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Verbraucherschutz: Banken müssen Alternativen zum Dispo bieten

Verbraucherschutz zum Dispo: Gesetz nimmt die Banken in die Pflicht

Quelle: spiegel.de

Alternative zum Dispo: Viele Verbraucher verschulden sich durch hohe Dispozinsen. Ein neues Gesetz soll dieses Risiko minimieren. Zudem werden die Banken verpflichtet, die Vergabe von Immobilienkrediten stärker zu prüfen.

Die Banken sind künftig unter anderem verpflichtet, ihren Kunden eine preiswertere Alternative anzubieten, wenn diese ihren Dispokredit ein halbes Jahr lang zu mehr als 75 Prozent ausschöpfen. Vor der Vergabe eines Immobilienkredits muss der Kunde zudem umfassender als bisher informiert und seine Kreditwürdigkeit streng überprüft werden.

Dafür wird jedoch das Widerrufsrecht teilweise eingeschränkt. Wer zwischen 2002 und 2010 beim Abschluss eines Immobilienkredits fehlerhaft über sein Widerrufsrecht informiert worden ist, kann nur noch in den ersten drei Monaten nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes aus diesem Vertrag aussteigen – und nicht mehr auf ewig, wie bisher.

Justizstaatssekretär Ulrich Kelber (SPD) erklärte dies mit Rechtssicherheit für die Banken und sagte, 6 bis 14 Jahre nach Abschluss der betroffenen Verträge könne von einer Überrumpelung der Verbraucher keine Rede sein. Linke und Grüne warfen der Koalition hingegen vor, sie lasse sich ohne Not zulasten der Verbraucher vor den Karren der Banken spannen.

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