Verbraucherschutz für Banken und Sparkassengeschädigte 


Das Fundament unserer Arbeit

Verbraucherschutz  für Banken und Sparkassengeschädigte: Wir machen es uns zur Aufgabe den Menschen zur Seite zu stehen die unverschuldet durch rücksichtslose Abrechnungsmanipulation und Gewinnmaximierung der Banken- und Sparkassen in die Schuldenfalle getrieben wurden tatkräftig zu unterstützen.

Konten- und Darlehenskündigungen nebst den daraus resultierenden Zwangsvollstreckungen darf es in Deutschland nicht mehr geben wenn sich herausstellt, dass die Bank oder Sparkasse durch Abrechnungsmanipulationen oder Pflichtverletzungen gegenüber den Bankkunden die Situation selbst herbeigeführt hat.

Die hierfür notwendigen Gesetze, sollten sie fehlen, werden wir gemeinsam mit der Politik auf den Weg bringen.

Die Entstehung von Liquikon eV.

Liquikon – Hilfe für Banken- und Sparkassengeschädigte e.V. entstand aus der persönlichen Erfahrung der Gründerin, nachdem sich die Sparkasse Osnabrück sich nicht an die gesetzlichen Regeln hielt. Wir mussten erleben, dass es keine gesellschaftliche Kraft gab, welche die Sparkasse zur Einhaltung der Gesetze zwang. Unsere Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit unserer Sparkasse stellten wir anderen Sparkassengeschädigten zur Verfügung. Über die große Nachfrage nach Solidarität in der gemeinsamen Abwehr gegen unberechtigte Ansprüche von Banken waren wir überrascht. Daraufhin gründeten wir mit anderen Bankgeschädigten diesen Verein.

Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass es ein probates Mittel gegen ungerechtfertigte Forderungen von Banken ist, wenn man ihnen eigene Fehler entgegenstellen kann. Deshalb lassen wir in vielen Fällen von Sachverständigen Gutachten über die Kreditabrechnungen der Geldhäuser anfertigen. Erschreckend häufig zeigen diese Expertisen erhebliche Fehler bei den Kreditabrechungen auf – in der Regel zu Gunsten der Banken.

Kreditinstitute zahlen erhebliche Beträge an Kunden zurück


Nach Vorlage dieser Gutachten zahlen Kreditinstitute durchaus erhebliche Beträge an ihre Kunden zurück. Das ermöglicht es uns in vielen Fällen, das Haus oder gar den Familienbetrieb unserer Mitglieder vor der Zerschlagung durch die Geldhäuser zu retten. Keine Bank gibt Geld wieder heraus, wenn sie nicht sehr genau weiß, dass sie sich zuvor mit der Falschberechnung von Zinsen ungerechtfertigt bereichert hatte.

Von Kreditsachverständigen und Rechtsanwälten wissen wir, seit der Bankenkrise 2008 verurteilen zunehmen auch die Zivilgerichte Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken zu Rückzahlungen von durch Falschrechnung erlangten Geldern. Dabei handelt es sich um durchaus nennenswerte Beträge zwischen 50.000 und 300.000 Euro je Kunde. Derzeit streiten einige Bankkunden auch um Rückzahlungen von mehr als eine Million Euro. Das sind Beträge, wenn sie von mehreren Bankkunden zurück gefordert würden, kleine Banken, wie Sparkasse, Volks- und Raiffeisenbanken in existenzielle Schwierigkeiten bringen könnten. Und genau darin besteht die systemische Gefahr, Zinsrückforderungen in zunehmender Zahl können vor allem Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken in ihrer Existenz gefährden. Doch die Verantwortlichen in Deutschland leugnen diesen Sachverhalt aus – wie wir meinen – mit ideologischen Gründen.

Wir möchte Sie mit einige der typischen Falschrechnungen von Banken und Sparkassen bekannt machen, welche keine Einzelfälle sind.

Fehlerhafte Zinsberechnungen bei deutschen Banken

In Deutschland heißt es, Banken rechneten richtig, Banken seien ehrlich und Banken hielten sich an die Gesetze. Doch die Wirklichkeit sieht in diesem Lande anders aus.

Ein typischer Fallbeispiel von Liquikon, kurz gehalten an dieser Stelle

Legt man mehrere Gutachten unterschiedlicher Betroffener neben einander, dann findet man erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen den Falschrechnungen unterschiedlicher Banken. Einige dieser wiederkehrenden „Fehler“ möchten wir Ihnen an dieser Stelle dokumentieren:

Zu viele Zinstage berechnet


Vielfach werden die Zinszahlungen aus dem Zinssatz und einer Zahl von Zinstagen errechnet. Kaum ein Kunde ist darin geübt, die Zinstage in den unterschiedlichen von den Banken verwendeten Zinsberechnungsmethoden zu ermitteln. Deshalb scheint es für Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken ungefährlich, an dieser Stelle mehr Zinstage zu berechnen, als zulässig ist.

In diesem Beispiel gibt die Sparkasse vor, die Zinsen bis zum 27. April berechnet zu haben. Tatsächlich kommt man aber auf den eingezogenen Zinsbetrag nur dann, wenn man die Zinsen zwei Tage länger, also bis zum 29. April, rechnet.

Sparkasse-falsche-Wertstellung

Zwei Zinstag mehr, das sind 6,36 Euro an ungerechtfertigter Bereicherung durch die Sparkasse, wie es die Juristen ausdrücken. Das ist bei jeder einzelnen Zinsrechnung nicht viel. Aber diese kleinen Beträge muss man mit 100.000 oder 250.000 Bankkonten multiplizieren und das für 12 Monate im Jahr. Dann erkennt man den wirtschaftlichen Nutzen solcher vermeint „geringen“ Veruntreuungen.

Falsche Zinsberechnungen


Fehlerhafte Berechnungen der Zinsen können vielfältige Ursachen haben. Manchmal werden Zinssätze erfunden, die Zeitperioden verlängert, die Limite heimlich verschoben oder es werden Zinssätze manipuliert, wie in diesem Fall:

Volksbank-falsche-ZinsabrechnungDiese Genossenschaftsbank gibt vor, 7,25 % Zinsen zu berechnete, tatsächlich entspricht der vom Konto eingezogenen Betrag einen Zinssatz von 21,75 %. Jeder zweite Kreditsachverständige dürfte Fälle dieser Art bereits aufgedeckt haben.

Falsche Zinsanpassungen


Anders als in vielen europäischen Staaten werden in Deutschland an die Bankkonten quasi automatisch Kreditverträge angehängt, ohne dass es den meisten Kunden bewusst ist. Rutscht das Bankkonto ins Minus, tritt automatisch ein Kreditvertrag in Kraft, der sogenannte Dispokredit. Eine strukturelle Eigenschaft dieses Kontokorrents ist es, dass der einmal vereinbarte Zinssatz regelmäßig an einen Marktzinssatz angepasst werden muss.

Genau dies tun die meisten Banken und Sparkassen in Deutschland nicht. Steigt der Marktzinssatz, dann erhöhen sie den Zinssatz, fällt aber der Marktzinssatz, dann passen sie vielfach ihre Zinssätze nicht nach unten an.

Sparkasse-falsche-Zinsabrechnung

Diese Sparkasse berechnet 12,5 % für den auf dem Girokonto ins Minus gerutschten Betrag. Hätte diese öffentlich-rechtliche Bank ihre Zinsen regelmäßig an einen Marktzinssatz angepasst, dann hätte sie nur rund ca. 9,1 % Zinsen berechnen dürfen. Auch diese 11,62 Euro unberechtigter Einnahmen müssen mit tausenden Konten multipliziert werden, um deren finanzielle Relevanz zu erkennen.

Gerade nach dem Einritt der Bankenkrise 2008 senkte die Europäische Zentralbank die Zinssätze um ca. 4 % nach unten. Kaum eine Bank folgte der rechtlichen Forderung nach Anpassung der Zinssätze. Alleine in den ersten Monaten nach dieser Zinssenkung zogen der Durchschnitt der deutschen Banken mehr als eine Milliarde Euro unberechtigt von ihren Kunden an Zinsen ein, berechnete die Verbraucherzentrale Bremen[1]. Dies belegt ein Vergleich von Zinssätzen der Deutschen Bundesbank.

Weitere Falschrechnungen


Ausgewählt haben wir drei einfache und leichtverständliche Beispiele. Aber es gibt noch mehr Falschrechnungsmethoden. Die erste Studie über Falschrechnungen von Banken in Deutschland stellte im Jahre 2013 der Journalist Olaf Kumpfert in seinem Buch „Zinsklau – Wie uns Banken ausrauben“ zusammen. Darin untersucht der Autor 170 Kreditgutachten und isolierte 15 voneinander verschiedene Falschrechnungsmethoden die Banken in Deutschland gleichermaßen verwendeten.

Verbraucherschutz seit 2009 – Das Fundament unserer Arbeit…

Verbraucherschutz

Verbraucherschutz für Banken und Sparkassengeschädigte

Mit modernster Technik zum Erfolg

Mit modernster Technik zum Erfolg

Zur Kontrolle bedienen wir uns modernster Technik, die eine genaue Kontenprüfung ermöglicht.

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. So bestimmt es der Artikel 3 unseres Grundgesetzes. Niemand soll deshalb aus finanziellen Gründen gezwungen sein, auf die Wahrnehmung seiner Rechte zu verzichten. Um dies zu erreichen, gibt es die Beratungshilfe und die Prozesskostenhilfe.

Die Realität sieht zur Zeit so aus, dass wenn jemand gegen seine Bank oder Sparkasse klagen will und auf Grund fehlender Mittel (die Bank hat ihm ja schon alles genommen ) Prozesskostenhilfe beantragt, diese von den Gerichten in vielen Fällen abgewiesen wird. Die Begründungen dazu sind oft an den Haaren herbeigezogen. „Nicht substantiiert genug / nicht nachvollziehbar „.

In einigen Fällen konnten wir die Prozesskostenhilfe durchsetzen, aber es kommt immer darauf an, welches Gericht sich damit befasst. Hier werden wir verschärft mit Öffentlichkeitsarbeit vorgehen, um diese Grundgesetzverletzungen abzuschaffen.

Bettina Rackowitz

Leistungen für Vollmitglieder
Prozesskostenfinanzierung welche Möglichkeiten gibt es-min (1)