interna des insolventen Unternehmens erfahren. Ihre Rolle ist generell etwas zwiespältig: einerseits sollen sie nach der Vorstellung des Gesetzgebers Interessenvertreter sein, andererseits sollen sie bei ihrer Tätigkeit die Interessen aller Gläubiger im Blick haben. Das kann zu echten Widersprüchen führen. Im Zweifel muss ein Mitglied seine persönlichen Sonderinteressen im Interesse einer für alle Gläubiger günstigeren Lösung zurückstellen.

Die Mitglieder im Gläubigerausschuss haften persönlich für falsche Entscheidungen. Das praktisch größte Haftungsrisiko ist dabei die mangelhafte Überwachung des vom Insolvenzverwalter zu verantwortenden Zahlungsverkehrs. Allerdings wird in aller Regel zu Beginn der Tätigkeit für die Mitglieder eine besondere Haftpflichtversicherung abgeschlossen, um die persönlichen Haftungsrisiken abzusichern.

Für ihre Mitwirkung haben die Mitglieder zudem Anspruch auf eine Vergütung. Diese wird nach dem konkreten Stundenaufwand durch das Insolvenzgericht festgesetzt. Der vom Gericht festzusetzende Stundensatz hängt dabei von der Schwierigkeit und Größe eines Insolvenzverfahrens ab. Der regelmäßige Stundensatz liegt allerdings bei lediglich 35,00 bis 95,00 EUR pro Stunde, was angesichts der Komplexität der Aufgabe ein viel zu geringer Rahmen ist. Bei bedeutenden und komplizierten Großverfahren können die Gerichte auch höhere Stundensätze akzeptieren. Letztlich ist die zu geringe Vergütung der Mitglieder jedoch ein steter Streitpunkt, weil sie zu den Aufgaben und teilweise recht hohen Haftungsrisiken in keinem angemessenen Verhältnis steht. Viele Insolvenzverwalter klagen daher, dass es sehr schwierig sei, Gläubigerausschüsse kurzfristig mit geeigneten Mitgliedern zu besetzen. Hier ist der Gesetzgeber dringend gefordert, durch einen höheren Rahmen oder ein gänzlich neues Vergütungssystem, das sich wie auch beim Insolvenzverwalter an dem Umfang der verwalteten Insolvenzmasse bemisst, bessere Anreize für Gläubiger für die Mitgliedschaft in Gläubigerausschüssen zu setzen.

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Insolvenzverwalter und das Geschäft mit der Pleite

Insolvenzverwalter und das Geschäft mit der Pleite

Wie Anwälte Millionen an Firmenpleiten verdienen

Quelle: welt.de

Es ging ganz leicht, und deshalb griff der 34-jährige Jurist gleich mehrmals zu. Zuerst war es nur ein Vorschuss von 3000 Euro, den er sich als Insolvenzverwalter selbst genehmigte. Weil das so reibungslos ging, verdoppelte der Freiburger Anwalt die Summe für den zweiten Vorschuss und vergaß dabei, sich die Zahlung beim zuständigen Insolvenzgericht genehmigen zu lassen. Doch das spielte keine Rolle. Denn der Jurist war als Insolvenzverwalter quasi Alleinherrscher und konnte schalten und walten, wie er wollte.

Die vorgesehenen Kontrollinstanzen, etwa den Gläubigerausschuss der Firma, überging er. Aufforderungen des Gerichts, Rechnungen vorzulegen, ignorierte er jahrelang. Stattdessen griff er nicht nur selbst in die Firmenkasse, sondern zwackte auch Gelder ab, um sie anderen insolventen Firmen als Darlehen zur Verfügung zu stellen – gegen hohe Zinsen, versteht sich. Im März wurde der Anwalt verurteilt: zu 180 Tagessätzen à 50 Euro.

Die Zahl der Prozesse gegen Insolvenzverwalter nimmt zu und die Kritik an der Branche auch. 2009 noch als Retter von Firmen und Jobs gefeiert, müssen sich die Verwalter nun mit den Schattenseiten des Berufsstandes beschäftigen – und das nicht nur wegen krimineller Vorfälle wie in Freiburg. Auch in ihrem Kerngeschäft gibt es große Probleme: Gläubiger klagen über zu geringe Ausschüttungen. Verfahren ziehen sich über Jahre hin, bevor endlich Geld fließt. Mitarbeiter von Pleitefirmen beschweren sich, dass ihre Unternehmen abgewickelt würden, ohne dass ein Neustart überhaupt ernsthaft versucht wird.

Rekord-Vergütungen für Insolvenzverwalter, von denen etwa bei Arcandor (Karstadt, Quelle) die Rede war, entfachen eine Neid-Debatte, die man üblicherweise nur bei hoch bezahlten Managern kennt. Rund 50 Millionen Euro soll Arcandor-Verwalter Klaus Hubert Görg für seine Dienste erhalten, melden verschiedene Medien. Auch wenn die endgültige Summe noch gar nicht feststehen kann, zeigt die Debatte die Schwachstellen des Berufsstandes: fehlende Transparenz bei der Vergütung, ungenügende Kontrollen, überlastete Insolvenzgerichte, unzureichende Gesetze und Schlupflöcher für Trickser und Täuscher. Auch wenn die Zahl der Betrüger nicht höher sein dürfte als in anderen Berufen, fallen sie doch gerade jetzt auf, wo die Zahl der Firmenpleiten trotz anziehender Konjunktur auf einen neuen Rekord zusteuert. Die Rufe nach dem Staat und nach neuen Gesetzen werden lauter – und sie kommen nicht zuletzt aus der Branche selbst.

Zahl der Pleiten steigt trotz Krise

Auch wenn viele Unternehmen die Wirtschaftskrise als überstanden ansehen: 2010 wird die Zahl der insolventen Firmen noch einmal kräftig steigen. Schon die Halbjahreszahlen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform verheißen nichts Gutes: 17.360 Firmen gingen in den ersten sechs Monaten in die Insolvenz. „Der lange Schatten der Rezession liegt noch immer auf dem Insolvenzgeschehen in Deutschland“, diagnostizieren die Creditreform-Analysten. Die hohe Zahl zeige, dass die Kapitalreserven vor allem mittelständischer Firmen nach anderthalb Krisenjahren angegriffen sind. Für eine Entwarnung sei es deshalb zu früh.

Bereits im vorigen Jahr mussten gut 34.300 Firmen den Gang zum Konkursrichter antreten, darunter so traditionsreiche Namen wie Esacda, Märklin und Rosenthal. Am heftigsten hat es aber die kleinen mittelständischen Autozulieferer getroffen. „Wir haben 2009 zwar den Rekordstand der Firmeninsolvenzen aus dem Jahr 2003 nicht erreicht“, sagt Creditreform-Chef Carsten Uthoff. Aber der volkswirtschaftliche Schaden durch die Pleiten sei gewaltig gewachsen, um 70 Prozent nämlich. Für dieses Jahr erwartet Uthoff zwischen 38.000 und 40.000 Firmenpleiten. „Wenn man den Prognosen glaubt, so steht uns tatsächlich eine regelrechte Insolvenzwelle bevor“, warnt Christopher Seagon von der bekannten Insolvenzverwalter-Kanzlei Wellensiek. 600.000 Jobs würden auf der Kippe stehen.

Deren Zukunft hängt allein vom zuständigen Insolvenzverwalter ab. Nimmt der den leichten und für ihn finanziell lukrativen Weg, werden Firma und Arbeitsplätze abgewickelt. Der aufwendigere Weg, der auch für den Verwalter Risiken birgt, ist für die Mitarbeiter und deren Familien wenigstens ein Hoffnungsschimmer. „Aber beides liegt dicht beieinander – und letztlich kommt es darauf an, wen das zuständige Amtsgericht zum Verwalter bestimmt“, sagt ein Insolvenzanwalt aus Berlin. Ein Mitspracherecht von Gläubigern oder Mitarbeitern bei der Auswahl der Verwalter gibt es nicht. Das ist nicht das einzige Manko.

Zu seinem Verdruss erhält Stefan Heinrich Lorberg noch immer jedes Jahr eine Postkarte von der Max-Liebermann-Gesellschaft. Zuletzt war es eine historische Aufnahme des Liebermann-Hauses in Berlin. 1909 ließ sich der Künstler das Sommerhaus am Wannsee bauen, das er sein „Schloss am See“ nannte. Hier fand der Maler die nötige Ruhe und Motive für sein Spätwerk. Mehr als 200 Gemälde entstanden in dem fast 7000 Quadratmeter großen Garten, der heute wie damals mit Dachlinden bestückt ist. „Solche Bäume habe ich 2006 geliefert, Gesamtpreis 35.000 Euro“, sagt Lorberg. Seitdem wartet der Unternehmer auf sein Geld. Und das nicht, weil die Liebermann-Gesellschaft nicht zahlte. Vielmehr sei der Landschaftsgärtner damals pleitegegangen, der die Dachlinden bestellt hatte.

Es war nicht die erste Insolvenz, die Lorberg, dem Eigentümer und Chef einer Baumschule, ein Loch in die Kasse riss. Der Unternehmer aus Tremmen bei Ketzin in Brandenburg sieht sich seit Jahren als Opfer einer fehlgeleiteten Insolvenzpolitik – weil er als kleiner Zulieferer durch die Gesetze und die Eigeninteressen der Insolvenzverwalter ständig übervorteilt wird. Bei etlichen Pleiten seiner Kunden ging er leer aus, zwischen 1992 und 2010 blieb er auf mehr als 1,9 Millionen Euro an offenen Forderungen sitzen. Eine gewaltige Summe für das 1843 gegründete Familienunternehmen. 130 Mitarbeiter beschäftigt Lorberg, bisher musste er noch niemanden wegen der finanziellen Belastungen entlassen. „Aber so einfach wegstecken kann man die Summe als Mittelständler auch nicht“, sagt er.

Wenn Lorberg von den Pleiten erzählt, steigt die Wut in ihm auf. „Es kann doch nicht sein, dass wir kleinen Zulieferer immer die Leidtragenden sind“, schimpft er. Lorberg kann viel erzählen von den Tücken des Gesetzes. Beim Liebermann-Auftrag sicherte er sich sogar eigens ab und schloss einen Forderungsverzicht mit dem Landschaftsgärtner: Das Liebermann-Geld für die Dachlinden sollte nicht an den Landschaftsgärtner fließen, sondern direkt an ihn.

Doch als der Geschäftspartner zahlungsunfähig wurde, machte der neu eingesetzte Insolvenzverwalter den Forderungsverzicht rückgängig – weil es das Gesetz erlaubt. Alle Verträge aus den vergangenen sechs Monaten können vom Insolvenzverwalter aufgelöst werden. Eigentlich eine sinnvolle Regelung: Durch sie wollte der Gesetzgeber verhindern, dass Eigentümer, die eine Pleite verursachen, Vermögensteile noch beiseiteschaffen, bevor der Insolvenzverwalter alles entscheidet. Der Nachteil: Zulieferer wie Lorberg fallen auch darunter. Sein Geld zählt nun zur Insolvenzmasse. Erst in einigen Jahren wird sich herausstellen, wie viel er von seinen Forderungen bekommt. Große Hoffnungen hegt er nicht.

12,7 Millionen Mark für eine Woche Arbeit

Es gibt auch andere Beispiele, über die Lorberg schimpfen kann: Einen Fall etwa, in dem es um eine Landschaftsgarten-Baugesellschaft mit umfangreichem Immobilienbesitz ging. „Nach dem ersten Jahr sagte der Insolvenzverwalter noch: ‚Herr Lorberg, Sie kriegen das Geld, wenn wir die Immobilien verkauft haben.‘ Nach dem dritten Jahr das Gleiche.“ Zehn Jahre danach war das Immobilienvermögen weg, ein Großteil davon wurde für die Vergütung des Insolvenzverwalters verwendet. Lorberg sah keinen Cent. Dafür hat der frühere Geschäftsführer der insolventen Firma nun einen neuen Job und eine neue Telefonnummer: beim zuständigen Insolvenzverwalter. Für Lorberg hat das ein Geschmäckle. Es deckt sich aber mit anderen Berichten über Verwalter, die vor allem an ihre eigene Kasse denken.

Noch wird gestritten, ob es sich nur um Einzelfälle handelt, die vor Gericht landen. Richter und Staatsanwälte sehen deutlich, dass die Zahl der Verfahren gegen Insolvenzverwalter steigt. Die Konkursexperten selbst hingegen bestreiten dies und verweisen darauf, dass es keine Statistik darüber gebe. Das stimmt. Richtig ist aber auch, dass sich immer wieder Insolvenzverwalter vor Gericht verantworten müssen. Und allein dieser Umstand bringt die Branche in die Defensive, schließlich hat der Gesetzgeber den Berufsstand mit sehr weitreichenden Befugnissen ausgestattet. „Über dem Insolvenzverwalter ist nur noch der Himmel“, scherzt ein Berliner Rechtsanwalt.

Die Verurteilung des Freiburger Juristen ist nicht ohne historische Vorbilder. Legendär ist der Fall eines Münchner Anwalts Anfang der 90er-Jahre: 12,7 Millionen D-Mark genehmigte die Justiz dem Konkursverwalter aus der bayerischen Hauptstadt als Vergütung für ein Verfahren in Halle – und das für nur eine Woche Arbeit. Der Münchner Anwalt soll sich speziell um diesen Fall beworben haben, denn ostdeutsche Pleite-Firmen besaßen damals ein höheres Vermögen als westdeutsche. Und auf diese „Insolvenzmasse“, wie es im Amtsdeutsch heißt, kommt es bei der Vergütung an. Je größer das Vermögen, desto mehr Geld erhält der Insolvenzverwalter. Bei einer Rekordpleite wie der von Arcandor könnte daher auch eine Rekord-Vergütung für den Insolvenzverwalter und die Mitarbeiter seiner Kanzlei herauskommen.

In den Nullerjahren gab es bereits Verfahren, bei denen die Vergütung des Insolvenzverwalters fast so hoch war wie das gesamte Firmenvermögen – etwa bei einem Fall am Amtsgericht Berlin-Charlottenburg: Der Verwalter einer insolventen Berliner Firma beanspruchte rund 16 Millionen Euro an Vergütung und wollte sich die Summe vom Gericht genehmigen lassen. Dem standen aber rund 18 Millionen Euro an Insolvenzmasse, also Firmenvermögen, gegenüber. Nach der einfachen Gebührentabelle, nach der die Verwalter vergütet werden, hätte ihm diese Summe nicht zugestanden. Der ausschlaggebende Faktor der gigantischen Steigerung lag im Kleingedruckten des Gesetzes: Der Insolvenzverwalter beantragte beim Amtsgericht eine Erschwerniszulage, die etwa dann gezahlt wird, wenn er sich in eine komplexe Rechtsmaterie einarbeiten muss. „Eigentlich sind aber solche Kenntnisse eine unabdingbare Voraussetzung, um den Job überhaupt anzutreten“, klagt ein Insolvenzexperte aus Nordrhein-Westfalen.

Dennoch erhöhen solche Sonderfaktoren die Vergütung dramatisch – und können Staatsanwaltschaften auf den Plan rufen. Seit vergangenem Jahr etwa durchleuchtet die Zentralstelle für Korruptionsbekämpfung in Osnabrück den Insolvenzfall des ostfriesischen Bauunternehmens Bohlen& Doyen. Der Verdacht: Das zuständige Amtsgericht soll dem Bremer Insolvenzverwalter rund 14,5 Millionen Euro an Vergütung rechtswidrig genehmigt haben.

Betrüger fallen selten auf

Die Wahrscheinlichkeit, dass Betrügereien auffallen, ist gering. „Gegen kriminelle Energien ist man machtlos“, heißt es beim Bundesjustizministerium. Die Gerichte hätten gar nicht das Know-how, eine wirkungsvolle Kontrollinstanz gegenüber den Verwaltern zu sein. Diese fehlende Kontrolle ermöglichte auch einen der dreistesten Fälle, den die Branche je erlebte: Mehr als 50 Millionen Euro hinterzog ein Insolvenzverwalter aus Hannover. Jahrelang war er in der Landeshauptstadt gesellschaftlich hoch angesehen und besaß zahlreiche Immobilien, darunter ein Cinemaxx-Haus. Das Gericht ließ sich von ihm mit gefälschten Kontoauszügen abspeisen. So soll der Jurist vom Insolvenzkonto einer Pleitefirma Gelder direkt auf sein Privatkonto überwiesen haben. Untreue in 23 Fällen zwischen 2000 und 2004 stellten andere Richter später fest. Kurz danach musste der Verwalter selbst Insolvenz anmelden.

Hans Haarmeyer sucht auf seinem Schreibtisch nach den neuesten Fällen übervorteilter Insolvenz-Opfer. Wuchtet Bücher mit dem Titel „Insolvenzen 2010“ um, legt Klarsichthüllen zur Seite, bis er die Unterlagen findet. „Hier“, ruft der Professor am Rhein-Ahr-Campus der Fachhochschule Koblenz im beschaulichen Remagen. Sein Büro ist übersichtlich, gegen die Hitze hat er die Innenjalousien vorgezogen, die Tür steht auf – draußen warten Studenten. „Hier habe ich doch gleich wieder ein Schreiben, in dem mir ein Betroffener sein Leid klagt, weil er wieder von Insolvenzverwaltern übervorteilt wurde.“

Ein Ingenieur aus Swisttal wendet sich Hilfe suchend an den früheren Insolvenzrichter: Von einer „Chronologie einer Liquidierung“ ist in den Unterlagen die Rede. „Für mich war das Insolvenzverfahren eine Sackgasse“ schreibt der Ingenieur. Er berichtet von Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Insolvenzrichter und einer Beschwerde gegen die anberaumte Zwangsversteigerung, er übt harsche Kritik am Insolvenzverwalter. Haarmeyer kennt viele dieser Fälle aus seiner Zeit als Insolvenzrichter und jetzt als Wissenschaftler. Oft sind es Leidensgeschichten, verbunden mit wilden Verschwörungstheorien über Banken, Gutachter, Gerichte und Verwalter, die rücksichtslos arglose Bürger über den Tisch gezogen haben sollen. Der Wahrheitsgehalt ist oft gering.

Aber es gibt auch die anderen, belastbaren Fälle. Wie den aus Dortmund, bei dem sich Gutachter und Verwalter die Bälle gegenseitig zugespielt haben und anschließend ein Gelände selbst gekauft haben, unter dem Gasvorräte vermutet werden. Ein Glücksgriff zum Schnäppchenpreis, denn der Gutachter schrieb den Wert des Geländes kräftig herunter. Es gebe zahlreiche solcher und ähnlicher Beispiele, sagt der Jurist Haarmeyer. Gerade ist ein Buch mit dem Titel „Kartell der Plattmacher“ erschienen, das die Schattenseiten der Branche populistisch ausbreitet: Absprachen mit dem Insolvenzrichter, kleine Gefälligkeiten, große Vergütungen. Haarmeyer will gar nicht beurteilen, was davon wahr oder falsch ist. „Sicher ist: Die Zunft der Insolvenzverwalter hat strukturelle Probleme“, sagt er.

Dabei gehe es nicht um Kriminalität. „Es geht hier schlicht und einfach um die Tatsache, dass die meisten Insolvenzverwalter ihren Job nicht gut machen.“ Das treffe weniger auf die Insolvenzkanzleien zu, die im vergangenen Jahrzehnt zu Verwalter-Konzernen gewachsen sind. Mühelos können sie Dutzende von Verfahren gleichzeitig stemmen, sie beschäftigen teilweise Hunderte von Anwälten, Steuerexperten, Wirtschaftsprüfern. „Dieser Typ von Insolvenzverwalter ist nicht das Problem der Branche: Es sind vielmehr die Gelegenheitsverwalter“, sagt Haarmeyer.

Immer mehr Insolvenzverwalter in Deutschland

Bis Ende der 90er-Jahre gab es nur einige Hundert Verwalter, die sich auf die Abwicklung ihrer Verfahren konzentrierten. Heute sollen es je nach Schätzung 2000 oder mehr sein. Die Konsequenz: Ein Großteil der Insolvenzverwalter betreut weniger als zehn Fälle pro Jahr. Diese Nebenberufsverwalter verfügen anders als die wenigen Profis weder über die notwendige Erfahrung noch über ausreichende finanzielle Mittel.

„Es sind diese Hobby-Insolvenzverwalter“, sagt ein Insolvenzexperte, „die uns das Leben schwer machen. Es sind die, bei denen meist die Fortführung der Firma nicht gelingt, die aber zeitgleich so wenig verdienen, dass der Anreiz groß ist, die Bürokosten durch das Vermögen einer insolventen Firma zu subventionieren.“ Haarmeyer zufolge fallen zwei Drittel aller Konkursexperten in die Kategorie der Gelegenheitsverwalter: „Expertise und Know-how können sie nicht aufbauen. Doch das wäre gerade wichtig, denn die Zeiten haben sich ja geändert.“

Dann listet er Zahlen auf: Nur zwei bis drei Prozent ihrer Forderungen erhalten demnach die Gläubiger in Deutschland üblicherweise, während ein großer Teil des Firmenvermögens für die Vergütung des Verwalters und die Verfahrenskosten draufgehen. 70 Prozent der Firmen sind bei der Antragsstellung noch aktiv, überleben aber letztlich doch nicht. Der Insolvenzverwalter hingegen profitiert in jedem Fall. Denn pro eröffnetem Verfahren erhalten die Verwalter durchschnittlich 50.000 Euro – bei 20.000 Insolvenzen kommt da ein Betrag von rund einer Milliarde Euro zusammen, allein an Vergütungen. „Alles bezahlt aus dem Vermögen insolventer Firmen“, so Haarmeyer.

122 Jahre lang arbeiteten die deutschen Insolvenzverwalter auf Grundlage der Konkursordnung von 1877. Nach diesem Gesetz hatte ein Unternehmen kaum Chancen auf einen Neustart. Ziel war es, das Vermögen der Pleitefirma zu verwerten und an die Gläubiger auszuschütten. Die Firma wurde schlicht abgewickelt, daher waren kaufmännische Kenntnisse gar nicht erst gefragt. Insolvenzen waren daher eine Nische für Juristen, die sich im deutschen Gesetzesdschungel auskennen, in Fragen der Haftung und der Gewährleistung. Der Nachteil war allerdings, dass weder die Mitarbeiter noch der Staat von dieser Konkursordnung profitierten. Jobs wurden durch die Abwicklung vernichtet, das Finanzamt verlor Steuereinnahmen. Also begann in den 90er-Jahren eine Debatte um eine neue Konkursordnung, die Ende des Jahrzehnts in einem neuen Gesetz mündete.

Primäres Ziel ist nun die Sanierung des Unternehmens und der Erhalt der Jobs. Doch die Allmacht der Verwalter blieb unangetastet. „Ein Gläubiger sitzt heutzutage dem Verwalter fast schon machtlos gegenüber. Er muss sich darauf verlassen, dass die Gerichte alles prüfen, verstehen und genehmigen“, sagt Haarmeyer. Doch das sei nicht der Fall. An den 182 Insolvenzgerichten sei ein großer Teil der Richter schwerpunktmäßig in anderen Bereichen tätig und bearbeite teilweise weniger als 30 Insolvenzen pro Jahr. Eine Kontrolle finde kaum statt, vor allem, weil die Richter oft das Alltagsgeschäft an untergeordnete Rechtspfleger delegieren.

In der Vergangenheit kam es dabei oft zur Kumpanei zwischen dem Rechtspfleger, der auch die Vergütung festlegt, und dem Verwalter. „Das ist die einzige Branche in Deutschland, in der noch das Zwei-Augen-Prinzip gilt“, kritisiert Haarmeyer. „Eine Einzelperson bekommt hier die vollständige Verfügungsgewalt über ein ganzes Unternehmen übertragen, und die gerichtliche Aufsicht ist nahezu blind.“ Die Branche brauche neue Kontrolleinrichtungen. Etwa einen von den Gläubigern bestellten Sanierungstreuhänder und eine Professionalisierung der Justiz zu Schwerpunkt-Gerichten für Insolvenzverfahren. „Ansonsten werden wir weiter Milliarden verschwenden, an volkswirtschaftlichen Schäden oder an erfolglose Verwalter“, warnt Haarmeyer.

So viel Einigkeit zwischen Werkleitung und Betriebsrat ist selten. Normalerweise verfolgen sie unterschiedliche Ziele, doch bei der Danksagung an Siegfried Beck sind sich alle einig. Ein Gruppenfoto der rund 300 Mitarbeiter wird organisiert, dazu werden auch noch Bilder aus den turbulenten Tagen herausgekramt, als die Plastal GmbH in die Insolvenz ging und Beck mit Megafon vor die Mitarbeiter treten musste, um sie über den Stand der Dinge zu informieren. Die Erinnerungsfotos der Mitarbeiter zeigen „Impressionen einer schwierigen Zeit und eines am Ende guten Ausgangs“, wie es in dem Dankesschreiben an Beck heißt, den Retter in der Not. „Das hat mich schon sehr berührt. So etwas bekommt man als Insolvenzverwalter nicht alle Tage“, sagt der Anwalt.

Beck ist einer der renommiertesten Insolvenzverwalter des Landes, einer der Profi-Verwalter, die es mittlerweile in der ganzen Republik gibt: Horst Piepenburg und seine Kanzlei in Düsseldorf gehören zu dieser Riege, Christopher Seagon und seine Kanzlei Wellensiek, Frank Kebekus aus Düsseldorf, Michael Pluta aus Stuttgart, Bruno Kübler aus Dresden und Michael Jaffé aus München. Sie haben sich organisiert in einem Verband und einem Gesprächskreis. Kein Experte würde ihre Arbeit kritisieren, denn dafür haben sie schon zu oft ganze Arbeit geleistet.

Amtsrichter wählt die Insolvenzverwalter aus

Die Auswahl der Insolvenzverwalter hingegen findet im Büro eines Amtsrichters statt – und das meist ohne genaue Prüfung, ob der Kandidat die notwendigen Kenntnisse bei der Firmensanierung hat. „Formal gesehen“, sagt Beck, „kann jeder Insolvenzverwalter werden, wenn er einen Amtsrichter findet, der ihn dazu macht.“ Es gebe natürlich „schwarze Schafe“ und Nachbesserungsbedarf. „Doch der absolute Großteil der Insolvenzverwalter liefert einen guten Job ab“, sagt Beck und zählt Unternehmen auf, die ohne die Hilfe eines Insolvenzverwalters nicht mehr existieren würden: die Drogeriemarktkette Ihr Platz, der Büroausstatter Herlitz, die Modekette Sinn Leffers, die Möbelkette Schieder. Allein die Kanzlei Wellensiek hat mehrere Autozulieferer saniert. Beck hat zweifelsohne recht.

Doch die Kritik an seinem Berufsstand reißt nicht ab. „Fakt ist, dass wir den Beruf des Insolvenzverwalters professionalisieren müssen. Wir als Branche brauchen nicht nur ein gesetzliches Berufsrecht, das Zulassung und Anforderung an den Verwalter voraussetzt. Wir brauchen auch eine Zertifizierung, die zumindest Grundstandards an die Arbeit eines Verwalters stellt.“ Auch eine Pflichtmitgliedschaft in seinem Verband, ähnlich wie bei den Industrie- und Handelskammern (IHK), hält Beck für notwendig. „Unsere Verbandsmitglieder müssen bestimmte Standards erfüllen, ansonsten werden sie erst gar nicht aufgenommen. Das ist schon ein Qualitätssiegel.“

Daher baut er auf die Politik, die die gesetzlichen Voraussetzungen schaffen soll, nachdem das Bundesverfassungsgericht 2005 festgelegt hatte, dass der Insolvenzverwalter ein eigenständiges Berufsbild ist. Beck: „Der Insolvenzverwalter ist der letzte Retter in der Not.“ Nur wenn die angestrebte Professionalisierung gelinge, könne der „volkswirtschaftliche Schaden durch Firmenpleiten auf ein Minimum reduziert werden.“ Es geht um viel Geld. Laut Creditreform um 50 Milliarden Euro – pro Jahr.

Immobiliengutachten: die Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen

Von |März 8th, 2019|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Immobiliendarlehen, Immobiliengutachten, Insolvenzverwalter, VR Bank Erfahrungen, VR Bank Niebüll, Zwangsversteigerung|

Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen Quelle: bundesverband-gutachter.de Der Gutachter [...]

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Sparkasse Verden und der schwarzer Mann. Einzelfall oder System?

Von |September 13th, 2017|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Insolvenz, Insolvenzverwalter, Sparkasse Verden, Sparkassen Erfahrungen, Zinsanpassung, Zinsen berechnen, Zwangsversteigerung|Schlagwörter: , , |

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?... Quelle: sparkassenopfer.de Als [...]

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Aktuelle Fälle von Liquikon Insolvenz Zwangsversteigerung

Zwangsversteigerung und Insolvenz

Zwangs – Versteigerung und Insolvenz

Im „Bündnis für Zwangsversteigerungs- und Insolvenzbetroffene haben sich Menschen zusammengeschlossen, die einschlägige Erfahrung mit Zwangsversteigerungen und Insolvenzen haben und sich gegen die wirtschaftliche Vernichtung ihrer ganzen Existenz aktiv zur Wehr setzen – entweder weil sie beruflich damit zu tun haben und hatten, oder aber weil sie bereits selbst Opfer einer Zwangsversteigerung und/oder Insolvenz waren bzw. sind. Mit anderen Worten: Wir helfen Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – von einem Zwangsversteigerungsverfahren (oder einer Insolvenz) betroffen sind und dabei Unterstützung und Hilfe von außen brauchen.

Hilfe zur Selbsthilfe bei der Zwangsversteigerung

Diese Tätigkeit ist vordringlich auch als “Hilfe zur Selbsthilfe” konzipiert und findet grundsätzlich nur innerhalb des Mitglieder-Kreises statt. Eine ggf. notwendige Aufwandsentschädigung zur Kostendeckung, wie sie bei einer kompletten strategischen Intensivbetreuung nebst inhaltlichen Ausarbeitungen anfällt, wird jeweils individuell durch die Mitgliederbetreuung vereinbart.

Das heißt ganz konkret, dass die Betroffenen ihre Aktivität nach außen, also auch dem Gericht gegenüber, bei gleichwohl tätiger Unterstützung im eigenen Namen präsentieren. Als Mitglieder erhalten die Betroffenen auch kompetente individuelle Rechtsberatung im Rahmen des vom Rechtsdienstleistungsgesetz erlaubten Umfangs, also im Innenverhältnis zwischen Betreuer und Mitglied. Hier steht eine fundierte Erfahrung und Rechtspraxis aus mittlerweile zwölf Jahren und weit mehr als vierhundert Fällen zur Verfügung. Eine rechtlich zulässige und wirksame direkte Vertretung des Mitglieds gegenüber Dritten, also auch gegenüber dem Gericht, bleibt aus den gesetzlichen Gründen des §§ 78, 79 ZPO in Verbindung mit allerdings der Anwaltschaft vorbehalten. Hier verfügt der Verein jedoch über erprobte Kooperationen mit spezialisierten Anwälten, z.B. Bankenrechtlern, die wir den Mitgliedern empfehlen können. Die anwaltliche Vertretung ist nicht bereits in einer Mitgliedschaft enthalten.

Hilfe im Falle einer Insolvenz:

Aufgrund der speziellen tatsächlichen und rechtlichen Zusammenhänge und Erfordernissen reicht der Verein Insolvenzfälle ohne Ausnahme an kooperierende Fachanwälte weiter und assistiert diesen im Falle einer gleichzeitig ablaufenden Zwangsvollstreckungskette.

Eine Unterstützung bei Zwangsversteigerung und Insolvenz bieten wir in folgender Form an:

  1. Im Rahmen der einfachen Mitgliedschaft:
  • persönliche Gespräche
  • Einfache Rechtsauskünfte zu allgemeinen Fragestellungen im Rahmen vor allem des Zwangsversteigerungsrechts.
  • Weitergabe von wichtigen Adressen, Vermittlung von Fachkontakten
  • Literaturhinweise, unverzichtbare Wissensquellen für die Betroffenen
  1. Nur im Rahmen einer Intensivbetreuung:
  • Detaillierte Analyse der individuellen Situation, Strategieplanung und deren Durchführung, Überprüfung und rechtliche Einschätzung von Gerichtsbeschlüssen sowie dem bisherigen Verfahrensgang,
  • Abfassung von Anträgen und sonstigen Schreiben als Mustervorschläge für das Mitglied, Überprüfung und rechtliche Würdigung von vorangegangenen Anträgen und/oder von Schriftsatzentwürfen der Mitglieder,
  • und falls gewünscht Kooperation mit bereits vorhandenen Anwälten, Rechtsrecherchen in großen Urteilsdatenbanken etc.
  • Begleitung durch die Zwangsversteigerung / Krisensituation, Einbeziehung von Berufsplanung, persönlichen Lebensthemen und der Familiensituation in alle Überlegungen. Lösungsvarianten erarbeiten.

Fälle aus der Praxis die Bände sprechen

über fragwürdige Abwicklungsmethoden von Sparkassen – Zwangsversteigerungsverfahren

Systematischer Betrug durch Banken und ALLE schauen weg ?

Von |Juni 5th, 2019|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Betrug, Journalist Olaf Kumpfert, Spar- und Kreditbank, Sparkasse, Volksbanken Erfahrungen, VR Bank Erfahrungen, VR Bank Niebüll, Zinsanpassung, Zwangsversteigerung|

Systematischer Betrug & höchste unrechtmäßige Bereicherung der Banken [...]

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Immobiliengutachten: die Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen

Von |März 8th, 2019|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Immobiliendarlehen, Immobiliengutachten, Insolvenzverwalter, VR Bank Erfahrungen, VR Bank Niebüll, Zwangsversteigerung|

Pflichten und Rechte des gerichtlichen Sachverständigen Quelle: bundesverband-gutachter.de Der Gutachter [...]

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Sparkassen: Anspruch auf Neuberechnung Ihrer Kredite

Von |Februar 12th, 2019|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Ärger mit Bank, Immobiliendarlehen, Kredit, Spar- und Kreditbank, Sparkassen Erfahrungen, Volksbanken Erfahrungen, Zinsanpassung, Zinsen berechnen, Zwangsversteigerung|Schlagwörter: , |

Wer hat einen Anspruch auf Neuberechnung seiner Kredite? In [...]

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Sparkasse Oder-Spree: Zwangsversteigerung ohne rechtliche Grundlage?

Von |Januar 2nd, 2019|Kategorien: Aktuelle Fälle von Liquikon, Darlehensvertrag, Dispokredit, Immobiliendarlehen, Sparkasse, Sparkassen Erfahrungen, Widerruf Immobilienfinanzierung, Widerruf Lebensversicherung, Zinsanpassung, Zinsen berechnen, Zwangsversteigerung|Schlagwörter: , , |

Hat sich die Sparkasse Oder-Spree an dem [...]

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Sparkasse Osnabrück Erfahrungen in der Hagensieker Insolvenz

Insolvenz des Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men Hagensieker möglicherweise eine kalkulierte Unternehmenszerschlagung?

Sparkasse Osnabrück Erfahrungen im Zusammenhang mit der Insolvenz Hagensieker aus Osnabrück 

Am 25.07.2013 hatte die Geschäftsführung der Herbert Hagensieker Sägewerk GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Martin Hagensieker, beim zuständigen Amtsgericht Osnabrück Insolvenz angemeldet

Als regional ansässiges Unternehmen mit 48 Mitarbeitern war das in 2. Generation geführte Unternehmen, ein wichtiger Bestandteil für die Region.

Sparkasse Osnabrück Erfahrungen die für Liquikon keine Seltenheit sind!

Der Geschäftsführer Martin Hagensieker wandte sich bereits in 2014 an Liquikon und lies nach einer Vorprüfung durch den Verein, ein aussagekräftiges Gutachten durch einen Kreditsachverständigen, zu den bestehenden Darlehensverträgen mit der Sparkasse Osnabrück erstellen. Der sich hieraus ergebene Gesamtschaden aus fehlerhaften Zinsanpassungen, Wertstellungsfehlern, unzulässigen Gebühren und fehlenden „Haben“gutschriften, beläuft sich auf eine stolze 7-stellige Summe.

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Erfahrungen mit der Sparkasse Osnabrück: Diagramm über fehlerhafte Zinsanpassungen

Die unzulässigen Abrechnungsmethoden der Sparkasse Osnabrück sind aber nicht die einzigen Kriterien, weshalb im Fall Hagensieker hinterfragt werden muss, ob es sich möglicher Weise um eine mutmaßlich geplante Insolvenz handelt, die ein aufstrebendes und umsatzstarkes Unternehmen zu Fall gebracht haben?

Erfahrungsbericht über fragwürdige Handlungen der Sparkasse Osnabrück

Rückblickend ist folgendes festzustellen:

Das Unternehmen wird aktuell von Herrn Stefan Fütz fortgeführt, der die Produktion von innovativen Hölzern so gut wie eingestellt hat und nur noch im Lohnschnitt für zwei benachbarte Betriebe aus der Laubholzbrache aktiv ist.

Lt. Auskunft der Creditreform Osnabrück, sind die Schulden nach der Übernahme des Unternehmens von ursprünglich 4,2 Mio € auf über 6. Mio € gestiegen. Ähnlich seltsam verhält es sich mit den ausgewiesenen Gewinnen des Unternehmens.

Das Sägewerk Herbert Hagensieker GmbH wies ausschließlich Gewinne aus und führte die vorhandenen Investitionskredite mit jährlichen Zins- und Tilgungsleistungen von rd. 1,1 Mio. € regelmäßig zurück. Der heutige Betrieb – der unter dem Namen BES firmiert – weist dagegen aktuell jährliche Verluste von über 350.000€ aus, erhöhte die Schulden auf über 6 Mio. € in nicht einmal 3 Jahren und bekommt dafür noch ein gutes Bankenraiting ausgesprochen?

Verkehrte Welt oder kalkulierte Unternehmenszerschlagung? 

Liquikon ging der Frage weiter nach und stieß auf weitere Umstände die nach Aussagen von Martin Hagensieker, ein doch eher fragwürdiges Gesamtbild aufweisen.

So soll das Steuer- und Wirtschaftsprüfungsbüro W&P Peitzmeier aus Bunde (ehemaliger Steuerberater von Hagensieker), mit falschen Zahlen und Unterstützung eines Sparkassenmitarbeiters, die Übernahme des Sägewerkes durch den Kosovo Albaner Besim Rexhepaj fingiert haben?

Fazit: Das Sägewerk Hagensieker war innovativ, erfolgreich und arbeitete mit 4 Patenten zudem an zukunftsorientierten Projekten im Sinne unserer Umwelt.

Wäre es da nicht die Pflicht der Sparkasse Osnabrück gewesen, dieses regionale Unternehmen zu fördern und zu unterstützen und nicht – wie geschehen – um eine 7-stellige Summe im Kreditkonto zu beklauen und im Anschluss für einen „Schleuderpreis“ an unqualifizierte „Strahlemann“-Unternehmer zu verticken?

Unserer Auffassung nach ist hier – wie in vielen vergleichbaren anderen Fällen – die Politik gefragt, die es unter dem „öffentlich-rechtlichen Sparkassenlogo“ unserer Meinung nach überhaupt so weit kommen lässt, dass solche Vorfälle passieren.

Wir bleiben dran und verfolgen die anstehenden juristischen Auseinandersetzungen mit publizierendem Interesse!

Ehemalige starke Partner der insolventen Herbert Hagensieker Sägewerk GmbH als Zeichen von qualifiziertem Unternehmergeist

Sind erfolgreiche Unternehmen etwa in Deutschland nicht mehr gewünscht?

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Sparkasse Verden und der schwarzer Mann. Einzelfall oder System?

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?…

Quelle: sparkassenopfer.de

Als jahrelang erfolgreicher selbstständiger Geschäftsmann und zahlender Kunde  der Kreissparkasse Verden sehe ich mich inzwischen mit dem Ruin meines Unternehmens und dem Verlust des persönlichen Vermögens meiner Familie konfrontiert, und dies einzig und allein aufgrund mehrerer bürokratischer Fehler  auf Seiten der Kreissparkasse Verden.

Diese Seite www.sparkassenopfer.info habe ich ins Leben gerufen, um die meiner Familie und meinem Unternehmen widerfahrenen Missstände und die dafür ursächlichen Vorgehensweisen  der Kreissparkasse Verden der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es darf einfach nicht sein, dass eine Institution wie die Kreissparkasse Verden aufgrund ihrer Machtposition jemanden ruiniert. Die Kreissparkasse tut dieses sehenden Auges und mit aller ihr zur Verfügung stehenden Macht , um von den wahren Geschehnissen des eigenen Versagens abzulenken; um den betroffenen Bankkunden mundtot zu  machen und sich so jeglicher Verantwortung zu entziehen. Niemand soll erfahren, dass die Kreissparkasse in eklatanter Weise beim Verkauf einer Kapitaldienstleistung ,einem Zahlungsversprechen, für ein Akkreditiv versagt hat.

Ein Zahlungsversprechen der Sparkasse Verden über 290.000 US$ mit Folgen …

Es darf nicht angehen, dass wenn man als Bankkunde von seinem Kreditinstitut gegen Bezahlung eine Kapitaldienstleistung erworben hat – eine Dienstleistung, die ausschließlich einem bestimmten Sicherungszweck dient, einem Zahlungsversprechen über 290.000 US$, nämlich dem, ein zuvor durch den Kreditgeber selbst geprüftes Geschäft zugunsten des Kunden abzuwickeln – ,  im Nachhinein  für die Folgen des eigenen Versagens des Kreditinstituts haftbar gemacht werden zu können .

Und warum das?

Weil das Kreditinstitut – die Sparkasse Verden – , nach erkennen des eigenes Versagens als Verkäufer des Zahlungsversprechens, die nun daraus resultierenden Folgen auf den Bankkunden abwälzen möchte.

Und wie das ?        

Aufforderung zur Haftungsfreistellung, Nötigung, Verstoß gegen eine einstweilige Verfügung, Darlehensmissbrauch, Einbehaltung von Treuhandgeld, Untreue, Insolvenzanträge bis hin zur Täuschung der Gerichte über eine angeblich geleistete Gutschrift, usw. .

 

Die Sparkasse Verden und der schwarze Mann – was war vorgefallen?

Im Jahre 2009 wurde meinem Unternehmen, der VIAK GmbH in Kirchlinteln, von einem Verwerter für Finanzierungsschäden mit Firmensitz in Hong Kong  ein lukratives Geschäft mit Solaranlagen angeboten.  Es ging um eine Gesamtheit von 600 Solaranlage in zwei verschiedenen Bauformen, 400 und 500 Liter Speichervolumen mit 40 oder 50 Vakuumröhren.  Der Einkaufspreis für die speziell für Russland gefertigte, beschriftete und verpackte Ware wurde mit ca. 500 US $ pro Anlage frei Haus ausgehandelt. Dieser Wert ist erfahrungsgemäß bei Zerschlagung und Verwertungen marktüblich.

So wandte die VIAK GmbH sich mit dem Wunsch nach Finanzierung des Erwerbs von 600 Anlagen im Wert von 300.000 Euro  (inkl. aller Import- und Steuerkosten)  an ihren Kundenberater bei der Kreissparkasse Verden und erklärte diesem die Geschäftsidee in Verbindung mit der Bitte um Finanzierung mittels eines Akkreditivs, also einer Anweisung des Kunden an seine Bank, einem Dritten (in diesem Falle besagtem Verwerter in Hong Kong) den erforderlichen Betrag zur Verfügung zu stellen.

Da der Bankberater (zugleich Hintergrundmitarbeiter für Solar im Hause der Kreissparkasse Verden) anscheinend nicht über ausreichend Erfahrung im Handel mit Solaranlagen verfügte, erbat er einen Nachweis der Werthaltigkeit des zu finanzierenden Geschäftes. Nach ca. vier Wochen wurde der  gewünschte Werthaltigkeitsnachweis vorgelegt. Da man sich in der Kreissparkasse Verden immer noch nicht ganz sicher war, ließ man den erstellten Nachweis der Werthaltigkeit durch einen anderen Geschäftskunden der Sparkasse (Mitbewerber – Heizungsbauer) gegenprüfen. Das stellte in den Augen des Bittenden  zwar einen Verstoß gegen das Bankgeheimnis dar, aber hätte man nicht zugestimmt, wäre  die Finanzierung versagt worden. Gezwungenermaßen wurde  zugesagt.

Der andere Geschäftskunde  bestätigte die hohe Werthaltigkeit des Geschäftes mit einem zu erwartenden Gewinns (wie bereits vorher benannt) mit  zwischen 1.800.000 und 2.200.000 Euro. Damit das Geschäft auch zur vollen Zufriedenheit des Käufers, welcher kein Spezialist für Akkreditivgeschäfte ist, finanziert würde, um also einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können, wurde von Seiten der Kreissparkasse die federführende Übernahme der Ausformulierung  des nötigen Akkreditivs nebst Einmischung in das Grundgeschäft verlangt . Man forderte vom Käufer nur die Übergabe der gewünschten Daten, soweit diese der Ausformulierung des Akkreditivs dienlich seien.

Diese Dienstleistung als Zahlungsversprechen wurde mit gut 4.000 Euro in Rechnung gestellt. Was sind 4.000 Euro  bei einem zu erwartenden Gewinn in der zuvor benannten Höhe – also kein Problem. Sodann wurde durch die Kreissparkasse Verden erklärt, dass dem Akkreditiv unbedingt ein Addendum beigefügt werden müsse, um so besonders sicherstellen zu können, dass das Unternehmen auch das bekommt, was es gekauft hat. Ferner wurde die Fa. VERITAS als Überprüfungsorgan aufgeschaltet, um die Wareninspektionen an den Lagerorten, wie im Akkreditiv gefordert,  zu gewährleisten, was auch alles passierte.

In Folge der nun laufenden weiteren Ausformulierungen des Akkreditivs unterliefen dem Leiter der Auslandsabteilung mehrere Fehler, darunter ein eklatanter Kardinalfehler,  was aber erst festgestellt wurde, als der Schaden bereits eingetreten war. Denn im Laufe der Ausformulierungen des Akkreditivs war der Leiter der Auslandsabteilung plötzlich zu  der irrigen Meinung gelangt, dass das Addendum nun nicht mehr, wie zuvor mehrfach vom Verkäufer gefordert, “integral part of L/C  and will be provided seperatly” sein müsse,  und so entfernte er diesen Part dann auch noch, entgegen dem Wunsch des Verkäufers, eigenverantwortlich aus dem Akkreditiv.

Dem Käufer /  Bankkunden wurde  schriftlich erklärt, dass man es heute so machen müsse, um den Richtlinien für Akkreditive zu folgen. OK, dachte man sich im Hause des Käufers, der Leiter der Auslandsabteilung der Kreissparkasse Verden weiß sicher, was er tut; er  ist ja wohl nicht umsonst der Leiter der Auslandsabteilung. Gleichzeitig wurde dann auch die Verschiffungsart von Vollverschiffung auf Teilverschiffung geändert, aber in diesem Zuge durch die Kreissparkasse Verden versäumt, die Bezahlung der Teilliefermengen entsprechend den neuen Regeln dafür anzupassen.

Die Dinge nehmen ihren Lauf und der Verkäufer erklärt, er möchte ca. 199.850 US$ von 290.000 US$ aus dem Akkreditiv erhalten. Der Leiter der Auslandsabteilung der Kreissparkasse Verden erklärt dem Bankkunden / Käufer, er habe alle nötigen Dokumente dazu erhalten und alles sei akkreditivkonform und man würde die gewünschte Zahlung veranlassen und die Dokumente  an den Bankkunden / Käufer aushändigen.

In freudiger Erwartung ließ der Bankkunde die Dokumente, die eine Lieferung von über 400 Anlagen erwarten lassen durfte, abholen. Mit Erhalt und Sichtung der Dokumente mussten man mit Bestürzung feststellen, dass anstelle der über 400 (von 600) zu erwartenden Anlagen nur 50 Anlagen auf dem Weg seien. Bei einem sofortigen Anruf bei dem Leiter der Auslandsabteilung kam von ihm der Satz: “Das Addendum ist ja nicht integraler Bestandteil des Akkreditivs”  wie aus der Pistole in den Gehörgang und ohne Umwege in das sodann wohl zu Recht aufs schwerste irritierte Unternehmergehirn.

Der Bankkunde, die VIAK untersagte  am Telefon sofort die Ausführung der gewünschten Zahlung über die Bremer Landesbank, welche als Korrespondenzbank der Kreissparkasse Verden fungiert. Der Leiter der Auslandsabteilung der Kreissparkasse Verden erwiderte, er werde es nicht stoppen und man habe auch schon eine Haftungsfreistellung erstellt, die  unbedingt sofort zu unterzeichnen sei, um so damit verbunden größeren Schaden zu verhindern,  gleichzeitig bat die Kreissparkasse auch noch sofort zur Sicherungsübereignung der 50 Solaranlagen.

Also wurde die Haftungsfreistellung  zwei- bis dreimal  vom Bankkunden gelesen und dann sofort versucht, einen Anwalt in Verden zu kontaktieren, um eine einstweilige Verfügung

( Zahlungsverbot ) gegen die Bremer Landesbank zu erwirken.  Denn wenn die nicht zahlen dürfen,  kann das  Geld  vom Konto des Bankkunden / Käufers bei der Kreissparkasse Verden, ja nicht das Land verlassen.  Der nette Anwalt ließ sich den Vorfall erklären und fragte zum Schluss, um welches Kreditinstitut es ginge,  man sagte Kreissparkasse Verden. Nein, da können wir Ihnen nicht helfen, da die zu unserer Mandantschaft gehören. Ok, den nächsten Anwalt angerufen, alles erklärt und wieder ein Nein, beim dritten bis hin zum achten Anwalt immer dieselbe Antwort.

Auf nach Bremen, dem Sitz der Bremer Landesbank, und im selbst beantragten Eilverfahren erst via Amtsgericht und dann erweitert via Landgericht ( Bankenkammer) die einstweilige Verfügung erfolgreich gegen die Bremer Landesbank erwirkt, die sofort possessorischen Rechtsschutz gewährte und es der Bremer Landesbank verbot,  Zahlungen über eine gewissen Summe hinaus zu leisten. So dachte man, das Geld  sei nun sicher, könne – und dürfe –  das Land nicht verlassen.  Das schriftliche Urteil erhielt auch noch am selbigen Tage, nach der Bremer Landesbank, auch die Kreissparkasse Verden per Fax, MAIL und Posteinwurf.

Unbeeindruckt von dem Schreiben erklärte der Leiter der Auslandsabteilung der Kreissparkasse Verden, man werde dennoch Zahlung leisten. Und siehe da, 10 Tage nach Urteilspruch und Übergabe an die Bremer Landesbank und Kreissparkasse Verden wurde sodann das Firmenkonto mit ca. 199.850 US$ widerrechtlich gegen den bereits bestehenden possessorischen Rechtschutz belastet.  In den folgenden Wochen wurden dann viele Gespräche mit der Kreissparkasse Verden geführt, wobei durch den Syndikus in Gegenwart eines Anwaltes erklärt wurde, dass man alle  Darlehen fällig stellen würde, wenn man sich gegen die Kreissparkasse auflehnen würde.

Danach folgten viele Schreiben zwischen dem Anwalt des Bankkunden / Käufers und der Kreissparkasse mit der Bitte, über den angerichteten Schaden nachzudenken und eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Das führt dazu, dass die Kreissparkasse versuchte, einen Insolvenzantrag  gegen ihren Bankkunden/ den Käufer voranzutreiben,  indem Sie die Krankenkasse nicht mehr bediente,  weil der  Kontostand es zwischenzeitlich nicht mehr zuließ, entsprechende Zahlungen an die Krankenkasse auf den Weg zu bringen.  Ca. 4 Wochen nach diesem Versuch durch die Kreisparkasse Verden wurde das Verfahren niedergelegt, fortan versucht nun die Kreissparkasse Verden, wie bereits ja zuvor durch den Syndikus erklärt, durch sofortige Aufkündigung des Geschäftsverhältnisses und Fälligstellung aller  Darlehen nun so die Familie und den Bankkunden / Käufer privat in die Insolvenz zu steuern – augenscheinlich, um so von dem von ihr gemachten Schaden abzulenken und die eigene Verantwortung zu vertuschen.

Eine außergerichtliche Einigung ist nicht in Sicht, obwohl es der Kreissparkasse Verden – das deckt sich mit den Erkenntnissen aller Fachleute für Akkreditivrecht – zweifellos bekannt sein dürfte, dass einzig und allein sie selbst für diesen hier eingetretenen Schaden verantwortlich ist und zu haften hat.

Wegen des extrem fehlerhaft ausgestalteten Akkreditivs, welches der Bankkunde / Käufer für über 4.000 Euro als Dienstleitung für ein Zahlungsversprechen von der Kreissparkasse Verden als vermeintlich sicher erworben hatte,  ist  diese für den entstanden Schaden verantwortlich und haftbar zu halten.

Infolgedessen und aufgrund des dadurch eingetretenen Kapitalmangels wurden mehrere Anträge zur Prozesskostenhilfe nebst Klageentwurf dem Landgericht Verden und im Beschwerdeverfahren auch an das OLG Celle übermittelt und von dort abgewiesen, weil der Schaden in seiner Art, Ursache und Höhe aus der Sicht der Gerichte kausal  nicht erkennbar sei.

Zwischenzeitlich teilte die Kreissparkasse Verden zuvor am 22. August 2013 dem Landgericht Verden mit,  eine Gutschrift über ca. 42.000 Euro geleistet zu haben, um so die Kette der Kausalität zu zerschlagen. Am 25. Oktober 2013 erkennt der Bankkunde aber, dass die Kreissparkasse Verden lediglich eine Umbuchung von den Firmenkonten des Bankkunden vornahm, um dem Landgericht Verden und so dann in folge auch dem Oberlandesgericht Celle vorzutäuschen, eine Gutschrift über ca. 42.000 Euro geleistet zu haben.

 

Zitat dazu aus dem Web:

Im Zivilprozess muss die Partei nach § 138 ZPO (Zivilprozessordnung) wahrheitsgemäße Angaben über die tatsächlichen Umstände des umstrittenen Sachverhaltes machen; es gilt die Wahrheitspflicht in einem Prozess. Trägt eine Partei wissentlich einen falschen Sachverhalt oder falsche Beweismittel dem Gericht vor und versucht sie in dieser Weise das Gericht zum Nachteil der anderen Partei zu täuschen, wodurch ein auf falschen Tatsachen beruhendes Urteil gesprochen werden soll, so macht sie sich eines versuchten, oder wenn das auf falschen Angaben beruhende Urteil ergeht, eines vollendeten Prozessbetruges nach § 263 Strafgesetzbuch (StGB) strafbar. Der Versuch eines Prozessbetrugs beginnt mit dem Einreichen eines bewusst unwahren Parteivorbringens bei Gericht (BayObLG NJW 1996, 406, 408; OLG Bamberg NStZ 1982, 247), wodurch täuschend auf die Vorstellung des Richters eingewirkt werden soll. Dies gilt jedoch nur, soweit bei der anderen Partei ein Vermögensschaden eintritt, also in der Regel bei Prozessen mit vermögensrechtlichem Hintergrund; nicht also z.B. bei solchen, bei denen ein Tun oder Unterlassen verlangt wird; hier kommen andere Straftaten zum Zuge. Wird durch eine mit Strafe bedrohte Handlung ein Urteil erschlichen, kommt eine sog. Restitutionsklage gemäß § 580 Zivilprozessordnung (ZPO) in Betracht.

 

Im November 2013 wird sodann Klage gegen die Kreissparkasse Verden eingereicht !

Das führte sodann im späteren Verlauf, gegen Ende Dezember 2013, auch noch zu einer Strafanzeige gegen die Kreissparkasse Verden, durch den geschädigten Bankkunden, mit dem Tatvorwurf “Prozessbetrug“. Die Kreissparkasse Verden reichte wiederum um den 17. Dezember 2013, vermutlich nichts von der Strafanteige ahnend, voreilig einen Insolvenzantrag gegen den Bankkunden ein, der aber um den 21. Januar 2014 aufgehoben wurde. Zwischenzeitlich wurde die Kreissparkasse vermutlich über die Strafanzeige informiert und stellte sodann am 5. Februar 2014 einen erneuten Insolvenzantrag gegen den durch sie geschädigten Bankkunden. Aber diesmal unter Verwendung des selbst von ihr missbrauchten  zweckgebundenen Darlehns, welches die KSK Verden nie vollends an den Sparkassenkunden ausgezahlt hatte. Das lässt u.a. die Vermutung aufkommen, dass der erneute und 2. Insolvenzantrag durch die Kreissparkasse Verden nur geschah, weil zuvor am 04. Februar 2014  der erste Zwangsversteigerungstermin einer der wertvollsten Immobilien des geschädigten Bankkunden, durch das Amtsgericht Verden vorerst aufgehoben wurde und so der Plan der Kreissparkasse Verden zu wanken droht.

 

Nun also die  Fragen:

Welcher Schaden ist dem Bankkunden /Käufer entstanden, der aus der Gesamtmenge abzüglich der gelieferten Mengen oder der aus der Überzahlung abzüglich der gelieferten Mengen,  wer haftet für den entgangenen Gewinn und die eingetretenen Schäden und angerichteten Folgeschäden  und in welcher Höhe?

Von den Verfehlungen der Kreissparkasse Verden ganz zu schweigen !

Wir wollen Gerechtigkeit

Das geschädigte Unternehmen hatte mit der Akkreditivausgestaltung, für über 4.000 Euro, eine vermeintlich sichere und risikofreie geprüfte Dienstleistung, ein Zahlungsversprechen, der Kreissparkasse Verden erworben, die dieses in eigenverantwortlicher Federführung selbst ausführte. Des weiteren hatte die Kreissparkasse Verden dem Unternehmen  versichert,  dass man mit dem erworbenen absolut wasserdichten Akkreditiv und dem damit verbundenen Zahlungsversprechen in Höhe von  290.000 US$ 600 Solaranlagen erhalten werde. Aber das Akkreditiv enthielt gravierende Fehler, die einen sehr folgenreichen Schaden nach sich zogen.

Wir bitten alle Interessierten um eine rege und sachliche Diskussion.

Medienvertreter, Forschende und Lehrende an den juristischen Fakultäten unserer Universitäten und Hochschulen und alle anderen Juristen, wo immer sie tätig sind, können auf Wunsch, bei entsprechendem Nachweis ihrer Tätigkeit, gerne Dokumentationen und Schriftwechsel zwischen den Beteiligten  per Mail abfragen, um den Geschädigten soweit möglich durch Rat und Tat in dieser misslichen Lage zu helfen – und sei es auch nur, indem sie in ein Gespräch mit ihnen eintreten.

Aufruf der Geschädigten zum Crowdfunding

Für  wohlwollende Unterstützer, die uns finanziell helfen möchten, worüber wir auch mehr als dankbar wären, haben wir extra ein CROWDFUNDING Projekt  ins Leben gerufen, um so die Gelder zusammenzubringen,  die wir benötigen, um  die Klage gegen die Sparkasse Verden und ihre Verantwortlichen weiter finanziell auf den Weg bringen zu können.

Das  CROWDFUNDING Projekt  ist in zwei Teile geteilt und vorerst auf 100.000 Euro begrenzt.

In Teil 1  nehmen wir  gerne Ihre finanzielle Unterstützung in Form von Spenden an, um uns so mit Ihrer Hilfe gegen die Machenschaften der Kreissparkasse Verden zur Wehr setzen zu können.

In Teil 2 unseres Crowdfunding Projekts  mit 25 % Rendite, können Sie uns Beträge zukommen lassen,  die wir – wie auch  die  für die finanzielle Unterstützung aus Teil 1 bestimmten Mittel -auf einem Sonderkonto verbuchen werden, um so das Kapital anzusparen, das die Gerichtskasse fordert, um die Klage gegen die Sparkasse und ihre Verantwortlichen einreichen zu können.

Derzeit dürfte der vom Landgericht Verden erwartete Kostenvorschuss für eine Vollklage bei ca. 25.000 Euro liegen.

Im Falle, dass wir diesen Prozess gewinnen, dessen positiven Ausgang mittlerweile viele Unterstützer mit uns erwarten, haben wir vor, die von unseren Unterstützern  im Crowdfundig Projekt Teil 2 eingezahlten Beträge mit 25 % Rendite zu vergüten. Bei einer außergerichtlichen Einigung erhalten alle Crowdfunder ihre Einzahlungen im Verhältnis 1:1  zurück.

Hierzu haben wir folgende Treuhandkonten bei der Volksbank Aller Weser  eingerichtet:

Für wohlwollende Spenden

Volksbank Aller Weser  Konto Nr. 9774801   Blz. 25 66 35 84

Für Crowdfunder Einzahlungen

Volksbank Aller Weser   Konto Nr. 9774802   Blz. 25 66 35 84

Wenn Sie an unserem Crowdfunding Projekt Teil 2 mit  der 25%-Rendite-Vergütung teilnehmen möchten, schreiben Sie bei der Überweisung ihres schon heute sehr geschätzten Betrages  bitte  in den Verwendungszweck Ihre Kontaktdaten.

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung, damit auf ein erfolgreiches Crowdfunding Projekt und  auf einen günstigen  Ausgang des angestrebten Prozesses  gegen die Kreissparkasse Verden und ihre Verantwortlichen.

Bankkunden dürfen nicht mit ihrem Vermögen, für die Fehler der Bank haften!!

Die Geschädigten

Da auf meine Schreiben an den Sparkassenverband Hannover keine Antworten kommen, nun in eigener Sache und für die Öffentlichkeit im Web. Eintrag vom 10.06.2014

Da die KSK-Verden, Kreissparkasse Verden aber  auch Sparkasse Verden genannt, immer mehr fragwürdigere Geschütze gegen mich auffährt, habe ich mich entschlossen diese Webseite auch noch mit folgenden Worten zu füllen. Phase 3

Sparkasse Werbung oder  Sparkasse Verden Werbung, hilft nicht. Sparkasse Immobilien oder Sparkasse Verden Immobilien, meine will ich behalten. Sparkasse online oder Sparkasse Verden online, kann man ich wir schenken. Sparkasse Öffnungszeiten, oder Sparkasse Verden Öffnungszeiten, kein Bedarf mehr. Sparkasse Mitarbeiter oder Sparkasse Verden Mitarbeiter, möchte ich nie sein. Sparkasse IBAN oder Sparkasse Verden IBAN, ich kenne nur Ivan. Sparkasse Verden Stiftung oder Kreissparkasse Verden Stiftung, Ihr dürft mich auch gern entschädigen. Sparkasse Verden  und vertrauen, lieber lass ich mich verhauen . Sparkasse Verden Vorstand, wo was vor stand ? – sonst hätte das Marketing längst reagiert. Lieber eine 08/15 Bank als Sparkasse Verden. Sparkasse ohne Ärger ist wie Kredit ohne Zinsen. Als Opfer dieser Bande bitte ich um Opferschutz und Opferschutz für Niedersachsen und Bremer. Ärger mit Sparkasse oder Ärger mit Sparkassen gehört in Deutschland vermutlich zur Tagesordnung. Sind sie erst von der  Sparkassen geschädigt werden Sie von dieser als Dank sofort entledigt. Als Sparkassengeschädigter nimmt Sie keine Bank mehr auf, das ist wie die eingebrannte Lilie auf dem Oberarm. Ist man erst von einer Sparkasse geschädigt  oder von Sparkassen geschädigt wird man von diesen nie entschädigt. Bedeutung von SVN  Sicher vor Neubanker   Und zu guter Letzt.

KSK Verden, KSK-Verden, Sparkasse  Akkreditiv, Dokumentenakkreditiv oder Sparkasse Verden Akkreditiv, Sparkasse Verden Dokumentenakkreditiv,  Freunde da ging bei Euch fürchterlich was schief. Zu lesen ist hier alles unter www.sparkassenopfer.info

Ich will nur mein Recht bekommen und mein Geld dazu.

Wer vom Marketing der Kreissparkasse Verden bis hierher gekommen ist, macht entweder seinen Job richtig oder hat zu viel Freizeit. Auf jeden Fall  ist das hier keine gute Werbung für eine Sparkasse. Schöne Grüße an den Vorstand

 

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